albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: Ganztags

Von der Sontheimer Höhle durch das Tiefental und seine Seitentäler

Sonntag, 30. Oktober 2011, von:

Direkt vor der Sontheimer Höhle (Laichingen/Heroldstatt) beginnt diese Wanderung durch das Tiefental, das bei Sontheim zwischen Wacholderheiden sanft hinab führt und sich zwischen immer höher aufragenden, bewaldeten Hängen bis fast nach Blaubeuren schlängelt. Es lohnt sich auch die langen Seitentäler Eistal und Erbistal zu erkunden. Für die vorgeschlagene Tour gibt es viele Abkürzungs- oder Erweiterungsmöglichkeiten.

Zunächst aber ist der Besuch der Tropfsteine und Fledermäuse in der Sontheimer Höhle wärmstens zu empfehlen. Dies ist nur mit einer der Führungen möglich, die zu jeder vollen Stunde stattfinden. Die Wege in der Höhle sind teils lehmig und rutschig, Wanderstiefel oder Gummistiefel sind angesagt. Es gibt einige wenige Parkplätze direkt bei der Sontheimer Höhle, ansonsten kann man vor der kurzen Abfahrt parken. Es gibt eine Grillstelle mit Spielplatz und ein Höhlenrasthaus.

Kommt man aus der Höhle heraus, so geht man rechts und bleibt auf dem linken, eben verlaufenden Schotterweg (HW7, Wegzeichen Roter Balken). Bei der ersten Verzweigung kommt man links hinab ins Tiefental. Wer den oberen Teil des Tals mit den Wacholderheiden ebenfalls sehen möchte, folgt dem Weg geradeaus weiter und zweigt erst bei der Straße links ab (insgesamt zusätzlich 3 km). In beiden Fällen wendet man sich bei Erreichen des Talweges (Wegzeichen Gelbes Dreieck) nach links und wandert gemächlich abwärts zwischen immer höher werdenden Hängen.

Am Ende einer langen Linkskurve biegt man scharf links hinauf auf den HW7 ab. Nach der Serpentine erreicht man die Hochfläche und folgt dem Wiesenweg bis zu einem Asphaltsträßchen. Dort links entlang der Felder und beim nächsten Asphaltsträßchen wieder links, vorbei an einem links gelegenen Waldstück bis in den Wald hinein und kurz danach rechts auf einen breiten Waldweg. Nach einer Linkskurve zweigt ein weniger benutzer breiter Weg ab und schon bald erreichen wir den Aussichtspunkt Großer Fels. Ein paar alte, bemooste Tische und Bänke gibt es dort, eine Feuerstelle und einen schönen Blick über die Hänge des Eistals.

Es geht weiter, bis man wieder auf den Hauptweg im Wald trifft. Bei der nächsten Waldwegekreuzung muss man sich entscheiden, ob man lieber den einfacheren Weg links und in zwei großen Kurven hinab ins Tiefental wählt oder ob man rechts den wenig gepflegten, von Wildschweinen zerwühlten Weg nimmt. Er bringt uns gemächlich hinab ins Eistal, endet jedoch bei einer Geröllhalde und man muss die letzten Meter sehr steil zwischen Bäumen hinunter krauchen oder schon etwas vorher einen schmalen Pfad suchen. Direkt unterhalb der Geröllhalde steht ebenfalls ein morscher Tisch mit Bänken, ein Picknick hier wäre aber weniger empfehlenswert. Man wendet sich nach links und folgt dem Eistal hinab, bis man wieder auf das Tiefental trifft. Dort rechts hinab.

Schon bald zweigt man halbrechts hinauf auf einen parallel verlaufenden Schotterweg ab. Schnell gewinnt man wieder an Höhe und befindet sich weit oberhalb des Tals. Nach einer Rechtskurve verläuft der Weg eine Weile schnurgerade durch den Wald, bis er einen schmalen Asphaltweg kreuzt – hier links hinab bis zur Kreuzung mit dem breiten Talweg im Erbistal. Hier verlässt man das Sträßchen und nimmt den linken Schotterweg.

Erneut erreicht man das Tiefental, welches man nun gemütlich nach links hinauf wandert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Eine Variante wäre es, nach kurzer Wegstrecke bei einem großen Fels am Wegrand nach rechts in Richtung Seißen (Tour 2) abzubiegen und oben nach links dem Wegzeichen Gelbe Gabel zu folgen. Oder man folgt dem Tal bis kurz vor die Sontheimer Höhle und nimmt den schmalen, ausgeschilderten Pfad (HW7) rechts hinauf.

Die vorgeschlagene Variante wählt einen Weg dazwischen. Dort, wo das Tal eine sehr große Linkskurve macht, zweigt nach rechts oben das Kohlsteigle ab. Es führt kurz aber knackig hinauf – der Weg ist etwas holprig, aber machbar. Oben angekommen wendet man sich nach links (nicht scharf links) und folgt dem Wegzeichen Gelbe Gabel an der Hangkante durch den Wald. Kurz vor dem Ziel geht es bei einer Weggabelung nochmals links hinab, bei einer Hütte sieht man den Eingang zur Kohlhaldehöhle. Nur noch wenige Meter und man hat den Ausgangspunkt bei der Höhle erreicht.

