Archiv der Kategorie: Essen, Trinken

Spendenwanderung vom Eppenzill zu den Rutschenfelsen und zur Rohrauer Hütte

Die heutige Tour, die der Albverein für die Spendenwanderung ausgesucht hat, führt vom Eppenzill zu den Rutschenfelsen und über die Rohrauer Hütte zurück – tolle Ausblicke inbegriffen.

Interessante Zeiten: Morgens um neun Uhr kaum Autos auf dem Wanderparkplatz am Festplatz Eppenzill – aber einige Wohnmobile, Camper etc.

Ein schöner Wiesenweg führt zum Eppenzillfels – gleich nach wenigen Metern ein Highlight. Danach geht es an der Albkante durch den wunderbar frisch-grünen Wald. Der Weg mit dem Wanderzeichen Rote Gabel führt zu den Rutschenfelsen, wo man weitere sagenhafte Ausblicke genießen kann.

Um halb elf sind wir tatsächlich die ersten Gäste an der Rohrauer Hütte, wo wir aber nicht lange alleine bleiben. Am Kiosk gibt es, was das Wandererherz bzw. was der Wanderermagen begehrt – und weit verstreut jede Menge schöne Sitzplätze in der Natur. Natürlich machen wir hier unser Foto für den Spendengutschein.

Anschließend führt ein schöner Waldweg zurück zum Ausgangspunkt. Die albtips-App zeigt eine Strecke von 6,5 km und knapp 100 Höhenmeter an, die sich aber gut über die Strecke verteilen. Der Parkplatz ist inzwischen voll, übervoll. Früh loszuwandern ist immer eine gute Idee …

Buchtipp: 111 Orte in und um Reutlingen

Für Besucher eine gute Einführung, für Reutlinger eine Fundgrube – so könnte man diesen Ausflugsführer knapp beschreiben.

Als Reutlingerin nickt man bei vielen der als besonders vorgestellten Orte. Die meisten kennt man, aber einzelne sind doch neu, man erfährt neue Details darüber oder liest deren Geschichte aus einem bislang unbekannten Blickwinkel – sei es die Erdgaskugel, die umstrittene Messstation oder seien es die vielen kleinen Museen, Gastronomien oder Läden.

Jede der 111 Sehenswürdigkeiten kommt mit Anfahrtsbeschreibung, Öffnungszeiten, Preisen und wird von einem weiteren Tipp begleitet. Karten der Umgebung und der Stadt helfen bei der Orientierung.

111 Orte in und um Reutlingen die man gesehen haben mussGroßstädtle mit viel »drom rom«
Reutlingen ist die jüngste und kleinste unter den neun baden-württembergischen Großstädten. Wer genau hinschaut entdeckt buntes Leben, auch wenn das schwäbische Understatement auf den ersten Blick anderes vermuten lässt. Reutlingen ist mehr Sein als Schein, hat mit der Marienkirche ein 71 Meter hohes gotisches Wahrzeichen und ist mit dem Biosphärengebiet als einzige Großstadt neben Wien Teil eines spektakulären Biosphärengebiets und weltoffenes Tor zur Schwäbischen Alb. Entdecken Sie Stadt und Region ganz neu, für den zweiten Blick, für Einheimische, die meinen alles zu kennen, und auch für Neigschmeckte und Besucher.

Barbara Goerlich
111 Orte in und um Reutlingen, die man gesehen haben muss
240 Seiten
ISBN 978-3-7408-1085-6
Euro 16,95

Spendenwanderung zum Wasserfall

Zum ersten Mal haben wir an der Spendenwanderung teilgenommen und zwar zu elft. Es war eine sehr schöne, abwechslungsreiche Runde zu den Uracher und Gütersteiner Wasserfällen, zum Fohlenhof und zur Rohrauer Hütte.

Nach und nach trafen alle am Treffpunkt Eppenzill Festplatz ein und schon wurden wir von einer Mitwanderin mit Zwetschgenkuchen verwöhnt.

Als alle trotz Straßensperrungen den Weg dorthin gefunden hatten, starteten wir zum Eppenzillfels, von dem aus man einen ersten herrlichen Blick auf das Wandergebiet genießen konnte.

Am Albtrauf ging es weiter, dann auf einem schönen Pfad und über alte Treppen an Felsen entlang hinab zum Uracher Wasserfall. Dort war schon einiges los. Er ist nun einmal das beliebteste Ziel der Region.

Spendenwanderung 2020Weiter wanderten wir durch die „Hölle“ – eine steinige Gegend direkt unterhalb der Rutschenfelsen, steil hinauf zum Runden Berg und wieder runter zu den Gütersteiner Wasserfällen. Dort mussten wir „zum Beweis“ unserer Teilnahme an der Spendenwanderung 2020 ein Gruppenfoto machen, um unsere erwanderte Spende später dem Verein Muli und Mensch zukommen lassen zu können.

Nach einem weiteren schweißtreibenden Anstieg ging es durch den Fohlenhof und weiter zur Rohrauer Hütte. Dort legten wir eine schöne Pause ein und konnten am Naturfreundehaus unseren Hunger und vor allem dem Durst stillen.

Schließlich ging es noch vorbei am Rutschenbrunnen zu den Rutschenfelsen mit erneut einem sagenhaft schönen Ausblick. Dann war es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 9 km
Dauer: 5 h (mit Pausen)
Anstiege: ca. 340 hm