Versteckter Pfad zum Georgenberg

So stadtnah und so unübertroffen schön: Zum Georgenberg führen verschiedene Wege und Pfade, aber die Aussicht ist immer überwältigend.

In Reutlingen fährt man mit dem Bus Nr. 8 zur Haltestelle Werastraße. Dort zwischen den beiden Haltestellen nimmt man die Stichstraße, die bergauf führt: Die Nelkenstraße wird im Verlauf kurz zu einem Fußweg, dann wendet man sich auf der Stämmesäckerstraße nach rechts und biegt gleich wieder links in die Fortsetzung der Nelkenstraße ein.

Es geht weiter hinauf. Auf der rechten Seite führt zwischen den Hausnummern 46 und 48 ein schmaler Pfad bergwärts – er ist auf kaum einer Karte eingezeichnet. Dieser Heckenpfad kann vor allem im Frühling und Sommer auch ziemlich zugewuchert sein.

Weiter oben trifft man auf einen Teerweg zwischen den „Gütle“. Leider ist der Pfad hier für ein Stück unterbrochen, so dass man sozusagen außenherum gehen muss. Dazu geht man (an jeder Abzweigung die Variante bergauf nehmend) links, dann 2x rechts (ab jetzt immer dem Wegzeichen Blaues Dreieck folgend), 2x geradeaus, oben rechts und gleich wieder links, womit man die Fortsetzung des Pfades erreicht hat.

Am Ende der Treppen hält man sich links und zweigt nach ein paar Schritten halbrechts ab. Der Wanderweg führt nun in Kurven hinauf auf den Gipfel. Es gibt eine alte, sehr steile Abkürzung, die früher existierte, dann etwas in Vergessenheit geriet, nun aber durch vieles Begehen wieder erkennbar ist. Sie führt dort, wo von links ein Weg heraufkommt, nach rechts weiter und direkt am neu angelegten Weinberg vorbei zum Gipfel.


Egal wie man auf den Gipfel des Georgenbergs gelangt, die Aussicht ist einfach immer sagenhaft. Ein grandioser Rundblick. Eine Panoramatafel hilft bei der Orientierung, denn manchmal kann man bis zum Schwarzwald schauen.

Nun beginnt der Abstieg. An der Stelle, an der der sehr steile Pfad abging, steigt man rechts weiter bergab und geht unten rechts bis zu dem kleinen Wanderparkplatz unterhalt des Georgenbergs.

Rechts der Hütte führen Treppen weiter hinunter. Nach dem ersten Abschnitt muss man ein paar Schritte nach rechts und weiter den Treppenpfad hinunter, bis ein Weg quert, dem man nach rechts folgt.

Nach dem kurvigen Abstieg geht es an der Kreuzung wieder rechts und dann an der Gabelung leicht rechts (geradeaus) in die Berggasse, von der aus man nochmals schöne Blicke über die Stadt und ihre Umgebung genießen kann.

Nach einer Weile spaziert man links die Stämmesäckerstraße hinunter und zwischen den Gebäuden der Wolfgangschule die Zugangsstraße bis zur Werastraße.

Dort geht es rechts zur Haltestelle Stämmesäcker der Busline Nr. 8.

Länge: 4,3 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 200 hm

Download albtips-de-Georgenberg-Pfad.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Zum Georgenberg und ein 360°-Panorama genießen (orange)
Pfullingen: Über die Rötsteige auf die Röt (braun)
Vom Wasenwald zu Breitenbachquelle, Naturdenkmal Lache und Aussichtspunkt (gelb)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (lila)

Mehr Bilder vom Georgenberg:
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Zum Georgenberg und ein 360°-Panorama genießen
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Vom Engelhof zu Mittagsfels und Tobelfelsen

Diese Tour führt über den Engelhof zum Mittagsfels und zu den linken Tobelfelsen. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke ins Lenninger Tal oder ins Tobeltal.

Start der Wanderung ist am Wanderparkplatz Rauberweide, den man von Ochsenwang aus über ein schmales Sträßchen Richtung Engelhof erreicht. Alternativ kann man kurz vor dem Engelhof parken, dann ist die Tour nur etwa 5 km lang.

Man folgt dem Sträßchen bis Diepoldsburg, biegt dort links ab und geht weiter bis zum Engelhof. Dort wandert man geradeaus weiter. Unterwegs kann man rechts immer wieder Blicke zur Burg Teck und zum Gelben Fels erhaschen.

Nach einem sanften Anstieg hält man sich vor dem Waldrand rechts, ein Holzschild „Mittagsfels 10 min“ weist kurz darauf den Weg. Es geht leicht bergab und bald erreicht man tatsächlich den Mittagsfels am Albtrauf (ohne weitere Beschilderung).

Vom Aussichtspunkt zurückkehrend hält man sich rechts, bleibt am Waldrand und wendet sich kurz vor einer Hütte nach rechts. Geradeaus kommt man zu einem weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Lenninger Tal.

