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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: Wandern

Spaziergäng(l)e: Erdbeerberg und Eninger Weide

Sonntag, 5. Februar 2012, von:

Der heutige Wandervorschlag ist zwar keine aktuelle Tour, aber die Fotos passen sehr gut zum momentanen Wetter. Es handelt sich um einen schönen, gemütlichen Spaziergang, der sich auch in zwei kurze Spaziergänge aufteilen lässt. Vor allem der zweite Teil zum Wildgehege ist sehr beliebt bei Familien mit Kindern.

Von Eningen kommend fährt man die L 380 Richtung St. Johann auf die Alb und parkt direkt nach Erreichen der Albhochfläche auf dem Parkplatz rechts der Straße. Dort hält auch der RAB-Regionalbus 7644.

Das Wegzeichen “Blaues Dreieck” führt am rechts im Wald liegenden Albtrauf entlang vorbei an Pferdekoppeln und durch den Wald, anschließend über eine Wiese und wieder in ein kurzes Waldstück bis zum Albrand und zu einer Bank am Erdbeerberg, wo man bei guter Sicht einen schönen Blick auf Eningen und den Georgenberg genießen kann.

Es geht ein paar Schritte zurück auf die Wiese. Der Weg – immer noch mit dem Wegzeichen “Blaues Dreieck” gekennzeichnet führt weiter links herum am rechten Waldrand entlang. Nach Überquerung einer kurzen, offenen Fläche geht man direkt auf ein Waldstück zu, dort links und am Waldrand entlang. Immer rechts herum gelangt man zum “Schafhaus”, heute ein Altenheim für Marbacher Pferde, und kommt über eine wunderschöne Allee mit alten Bäumen zurück zum Parkplatz, wo sich außerdem ein Lehrgarten mit den unterschiedlichsten Rosengewächsen befindet – wo man Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

Ab hier folgt man dem Wegzeichen HW1 und überquert die Straße. Es geht leicht bergaug, dann links an einem Spiel- und Grillplatz vorbei. Von dort folgt man wieder dem diesmal links liegenden Albtrauf bis zum Hännersteigfels, von dem aus man einen sehr schönen Blick auf die Achalm und den Gutenberg hat. Noch etwas weiter am Albrand entlang gelangt man auf Höhe der Hochspannungsleitungen zwischen den beiden Stauseen zu den Wildgehegen der Eninger Weide (Grillplätze) mit Schwarzkitteln und Rehen und weiter zum großen Parkplatz. Dort hält man sich rechts und kommt schließlich wieder zum Parkplatz an der L 380.

Länge: ca. 6,5 km

Bilder vom 29. Dezember 2008:

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Aussichtsreicher Spaziergang zum Gießstein oberhalb des Echaztals

Sonntag, 22. Januar 2012, von:

Heute recyceln wir einen Albtrauf-Spaziergang von vor knapp 5 Jahren, diesmal mit GPX-Daten. Die kleine Runde beginnt am Wanderparkplatz Kalkofen (Grillstellen), den man von Lichtenstein-Unterhausen im Echaztal aus über einen schmalen Serpentinenweg erreicht. Dieser ist sehr beliebt bei Radlern, entsprechend vorsichtig und rücksichtsvoll sollte man dort hinauf fahren.

Vom Parkplatz aus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg HW1/HW5 in Richtung Gießstein (788 m). Dieser ist in ca. 20 Minuten zu erreichen. Dort steht man hoch über dem Echaztal und kann einen wunderschönen Blick ins Reißenbachtal und Echaztal wie auch zu den Traifelbergfelsen und zu Schloss Lichtenstein genießen.

Das nächste Wegstück führt entlang des Albtraufs in Richtung Lichtenstein – mit immer neuen Ausblicken auf das Tal und die gegenüberliegende Albhochfläche. Bei einer Weggabelung verlässt man den HW1/HW5, der als schmaler Pfad weiter am Albtrauf verläuft, und folgt stattdessen weiter dem Schotterweg durch eine Rechtskurve im Wald, dann über die Wiesenlandschaft bis man zu einer Asphaltstraße kommt. Geht man dort rechts, kommt man zurück zum Parkplatz.

