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Eselhöfe-Tour zum Ulmer Fels

Zwischen den beiden sich für ein paar Kilometer trennenden Fahrspuren der A8 für den Albaufstieg am Lämmerbuckel und den Albabstieg am Drackensteiner Hang befindet sich ein Stück Landschaft mit Albtrauf, Freiflächen, Ausblick vom Ulmer Fels und der Todtsburger Höhle – eine Tour rund um den Ortsteil Eselhöfe (Mühlhausen im Täle).

Start der Wanderung ist am Wanderparkplatz südlich des Örtchens Eselhöfe. Schaut man in Richtung des Ortes, so biegt man links auf den Schotterweg ab. Die Rundtour ist mit dem Wanderzeichen eines roten Eselkopfs recht gut gekennzeichnet, man muss aber trotzdem manchmal aufpassen, den einen oder anderen Abzweig nicht zu übersehen.

An der Gabelung am Waldrand hält man sich rechts und folgt dem Waldweg, der im Wald neben dem Waldrand verläuft. Nach gut 400 Metern kann man an der Gabelung entweder links zu einem Funkturm gehen oder einfach weiter auf dem Naturweg bleiben.

Dort, wo man aus dem Wald heraustritt, könnte man rechts einen Abstecher zum Steinernen Weib machen. Diese Felsformation ist zwar überall ausgeschildert, gehört aber nicht wirklich zur Tour, da man einige Höhenmeter zu ihr hinabsteigen muss.

Man folgt also weiter dem Weg – nun auf der Freifläche – biegt links ab, passiert ein Gebäude, biegt danach rechts ab, später nochmals rechts und gleich wieder links. Man erreicht das Sträßchen K 1431, wendet sich nach links und folgt dem Verlauf der Kreisstraße etwa 500 Meter. Auch wenn hier wenig Verkehr ist, so muss man sich doch vor allzu breiten und daher die Mittellinie ignorierenden Fahrzeugen in Acht nehmen. Es gibt zwar einen Grünstreifen, den man teilweise begehen könnte, aber der ist im Herbst matschig.

Beim Abzweig Richtung Eselhöfe geht man links. Diese Straße ist schon angenehmer zu gehen. Sobald man aus dem Wald heraus ist, blickt man hinüber zur Autobahn A 8 und kommt ihr dann auch ziemlich nah. An der Gabelung hält man sich links (und geht nicht unter der A 8 hindurch).

Nach knapp 200 Metern darf man den Abzweig links auf einen Wiesenweg nicht verpassen. Derzeit, wenn alles gemäht ist, ist er leicht zu übersehen. Es geht bergauf, dann in den Wald hinein, rechts und bald wieder links, den Eselkopf-Wanderzeichen folgend. Man ignoriert den ersten Rechtsabzweig und hält sich an der nächsten Gabelung (wo sich auch ein Wanderschilder-Pfosten befindet) rechts. Es geht eine Weile geradeaus durch Wald, Freifläche, Wald und wieder Freifläche.

Vor dem nächsten Waldrand geht man kurz links und dann rechts in den Wald hinein. Am Beginn der nächsten Lichtung muss man links auf einen Wiesenweg (derzeit kaum erkennbar). Man bleibt am links befindlichen Waldrand. Es geht durch den Wald, dann wieder am Waldrand entlang, bis man oben am Weg sich rechts hält.

Bevor man geradeaus wieder in den Wald hineinginge, biegt man links ab und vor der Hangkante nochmals links. Bald sieht man rechts den Ulmer Fels, von dem aus man (ohne Nebel) eine gute Sicht auf die Tunnelbaustelle hat.

Nun geht es auf einem holprigen, mit Wurzeln durchzogenen Pfad am Albtrauf entlang weiter und teils bergab. Man passiert den Abzweig zum Todtsburger Schacht und danach den zur Todtsburger Höhle, die aber im Winterhalbjahr – wie alle Höhle – zum Schutz überwinternder Tiere geschlossen ist.

Noch etwas weiter trifft man auf ein Sträßchen, dem man nach links folgt, den Ort Eselhöfe passiert und so geradeaus zum Wanderparkplatz zurückkommt.

Länge: 8,9 km
Dauer: ca. 3 h
Anstiege: 190 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Wasser versickert, Quelle sprudelt: Schertelshöhle, Steinernes Haus, Filsursprung (orange)
Maigrün am Heimenstein, Reußenstein und am Neidlinger Wasserfall (braun)
Aichelberg und Bahn-Baustelle (lila)
Schertelshöhle, Filsursprung, Autal und Reußenstein
Rund um die Ruine Hiltenburg (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Zu Deckelesfels und Karlslinde

Gold-leuchtende Herbstwälder, herrliche Aussichtspunkte, schroffe Kalkfelsen am Albtrauf und an Flugtagen interessantes Treiben auf dem Segelflugplatz.