Wieder zurück vom Fels folgt nach rechts man stets dem Weg bzw. Pfad am Albtrauf, der zunächst etwas verwildert scheint, dann aber meist klar erkennbar ist. Immer wieder führen nach rechts Pfade zu schönen Aussichten auf den linken Tobelfelsen. Gegenüber auf der anderen Seite des Tobeltals sieht man den immer noch mächtigen Wielandstein samt Ruine, von dem im Januar 2015 ein großes Stück abgebrochen und ins Tal gestürzt ist.

Kurz nach einer Infotafel für Kletterer kommt man aus dem Wald und biegt danach links auf einen Schotterweg ab, der auch gerne von Radfahrern genutzt wird. Er führt zurück zum Engelhof. Dort geht es rechts auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Alternativ kann man nach dem Aufstieg, wenn man aus dem Wald kommt, sich rechts halten und auf einem Wiesenweg links von Hecken und links vom Waldrand noch etwas weiter hinauf steigen. Wieder bietet sich ein schöner Blick zur Burg Teck. Es geht wieder bergab und nach dem Acker kann man links abbiegen. Der Weg führt zum Sträßchen zurück, dort rechts und wieder links, dann erreicht man den Wanderparkplatz Rauberweide.

Länge: 7,3 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstieg: ca. 150 hm

Download albtips-de-Mittagsfels-Tobelfelsen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Vom Breitenstein zu Ruine Hahnenkamm, Burg Teck und Ruine Rauber (orange)
Vom Schopflocher Torfmoor zu Randecker Maar, Zipfelbachtal und Pferch (gelb)
Herbstwanderung zu Breitenstein, Randecker Maar und Schafbuckel (lila)
Schopflocher Torfgrube, Tobeltal und Wielandsteine (braun)
Ruine Sulzburg im Lenninger Tal (rot)
Durch den Bannwald hinauf und entlang der Gutenberger Höhlen hinab (ohne Track)
Gutenberger Höhlen, Schopflocher Torfgrube und Randecker Maar

Heiligenkopf, Blasenberg und Geifitze

Diese kleine Runde ist eine Kurzvariante des Traufgangs Zollernburgpanorama, führt zu den Aussichtspunkten Heiligenkopf, Blasenberg und zu den Naturschutzgebieten Geifitze – ein Hochmoor – sowie Lengenloch – eine Wacholderheide.

Man startet vom Wanderparkplatz Stich, geht auf die Wacholderheide des Naturschutzgebiets Lengenloch zu und biegt links ab. Da es sich um einen Traufgang handelt, sind Wege und Ziele sehr gut ausgeschildert.

Nach einem etwas steileren Anstieg von ca. 70 hm wandert man eine Weile am Albtrauf entlang, links bieten sich immer wieder schöne Ausblicke, wie z. B. den Irrenberg-Blick oder später die Aussicht vom Heiligenkopf, von dem aus man sehr schön den Irrenberg zusammen mit dem Hundsrücken erkennen kann.

Nach der Rechtskurve geht es weiter am Albtrauf entlang. Ein kurzer steiler Anstieg führt hinauf zum Blasenberg. Von hier blickt man weit ins Albvorland und bei guter Sicht auch zum Schwarzwald. Nur das versprochene Zollernburg-Panorama versteckt sich hinter einem Bergvorsprung.

Man steigt vom Blasenberg wieder herunter, biegt am Waldrand rechts ab und verlässt damit den Traufgang. Nach ca. 250 m kann man rechterhand einen Schlenker rund um das Naturschutzgebiet Geifitze machen. Es handelt sich um ein Torfmoor, bei dem sich auch der Schmiechaursprung befindet. Die Schmiecha fließt nach Süden und mündet nach gut 41 km in die Donau.

Kommt man zurück zum Weg am Waldrand geht man ihn nach rechts weiter. Nach einer Linkskurve biegt man rechts auf die Freifläche ab. Nach einer Rechtskurve geht es links und gleich wieder rechts. Nun befindet man sich wieder auf dem Traufgang. Der Weg führt über eine schöne große Wacholderheide. Nach knapp 500 m wendet man sich auf Höhe einer Bank nach rechts unten und überquert die Schmiecha.

An der T-Kreuzung geht man ein paar Schritte nach rechts hinauf und gleich wieder links auf den Weg, der durch die Wacholderheide im Naturschutzgebiet Längenloch führt.

Bald kommt man zur großen Wandertafel des Traufgangs, die man noch vom Beginn der Tour kennt, hält sich links und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 6,5 km
Dauer: 2 h
Anstiege: 120 hm

Download albtips-de-Heiligenkopf-Blasenberg-Geifitze.gpx (.zip)

Wanderungen in der Nähe: (Karte auszoomen)
Über den Irrenberg zum Hundsrücken (orange)
Kleines Wintervergnügen rund um den Raichberg (braun)
Spaziergang am Kalkhau (gelb)
Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern (lila)

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …