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Die schönsten Ausblicke über die Schwäbische Alb bieten sich von den zahlreichen Aussichtstürmen des Schwäbischen Albvereins.

Eiszeitliches im Neandertal (Düsseldorf)

Die ältesten auf der Schwäbischen Alb gefundenen Musikinstrumente und figürlichen Kunstwerke sind ca. 40 000 Jahre alt. Ungefähr so alt sind auch die Knochen des im Düsseltal gefundenen, Neandertaler genannten Eiszeitmenschen. Zudem war das Tal einst eine Schlucht mit Kalkfelsen. Diese Parallelen machen einen Besuch dort interessant.

Die Tour kann man am kostenpflichtigen Parkplatz des Neandertal-Museums bzw. der Bushaltestelle beginnen an den S-Bahn-Haltestellen Mettmann-Neanderthal (plus 300 m einfach) bzw. Hochdahl-Millrath (plus 900 m einfach), am Bahnhof Hochdahl (plus 700 m einfach).

Das Museum im Rücken geht man rechts am Parkplatz vorbei und folgt dem Wanderweg und hält sich an der Gabelung in der Linkskurve links. Schon bald passiert man einen Steinbruch mit Kunst und kurz darauf die Steinzeitwerkstatt.

Ungefähr bei der Steinzeitwerkstatt geht es der Beschilderung Wildgehege bzw. A1 folgend rechts hinauf. Nach etwa 750 m Aufstieg durch den Wald erreicht man das Wisentgehege, das man links unten herum oder rechts oben herum passieren kann.

Bald kommt man zu einem links des Wegs gelegenen Gehege mit einer Infotafel zu den Auerochsen und einen Aussichtspunkt mit schönem Blick über das zentrale Wildgehege – diesmal ohne erkennbare Tiere.

Man umrundet es links herum, geht durch den Wald, über Holztreppen hinab, über eine Holzbrücke über den Rehbockback und wieder hinauf. Links ist immer der Zaun.

Wieder passiert man den Hinweis Auerochsengehege – es lohnt sich beidseits des Wegs Ausschau zu halten. An der T-Kreuzung geht es links und wieder in den Wald.

Nun steigt man wieder hinab und zwar diesmal ins Düsseltal. Unten überquert man wieder eine Holzbrücke, folgt dem Weg und geht an der T-Kreuzung links weiter. Die Beschilderung ist nun A2, nicht mehr A1.

Der Weg im Tal führt am Tarpangehege vorbei, wo man die urzeitlichen Pferde beobachten kann.

Noch ein kurzes Stück und man kommt zum Steinzeit-Spielplatz. Wer noch nicht genug hat, kann nun ins Neandertal-Museum und/oder einen Abstecher zum Höhlenblickturm machen. Für beides zusammen gibt es ein Kombiticket.

Wer zum Turm möchte, überquert die Straße an der Ampel, geht links am Museum vorbei und folgt dem beschilderten Fußweg unter und entlang der Straße. Zum Höhlenblickturm kommt man nur durch ein Drehkreuz. Davor befindet sich aber noch ein großer Kalkfelsen, dem einzigen Überbleibsel der einst wohl schönen Schlucht, die durch Steinbrucharbeiten vollständig zerstört wurde.

Länge: ca 4 km (plus Turm 1,2 km)
Dauer: ca. 2 h (Gehzeit)
Anstiege: ca. 100 hm (plus Turm 20 hm)

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Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar

Über den Albrand hinaus geblick, aber nicht viel Sicht gehabt: Wie großartig muss die Runde um zwei und der Blick auf das dritte der Dauner Maar erst bei schönem Wetter sein!

Wer es nicht scheut, 80 Höhenmeter Anstieg auf dem Eifelsteig am Ende der Tour zu haben, kann am Wanderparkplatz an der L 64 zwischen dem Schalkenmehrener und dem Weinfelder Maar starten.

Vom Parkplatz aus geht man ein paar Schritte zum Grat zwischen den beiden Maaren, dann links durch das Ziegengatter und folgt links dem Pfad rund um das Weinfelder Maar. Es geht leicht bergauf und an der höchsten Stelle des Wegs hält man sich links Richtung Mäuseberg.

Zunächst erreicht man einen Rastplatz mit Ausblick auf das Weinfelder Maar, kurz darauf erreicht man den Dronke-Turm, einen Aussichtsturm, der nach dem Gründer des Eifelvereins benannt ist.

Neben dem Turm gibt es im Wald einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Gemündener Maar, bei schönem Wetter kann man sich auf die schöne Schaukel setzen.

Man geht zurück zum Turm und nimmt den Weg links, der fast parallel zum Herweg leicht bergab an einem FFH-Gebiet entlang führt, weiterhin mit schönen Aussichten über die Eifel.

Nach einer Links- und einer Rechtskurve wählt man einen Wiesenpfad, der rechts vom Weg abzweigt und zurück zum Rundweg führt, dem man weiter folgt bis zur Weinfelder Kapelle und noch weiter bis die Runde vollendet ist.

Nun überquert man die L 64 und hält sich links. Es geht nochmals kurz bergauf und dann rechts herum um das Schalkenmehrener Maar. Einen schönen Ausblick auf das Maar, den Ort und hinüber zum Mäuseberg bietet sich u. A. vom Maar-Kreuz aus, aber auch im weiteren Verlauf.

Es folgt ein kurzer, steiler Abstieg und ein Weg etwas oberhalb des Maarsees, der nach Schalkenmehren führt. Man hält sich stets rechts und folgt der Maarstraße durch den Ort.

Mit dem Eifelsteig geht es rechts in den Pit-Kreuzberg-Weg und am Maarbad leicht links hinauf – in Serpentinen und über Treppen – zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 7,2 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 220 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (lila)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Spaziergang zum Bannwaldturm

Der Bannwaldturm im Pfrunger-Burgweiler Ried bietet bei entsprechend klarer Sicht einen wunderschönen Blick über das Ried bis hin zur Alpenkette.

Den Wanderparkplatz Bannwaldturm erreicht man von Ostrach aus über die Riedstraße. Nach dem Ortsende hält man sich an einer Gabelung links.

Vom Parkplatz aus ist es nicht weit bis zum Aussichtsturm. Dazu geht es zunächst von dem Sträßchen weg nach rechts in den Wald. Nach ca. 400 m biegt man links ab und nach weiteren 300 m rechts und kurz darauf wieder links.

So kommt man direkt auf den Bannwaldturm zu. Der Aufstieg auf den 38,8 Meter hohe Aussichtsturm lohnt sich besonders bei guter Sicht. Man blickt über das Ried hinweg und mit Glück sieht man auch die Alpen in der Ferne.

Unterhalb des Turms gibt es Picknicktische und eine Infotafel zum Anstau-Bauwerk. Eine größere Runde durch das Ried bietet sich an. Wer genug hat, lässt den Turm rechts liegen und folgt dem 800 m langen Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 2,1 km
Dauer: ca. 45 min
Anstiege: ca. 40 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Pfrunger-Burgweiler Ried (orange)
Moorerlebnispfad im Pfrunger Ried (gelb)
Moorseen-Weg im Pfrunger Ried (braun)