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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: Spaziergänge

Abwechslungsreich abseits von Schloss Lichtenstein und Traifelbergfelsen

Sonntag, 15. August 2010, von: albträufler

Eine kurze Wanderung auf ganz unterschiedlichen Wegen durch abwechslungsreiche Landschaft

Start ist am Parkplatz beim Skilift Traifelberg (rechts der Straße von der Honauer Steige aus gesehen). Man folgt dem HW1 (Rotes Dreieck) in Richtung Skilift und dort links an der “Talstation” vorbei steil über die Wiese parallel zum Lift hinauf bis ein Pfad rechts in den Wald führt.

Ein schmaler, holpriger Waldweg bringt uns – teils direkt am Albtrauf entlang – bis zu einem Wanderparkplatz an der L230, wo sich den trittsicheren Wanderern ein (ausgeschilderter) Abstecher zum Ohafelsen oder gar noch weiter hinab zur Echazquelle (ca. 1 km) anbietet. Ansonsten bleiben wir aber auf der rechten Seite der Landstraße und folgen ihr in Richtung Genkingen.

Nach einem kurzen Stück führt ein geschotterter Waldweg nach rechts und dann parallel zur Straße hinauf. Zwischen diesem Weg und der Landstraße zeigt ein Wanderschild (Rote Gabel) auf etwas, das wie ein überwucherter Straßengraben aussieht. Diesen fast nicht erkennbaren Pfad nehmen wir und bleiben dabei immer parallel zur Straße. Fährt einmal kein Auto vorbei, so kann man sich tief im Wald wähnen.

Nach kurzer Zeit überqueren wir die Abzweigung zum Schloss Lichtenstein, der schmale Pfad setzt sich danach noch etwas fort. Bald sieht man links der Straße einen Wanderparkplatz. Hier gehen wir links, überqueren beide und gehen danach geradeaus einen breiten Schotterweg leicht bergan (Rote Gabel).

Rechts sehen wir Wald, links die Wiesen des Naturschutzgebiets Gereuthau. Kurz nach Eintritt in den Wald biegt nach links der erste Schotterweg ab, dem wir für ca. 200 m folgen. Dort zweigen wir halblinks auf einen Wiesenweg ab. Links wieder Wiese, rechts Wald. Nach einem kurzen Waldstück treten wir wieder auf eine Wiese hinaus.

In einer Linkskurve, den Waldrand immer rechts, umrunden wir die kleine Wiese. Nach der Kurve und einem kurzen Anstieg geht es immer geradeaus über eine große Wiese. Links sehen wir eine Doline mit einer Baumgruppe.

Der Wiesenweg wird zum Schotterweg und bringt uns erneut durch ein Waldstück, dann über eine weitere Wiese – aber diesmal ganz anders, mit schönem Blick über die hügelige Kuppenalb. Bald sehen wir rechts Klein- und Großengstingen im Tal liegen.

Eine Brücke führt über die L320 auf eine kleine Wacholderheide zu. Direkt nach der Brücke gehen wir rechts weiter auf dem breiten Weg, der uns zum Ausgangspunkt zurückführt – nicht ohne nochmals einen großartigen Blick über Traifelberg hinweg zu den Felsen zu bieten.

Länge: knapp 7 km
Gehzeit: ca. 2 h

Eine Beschreibung der Wanderung in die entgegengesetzte Richtung gibt es in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 1 – inklusive vieler interessanter Geschichten und allerlei Wissenswertem.

Winterspaziergang auf dem Roßfeld

Samstag, 6. Februar 2010, von: albträufler

Alle jammern über den Winter und den Schnee – andererseits gibt es momentan kaum etwas Schöneres als durch den Tiefschnee zu stapfen. Nur das Knirschen durchbricht die Stille, die sich über die Landschaft legt.

Viele werden den Roßberg bei Reutlingen kennen, ist er doch mit seinem Aussichtsturm samt Gaststätte und Wanderheim ein beliebtes Ausflugsziel.

Nicht ganz so bekannt hingegen sind die weitläufigen Wiesen um den Roßberg herum. Vom Roßbergparkplatz aus kann man zum Beispiel in einer guten Stunde den Buoberg erkunden. Dieser Ausliegerberg (Zeugenberg) ist wie eine schmale Klippe, die nur noch über einen Steg mit der Albhochfläche verbunden ist.