Sehr viel schöner und spannender ist es, geradeaus weiter die kleine Allee hinauf zu gehen und direkt danach auf den Wiesen- und Heckenweg rechts abzubiegen (derzeit als Weg leicht zu übersehen). So kommt man ebenfalls zum Ausgangspunkt zurück.

Gerade im Winter und Frühjahr, wenn die Bäume kein Laub tragen, bieten sich ungeahnt freie und schöne Ausblicke. Im Frühling und Sommer kann man viele seltene Blüten bewundern. Dieser Spaziergang lässt sich auf vielfältige Weise zu einer Halbtages- oder Tageswanderung erweitern, in dem man Schloss Lichtenstein und/oder die Nebelhöhle in die Route einbezieht. Diese Ziele sind sehr gut ausgeschildert.

Bilder vom 6. April 2007:

Länge: ca. 3,5 km
Dauer: ca. 1 h

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Rund um die Friedenslinde und rauf auf das Käpfle

Freitag, 6. Januar 2012, von:

Dies ist ein schöner Spaziergang. Für trübe Tage oder wechselhafte Wetterlagen. Auf jeden Fall aber mit schönen Blicken zum Albtrauf und ins Albvorland.

Start ist an der Bushaltestelle Käpfle der RSV Linie 5. Sie befindet sich kurz hinter der Abzweigung von der L383 auf die K6728, wenn man von der Straße zwischen Reutlingen und Gönningen nach Bronnweiler abbiegt.

Man geht das Asphaltsträßchen hinauf, rechts liegt das Käpfle, links sieht man bald die Friedenslinde und – wenn keine Wolken davor sind – auch die Burg Hohenzollern in der Ferne. Man folgt dem Wegzeichen HW5 bis zum Waldrand, dort links und stets am rechten Waldrand entlang, bis man sich kurz vor einer Reitanlage nach links wendet und einem schmalen Pfad hinauf zu der kleinen Anhöhe mit dem eindrucksvollen Solitärbaum folgt.

Von der Friedenslinde aus kann man einen sehr schönen Blick auf die Umgebung genießen: Albtrauf, Käpfle, Achalm. Geradeaus geht man weiter, genau auf das Käpfle zu. Das letzte Stück bis zum Sträßchen ist nur ein schmaler Trampelpfad über die Wiese. Alle Wege sind derzeit ohnehin sehr matschig.

Etwas links versetzt führt der Weg hinauf auf das Käpfle (593 m.ü.N.N.), wo einst die Alteburg stand. Heute befindet sich dort ein Aussichtsturm. Selbstredend lohnt sich der Aufstieg für den wunderbaren Rundblick.

Vom Gipfel führt ein schmaler Pfad (wieder HW5) hinab in Richtung Hofgut Alteburg. Wendet man sich beim Hofgut nach rechts, so kommt man parallel zur Landstraße zurück zum Ausgangspunkt. Nur unwesentlich weiter, aber schöner und ruhiger ist der Weg links herum an einer Allee entlang und dann um das Käpfle links herum zurück.

Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,5 h

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Alpenblick vom Schlossfelsenturm bei Albstadt

Donnerstag, 29. Dezember 2011, von:

Da die Nachmittage momentan recht kurz sind, ist die heutige Tour nur eine Kurzversion der Wanderung Traufgang Schlossfelsenpfad – ein sog. Premiumwanderweg bei Albstadt.

Statt am Waldheim kann man auch am Ende der Bitzer Steige am Parkplatz Setze starten. Von dort folgt man dem sehr gut ausgeschilderten Traufgang in Richtung Schlossfelsen (953 m.ü.N.N.). Auf dem Weg dorthin passiert man schon mehrere schöne Aussichtspunkte. Die schönste Sicht rundherum hat man aber vom Schlossfelsenturm. Die Aussichtsplattform liegt auf 972 m.ü.N.N. Heute konnte man sehr schön die Alpenkette über der Nebelsuppe am Bodensee sehen.

Weiter geht es am Waldheim und dann rechts am Kletterpark und am Wildschweingehege vorbei. Je nachdem, wieviel Zeit man hat, kann man die vorgeschlagene Runde über die ausgedehnte Wacholderheidenlandschaft gehen oder aber quer durch den Wald abkürzen und dann weiter auf dem Traufgang zum Parkplatz Stählerndes Männlein. Dort überquert man die L448 und folgt stets dem Weg am Waldrand entlang bis zum Ausgangspunkt.