Dauer: ca. 4 h
Länge: ca. 16 km
Anstiege: drei kürzere Anstiege, sanfte An- und Abstiege in den Tälern
Hinweis: mehrere auf der Karte gestrichelte Pfade existieren nur noch auf dem Papier

» Download albtips-de-SontheimerHoehle-Tiefental.gpx (.zip)


Vom Breitenstein zu Ruine Hahnenkamm, Burg Teck und Ruine Rauber

Dienstag, 25. Oktober 2011, von:

Auch ein wolkenverhangener Tag hat seine Lichtblicke – und bietet ideales Wanderwetter für das viele Auf und Ab zu den bekannten und weniger bekannten Burgruinen bei Bissingen an der Teck.

Start der Wandertour ist am Parkplatz Breitenstein (812 m.ü.N.N.) bei Ochsenwang. Von diesem großen Felsblock am Albtrauf bietet sich ein großartiger Rundumblick von der Burg Teck und dem Hohenneuffen im Westen bis zur Limburg und den Drei Kaiserbergen im Osten.

Man folgt zunächst dem Verlauf des HW1 (Wegzeichen Rotes Dreieck) entlang des Albtraufs. Kurz bevor man unten auf ein Asphaltsträßchen trifft, zweigt nach links ein schmaler Pfad ab. Das Schild mit dem Wegzeichen Blaues Dreieck und der Aufschrift Bissingen ist erst zu sehen, wenn man den Weg schon gefunden hat. Es geht zwischen zwei Felsen hindurch und dann in Serpentinen stetig hinab. Wegzeichen gibt es kaum, einmal sogar eine Blaue Raute. Aber dass in dieser Gegend die Blaue Raute und das Blaue Dreieck etwas wahllos verwendet werden, haben wir ja schon bei der Wanderung Vom Schopflocher Torfmoor zu Randecker Maar, Zipfelbachtal und Pferch festgestellt.

Im Grunde geht es aber immer bergab, einmal kreuzt man einen breiten Schotterweg und kurz danach die K1250. Dort geht es leicht rechts versetzt weiter bergab. Bei einem wirklich beeindruckenden alten Baum kurz nach der Straße kann man einem Pfad nach rechts folgen für einen kurzen Abstecher hinauf auf die Ruine Hahnenkamm (606 m.ü.N.N.). Die Überreste befinden sich auf einem bewaldeten Bergkegelchen. Durch die Bäume hindurch sieht man weit oben den Breitenstein.

Vom Abstecher zurück geht es rechts weiter. Ist man aus dem Wald heraus, weitet die Wiesenlandschaft des Naturschutzgebiets Eichhalde den Blick. Dem Wegzeichen Blaues Dreieck nach geht es nun durch Bissingen an der Teck, an der Kirche links und dann stets geradeaus, immer steiler hinauf bis zum Hörnle (602 m.ü.N.N.).

Nun überquert man den großen Parkplatz, passiert einen weitläufigen Grillplatz und nimmt den gemächlich ansteigenden, breiten Schotterweg, der zur Burg Teck führt. Wer einen einfachen Wegverlauf mag, der folgt ab dort bis zum Ende der Tour einfach dem gut ausgeschilderten HW1. Es gibt aber Variationsmöglichkeiten. Für die erste biegt man schon kurz nach Waldeintritt bei einem Bänkle rechts ab. Ein gut erkennbarer Weg geht steil hinauf, dann wieder ein Stück hinab. Hier kreuzt man den HW1, der von Owen herauf kommt, und wandert leicht rechts versetzt weiter am Hang entlang. Links oben kann man die Burganlage erahnen. Der schmale Pfad trifft auf einen breiteren Weg. Dazwischen verläuft ein Pfad mit Wegzeichen Rote Gabel, auf den man nun scharf links abbiegt. Nach zwei Serpentinen erreicht man wieder den breiten Weg, der das letzte Stück links hinauf zur Burg Teck (775 m.ü.N.N.) bedeutet.

Kurz vor dem großen Tor zum Innenhof zeigt ein Schild den Weg hinab zur Sibyllenhöhle, die direkt unterhalb der Burg liegt. Der Pfad geht weiter um die Burg herum und zurück zur Kreuzung, an der man rechts dem HW1 folgt. Der nächste Aussichtspunkt heisst Gelberfels (771 m.ü.N.N.) und bietet einen schönen Blick ins Lenninger Tal.

Es geht erneut bergab bis zum Sattelbogen (610 m.ü.N.N.) und dann wieder hinauf. Hier wird der Pfad an manchen Stellen ein wenig anspruchsvoll – in einer Serpentine muss man eventuell die Hände zu Hilfe nehmen. Noch ein paar Höhenmeter und man hat die Ruine Rauber (780 m.ü.N.N.) erreicht. Verwunschen liegt sie im Wald (Grillstelle in der Nähe), eine Holzbrücke führt in den von Mauerresten umgebenen Innenhof.