Vom Wanderparkplatz beim Segelflugplatz Hülben aus startet man in westlicher Richtung, geht am Flugplatz vorbei und weiter am links befindlichen Waldrand entlang.

Der Wanderweg führt dann in den Wald hinein, man bleibt stets an der Albkante und passiert den Aussichtspunkt Seitzenfels, der den Blick auf den gegenüberliegenden Albtrauf freigibt.

Bei der nächsten Gabelung führt ein Abstecher zum Deckelesfels, von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Ermstal und bis ins Albvorland genießt.

Man geht auf gleichem Weg zurück und dann links immer weiter am Albtrauf entlang (Wanderzeichen Gelber Kreis). Nach einem guten Kilometer erreicht man die Karlslinde. Hier erlaubt eine Schneise den Blick Richtung Ruine Hohenurach.

Von der Karlslinde aus verlässt man den Wald in östlicher Richtung und folgt dem Wiesenweg quer über die Freifläche. Zu Beginn ist der Weg nicht so gut erkennbar, er führt links an der Baumgruppe vorbei. Danach sieht man den Weg besser.

In einem kurzen Waldstück sollte man links auf einen Wall und einen Graben achten. Hier verlief ein keltischer Wall – der Heidengraben. Danach folgt man weiter dem Weg, biegt an einer T-Kreuzung links ab, geht durch eine Rechtskurve, leicht bergauf und muss an Flugtagen noch gut 120 m vor der nächsten T-Kreuzung rechts einen Wiesenweg hinauf, denn der Weg über den Flugplatz ist dann gesperrt.

Oben am Waldrand hält man sich links und hält sich nun stets am rechts befindlichen Waldrand. Man geht auf schon bekanntem Weg (oder alternativ parallel dazu auf einem Albtraufpfad rechts davon) am Flugplatz vorbei und kommt so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,6 km
Dauer: 1,5
Anstiege: ca. 80 hm (leichtes Auf und Ab)

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Paradies und Goldland (orange)
Kaltental, Heidengraben und Römersteinfels (braun)
Buckleter Kapf, Höllenlöcher und Mauchental (lila)
Rundwanderung: Hülben Segelflugplatz – Hohenneuffen und zurück

Albverein-Infos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg

Felsgrotten, Teufelsbrücke, Amalienfels und Hängebrücke im Donautal bei Inzigkofen

Im Fürstlichen Park Inzigkofen findet man viele typische Landschaftsmerkmale der Schwäbischen Alb und des Donautals auf kleinem Raum, da viele Wege, Treppen und die bekannte Teufelsbrücke angelegt wurden. Relativ neu ist eine Hängebrücke.

Start der Tour ist am Bahnhof Inzigkofen, direkt an der Landstraße L 277 im Donautal. Man folgt den diversen ausgeschilderten Wanderwegen (Donau-Zollernalb-Weg, Kloster-Felsen-Weg) nach der Schranke geradeaus – rechts die Donau, links die Felsen.

Bald führt eine Treppe links hinauf bis zu den Felsgrotten. Dort hat man die Wahl links den etwas kürzeren Weg oder rechts weitere Grotten und Treppen zu entdecken.

Oben angekommen wendet man sich nach links und erreicht bald das Känzele mit schönem Blick über das Donautal.

Vorbei am Nickhofkreuz geht es nach Überquerung des Sträßchens weiter bis zu einem Weg direkt in den Felsen, durch ein Felsloch und über die Teufelsbrücke. Dort geniet man ebenfalls einen schöne Ausblick.

Man folgt dem Weg weiter, ignoriert den Wegweiser zur Hängebrücke und besucht zunächst den Amalienfelsen mit seiner Inschrift.

An der Donau entlang ist es dann nicht mehr weit bis zur neuen Hängebrücke. Auf der anderen Seite kann man in einer schönen Runde eine Grotte, eine Kapelle und weitere schöne Aussichtspunkte entdecken.

Kommt man über die Hängebrücke zurück, hält man sich rechts und steigt die steilen Treppen hinauf. Biegt man oben rechts ab, kommt man nochmals zur Teufelsbrücke und kehrt auf gleichem Weg zurück zum Sträßchen, das rechts hinunter zum Nickhof führt und dort auf einem Wirtschaftsweg bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,8 km
Dauer: ca. 2-3 h
Anstiege: ca. 180 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Fürstlicher Park Inzigkofen (braun)
Auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Hausen nach Laiz (gelb)
Premiumweg Schmeiental und Fürstenhöhe (orange)