Hinweis: Inzwischen gibt es auch eine Traufgänge-App für Smartphones.

Alpenkette sichtbar vom SchlossfelsenturmBlick vom Schlossfelsenturm nach Süden zur Alpenkette

Von Undingen zur Bärenhöhle und durch das Rinnental zum Kalkstein

Montag, 26. Dezember 2011, von:

Die heutige Rundwanderung ist inspiriert von einem Familienausflug im Hikeline Wanderführer Schwäbische Alb West. Sie führt von Undingen zur Bärenhöhle und durch das vom Wetterbericht bekannte Rinnental zum Algen-Schwamm-Riff Kalkstein.

Die erste Hälfte der Tour folgt dem vom Wanderführer vorgegebenen Tourenverlauf vom Wanderparkplatz bei Undingen durch das Höhlental zur Bärenhöhle, die allerdings von Dezember bis Februar wegen Winterpause und Fledermausschutz geschlossen ist.

Nach der vollständigen Umrundung des Höllbergs kommt man zurück zu der Stelle am Rande des Golfplatzes, an der sich Höhlental und Rinnental treffen. Hier befindet sich ein sog. Kältepol. In Strahlungsnächten kann die Temperatur bis auf sibirische -40°C sinken, selbst im Sommer kann sie nachts bis auf -5°C absinken. An der Wetterstation erhält man Auskunft über aktuelle Werte, so war bisher die kälteste Nacht dieses Winters am 19. Dezember 2011.

Wetterphänomen in Sonnenbühl

Noch ein Wetterphänomen

Schon kurz nach Beginn der Wanderung konnte man den östlich von Undingen gelegenen Felsen Kalkstein sehen. Geht man nun nicht wie vorgeschlagen den gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück, sondern folgt dem Verlauf des Rinnentals (nach der Wetterstation rechts und gleich nach ein paar Metern links am rechten Berghang entlang), so geht man direkt auf einen Hügel zu, eben den besagten Kalkstein.

Nach Überquerung des asphaltierten Feldwegs nimmt man den Wiesenweg rechts hinauf und wendet sich dann auf der Höhe nach links in Richtung Gipfel. Da der Kalkstein ein Naturdenkmal ist, sollte man stets auf den ausgewiesenen (derzeit nur als Trampelpfade erkennbaren) Wegen bleiben. Am höchsten Punkt blickt man von den Felsen tief hinab ins Rinnental und bis hinüber zum Hohengenkingen.

Nun geht man auf der Rückseite des Hügels, am Rand des Riffs hinab. Unten steht eine Schautafel, die die Entstehung des Algen-Schwamm-Riffs aus Kalkabscheidungen von Lebenwesen des Jurameeres genauer erklärt. Auf dem asphaltierten Weg geht man ein wenige Meter nach links, biegt nach links ins Rinnental ein und zweigt gleich wieder rechts auf einen Wiesenweg parallel zum Asphaltweg ab.

Ein Wiesenweg führt hinauf zum Hügel Schopfloch und ein Schotterweg links um ihn herum zurück zum Ausgangspunkt beim Wanderparkplatz.

Länge: ca. 8 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: Bärenhöhle und Kalkstein

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Aussichten auf die Schwäbische Alb vom Feldberg und vom Hohengenkingen

Sonntag, 18. Dezember 2011, von:

Diese kleine Wanderung führt zu zwei schönen Aussichtspunkten bei Genkingen und zur Burgruine Hohengenkingen – oder zumindest zu den Mauerresten, die von ihr noch übrig sind. Die Tour lässt sich auch sehr gut in zwei Spaziergänge aufteilen.

Man startet an der L230 kurz nach Genkingen (Richtung Lichtenstein/Engstingen) – am besten nimmt man den auf der rechten Straßenseite befindlichen Wanderparkplatz (ca. 770 m.ü.N.N). Von dort überquert man die Landstraße und geht über den auf der anderen Straßenseite befindlichen Parkplatz ein paar Meter zurück in Richtung Genkingen bis ein breiter Weg nach rechts abzweigt.