Unter beeindruckenden Felsen kommt man mit wenig Höhenunterschieden weiter bis nach Diepoldsburg. Nachdem man die Häuseransammlung durchquert hat, folgt man dem Sträßchen K1253 durch eine Linkskurve und ein Waldstück. Um das letzte Wegstück noch etwas interessanter zu gestalten, biegt man nach dem Wald rechts ab, dann links, weiter geradeaus über den Hügel hinab nach Ochsenwang und durch den Ort hindurch. Es gibt sogar einen Teich und eine Skulptur mit einem Bauern und einer Kuh an einem Brunnen.

Am Ortsausgang macht man einen Linkshaken und hält auf den Albrand zu. Links herum kommt man über den Breitenstein zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer: ca. 6 h
Länge: ca. 17 km
Anstiege: zur Burg Teck und zur Ruine Rauber

» Download albtips-de-Breitenstein-Teck.gpx (.zip)


Vom Eulenloch zu den Ruinen Lichtenstein im Fehlatal und zum Torfelsen

Sonntag, 31. Juli 2011, von:

Heute gab es Inspiration vom Wanderführer “Wandern auf der Schwäbischen Alb” der DuMont Aktiv Reihe. Wandervorschlag 11 “Burgruinen und Torfelsen” verbindet auf 20 km spannende Sehenswürdigkeiten wie das Naturdenkmal Eulenloch, die Ruinen Vorderer und Hinterer Lichtenstein sowie den beeindruckenden Torfelsen im Teufelstal.

So schön die einzelnen Ziele auch sind, leider bewegt man sich im ersten Teil de Wanderung fast nur auf Asphalt- und Schotterwegen. Im zweiten Teil nach den beiden Burgruinen Vorderer und Hinterer Lichtenstein (nicht zu verwechseln mit Schloss Lichtenstein) sind es fast nur noch Schotterwege. Nur vereinzelt gibt es kurze Strecken auf schönen Waldpfaden, insbesondere das kurze, aber wunderschöne Wegstück zwischen den beiden Ruinen. Wem dies nichts ausmacht, für den ist diese 20 km lange Wanderung zu empfehlen.

Von Neufra geht es vorbei am Ortsrand von Gammertingen zur Höhle Eulenloch. Danach wird man feststellen, dass der Weg durchgängig dem Wegzeichen Gelbes Dreieck durch Gauselfingen über die Ruinen bis zur Hülbe folgt. Zurück nach Neufra führt ein linksseitiger Höhenweg oberhalb des Teufelstals.

Andernfalls bietet es sich an, die lange Runde in zwei Teilrunden jeweils mit Hin- oder Rückweg durch das Fehlatal anzugehen und anhand einer guten Wanderkarte Alternativen zu den breiten, harten Wegen zu suchen.

Eine solche, sehr lohnenswerte Alternative bietet sich kurz nach Gammertingen, wo der im Buch vorgeschlagene Routenverlauf bei einem Wegkreuz nach links auf eine Asphaltstraße führt. Dort muss man sich einen Weg mehr oder weniger geradeaus in den Wald suchen, bis man auf den schmalen Pfad mit Wegzeichen Gelbe Raute trifft. Er führt wildromantisch unterhalb von Felsen durch den Wald zum Eulenloch. Somit vermeidet man auch, dass man dieses Ziel als Abstecher mit gleichem Hin- und Rückweg besucht.

Sehenswert ist der riesige Felsblock Torfelsen. Leider ist das Tor derzeit wegen der hochwachsenden Büsche nur zu erahnen. In der laubfreien Zeit ist dies sicher noch beeindruckender.

Sanfte Wiesen und Täler, felsige Nischen, die Weite der Albhochfläche

Sonntag, 26. Juni 2011, von:

Ein langes Tal, Albhochfläche so weit das Auge reicht, ein tiefer Taleinschnitt mit Höhlen und Felsen, ein knackiger Anstieg zu einem abgelegenen Felsausguck und eine der größten Wacholderheiden der Schwäbischen Alb – so könnte man diese große Runde zusammenfassen.

Schon die Anfahrt zum Wanderparkplatz Hayinger Brücke auf der Verbindungsstraße (HW2) von Hayingen nach Aichstetten ist ein Highlight – sie führt über die ausgedehnte Wacholderheide Digelfeld, welche wir am Ende unserer Wanderung erkunden werden.

Vom Parkplatz aus überquert man die Straße und biegt nach links in das langgezogene Tiefental ein. Kaum merklich steigt die Talsohle auf gut 5 km von ca. 610 m.ü.N.N. auf 670 m.ü.N.N. an (Wegzeichen Gelbe Raute). Im unteren Teil befinden sich links und rechts Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, im oberen Teil lichtet sich der Wald, über den noch immer blühenden Wiesen zeigen sich typische Kalkfelsen (Grillstelle vorhanden).

An der Kreuzung mit der K6747 hat man die Wahl, weiter geradeaus ins Lehrtal zu gehen und den dortigen Phänopfad zu erkunden. Nicht vergessen, die Broschüre am Automaten für 4 Euro zu kaufen, denn sonst bleibt das Geheimnis vieler Phänomene leider im Dunkeln. Wer alle Stationen genau unter die Lupe nehmen möchte, sollte entsprechend viel Zeit einplanen, z.B. für ein Kräftemessen beim Steineheben mit und ohne Flaschenzug, für ein Spiel auf der Waldkegelbahn oder beim Blick zum Mittelpunkt der Erde.

