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Der Albtrauf (Albnordrand) ist die markenteste Landschaftsform der Schwäbischen Alb. Wie bei einer zerklüfteten Küstenlinie gibt es Steilhänge und tief eingeschnittene Täler.

Kunstmühlefels und Hochberg

Diese abwechslungsreiche Runde führt nicht nur zu Kunstmühlefels und Hochberg sondern auch über die Albhochfäche. Zunächst blickt man hinab ins Seeburger Tal und ins Ermstal, dann über die beeindruckenden Weiten der hügeligen Kuppenalb.

Beginn dieser Wanderung ist am etwas versteckt gelegenen Wanderparkplatz P 60 – erreichbar über die Wittlinger Steige, indem man der Beschilderung Schanz folgt.

Vom Parkplatz aus geht man mit dem Wanderzeichen Gelbes Dreieck leicht bergauf und in der Rechtskurve am Waldrand geradeaus auf den schmalen Pfad. Im Grunde kann man dem beschilderten Wanderweg bis zum Kunstmühlefels folgen. Alternativ kann man nach insgesamt einem Kilometer kurz nach einer leichten Linkskurve an einer Gabelung rechts, am Waldrand links und nach einer Rechtskurve in der Nähe eines neuen Picknickplatzes am Hirschplatz nochmals links abbiegen.

Kurz darauf stößt man mit dem Premiumwanderweg Hochbergsteig auf den vorher verlassenen Wanderweg mit dem Gelben Dreieck und folgt beiden nach rechts durch den Wald bis zum Kunstmühlefels. Ein sagenhafter Blick auf die beeindruckenden Jurafelsen und durch das Seeburger Tal bis nach Bad Urach bietet sich.

Man wandert weiter am Albtauf entlang und genießt noch mehr schöne Aussichten von den Hochbergfelsen. Beim dritten Felsen kann man die Ruine Hohenurach über der Stadt gut erkennen. Man geht ein paar Schritte zurück und dann geradeaus aus dem Wald heraus auf ein einzelnes Haus zu.

Da es am 26.12.2017 ziemlich stürmisch war, entschied ich mich, nicht mehr durch den Wald zu wandern. Ein kleines Sträßchen führt am Waldrand entlang. Von links kommt die Schanz-Steige herauf, bald danach erreicht man den Wanderparkplatz Hirschplatz, der am anderen Ende der zuvor umgangenen Freifläche liegt.

Nach einem kurzen Waldstück bleibt man weiter auf dem Asphaltweg und biegt nach 400 Metern links ab. Nach weiteren 320 Metern bietet sich rechts eine Abkürzungsmöglichkeit. Andernfalls spaziert man noch etwas weiter bis zur höchsten Stelle des Wegs – eine schöne Aussicht über die Kuppenalb und gegebenenfalls viel Wind inbegriffen.

Rechts herum geht man nochmals 500 Meter weiter und dann rechts hinunter. An einer T-Kreuzung biegt man rechts hinunter ab und gleich wieder links auf einen steil bergab führenden Wiesenweg. Folgt man dem Sträßchen nach rechts und durch eine Linkskurve, so kommt man zum Wanderparkplatz P 60 zurück.

Länge: 8,8 km
Dauer: 3 h
Anstiege: 120 Hm (leichtes Auf und Ab)

Download albtips-de-Kunstmuehlefels-Hochberg.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Hoch über Bad Urach am Felstrauf entlang und zur Wassersteinhöhle (orange)
Ruine Hohenwittlingen im Seeburger Tal (gelb)
Schorren-, Hanner- und Eppenzillfelsen (braun)
Urgeschichtepfad Rulamanweg und ein Wasserfall am Ende der Wolfsschlucht (lila)
Tour 7: Wolfsschlucht, Hohenwittlingen und Seeburger Tal

Ruine Hohenwittlingen im Seeburger Tal

Seit unserem ersten Besuch der Ruine Hohenwittlingen vor genau 10 Jahren waren wir noch oft dort, weil sie einfach ein wunderschöner Ort mit herrlichem Blick ins Seeburger Tal ist. Die Baldeck-Wanderung weiter am Albtrauf bietet noch mehr schöne Eindrücke.

Diese schöne, kurze Wanderung startet am Wanderparkplatz Hohenwittlingen, den man vom Uracher „Stadtteil“ Wittlingen aus erreicht (ausgeschildert). Er ist auch Startpunkt eines Premiumwanderwegs, daher ist an schönen Sonntagen mit entsprechend viel Andrang zu rechnen.

Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der November-Verlosung wurde gefunden. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit dem Bildband!

Verborgene Schönheit - Die Schwäbische Alb zum Träumen und SchwelgenDas Jubiläumsjahr von 10 Jahre albtips neigt sich langsam seinem Ende zu.
Im November 2017 verlosen wir den nagelneuen Bildband von Thomas Faltin: Verborgene Schönheit – Die Schwäbische Alb zum Träumen und Schwelgen – mit mystischen, verträumten und wunderschönen Fotografien für Liebhaber der Alb.
Wer das Buchexemplar gewinnen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum er oder sie es unbedingt bekommen möchte!
Einsendeschluss: 30. November 2017.