Dem leicht geschwungenen Weg folgt man hinauf, biegt bei einem Hochsitz links ab (weiter mit Wegzeichen Rote Gabel), noch ein Stück bergauf und dann, wenn der Weg fast den höchsten Punkt erreicht hat, wendet man sich nach links und weiter aufwärts (nun mit Wegzeichen Rote Raute). An der höchsten Stelle des Weges kann man einen Mini-Abstecher rechts hinauf zum höchsten Punkt auf dem Feldberg (838 m.ü.N.N.) machen.

Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über die Sonnenbühler Alb in Richtung Süden:

Blick vom Genkinger Feldberg über die Sonnenbühler Alb

Nach dem Abstecher wandert man weiter auf dem bisherigen Weg bis zum Waldrand. Dort geht es rechts hinein in den Wald. Die Abzweigung zur nur wenige Meter entfernten Nebelhöhle lässt man links liegen (macht nur Sinn, wenn diese geöffnet ist) und wendet sich stattdessen kurze Zeit später – immer noch im Wald – nach rechts auf einen schönen Waldweg. Bei einem Steinbruch verlässt man den Wald und geht rechts, bis man den Feldberg kommplett umrundet hat, und nimmt den gleichen Weg zurück zur L230. Wer nur einen Spaziergang machen möchte, kann die Tour hier abbrechen.

Nun geht es noch etwas weiter parallel zur L230 in Richtung Genkingen, bis der Weg mit Wegzeichen Rote Gabel die Landstraße überquert. Dort geht man geradeaus auf den asphaltierten Feldweg, der zwischen zwei Bergkuppen hinauf führt. Hat man den höchsten Punkt des Weges erreicht, sieht man links einen parallel verlaufenden Waldweg – hier wechselt man auf diesen Weg und geht links bis nach rechts hinauf ein ebenfalls breiter Waldweg abzweigt (Holzschild Schlosshaldeweg).

Nach kurzem Aufstieg und einem flacheren Wegstück trifft man auf einen sehr schmalen Pfad, der hinauf zur Burgruine Hohengenkingen (861 m.ü.N.N.) führt. Bald schon erreicht man den gerade noch erkennbaren Burggraben. Von der Burg ist nur ein winziger Mauerrest erkennbar. Folgt man dem schmalen Pfad weiter auf der Rückseite des Berges hinab (dieser Weg ist auf den Karten nicht verzeichnet), wird man am Waldrand von einer wunderbaren Aussicht über Wacholderheide und Höhenzüge der Alb überrascht. Eine herrlich gelegene Grillstelle lädt zum Verweilen ein.

Man wendet sich nach links hinab und hält sich auf der Wacholderheide immer auf dem Weg am Waldrand, dann überquert man eine Freifläche. Sobald man wieder näher an den Waldrand kommt, nimmt man die Linksabzweigung und bei Waldeintritt den Weg, der geradeaus leicht bergab und stets links herum um den “Schlossberg” des Hohengenkingen führt. Bald trifft man auf den Feldweg, der rechts zur L230 zurückführt. Wir bleiben auf dieser Straßenseite und folgen dem parallel zur Landstraße verlaufenden Fuß- und Radweg nach rechts zurück zum Parkplatz.

Gesamttour:
Länge: ca. 9 km
Dauer: ca. 3 h
Schwierigkeit: mittel

Spaziergang Feldberg:
Anstieg: ca. 60 Höhenmeter
Länge: ca. 4,5 km
Dauer: ca. 1 – 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Spaziergang Hohengenkingen:
Anstieg: ca. 90 Höhenmeter
Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,5 – 2 h
Schwierigkeit: mittel

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Den Hohenurach im Blick

Freitag, 18. November 2011, von:

Die Tour besucht die Ruine Hohenurach, den Uracher Wasserfall, den Rutschenfelsen und den Gütersteiner Wasserfall. Aus Richtung Metzingen kommend biegt man unmittelbar nach dem Ortsschild bei der Haltestelle Wasserfall links ab oder nimmt gleich die Ermstalbahn dorthin. Die beiden Wanderparkplätze befinden sich ein paar hundert Meter hinter der Haltestelle und sind mittlerweile (oder zur Zeit?) wieder kostenlos nutzbar. Am 1. Parkplatz befindet sich eine Wassertretanlage.