Wer sich den Erlebnispfad für einen gesonderten Ausflug aufheben möchte, biegt stattdessen nach links auf die K6747 in Richtung Aichstetten ab. Bis zum Erreichen der Albhochfläche geht es nun für ca. 650 m auf Asphalt weiter (auf allen überprüften Alternativen stand derzeit das Gras sehr hoch).

In einer großen Linkskurve biegen wir direkt am Waldrand (ca. 720 m.ü.N.N.) nach links ab und folgen einem halbwegs gepflegten Wiesenweg ein kurzes Stück durch den Wald, dann am linken Waldrand entlang und weiter über die Wiese (immer auf dem einzig erkennbaren Weg geradeaus). Nachdem wir die dritte Bauminsel rechts haben liegen lassen, geht der (gerade noch sichtbare) Wiesenweg ein paar Meter nach halblinks Richtung Waldrand und biegt dann leicht hügelaufwärts nach rechts in Richtung eines kleinen Waldstücks ab, welches wir links liegen lassen.

Wir treffen auf ein Sträßchen, biegen links ab, gehen an einer langen Scheune vorbei und wenden uns direkt vor dem nächsten Waldstück (ca. 740 m.ü.N.N.)  nach rechts auf einen Wiesenweg hinab zur wenig befahrenen Verbindungsstraße (Marktweg). Dort gehen wir links und treten für ca. 1,8 km Asphalt. Mögliche Alternativrouten (außer zurück durch das Tiefental und dann rechts hinauf) wären sehr viel länger, da sich sämtliche Wald- und Feldwege in dieser Gegend im Nichts zu verlieren scheinen.

Im Wald geht es nach rechts und kurz vor dem Freizeitheim St. Georgenhof (ca. 720 m.ü.N.N.) nach links. Durch die Gebäude hindurch folgt man dem Weg bis zum Waldrand, wo man erneut rechts abbiegt. Nach einer Linkskurve führt der Waldweg stetig hinab durch die Rauhhalde – übrigens laut Karte der einzige erlaubte Weg durch diese Kernzone im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Nach einem langen Abstieg erreichen wir das Glastal (ca. 570 m.ü.N.N.) auf Höhe der Bärenhöhle und folgen diesem nach rechts ein Stück talabwärts. Dabei passieren wir die Glashöhle und sehen einen großen Fels vor uns, von dem wir uns kaum vorstellen können, bald oberhalb zu stehen.

Nach knapp 400 m biegt halblinks ein sehr schmaler, nur anfänglich etwas zugewachsener Pfad ab, der in vielen kleinen Serpentinen steil bergauf führt. Wer fast auf allen Vieren hinaufkeucht, verpasst zumindest nicht die botanischen Schätze, die sich dort am Waldboden verbergen. Wem der Weg zu steil scheint, kann auf das Schweiftal weiter unten ausweichen oder aber gleich bei Erreichen des Glastals (s.o.) nach links abbiegen, von dort ist es nur 1 km bis zum Ausgangspunkt.

Oben gelangt man zu einem Aussichtspunkt (718 m.ü.N.N.)  oberhalb des 120 m hohen Felsens Lämmerstein (mit Gipfelkreuz). Rundherum sieht man nur Wald und Taleinschnitte, ein wunderbar ruhiger Ort für eine wohlverdiente Pause.

Vom Fels weg (ab hier Wegzeichen Rote Gabel) nimmt man den am meisten ausgetretenen Pfad in den Wald und geradeaus über eine Kreuzung auf einen schmalen Pfad, der bald schon wieder breiter wird und leicht bergab führt. Nach Waldaustritt geht man nach links und durch eine Rechtskurve über eine schöne Blumenwiese.

Die erste Linksabzweigung führt zur anfangs erwähnten Verbindungsstraße (HW2), die man nun überquert und ein paar Holzstufen zum parallel verlaufenden Feldweg hinauf steigt, danach links. Der vorgegebene Weg durch das Naturschutzgebiet geleitet nach einer Rechtskurve auf verschiedenen Wiesenwegen sanft hinab über das Digelfeld mit seinen teils hochgewachsenen, teils am Boden kriechenden Wacholderbüschen sowie mit jahreszeitlich ganz unterschiedlichen Blüten.

Kurz vor der Rückkehr zur Hayinger Brücke befindet sich im Sommer ein übles Bremsenloch, dort also am besten schnell hindurch.

Länge: ca. 18 km (ohne Phänopfad/Lehrtal)
Dauer: ca. 5 h (ohne Phänopfad/Lehrtal)
Anstiege: sehr steil und schmal hinauf zum Lämmerstein (gutes Schuhwerk!)
Wer diesen anstrengenden Anstieg nicht erst im letzten Teil der Wanderung machen möchte, kann die Runde alternativ auch am Parkplatz beim Lehrtal (K6747) beginnen. Dennoch halte ich das Tiefental als Beginn und das Digelfeld als Abschluss der Tour für die schönste Variante.

