albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Tag: Albtrauf

Aussichtsreicher Spaziergang zum Gießstein oberhalb des Echaztals

Sonntag, 22. Januar 2012, von:

Heute recyceln wir einen Albtrauf-Spaziergang von vor knapp 5 Jahren, diesmal mit GPX-Daten. Die kleine Runde beginnt am Wanderparkplatz Kalkofen (Grillstellen), den man von Lichtenstein-Unterhausen im Echaztal aus über einen schmalen Serpentinenweg erreicht. Dieser ist sehr beliebt bei Radlern, entsprechend vorsichtig und rücksichtsvoll sollte man dort hinauf fahren.

Vom Parkplatz aus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg HW1/HW5 in Richtung Gießstein (788 m). Dieser ist in ca. 20 Minuten zu erreichen. Dort steht man hoch über dem Echaztal und kann einen wunderschönen Blick ins Reißenbachtal und Echaztal wie auch zu den Traifelbergfelsen und zu Schloss Lichtenstein genießen.

Das nächste Wegstück führt entlang des Albtraufs in Richtung Lichtenstein – mit immer neuen Ausblicken auf das Tal und die gegenüberliegende Albhochfläche. Bei einer Weggabelung verlässt man den HW1/HW5, der als schmaler Pfad weiter am Albtrauf verläuft, und folgt stattdessen weiter dem Schotterweg durch eine Rechtskurve im Wald, dann über die Wiesenlandschaft bis man zu einer Asphaltstraße kommt. Geht man dort rechts, kommt man zurück zum Parkplatz.

Sehr viel schöner und spannender ist es, geradeaus weiter die kleine Allee hinauf zu gehen und direkt danach auf den Wiesen- und Heckenweg rechts abzubiegen (derzeit als Weg leicht zu übersehen). So kommt man ebenfalls zum Ausgangspunkt zurück.

Gerade im Winter und Frühjahr, wenn die Bäume kein Laub tragen, bieten sich ungeahnt freie und schöne Ausblicke. Im Frühling und Sommer kann man viele seltene Blüten bewundern. Dieser Spaziergang lässt sich auf vielfältige Weise zu einer Halbtages- oder Tageswanderung erweitern, in dem man Schloss Lichtenstein und/oder die Nebelhöhle in die Route einbezieht. Diese Ziele sind sehr gut ausgeschildert.

Bilder vom 6. April 2007:

Länge: ca. 3,5 km
Dauer: ca. 1 h

» Download albtips-de-Kalkofen-Giessstein.gpx (.zip)


Zwei Wander-Apps für die Zollernalb und die Traufgänge bei Albstadt

Dienstag, 10. Januar 2012, von:

Auch für die Zollernalb gibt es eine Smartphone-App:

Zollernalb-AppWer künftig seine Freizeit-Aktivitäten plant, kann dies ganz bequem mit der neuen App für die Zollernalb machen. In dieser sind Gastgeber und Restaurants, Museen und Galerien, Burgen und Ruinen, Bäder und Kinos und vieles mehr gelistet.

Ein tolles Highlight sind auch die Tourenvorschläge für Wanderer, Radfahrer und Langläufer. Darüber hinaus gibt es Infos zu Länge, Höhenmeter und Dauer. Ansprechende Bilder und der Wegverlauf optimieren dieses Angebot. Mit einer gps-Ortung kann man sogar exakt sehen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet oder wo die nächste Gaststätte oder der nächste Aussichtspunkt ist. In Balingen, Haigerloch und Hechingen können Stadtrundgänge nachgegangen werden und wer lieber motorisiert unterwegs ist, kann die Hohenzollernstraße abfahren.

Weitere nützliche Punkte sind in der App aufgeführt, wie zum Beispiel alle Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen, Apotheken und Parkplätze oder Rathäuser und Tourist-Informationen. Auch die Fabrikverkäufe der vielen Outlets sind alle gelistet. So wird die App ein hilfreicher Begleiter bei allen Unternehmungen.

› Zollernalb-App im Android Market
› Zollernalb-App für iPhone

Wer sich lediglich für die Traufgänge rund um Albstadt interessiert, kann sich auch die abgespeckte Version auf das Smartphone laden:

› Traufgänge-App im Android Market
› Traufgänge-App für iPhone

Die 100. Wanderung: Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein

Samstag, 17. September 2011, von:

Heute haben wir die 100. albtips-Wanderung mit einem Picknick in der Ruine Greifenstein gefeiert. Von dort bietet sich ein sagenhafter Blick über die Taleinschnitte hinweg bis zum Schloss Lichtenstein. Ein Grillplatz und Bänke sind vorhanden.