Man folgt der in einen Kiesweg übergehenden Straße geradeaus. Wenige Meter nach dem 2. Parkplatz geht links ein Weg in den Wald steil bergauf. Wir gehen heute aber geradeaus auf dem Fahrweg, der in 2 langen Serpentinen auf eine große Wegkreuzung auf einem Bergsattel führt. Der andere Weg kreuzt den Fahrweg und führt auch dorthin. Am Bergsattel gehen wir nach links bergauf zum Hohenurach. Das Betreten ist wieder möglich aber nur auf eigene Gefahr. Der Weg wird im oberen Bereich relativ steil, aber durchhalten lohnt, da man von oben einen schönen Rundblick auf Bad Urach, Dettingen, das Ermstal, den Fohlenhof, den Runden Berg und den Rutschenfelsen hat. Neben einigen illegalen Grillstellen gibt es im oberen Burghof auch eine offizielle Grillstelle.

Nach eine ausgiebigen Besichtigung der immer noch teilweise einsturzgefährdeten Ruine (Absperrungen beachten) gehen wir denselben Weg zurück zu dem Sattel und gehen dann geradeaus weiter. Kurz nach einer Hütte mit angeschlossener Grillstelle teilt sich der Weg. Wir nehmen den rechten mit der Bezeichnung Oberer Wasserfallweg. Wie der Name sagt führt uns der Weg von oben zum Uracher Wasserfall. Der wirft allerdings aufgrund der langen Trockenheit im November relativ wenig Wasser über die Kante 37 Meter in die Tiefe. Neben mehreren Grillstellen hat es hier auch ein im Sommer geöffnetes Kiosk. Wer möchte kann hier abkürzen und den Weg links des Wasserfalls hinuntergehen, der immer am Bach zurück zum Wanderparkplatz führt. Ein Abstecher um den Wasserfall von unten zu betrachten lohnt auf jeden Fall.

An der Stelle, an der Weg hinunter führt, geht links ein schmaler Pfad weg, der über das sogenannte Känzele auf die Albhochfläche führt. Der Weg ist sehr schmal und steil, teilweise sind Treppen angelegt. Manchmal liegen auch Bäume quer auf dem Weg. Möglicherweise wird der Weg allerdings auch von Montainbikern benutzt. Zumindest kamen mir kurz nach Erreichen der Albhochfläche eine Horde ebensolcher entgegen. Respekt dem fahrerischen Geschick, wenn die da tatsächlich runtergefahren sind, aber nicht unbedingt sehr rücksichtsvoll gegenüber Wanderern.

Auf dem Weg nach oben sehen wir bereits unser nächstes Ziel, die steil abfallende Felswand des Rutschenfelsens. Demzufolge gehen wir oben angekommen nach rechts. Wenn man auf den Waldweg trifft und links geht kommt man zum Parkplatz an der Straße zwischen Bleichstellen und Bad Urach, aber wir gehen rechts zum Rutschenfelsen mit seinem Ausblicken auf den Runden Berg, den Hohenurach und das Maisental dazwischen. Ein paar hundert Meter hinter dem Rutschenfelsen befindet sich die Rohrauer Hütte.

Unser Weg führt uns am Rutschenfelsen entlang und führt zurück auf einen Waldweg dem wir nach rechts folgen. An einer Wegkreuzung im Wald kann man nach links einen Abstecher zum Fohlenhof machen (den haben wir vom Hohenurach aus gesehen). Wenn man zwischen den Gebäuden und den Koppeln Richtung Albtrauf hindurchgeht, dann kommt man zu einem schmalen steilen Pfad, der den Albtrauf hinunter zum Gütersteiner Wasserfall führt. An der besagten Wegkreuzung gehen wir aber rechts die mäßig steile und breite Fohlensteige hinunter. In einer Kehre kann man geradeaus weiter gehen zum Runden Berg, Von dort führt auch ein Weg durch die Hölle (so heisst der Ort nunmal) zurück zum Uracher Wasserfall.

Wir bleiben aber auf der Fohlensteige. In der nächsten Kehre gehen wir geradeaus zum Gütersteiner Wasserfall. Hier stand mal ein Kloster von dem nur noch eine kleine Kapelle übrig ist. Daneben tuckert eine Pumpe der Albwasserversorgung. Im Gegensatz zum Uracher Wasserfall, ist die Fallhöhe zwar nicht so hoch, dafür verteilt sich das Wasser über den gesamten Hang und führt teilweise diekt über die Wege. Die Wasserfälle bauen sich selber immer weiter aus, was an der Kombination aus dem kalkhaltigen Wasser der Alb und den versteinernden Moosen über die das Wasser fließt liegt.