Phänopfad: ca. 3 km hin und zurück (Teilstück im Lehrtal, der gesamte Phänopfad ist länger)
Broschüre: 4 € (aus Automaten z.B. am Beginn des Lehrtals erhältlich)

» Download albtips-de-Tiefental-Laemmerstein-Digelfeld.gpx (.zip)

Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück

Montag, 25. April 2011, von:

Diese Tour startet am Wanderparkplatz Ramstel (ca. 630 m.ü.N.N.) bei den Gönninger Seen. Man folgt dem Wanderzeichen Blaues Dreieck und geht das gemächlich ansteigende Ramsteltal hinauf. Das Plätschern des Bächleins ist nicht nur beruhigend, sondern auch eher selten auf der Alb. Wo der breite Schotterweg rechts abbiegt, wird unser Weg zu einem schmalen Pfad weiter geradeaus und etwas steiler den Berg hinauf.


Zwischen Bäumen, die abenteuerlich auf Felsen wurzeln, erreicht man den Albtrauf, geht ein paar Schritte nach rechts und trifft auf den Hauptwanderweg HW1 (Rotes Dreieck), dem wir nach links folgen. Wir überqueren die L382 und folgen dem Weg bis kurz vor die Nebelhöhle (Einkehr, Grillplatz, Höhlenbesichtigung).

Wer nicht zur Nebelhöhle möchte, biegt nach links auf den “Unteren Grubenweg” (Holzschild) ab. Bald trifft man auf das weitläufige Naturschutzgebiet Won (800 m ü. NN). Es lohnt sich, zum höchsten Punkt der Wiese hinaufzugehen, denn von dort hat man einen herrlichen Rumdumblick vom Wackerstein bis hin zum Lichtenstein.

Kehrt man zum Hauptweg über die Wiese zurück, befindet man sich auf dem HW5 (Roter Balken), der hinauf zum Wackerstein (825 m ü. NN) führt, von dem man einen traumhaften Blick in Richtung Albvorland genießt. Schutzhütte und Grillstelle am Hauptweg.

Vom Wackerstein aus geht man bis zum Won den gleichen Weg zurück und folgt dann ab dem Won dem Wanderzeichen Blaues Dreieck bis zum Wanderparkplatz Ruoffseck. Man überquert erneut die L382 und steigt gemächlich über einen Wiesenweg (Blaue Gabel) zum Gielsberg hinauf. Kurz nachdem man nach links in den Wald abzweigt und es wieder bergab geht, kommt man zum Aussichtspunkt Gielsberg (810 m.ü.N.N.).

Es geht steil bergab zum Wanderparkplatz Pfullinger Berg. Dort führt der Weg nach links zu den Pfullinger Hochwiesen, wo man in Frühling und Sommer eine Vielzahl schöner Magerwiesen-Blüten findet.

Nach einer Runde über die Wiesen kehrt man zurück zu einer Baumgruppe am Waldrand. Eines der vielen Wanderschilder gibt den Rückweg zum Ausgangspunkt (Wanderparkplatz Ramstel) mit 1 km an. Es geht noch einmal steil durch den Wald hinab.

Länge: ca. 17 km (inkl. ausgedehnte Runden über die Wiesen)
Anstiege: Ramstel, Won, Gielsberg

Die gleiche Tour am 10. April 2010, die Vegetation doch ganz anders:


» Download albtips-de-Ramstel-Won-Wackerstein.gpx (.zip)

Eningen: Durch Teufelsküche zum Gutenberg und zur Burgruine Achalm

Sonntag, 24. April 2011, von:

Diese ausgedehnte Rundtour um Eningen führt hinauf auf die Alb zur Eninger Weide, zum schmalen Bergsporn Gutenberg, hinab über die Weiden um Eningen, erneut hinauf auf die Achalm und schließlich durch Eningen zurück zum Ausgangspunkt beim traumhaft gelegenen Eninger Freibad.


Start und Ende ist am Eninger Freibad (530 m.ü.N.N.), das wunderbar eingebettet zwischen Streuobstwiesen und Albtraufhängen liegt. Ein Schluchtweg mit dem bemerkenswerten Namen Teufelsküche (Wegzeichen Blaues Dreieck) führt direkt hinauf auf die Albhochfläche.

Oben treffen wir zunächst auf eine kleine Anlage mit heimischen Sträuchern und Rosengewächsen (zu denen auch Äpfel, Birnen und Schlehen gehören). Danach überqueren wir die L380 und folgen eine Weile dem HW1 (Wegzeichen Rotes Dreieck).

Über die Eninger Weide (Grillplätze) geht es zum Hännersteigfels (767 m.ü.N.N.) mit schönem Blick auf die Achalm und weiter am Albtrauf entlang. Kurz nach der Hochspannungsleitung mit Blick auf den unteren Glemser Stausee kann man rechts eine Runde um das Wildschweingehege machen. Momentan gibt es unzählige kleine Frischlinge.

Bei der Waldwegekreuzung unterhalb des oberen Stausees geht man links und folgt der Beschilderung Eningen über Gutenberg (Blaue Gabel). Am Ende des schmalen Bergsporns bietet sich ein wunderschöner Blick auf Eningen und die Achalm.