Auf dem Sträßchen spaziert man am Hofgut Hohenwittlingen vorbei, dann etwas bergab und schließlich rechts durch den Burggraben. Links herum erreicht man die Ruine Hohenwittlingen, von der sich schöne Blicke ins Seeburger Tal bieten.

Man kehrt durch den Burggraben zurück zur Kreuzung und wählt dann den Weg mit dem Wanderzeichen Gelbe Gabel. Für eine Weile wandert man auf dem Premiumwanderweg Hohenwittlingensteig. Rechts bieten sich etwa vom Buckfelsen erneut schöne Ausblicke ins Tal.

Fotos vom 29. Oktober 2011

Ab der großen Kreuzung mit zwei Bänken verlässt man den Premiumweg und nimmt den grob geschotterten Waldweg geradeaus. Bald quert man den Hohenwittlingensteig und wählt den schmalen Pfad geradeaus, der gleich eine Rechtskurve macht. Oben nach einer Linkskurve kommt man zum Abzweig bei der Ruine Baldeck. Laut Karten liegen Weg und Burg außerhalb der Kernzone des Biosphärengebiets, aber es hängt dennoch ein Verbotsschild am Baum.

Kernzone Biosphärengebiet Schwäbische AlbIn den Kernzonen soll die Natur den Vorrang vor dem Menschen haben, es sollen keine Eingriffe durch den Menschen stattfinden. Daher darf man die Wege nicht verlassen und (wie sonst auch in der Natur) nichts mitnehmen, nichts da lassen, nichts kaputt machen. Ein UNESCO Biosphärenreservat ist übrigens nicht einfach eine weitere Form eines Naturschutzgebietes. Es ist eine Modellregion, in der in verschiedenen Zonen erprobt werden soll, wie Mensch und Natur voneinander profitieren können, ohne sich gegenseitig zu schaden. Daher hat in den (weitaus größeren) Entwicklungszonen weiterhin der Mensch den Vorrang, die Kernzonen machen nur 3% der Gesamtfläche aus, die Pflegezonen 10%.

Also spart man sich den steilen Abstieg zum sogenannten Mörderschlössle und steigt stattdessen links hinauf. Der Weg führt über einen breiten Grat mäßig steil bergan. Immer geradeaus passiert man zwei Hütten, dann kommt eine Linkskurve und es geht wieder geradeaus über eine Kreuzung hinweg.

Der Weg führt aus dem Wald und man genießt die schöne Aussicht über Wiesen zur Ruine Hohenwittlingen und zu den Felsen am gegenüberliegenden Albtrauf. Unten am vom Hinweg bekannten Sträßchen ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Hohenwittlingen.

Fotos vom 1. November 2007

Ganz in der Nähe bietet sich ein echtes Kleinod zur Einkehr an: das Café Schlössle am Ortseingang von Seeburg.

Länge: 6,7 km
Dauer: 2,5 h
Höhenunterschied: 120 m

Download albtips-de-Hohenwittlingen-Buckfelsen-Baldeck.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Goldener Oktober rund um Schillerhöhle und Hohenwittlingen (hellgrün)
Muttertagswanderung 2017 zum Fischerbrunnen und zur Schwende (gelb)
Felsen über dem Seeburger Tal und der unbekannte Wasserfall bei Urach (orange)
Urgeschichtepfad Rulamanweg und ein Wasserfall am Ende der Wolfsschlucht (braun)
Durch das Auental zu einem Felsbogen, vorbei an Albbüffeln und Wild (lila)
Auf dem Hohenwittlingensteig
Tour 7: Wolfsschlucht, Hohenwittlingen und Seeburger Tal

Schafberg, Wenzelstein und Lochen

Vor gut 10 Jahren haben wir diese Wanderung über Schafberg, Wenzelstein und Lochen entdeckt. Zum 10-jährigen Jubiläum sind wir sie heute nochmal gegangen. Allerdings haben wir uns entschieden, die Tour anders herum zu gehen. Somit hat man einerseits den Lochenstein als Highlight am Schluss und andererseits muss man den sehr steilen Weg an dessen Westhang bergauf und nicht bergab gehen.

Vom Parkplatz Lochen (L 440, am Lochenpass zwischen Balingen und Tieringen) folgt man dem breiten Schotterweg am Fuß des Lochensteins durch die schöne, alte Allee.

Bei der Gabelung am Grillplatz hält man sich links und bleibt auf dem Asphaltweg bis zu einem Bauernhof. Gleich danach biegt man rechts ab und wandert mit dem Wanderzeichen Rote Raute bergauf. Wo der Weg flacher wird, muss man nach rechts auf einen Wiesenweg wechseln, der eine Rechtskurve macht und weiter bergauf führt.

Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der Oktober-Verlosung wurde ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Betrachten der Fotos!