Rechts des Wasserfalls (Blick nach unten) schlängel sich ein schmaler von Treppe durchsetzter Weg am Wasserfall nach unten ins Tal zum Güterstein. Wir gehen links am Hof vorbei und kommen zu einer Hütte mit Grillplatz und Teich. Hier gehen wir links talabwärts, wenn wir auf den direkten Weg vom Güterstein treffen gehen wir links zum Parkplatz zurück.

Länge: 11,3 km

Höhe: Zwischen 429 und 775m

Dauer: 4:20h (2:15h in Bewegung)

>>Download GPS-Track (.zip)

Von der Wurmlinger Kapelle zum Schloss Hohentübingen

Mittwoch, 16. November 2011, von:

Bei dieser Tour handelt es sich um einen Klassiker und verläuft weitestgehend auf dem Ludwig-Uhland-Weg (viele Gedichte zieren den Wegesrand) und dem Jakobsweg. Die Tour verläuft ausschließlich auf geteerten oder geschotterten Waldwegen mit wenigen dafür aber kurzen steilen Anstiegen.

Die Tour startet auf dem Wanderparkplatz der Wurmlinger Kapelle (von Hirschau kommend unmittelbar nach dem Ortsschild von Wurmlingen rechts). Alternativ kann man die Tour auch in Tübingen am Schloss Hohentübingen beginnen.
Auf großen Teilen des Weges hat man eine schöne Ausssicht auf das Ammertal (in Gehrichtung links) und das Neckartal, sowie den Albtrauf (rechts). Vom Wanderparkplatz folgt man immer dem Kreuzweg steil bergauf bis zur Wurmlinger Kapelle. Nach einer Umrundung geht man ein kleines Stück zurück und geht an einer Wegkreuzung nach rechts leicht bergab. Hier kommt man einer Grillstelle vorbei bevor man auf an der nächsten Wegkreuzung halbrechts bergauf geht.

Sobald man den Bergkamm erreicht hat, verläuft der Weg über mehrere Kilometer immer auf relativ gleicher Höhe durch den Wald. Es gibt mehrere parallel verlaufende Wege. Der im GPS-Track aufgezeichnete kommt an der Bushaltestelle im Burgholzweg in Tübingen raus. Dort gehen wir rechts bergauf den Lichtenbergweg und kommen am Bismarckturm vorbei (war leider Montags geschlossen). Kurz hinter dem Bismarkturm kommt auf der rechten Seite ein Aussichtspunkt mit Blick auf Tübingen und das Neckartal. Von dort führt ein kleiner Weg parallel zum Lichtenbergweg.

Nach ein paar hundert Metern führt der Weg zurück auf die Strasse. An der nächsten Kreuzung geht man rechts die Schlossbergstraße entlang. Hier möchte man gern wohnen (wegen der Aussicht, nicht wegen der Grundstückspreise). Sobald man das Schloß erblickt, geht man links um das Schloß herum. Dazu muß man aber erst über den Kapitänsweg einige Höhenmeter hinuntersteigen in die engen Gassen der Tübinger Altstadt. Kurz bevor wir das Rathaus und den Marktplatz erreichen führen ein paar Stufen nach rechts zur Burgsteige und dem Vordereingang des Schlosses Höhentübingen, welches von der Universität genutzt wird. Sowohl im Bereich vor dem Schloss, als auch dahinter (über die Treppen am Ende des Innenhofes erreichbar) kann man auf Tübingen und das Neckartal herabblicken. Im Innenhof befindet sich auch der Eingang zum Museum, in dem man u.A. einige der Urzeitfunde (wie z.B. das kleine Wildpferdchen aus Elfenbein) sehen kann, über die man auch bei der Wanderung zu den Höhlen im Lonetal viel erfährt. Am Ende des Innenhofes findet sich ein unscheinbares Schild, welches den Weg zur Wurmlinger Kapelle weisst. Durch einen langen, engen, niedrigen und dunklen Gang kommen wir hinter dem Schloss wieder kurz ans Tageslicht und gehen dann nach links durch einen ebensolchen Gang und kommen am Hinterausgang des Schlosses raus. Von dort kommen wir nach wenigen Metern zu der Stelle, wo wir auf dem hinweg schon vorbeigekommen sind.