Man geht dazu vom Parkplatz mit der Baumallee aus ein kurzes Stück die Straße nach Genkingen zurück bis von links die alte Steige heraufkommt. Kurz danach biegt nach links ein Wiesenweg ab, dem man stets geradeaus folgt bis man oberhalb der Gönninger Seen an den Albtrauf gelangt. Die Seen kann man allerdings nur im Winter erahnen. Zurück geht es auf gleichem Weg bis zur Straße, die man dann überquert und so in einem Bogen wieder zum Parkplatz kommt.

Alternativ dazu kann man nach Überquerung der alten Steige nach links abbiegen, am Grillplatz vorbei und dann stets den Albtrauf links liegen lassen. Viele spannende Informationen und die genaue Wegbeschreibung dieser Variante findet man auch in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 1.

Wer den Spaziergang zur Halbtageswanderung ausbauen möchte, kann anschließend noch auf den Roßberg hinauf und die herrliche Aussicht vom Turm oder vom Aussichtspunkt am Quenstedt-Denkmal genießen und von dort noch weiter zur darunter liegenden Schönbergwiese weiterwandern.

Abendspaziergang: Vom Scheibengipfel zur Achalm

Donnerstag, 24. September 2009, von: albträufler

Ein besonderes “Herz”stück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist der Zeugenberg Achalm. Die Achalm bezeugt, dass der Albtrauf vor Urzeiten einmal weiter nördlich verlief und sich stets ein klein wenig weiter nach Süden zurückzieht. Kurz: Die Alb bröckelt.

Die einfachste Variante, den Achalmgipfel (707 m ü. NN.) zu erklimmen, bietet sich vom Parkplatz am Scheibengipfel. Man fährt in Reutlingen das Königsträßle hinauf und nach ein paar Serpentinen kommt rechts die Parkmöglichkeit.

Von dort gibt es mehrere Wege hinauf, entweder fast direkt über den Wiesenweg oder über das Achalm Hotel und Restaurant. Welche Variante man auch wählt, es gibt immer ziemlich steile Abschnitte. Doch in einer halben Stunde sollte der Aufstieg zu schaffen sein. Oben vom Aussichtsturm (721 m ü. NN.) hat man in alle Richtungen freie Sicht auf die Umgebung: den Albtrauf von der Teck und dem Hohenneuffen bis hin zum Roßberg und gegenüber bis nach Stuttgart.

Wanderung rund um die Traifelbergfelsen

Samstag, 12. September 2009, von: albträufler

Meist nur als Spaziergang unter- und oberhalb der Felsen bekannt, gibt es rund um den Traifelberg viel mehr zu entdecken.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bzw. die Bushaltestelle am Traifelberg. Dort folgt man dem HW1 Richtung Traifelbergfelsen, welcher sich dort in einen Weg “Unter den Felsen” und einen “Über den Felsen” teilt. Letzterer bietet alle paar Meter wunderschöne Ausblicke von den Felsen ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Vorbei am Rötelstein mit einem ebenso schönen Blick zurück auf die anderen Felsen folgt man stets weiter dem HW1 und ab dem Biegel dem Burgenweg bis zum Burgstein, der nun auch einen Blick in das sich bei Pfullingen öffnende Echaztal und den dort liegenden Georgenberg ermöglicht. Direkt gegenüber liegt der Gießstein.

Beim Burgstein verlässt man die Wanderwege und folgt zunächst der Asphaltstraße nach Holzelfingen. Am Ortseingang bietet sich ein (ausgeschilderter) kurzer Abstecher nach links zur Rapunzellinde an, von der aus man einen schönen Blick über Holzelfingen genießen kann.

Kommt man auf gleichem Wege vom Abstecher zurück geht man geradeaus am Ortsrand entlang und einen Wiesenweg hinauf. Hat man den Abstecher ausgelassen, geht man am Ortseingang rechts, folgt einer Linkskurve, überquert den HW1, folgt einer weiteren Linkskurve – der Ort ist stets links – bis man bei einem Gebäude auf einen breiteren Feldweg stößt, dem man nach rechts folgt.

Die Landschaft könnte nicht unterschiedlicher sein zu den Felsen, die nicht weit entfernt liegen: Die Albhochfläche ist hier sanft und hügelig. Man passiert Felder und Wiesen bis zum Waldrand, wo man entweder weiter dem Weg durch das Manental folgen kann und dann rechts um den Traifelberg herum wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Oder man geht kurz vor dem Wald nach einer Linkskurve rechts in den Wald hinein und folgt dem Schotterweg bergauf, dieser führt über den Traifelberg ebenfalls zum Ausgangspunkt zurück.