Fotokalender 2018 - Stille Momente der Schwäbischen AlbIm 10. Monat im Jahr unseres 10-jährigen Jubiläums gibt es etwas ganz Besonderes zu gewinnen: den Fotokalender 2018 von Wolfgang Trust, dem Meister der stillen Momente frühmorgens auf der Schwäbischen Alb.

Für seine Bilder zieht der Fotograf stets noch im Dunkeln los und wartet auf das erste Licht des Tages, welches er immer wieder in beeindruckender Form einfängt und präsentiert.

Wer den Fotokalender Stille Momente der Schwäbischen Alb gewinnen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum er oder sie ihn unbedingt bekommen möchte!
Einsendeschluss: 31. Oktober 2017.

Bei einem querenden Schotterweg schaut man links nach einem Pfad. Der Zick-Zack-Weg führt hinauf auf den Schafberg. Oben hält man sich links und bleibt dann stets am Albtrauf. Schon bald komm ein kleiner Ausguck mit einer Bank, bald darauf noch einer.

Es geht etwas bergab durch einen mystisch wirkenden Wald mit uralten knorrigen Bäumen bis zum Schafbergsattel, wo der Weg mit dem Wanderzeichen Rote Raute in den von links unten kommenden HW1 (Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins) einmündet. Ab jetzt folgt man also dem Wanderzeichen Rotes Dreieck.

Bis zum Hohen Fels wandert man wieder etwas bergauf. Vor dort hat man einen guten Blick hinüber zum Plettenberg mit dem Funkturm.

Am Albtrauf spaziert man weiter unter uralten Bäumen und an Wacholderheiden entlang bis zum Gespaltenen Fels. Der Name hat seine Berechtigung, denn hier liegen die Felsblöcke wie hingewürfelt herum. Die Höhe wird in Karten mit 999,8 Meter ü. N. N. angegeben.

Fotos vom 29. Mai 2014

Auf dem Wanderschilderpfosten hat man dies zu 1000 Meter ü. N. N. vereinfacht. Wenn man es recht betrachtet, sind Schild und somit auch die Oberkörper der Wanderer auf über 1000 Meter. Südwestlich des Schafbergs liegt der Plettenberg mit 1001,6 Metern, der wie der Schafberg zum Zollernalbkreis gehört. Weiter am Albtrauf schließt sich im Landkreis Tuttlingen die sogenannte Region der Zehn Tausender an mit den teils nicht als solche erkennbaren Gipfeln Lemberg (1015,3 m), Oberhohenberg (1010,7 m), Hochberg (1008,5 m), Wandbühl (1006,7 m), Rainen(1006,1 m), Montschenloch (1004,4 m), Bol (1002,3 m), Hochwald (1001,9 m), Hummelsberg (1001,6 m) und Kehlen (1001,3 m).

Man biegt rechts ab, steigt über die Wacholderheide und am Waldrand hinab bis zu einer Wegkreuzung. Dort kann man nach rechts eine kleine Runde (500 m) zum Wenzelstein machen. Vom Standort einer ehemaligen Burg bietet sich heute ein schöner Ausblick.

Vom Abstecher zurück nimmt man den breiten Schotterweg mit tollen Blick hinüber zum Lochenstein. Unten an der schon bekannten Gabelung geht man geradeaus den sehr steilen Weg hinauf. Ein Schild weist darauf hin, dass der Weg nur für geübte Wanderer geeignet ist. Der Weg wird felsig und man muss einige Felsstufen hinaufsteigen.

Nach etwa 80 Höhenmetern bergauf erreicht man den Aussichtspunkt am Lochenstein. Der Blick geht in Richtung Norden nach Balingen, nach Nordosten zum Zollerberg mit der Burg Hohenzollern, nach Westen zu den Höhenzügen des Schwarzwalds und nach Süden bei klarem Wetter bis zu den Alpen.

Fotos vom 3. Oktober 2007

Über die Wiese wandert man weiter bis der Abstieg beginnt. In Serpentinen geht es bergab. Wer die längeren Wege nimmt und nicht die von Ungeduldigen ausgelatschten „Abkürzungen“, sollte keine großen Probleme bekommen. Teils gibt es Stufen, teils muss man mal einen größeren Schritt nach unten machen, aber dieser Pfad ist nicht so steil und extrem wie der vorherige Aufstieg. Bald erreicht man den Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Lochen.

Länge: 7,8 km
Dauer: 3 h
Anstiege: 360 hm

Download albtips-de-Schafberg-Wenzelstein-Lochen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Von Tieringen zum Hörnle und zum Lochen (orange)
Vom Lochen zu zwei „Tausendern“ (gelb)
Hossinger Leiter bei Albstadt-Laufen (blau)
Felsenmeer und Muliweg (braun)
Böllat, Ruine Schalksburg, Felsenmeer, Muliweg & Heersberg – ein Traufgang (lila)
Spaziergang rund um den Tausender Bol (violett)
Drei Tausender der Schwäbischen Alb: Lemberg, Hochberg, Oberhohenberg (ohne GPX-Track)