Wem jetzt nach ca. 8,5 km die Füsse weh tun, kann auch vom Tübingen Hauptbahnhof mit der Buslinie 18 nach Wurmlingen zurückfahren. Im anderen Fall geht man den gleichen Weg zurück.

Länge: 15,2 km

Höhe: Zwischen 328 und 485 m ü.N.N.

Dauer: 4:20 (3:20 davon in Bewegung)

>>Download GPX-Track (.zip)

Von Reutlinger Seite auf den Georgenberg und ein 360°-Panorama genießen

Dienstag, 1. November 2011, von:

Der kurze, aber beeindruckende Ausflug zum Gipfel des Georgenbergs zwischen Reutlingen und Pfullingen bietet einen sagenhaften Rundumblick zur Alb und zum Albvorland.

Man startet in Reutlingen in der Berggasse, von der bei Haus Nr. 67 ein Weg steil nach oben abbiegt. Über Treppen geht es vorbei an der Höhenraststätte. Oben kann man nur links weiter, dann bei der ersten Möglichkeit rechts hinauf, wieder links und nochmal rechts auf einen schmalen Pfad zwischen zwei Gütle (Gartengrundstücken).

Hat man die 3 Stufen oben geschafft, so kann man sich kurz nach rechts umdrehen und einen schönen Blick auf die Achalm genießen. Der Weg führt dann aber links weiter und nach ein paar Metern halbrechts hinauf. Nun folgt man stets dem Pfad bergwärts, ignoriert die Linksabzweigungen und erreicht nach ein paar Kurven den Georgenberg-Gipfel.

Kein Baum und kein Haus verstellt den Blick in die Ferne. Rundherum sieht man den Albtrauf, die Achalm, dazwischen erkennt man die Burgruine Hohenneuffen und dahinter sogar die Burg Teck. In westlicher Richtung zeigen sich bei guter Sicht die Höhenzüge des Nordschwarzwalds. Nach Norden hin blickt man zu den Fildern, zum Flughafen Echterdingen und zum Stuttgarter Fernsehturm.

Zurück geht es zunächst auf dem gleichen Weg und bei der ersten Möglichkeit zweigt man scharf rechts hinunter ab, folgt den Serpentinen bis zu einem breiten Schotterweg, wendet sich einige Schritte nach links und nimmt die Treppen nach rechts unten. Am Ende des Pfades, aber noch oberhalb der Berggasse biegt man nach rechts ab und kommt so wieder zur Höhenraststätte Georgenberg bzw. dort nach links unten zum Ausgangspunkt.

Anfahrt mit Bus 8, Haltest. Werastraße (rot), Stämmesäcker (blau) o. Katzensteg (braun)
Anstieg: ca. 150 Höhenmeter ab Berggasse
Länge: ca. 3 km
Dauer: ca. 1 h ohne Aufenthalt
Hinweis: kein Spazierweg, teils steil und bei Nässe rutschig

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Von der Sontheimer Höhle durch das Tiefental und seine Seitentäler

Sonntag, 30. Oktober 2011, von:

Direkt vor der Sontheimer Höhle (Laichingen/Heroldstatt) beginnt diese Wanderung durch das Tiefental, das bei Sontheim zwischen Wacholderheiden sanft hinab führt und sich zwischen immer höher aufragenden, bewaldeten Hängen bis fast nach Blaubeuren schlängelt. Es lohnt sich auch die langen Seitentäler Eistal und Erbistal zu erkunden. Für die vorgeschlagene Tour gibt es viele Abkürzungs- oder Erweiterungsmöglichkeiten.

Zunächst aber ist der Besuch der Tropfsteine und Fledermäuse in der Sontheimer Höhle wärmstens zu empfehlen. Dies ist nur mit einer der Führungen möglich, die zu jeder vollen Stunde stattfinden. Die Wege in der Höhle sind teils lehmig und rutschig, Wanderstiefel oder Gummistiefel sind angesagt. Es gibt einige wenige Parkplätze direkt bei der Sontheimer Höhle, ansonsten kann man vor der kurzen Abfahrt parken. Es gibt eine Grillstelle mit Spielplatz und ein Höhlenrasthaus.