Von Honau-Traifelberg aus folgt man dem Albtrauf bis zur Ruine Greifenstein für gut 6 km dem Burgenweg (Wegzeichen Schwarze Burg), der auf dieser Strecke größtenteils mit dem HW1 übereinstimmt.

Dabei passiert man zunächst die wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen – sie leuchten aus dem bunten Herbstlaub besonders schön hervor. Man kann wählen, ob man oberhalb oder unterhalb der Felsen entlanggehen möchte. Beide Wegvarianten sind reizvoll: Von oben hat man schöne Blicke ins Echaztal und zum Schloss, von unten sieht man die beeindruckenden Felsen.

Es geht weiter am Albtrauf entlang, danach durch den Ort Holzelfingen hindurch und bis zum Aussichtspunkt Kleiner Greifenstein. Das Echaztal weitet sich und man schaut bis ins Albvorland.

Nun ist es nicht mehr weit, bis zur Ruine Greifenstein, von der sogar noch ein paar Mauern stehen. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man hinein. Eine Grillstelle mit wunderbarem Blick befindet sich dort.

Der Weg führt noch ein wenig weiter am Albtrauf entlang, biegt aber schon bald nach links unten ab (ab hier Wegzeichen Blaues Dreieck). Es geht durch das vordere Zellertal nach Unterhausen.

Anfahrt: Bus 400/7606/7607 (naldo.de), Haltestellen in Honau-Traifelberg + Unterhausen
Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: zu den Traifelbergfelsen und in Holzelfingen

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“Premiumwanderweg” ausprobiert: Hossinger Leiter bei Albstadt-Laufen

Samstag, 16. Juli 2011, von:

Unter www.traufgaenge.de stellt Albstadt einige sog. Premiumwanderwege vor.

Die kürzeste der Touren nennt sich Hossinger Leiter, benannt nach dem wohl spannendsten Teil der Wanderung, bei dem man über Treppen und Brücklein durch eine beeindruckende Felslandschaft geht.

Was zeichnet einen Wanderweg als Premiumwanderweg aus? Wahrscheinlich die gut gepflegten Wege sowie die Beschilderung, die ein Verlaufen schier unmöglich macht.

Im Falle der Hossinger Leiter finden Auf- und Abstieg auf breiten, geschotterten Waldwegen statt – immerhin teils durch einen auf der Alb seltenen Nadelwald. Eindeutig spannender ist der kleine Rundgang am Gräbelesberg, die Trauf- und Gratwege bei Hossingen sowie die Leiter selbst, an deren oberen Ende sich ein schöner Grillplatz befindet.

Alle Infos zur Wanderung – wie Karte, Höhenprofil, Beschreibung, Anfahrt etc. – findet man unter www.traufgaenge.de (inzwischen auch mit App für’s Smartphone) oder direkt bei der Tourbeschreibung Hossinger Leiter.

Hinweis: Die Wandertafel weist eindeutig darauf hin, dass alle Traufgänge in beide Richtungen begangen werden können. In der Beschreibung hingegen soll man zuerst zum Gräbelesberg und erst dann zur Hossinger Leiter. Möglicherweise und je nach Witterung sollte man die Gegenrichtung in Betracht ziehen.

Wildblumen auf der Pfullinger Hochwiese und Tulpenpracht in Gönningen

Sonntag, 3. April 2011, von:

FrühlingsenzianVom Parkplatz Ramstel, der links der L230 zwischen Gönningen und Genkingen auf Höhe der Gönninger Seen liegt, folgen wir dem Wegzeichen Blaue Raute steil hinauf zum Pfullinger Berg. Auf der Hochwiese kommen derzeit sowohl die Schlüsselblümchen, Küchenschellen und Buschwindröschen heraus als auch schon der leuchtend blaue Frühlingsenzian.

Nach einer ausgiebigen Runde über die von Bäumen gesäumte, weitläufige Wiese, folgen wir dem Wegzeichen Blaue Gabel in Richtung Barmkapf, einem Aussichtspunkt oberhalb von Gönningen mit Blick auf den Roßberg. Weiter folgen wir dem Pfad steil hinab in das Dorf an der Wiesaz.

Im Ort orientieren wir uns in Richtung Friedhof, der im Frühling als Zentrum der Gönninger Tulpenblüte gilt. Daneben verläuft ein weiterer spannender Wanderweg, der Tuffstein-Lehrpfad. Parallel zur Landstraße gelangt man über Wiesen und Wald bis zu den Gönninger Seen.