Blick vom Gutenberg über Eningen zur Achalm
Blick vom Gutenberg (703 m.ü.N.N.) über Eningen zur Achalm

Ein paar Schritte weiter am Albtrauf entlang führt ein Pfad in vielen Serpentinen hinab in Richtung Eningen. Bei einem breiten Schotterweg geht man wenige Meter nach rechts bis man erneut links auf einen sehr schmalen Pfad durch den Wald abbiegt.

Sobald man aus dem Wald herauskommt, folgt man am besten bis zum Fuße der Achalm dem gut ausgeschilderten Wanderweg Rund um Eningen, der über die Felder oberhalb Eningens führt. Hat man den Hang des Zeugenbergs erreicht, geht man am besten den direkten, gut erkennbaren Wiesenpfad hinauf bis zum Waldrand und links weiter bis auf den Gipfel der Achalm (707 m.ü.N.N.).

Vom Aussichtsturm bietet sich ein wunderschöner Blick über den Albtrauf von Hohenneuffen und Teck über Mädlesfels, Lichtenstein und “Unterhose” bis hin zum Roßberg. Eine Grillstelle ist vorhanden. Vom Gipfel aus führt das Wegzeichen Blaues Dreieck sowie auch der Burgenweg über die südliche Wiesenhänge der Achalm durch Eningen (463 m.ü.N.N.) hindurch bis zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: ca. 17 km
Anstiege: Teufelsküche, Achalm, von Eningen hinauf zum Freibad

» Download albtips-de-Gutenberg-Achalm.gpx (.zip)

Streckenwanderung: Traifelberg – Lichtenstein – Linsenbühl – Gießstein – Nebelhöhle – Won – Wackerstein – Schönberg – Wanne – Pfullingen

Sonntag, 29. August 2010, von:

Dass diese Wanderung ein echter Albklassiker ist, zeigt schon die Tatsache, dass uns heute mehr Leute begegnet sind, als im ganzen letzten Jahr zusammen auf anderen Wanderungen. Obwohl wir “auf der Alb” starten und stets oben dem Albtrauf folgen, summieren sich die Höhenmeter doch beim stetigen Auf und Ab.

Von der Bushaltestelle Traifelberg (705 m ü. NN) aus folgen wir stets dem HW1, der schon bald für einige Kilometer gleich wie der HW5 verläuft. Die beiden sehr gut ausgeschilderten Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins bringen uns nacheinander zur Ruine Alter Lichtenstein, zum Schloss Lichtenstein (817 m ü. NN – Schlossschenke, Altes Forsthaus, Kletterpark), zum Linsenbühl, zum Gießstein (791 m ü. NN) und zur Nebelhöhle. Man folgt einfach dem Wanderzeichen Rotes Dreieck.

Kurz vor der Nebelhöhle trennen sich die beiden Wege und wir gehen weiter auf dem HW5 (Roter Balken) über den Won (800 m ü. NN), ein Naturschutzgebiet in Form einer großen Wiese mit vielen interessanten Bäumen: eine wohltuende Abwechslung zu dem sonst meist im Wald und am Albtrauf verlaufenden Weg. Weiter geht es zum Aussichtsfelsen Wackerstein (825 m ü. NN), hinab zum Hinteren Sättele (721 m ü. NN) und wieder hinauf zum Schönberg (793 m ü. NN) mit dem “Unterhosenturm”.

Von dort führt der HW5 stets recht steil hinab, dann quer über die Wanne (699 m ü. NN, eine weitere große Wiese), und in Serpentinen bis an den Ortsrand von Pfullingen, wo man an der Echaz entlang (WasserErlebnisPfad Echaz) bis zur Ortsmitte (gut 400 m ü. NN) gehen kann.

Strecke: ca. 15 km
Anstiege: leichtes Auf und Ab
Grillplätze, Grillstellen: Nebelhöhle, Wackerstein, Wanne

Rad-/Wandertour zur Echazquelle und zum Schloss Lichtenstein

Sonntag, 22. August 2010, von:

Wer gerne in Wanderstiefeln Rad fährt, für den ist diese Tour genau richtig: Zuerst geht es mit dem Fahrad von Pfullingen durch das Echaztal nach Honau und anschließend zu Fuß hinauf zum Schloss Lichtenstein.

Vom Südbahnhof zwischen Reutlingen und Pfullingen aus geht es auf der ehemaligen Bahnstrecke über Pfullingen und Unterhausen nach Honau. Der Radweg ist bis zum ehemaligen Zahnradbahnhof Honau gut ausgeschildert. Von dort fahren (oder schieben) wohl die meisten die alte Zahnradstrecke hinauf nach Traifelberg.

Wir folgen dieser Strecke nur wenige Meter bergauf bis nach rechts ein asphaltierter Weg abbiegt. Immer geradeaus führt er an Honau vorbei bis er kurz vor dem Ortsausgang auf die B312 trifft. Dort fahren wir links ein kurzes Stück hinauf bis zum Wanderparkplatz in der ersten Serpentine der B312. Dort kann man das Fahrrad abstellen.