Kommt man aus der Höhle heraus, so geht man rechts und bleibt auf dem linken, eben verlaufenden Schotterweg (HW7, Wegzeichen Roter Balken). Bei der ersten Verzweigung kommt man links hinab ins Tiefental. Wer den oberen Teil des Tals mit den Wacholderheiden ebenfalls sehen möchte, folgt dem Weg geradeaus weiter und zweigt erst bei der Straße links ab (insgesamt zusätzlich 3 km). In beiden Fällen wendet man sich bei Erreichen des Talweges (Wegzeichen Gelbes Dreieck) nach links und wandert gemächlich abwärts zwischen immer höher werdenden Hängen.

Am Ende einer langen Linkskurve biegt man scharf links hinauf auf den HW7 ab. Nach der Serpentine erreicht man die Hochfläche und folgt dem Wiesenweg bis zu einem Asphaltsträßchen. Dort links entlang der Felder und beim nächsten Asphaltsträßchen wieder links, vorbei an einem links gelegenen Waldstück bis in den Wald hinein und kurz danach rechts auf einen breiten Waldweg. Nach einer Linkskurve zweigt ein weniger benutzer breiter Weg ab und schon bald erreichen wir den Aussichtspunkt Großer Fels. Ein paar alte, bemooste Tische und Bänke gibt es dort, eine Feuerstelle und einen schönen Blick über die Hänge des Eistals.

Es geht weiter, bis man wieder auf den Hauptweg im Wald trifft. Bei der nächsten Waldwegekreuzung muss man sich entscheiden, ob man lieber den einfacheren Weg links und in zwei großen Kurven hinab ins Tiefental wählt oder ob man rechts den wenig gepflegten, von Wildschweinen zerwühlten Weg nimmt. Er bringt uns gemächlich hinab ins Eistal, endet jedoch bei einer Geröllhalde und man muss die letzten Meter sehr steil zwischen Bäumen hinunter krauchen oder schon etwas vorher einen schmalen Pfad suchen. Direkt unterhalb der Geröllhalde steht ebenfalls ein morscher Tisch mit Bänken, ein Picknick hier wäre aber weniger empfehlenswert. Man wendet sich nach links und folgt dem Eistal hinab, bis man wieder auf das Tiefental trifft. Dort rechts hinab.

Schon bald zweigt man halbrechts hinauf auf einen parallel verlaufenden Schotterweg ab. Schnell gewinnt man wieder an Höhe und befindet sich weit oberhalb des Tals. Nach einer Rechtskurve verläuft der Weg eine Weile schnurgerade durch den Wald, bis er einen schmalen Asphaltweg kreuzt – hier links hinab bis zur Kreuzung mit dem breiten Talweg im Erbistal. Hier verlässt man das Sträßchen und nimmt den linken Schotterweg.

Erneut erreicht man das Tiefental, welches man nun gemütlich nach links hinauf wandert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Eine Variante wäre es, nach kurzer Wegstrecke bei einem großen Fels am Wegrand nach rechts in Richtung Seißen (Tour 2) abzubiegen und oben nach links dem Wegzeichen Gelbe Gabel zu folgen. Oder man folgt dem Tal bis kurz vor die Sontheimer Höhle und nimmt den schmalen, ausgeschilderten Pfad (HW7) rechts hinauf.

Die vorgeschlagene Variante wählt einen Weg dazwischen. Dort, wo das Tal eine sehr große Linkskurve macht, zweigt nach rechts oben das Kohlsteigle ab. Es führt kurz aber knackig hinauf – der Weg ist etwas holprig, aber machbar. Oben angekommen wendet man sich nach links (nicht scharf links) und folgt dem Wegzeichen Gelbe Gabel an der Hangkante durch den Wald. Kurz vor dem Ziel geht es bei einer Weggabelung nochmals links hinab, bei einer Hütte sieht man den Eingang zur Kohlhaldehöhle. Nur noch wenige Meter und man hat den Ausgangspunkt bei der Höhle erreicht.

Dauer: ca. 4 h
Länge: ca. 16 km
Anstiege: drei kürzere Anstiege, sanfte An- und Abstiege in den Tälern
Hinweis: mehrere auf der Karte gestrichelte Pfade existieren nur noch auf dem Papier

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