Wir folgen dem Pfad bis zum ersten See. Zwischen diesem und der links liegenden L230 führt ein Pfad und ein kleiner Fußgängertunnel zurück in Richtung Parkplatz.

Länge: ca. 9 km

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Radrunde: Aus der Stadt durch den Wald ins Grüne

Mittwoch, 12. August 2009, von:

Diese kleine Radtour führt aus der Stadt hinaus in den Wald und auf eine Anhöhe mit herrlichem Blick zum Albtrauf der Reutlinger Alb. Man radelt über Asphalt- und Schotterwege.

Der Albtrauf von der Röth aus gesehen

Start ist am Beginn der Ringelbachstraße in Reutlingen, also fast im Stadtzentrum. Die langgezogene Allee (Zone 30) führt hinaus aus der Stadt bis an einen Kreisel (Endhaltestelle der Linie 8). Dort nimmt man die erste Abbiegemöglichkeit und folgt der Straße bis zu ihrem Ende, dort rechts, nächste Möglichkeit links auf einen asphaltierten Weg mit extra Rindenbahn im Naherholungsgebiet. Es folgen zwei Rechtskurven. In der zweiten geht es nach links auf die Asphaltstraße, der man nach links folgt.

Der Weg geht zunächst am Waldrand entlang, rechts liegt der Reutlinger See. Eine ganze Weile radelt man nun duch den lichten Wald, immer geradeaus, meist leicht ansteigend. Man passiert eine alte, verfallene Kneipp-Anlage, einen Spiel- und Grillplatz, dann noch einen kleinen See. Dort, wo der Weg geradeaus steiler wird, geht es links über die Breitenbach-Brücke. Nach der Brücke rechts. Ab hier Schotterweg.

An der nächsten Kreuzung geht es links und dann geradeaus den Berg hinauf – immer weiter durch ganz unterschiedliche Waldarten. Wem es hier zu steil wird kann ja ein Stückchen schieben. Am Ende des Anstiegs wird man von einer schönen Hochwiese empfangen, die komplett von Wald umgeben ist. Kaum eine halbe Stunde geradelt und es ist nichts mehr von der Stadt zu sehen oder zu hören.

Der Schotterweg führt über die Wiese, am Waldrand geht es rechts. Wer hier aufpasst, kann rechts den Wackerstein über den Bäumen sehen. Nach einer leichten Linkskurve kommt die nächste Rechtsabzweigung und bald fährt man wieder auf Asphalt durch den Wald. Am Waldrand befindet sind ein Wanderparkplatz und der “Waldkindergarten”. Kurz nachdem man aus dem Wald herausgeradelt ist, eröffnet sich ein sagenhaft schöner Blick auf den Albtrauf vom Wackerstein (rechts) bis hin zum Ursulaberg. Später kommen auch Georgenberg und Achalm in Sicht.

Hier auf der Hochfläche Röt kann man es schön rollen lassen. Die Asphaltstraße geht stets geradeaus über den Bergrücken, links sieht man bis nach Reutlingen und Tübingen. An einer T-Kreuzung radelt man rechts den Berg hinab. Vor dem ersten Haus Pfullingens, das nach einer Rechtskurve in Sicht kommt, geht es sehr scharf links in einen schmalen Asphaltweg hinein – Vorsicht also und langsam tun! Hier kommen auch mal Autos entgegen.

Ein kurzes Stückchen folgt man dem Hauptwanderweg 5 (HW5) des Schwäbischen Albvereins, der nach wenigen Metern nach links oben hinauf auf den Georgenberg abbiegt. Die Radrunde geht aber geradeaus weiter, oberhalb der letzten Häuserreihe Pfullingens und dann zwischen den Gütle hindurch (stets asphaltierte Wege). Nach einem Anstieg geht es am höchsten Punkt des Weges sehr steil nach rechts hinab, gegenüber sieht man die Achalm liegen. Sehr gute Bremsen sind hier gefordert oder man steigt ab. Von nun an geht es nur noch bergab. Man überquert ein Weglein und an der T-Kreuzung nimmt man den linken Weg hinab nach Reutlingen. Dann immer geradeaus bis man mit einem Linksschlenker in die Steinenbergstraße kommt. Diese führt am Klinikum vorbei zurück zum Ausgangspunkt in der Ringelbachstraße.