Ein schmaler Wanderpfad biegt nach wenigen Metern hinter dem Parkplatz nach rechts ab und bringt uns in wenigen Minuten zur Echazquelle. Wir folgen weiter der Beschilderung Richtung Ohafelsen. Es wird steiler und an manchen Stellen sollte man Trittsicherheit mitbringen, vor allem wenn es matschig und rutschig ist. In Serpentinen umgehen wir den Ohafelsen, der übrigens kein Aussichtsfelsen ist.

Kurz danach erreichen wir die L230. Dort gehen wir rechts bis nach wenigen Metern der HW1 nach rechts Richtung Schloss Lichtenstein abbiegt. Es geht stetig bergan, bis wir den Alten Lichtenstein mit seiner schönen Aussicht auf Echaztal und Albhochfläche erreichen. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Aussichtspunkt mit dem Hauff-Denkmal und bis zum Schloss Lichtenstein (Schlossschenke, Altes Forsthaus, Kletterpark).

Von Schloss Lichtenstein aus folgen wir noch ein kurzes Stück dem HW1 bergab bis nach rechts ein Schild (Blaues Dreieck) den Rückweg zur Echazquelle weist.

Mit dem Fahrrad nehmen wir zunächst den gleichen Rückweg. Von Unterhausen bis Pfullingen gibt es eine mögliche Variante zum Hinweg. Dazu biegt man dort, wo der Radweg auf die B312 trifft nach rechts ab in die Allee/Kirchstraße. Danach geht es rechts in die Holzelfinger Straße und kurz darauf links in die Mühlstraße. Bald geht es rechts in die Hölderlinstraße und schließlich links in die Rilkestraße. An deren Ende fahren wir links auf den asphaltierten Feldweg, der uns stets geradeaus bis zurück nach Pfullingen bringt.

Nach der Brücke über die B312 geht es bergab. Kurz bevor man die alte Bahnstrecke / den Radweg unterquert, biegt man rechts hinauf ab und kann kurz danach links auf den Radweg abbiegen. Von dort geht es das letzte Stück auf gleichem Weg zurück zum Ausgangspunkt am Südbahnhof.

Auf den Spuren einer alten Sage: Rund um Urselberg und Mädlesfels

Sonntag, 1. August 2010, von:

oder: Die zwei Varianten des Burgenwegs bei Pfullingen und Eningen

Große Teile der Wanderung folgen der Beschilderung Burgenweg (Wanderzeichen: Schwarze Burg auf weißem Hintergrund) bzw. Blaues Dreieck.

Startpunkt (ca. 530 m ü.N.N.) ist in der Nähe des großen Spiel- und Grillplatzes oberhalb von Pfullingen, der an der Straße hinauf zum Übersberg liegt. Kurz vor dieser großen Wiese geht nach rechts ein Schotterweg ab (Wanderschild). Dort befindet sich auch ein kleiner Wanderparkplatz.

Man folgt stets diesem Weg (Blaues Dreieck, Burgenweg) für gute 3 km bis zur Elisenhütte. Dabei geht es vergleichsweise gemächlich bergan. Man passiert eine Schneise im Wald, die manchmal im Winter noch als Skischanze fungiert. Etwas später liegt links ein ehemaliger Steinbruch, der nun ein Naturschutzgebiet ist.

Bei der Kreuzung am Bärnle geht es immer weiter geradeaus den Waldweg entlang. Ein Abstecher nach rechts führt zu einem schönen Aussichtspunkt über dem Echaztal. Kurz danach erreicht man die Ernsthütte (663 m ü.N.N.), ebenfalls mit schöner Aussicht. Von hier an wird der Berggrat recht schmal und man geht ein Stück parallel zur Straße, die man schließlich überquert.

Kurz nach einem Parkplatz erreicht man die Elisenhütte (676 m ü.N.N.). Hier verlassen wir für eine Weile den Burgenweg, der weiter rechts um den Urselhochberg herum bis zu einer Kreuzung der Straße mit diversen Wanderwegen führt, wo auch das Klappersteigle beginnt. Wir wollen zwar dorthin, aber auf anderem Wege.

Man folgt diesem auch als Wollenfelsweg ausgeschilderten Weg nur wenige Meter und biegt dann links hinauf auf einen sehr steilen und schmalen Pfad ab. Nach wenigen Metern sieht man ein in einen Baum eingewachsenes Schild “Ochsensteigle”. Kurze Zeit später geht es rechts auf einen etwas breiteren Waldweg, der bis zum Urselhochberg führt.

Die Hochwiese steht unter Naturschutz, im Frühling und Sommer findet man dort unzählige Blüten, Schmetterlinge und sonstige Insekten. Vom Waldrand aus geht man den ausgetretenen Wiesenpfad entlang direkt auf einen Solitärbaum zu, wo sich ein paar Tische und Bänke für ein eventuelles Picknick befinden.

Dahinter geht der Pfad weiter, über die Wiese, ein kurzes Stück durch den Wald bis zum Aussichtspunkt am Wollenfels (760 m ü.N.N.) – über den Albtrauf hinweg blickt man bis zum Gießstein und zum Schloss Lichtenstein.