Streckenwanderung: Holzelfingen – Greifenstein – Stahleck – Übersberg – Ursulahochberg – Pfullingen (Reutlingen)

Freitag, 1. Mai 2009, von:

Start in Holzelfingen, immer dem HW5 am Albtrauf entlang folgen. Man kommt an verschiedenen Felsen und Burgruinen vorbei: Von der Ruine Greifenstein hat man einen schönen Blick ins Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein. Vom Eckfelsen kann man schon den Wollenfels am Ursulahochberg sehen, an dem man später noch vorbeikommt. Weiter über die Ruine Stahleck (von der nur noch der Burggraben erkennbar ist), Göllesberg bis kurz vor das Segelfluggelände Übersberg. Hier verlassen wir den HW5.

Segelflugfreunde können hier einen kleinen Umweg zum Segelfluggelände Übersberg machen, dann weiter zum Übersberger Hof (Einkehr), möglicher Abstecher zum Mädlesfels nur ein knapper Kilometer, sehr schöne Aussicht auf Eningen und die Achalm. Vom Übersberger Hof führt links ein Weg mit Wegzeichen blaues Dreieck steil hinab durch den Wald und stößt bald auf die Autostraße und das von links kommende Klappersteigle.

Wer den Umweg zum Übersberg nicht machen möchte, kann kurz nach dem Waldende von Göllesberg kommend noch ein Stück Richtung Segelfluggelände gehen und dann links das Klappersteigle hinunter (nicht ausgeschildert). Dieses stößt weiter unten auf den asphaltierten Fahrweg. Dort geht man wenige Schritte auf der Straße und nimmt den schmalen, steilen Pfad der zwischen Straße und einem nach links abbiegenden, breiteren Waldweg hinauf zum Ursulahochberg (nicht ausgeschildert). Der Pfad trifft auf einen breiteren Weg, dem man links folgt bis zur Wiese, welche unter Naturschutz steht. Im Frühjahr und Sommer findet man dort viele schöne und auch seltene Blumenarten.

Auf der Wiese führt nach kurzem ein Wiesenweg links hinauf zu einer Baumgruppe mit Grillplatz und Bänken. Dort geradeaus weiter bis zum Wald, nach wenigen Metern trifft man dort auf den Wollenfels mit wunderbarem Blick über das Zellertal bis nach Unterhausen und hinauf zum Lichtenstein. Sogar die Kirchturmspitze von Holzelfingen schaut hervor.

Der Weg geht zurück zur Baumgruppe und dann leicht links den Wiesenweg hinab wieder bis zum Waldrand, wo ein steiler Weg bis zur Elisenhütte hinab führt. Dort folgen wir weiter dem Burgenweg bzw. dem blauen Dreieck immer am Albtrauf entlang, teils parallel zur Straße teils diese überquerend vorbei an der Ernsthütte. Von hier aus kann man einfach weiter dem Burgenweg bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen.

Der schönere, spannendere und kaum längere Weg biegt wenige hundert Meter nach der Ernsthütte im Wald nach links Richtung Albtrauf ab. Dort trifft man auf einen Felsen mit Bänkle, von dem aus man wieder eine schöne Sicht auf das Echaztal, Unterhausen und den Schönbergturm hat. Direkt beim Felsen beginnt ein steiler Serpentinenweg den Albtrauf hinab. Vorsicht, kann rutschig und knieschädigend sein – nur bei entsprechender Kondition gehen!

Unten angekommen nimmt man den zweiten Abzweig rechts und triftt bald auf ein Naturschutzgebiet – eine Wiese, auf der es im Frühjahr viele Küchenschellen, Orchideen und auch Schmetterlinge zu sehen gibt. Man überquert die Wiese und kommt unterhalb des Waldcafés (Einkehr) heraus. Nach dem Waldcafé stößt man bald wieder auf den Burgenweg, dem man nun bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen kann. Alternativ kann man ab Pfullingen Mitte auch dem WasserErlebnisPfad Echaz folgen – ein Weg in der Natur mitten durch die Stadt, der außerdem noch die asphalt-ärmere Variante bietet.

Länge: ca. 15 km bis Pfullingen, ca. 20 km bis Reutlingen
Dauer: ca. 4-6 Stunden je nach Kondition und Pausen.
Wenig bergauf außer zum Ursulahochberg, Wanderkarte empfehlenswert

Rundwanderung: Breitenstein – Randecker Maar – Schafbuckel und zurück

Sonntag, 26. April 2009, von:

Wanderparkplatz Breitenstein – immer dem HW1 (rotes Dreieck) Richtung Osten folgen.