Am Bänkle vorbei führt der Waldpfad weiter, offensichtlich selten benutzt, aber nicht komplett zugewachsen. Nach einer Weile – stets im Wald die Wiese umrundend – trifft man auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. In einer Linkskurve zweigt nach rechts ein schmalerer Weg ab, der uns dann zu der schon erwähnten Kreuzung (ca. 690 m ü.N.N.) hinab führt.

Und dann auf dem Klappersteigle wird es plötzlich wildromantisch. Hochaufragende Felsen und ein schmaler, steiniger Aufstieg zum Übersberg sorgen für landschaftliche Abwechslung. Hat man das Segelfluggelände erreicht, wendet man sich auf dem Schotterweg nach links und folgt ein kurzes Stück dem HW1 bis zum Hofgut Übersberg.

Jetzt ist es nicht mehr weit zum Mädlesfels (794 m ü. N.N.), der einen sagenhaften Ausblick bietet: Vom Albtrauf mit Unterhosenturm und Roßbergturm links über die Achalm (auf der übrigens die erste Burg des Burgenwegs steht) und Eningen im Tal bis zu den Trauffelsen bei der Eninger Weide rechts.

Doch was hat es mit der alten Sage auf sich? Der zufolge sprang einst ein Mädchen (genauer: ein Nachfräulein der Urschel / Ursel, siehe Urselhochberg) von diesem Felsen, um sich der Verfolgung durch einen aufdringlichen Jäger zu entziehen (ausführliche Version der Sage vom Mädlesfels).

Auf gleichem Weg geht es zurück und kurz vor dem Übersberger Hof zweigt die Eninger Variante des Burgenwegs nach links ab. Nach einem kurzen Stück am Weidezaun vorbei geht es zunächst in ein paar Serpentinen bergab. Danach zeigen sich links oben wieder typische Albfelsen. Der Weg wird breiter und hier folgt man dem Burgenweg/Blaues Dreieck für eine ganze Weile.

Man geht nun fast nur noch auf Schotterwegen, die auch gerne von Radfahrern genutzt werden, stetig leicht bergab. Nach einer ganzen Weile in einer langen Links- und dann Rechtskurve biegt nach links der Hörnlesweg (Holzschild) ab. Schaut man zurück, zeigt sich der Mädlesfels ein letztes Mal von unten.

Auf diesem Schotterweg geht es weiter ohne große Höhenunterschiede durch den Wald. Bei einer Gabelung nehmen wir den rechten Weg. An der zweiten größeren Rechtsabzweigung gehen wir nochmals rechts und gleich wieder links. Der nun folgende Weg umrundet die Weiden des Arbachtals bis man nach einer weiteren Weile auf die anfangs erwähnte Straße zum Übersberg trifft. Dieser folgt man nach rechts bergab und kommt somit zum Ausgangspunkt zurück.

Gehzeit: gemütliche 4,5 h
Länge: ca. 13-14 km
Höhenmeter: grob geschätzte 350 m

Rundwanderung um die Baßgeige zur Burgruine Hohenneuffen

Montag, 5. April 2010, von:

Diese ca. 15 km lange Rundwanderung ohne große Höhenunterschiede beginnt am Parkplatz unterhalb der Burgruine Hohenneuffen und bietet von diversen Aussichtsfelsen ein Aussichtspanorama von der Burg Teck mit den dahinter liegenden Drei-Kaiser-Bergen bis hin zum Roßberg und zum Dreifürstenstein. Man umrundet dabei ein Gebiet mit dem schönen Namen Baßgeige, den es dank seiner Form erhalten hat.

Vom Parkplatz aus geht es zunächst auf dem Schotterweg neben der Zufahrtsstraße zurück nach Erkenbrechtsweiler. Am Ortsrand entlang folgt man der Beschilderung des HW1 (Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins) in Richtung Brucker Fels. Dabei passiert man ein Keltentor des Heidengrabens.

Hält man sich stets am rechten Albrand mit Blick auf das Lenninger Tal kommt man automatisch zum Brucker Fels (727 m ü. N.N.) am Ende eines Felssporns der Schwäbischen Alb. Von dort folgt man weiter stets dem Albtrauf, der rechts steil ins Tal abfällt, bis man zum nächsten Felssporn mit dem Beurener Fels (730 m ü. N.N.) kommt. Dort gibt es ein Geländer mit Bänken und eine großartige Sicht auf die Ruine Hohenneuffen und den Ort Beuren.

Geht man den Ausläufer zurück und hält sich rechts (stets der Beschilderung zum Hohenneuffen folgend noch 6,5 km), kommt man wieder nach Erkenbrechtsweiler und geht den gleichen Weg zurück bis man dem Albtraufweg nach rechts folgt, statt direkt zum Parkplatz zu gehen. Unterwegs trifft man auf den Wilhelmsfels, von dem aus sich der schönste Blick auf die Burgruine bietet. Von dort ist es nicht mehr weit, nur der kurze aber steile Aufstieg zum Hohenneuffen (743 m ü. N.N.) erfordert noch einmal eine letzte Kraftreserve.

Copyright © 2012 albtips.de