Vom Breitenstein gute Sicht in alle Richtungen: Burg Teck, Albvorland, Drei Kaiserberge, Limburg, Albhochfläche.

Weiter Richtung Auchtert, Wiese überqueren.
Abstecher weg vom HW1 zum Mörikefels.

Zurück zum HW1 Richtung Randecker Maar (Vulkanschlot, runde Form noch gut erkennbar, Naturschutzgebiet).

Immer am Rand des Maars entlang, an Ziegelhütte vorbei, den Berg Richtung Schafbuckel hinauf. Schöne, große Wacholderheide.
Am Ende der Heide umkehren und entweder auf dem gleichen Weg zurück oder eine alternative Route weiter weg vom Albtrauf wählen. Der Ort Ochsenwang ist meist gut zu sehen, man kann mit entsprechend gutem Orientierungssinn auch ohne Karte auf Sicht gehen.

Länge: ca. 12 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Nur wenig Höhenunterschiede

Rundwanderung: Hülben Segelflugplatz – Hohenneuffen und zurück

Montag, 12. Mai 2008, von:

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz beim Segelfluggelände Hülben oberhalb von Bad Urach. Man passiert das Gelände und folgt dem Weg geradeaus bis zum Albtrauf, wo man auf einen schmalen Pfad trifft, der stets am Albrand entlang führt.

Schon bald ist der Deckelesfels erreicht, von dem aus man einen schönen Blick ins Ermstal genießen kann. Immer weiter folgt man dem Albtrauf, der in einer großen Schleife das Kienbein, einen langgezogenen Bergsporn umrundet. An dessen Spitze steht die Karlslinde, ein mächtiger, alter Baum.

Auf der Nordseite des Kienbeins hat man ab und zu schon einen Blick auf den Hohenneuffen und nach einiger Zeit stellt man fest, dass man wieder in der Nähe des Segelfluggeländes ist – nur auf der gegenüberliegenden Seite. Wer die Wanderung abkürzen möchte, kann also die Runde um den Bergsporn auslassen.

Nun folgt man stets der Beschilderung zum Hohenneuffen. Dabei kommt man an der “Brille” vorbei, einem Kunstwerk, das aussieht wie eine verbogene Brille. Vom Standort bietet sich ein schöner Blick auf die Burgruine und die Stadt Neuffen im Tal.

Die letzten Schritte hinauf zum Hohenneuffen sind steil, aber es lohnt sich für die schöne Sicht ins weite Albvorland, auf die Albhochfläche und den Albtrauf mit der Burg Teck im Osten oder der Achalm im Westen.

Zurück geht man zunächst auf dem gleichen Weg bis hinter den Heidengraben. Ein Stückchen danach geht es einmal nach links zu einem kleinen Moorteich (Schild Molach/Molachmaar). Steht man vor dem Teich, geht man einen schmalen Pfad nach rechts Richtung Waldrand, wo man schon einen Waldweg sieht (nicht den, der auf den HW1 zurückführt). Diesem folgt man stets geradeaus. So gelangt man über Wald- und Wiesenwege fast geradeaus bis zum Wanderparkplatz Hochholz. Für ein Stück des Wegs folgen wir dem Planetenweg.

Parallel zum Hinweg führt der Rückweg nun über Wiesen und Felder statt am Trauf entlang. Auf Höhe des Segelflugplatzes biegt man nach links ab und kommt so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 16 km

Rundwanderung: Metzinger Weinberg, Florian und zurück

Donnerstag, 24. April 2008, von:

Diese Tour führt vom Metzinger Bahnhof zunächst stets entlang des Gustav-Ströhmfeld-Wegs (eines Geologie-Lehrpfads des Schwäbischen Albvereins) bis zum Florian, der – 522 m hoch – ein Schlotpfropfen des Schwäbischen Vulkans ist. Von dort sieht man z.B. hinüber zum Jusi, welcher der größte Vulkanschlot der Gegend ist.

Während der Lehrpfad weiter dorthin führt, geht diese Wanderung mit eventuellem Abstecher zum Arboretum weiter zum Metzinger Weinberg mit seinen steilen Hängen, den Stäffele und dem herrlichen Blick auf den Albtrauf und das Ermstal. Ein Abstecher zum Gipfel lohnt sich ebenfalls.

Die genaue Wanderbeschreibung und weitere schöne Touren findet man in den Erlebnistouren im oberen Ermstal und auf der Uracher Alb (.pdf)

Länge: ca. 9 km

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