Dauer: ca. 2 Stunden, an gutes Schuhwerk denken und auf den Felsen kein Risiko eingehen!

Der Traifelberg im Winter hat einen ganz besonderen Charme.

Abendspaziergang: Schmetterlinge und Blumen am Georgenberg

Samstag, 16. Mai 2009, von: albträufler

Mögliche Ausgangspunkte: Wanderparkplatz unterhalb des Georgenberggipfels oder Höhenraststätte-Georgenberg.

Vom Gipfel hat man einen einzigartigen Rundumblick auf Reutlingen, den Albtrauf von der Achalm bis zum Roßberg und bei guter Sicht bis in den Schwarzwald. Man findet von Jahr zu Jahr mehr Blumenarten und stets schwirrt eine Unzahl Schmetterlinge herum.

Abendspaziergang: Pfullinger Wiesen

Donnerstag, 30. April 2009, von: albträufler

Auf der Stuhlsteige zwischen Pfullingen und Genkingen geht es nach einer scharfen Kurve in einen asphaltierten Waldweg hinein. Man kann direkt dort parken oder zum Wanderparkplatz einen knappen Kilometer weiter fahren.

Auf Schautafeln werden die dort vorkommenden seltenen Pflanzen erklärt. Es gibt auch eine Karte des Gebiets, die an einer Stelle mißverständlich ist. Im Grunde geht man stehts gerade aus weiter, auch wenn man an dem Baum mit Bank meint, man müsse laut Karte rechts gehen.

Folgt man dem Weg stets geradeaus – durch kurze Waldstücke, über eine große Wiese und wieder durch ein kurzes Waldstück – kommt man nach einer guten halben Stunde zum Aussichtspunkt Lache. Von dort blickt man auf Pfullingen, den Georgenberg, die Achalm und den Albtrauf bis hin zum Hohenneuffen.

Auf den Pfullinger Hochwiesen, auch als Pfullinger Berg bekannt, findet man im Frühjahr zuerst Seidelbast, Küchenschellen, Schlüsselblumen, dann Frühlingsenzian und Orchideen wie z.B. Knabenkraut.

Spaziergang von der Eninger Weide zum Gutenberg

Sonntag, 3. August 2008, von: albträufler

Vom Parkplatz Eninger Weide aus geht man links am oberen Stausee entlang bis zum Albtrauf. Dort gehen einige Wege ab, einer nach rechts, der um den Stausee führt, einer nach unten Richtung Glems und ein Pfad nach halblinks unten. Dort ist der Gutenberg auch ausgeschildert.

Ein kurzer Spaziergang führt zu diesem Bergsporn mit schöner Aussicht auf Eningen und den Zeugenberg Achalm. Zurück kann man alternativ dem breiten Weg nach oben folgen und sich oben auf der Eninger Weide links halten.

Wassererlebnispfad Echaz in Pfullingen

Samstag, 26. April 2008, von: albträufler

Entlang mehrerer Echazkanäle und -nebenarme, die idyllisch mitten durch Pfullingen fließen und einst zum Betreiben der vielen Mühlen angelegt wurden, führt der lehrreiche und spannende Wassererlebnispfad Echaz.

Infotafeln informieren über Geschichte, geologische Besonderheiten wie die Entstehung von Kalktuff sowie Flora und Fauna der Echaz.

Ausgangspunkt: Parkplatz Sandwiesenstraße
Zeichen: Vogel auf rundem Schildchen, könnte etwas dichter ausgeschildert sein

Es gibt eine Info-Broschüre bei der Stadtverwaltung Pfullingen.

Spaziergang: Vom Pfullinger Berg zum Barmkapf-Aussichtspunkt

Montag, 24. März 2008, von: albträufler

Vom Wanderparkplatz Pfullinger Berg ist der Aussichtspunkt Barmkapf ausgeschildert. Der Weg führt zunächst durch den Wald und dann direkt am Albtrauf entlang.

Vom Aussichtspunkt Barmkapf sieht man das obere Wiesaztal mit den Gönninger Seen und den Roßberg mit Aussichtsturm.

Um nicht den gleichen Weg zurück zu gehen, kann man zum Beispiel eine Runde über die Pfullinger Wiese spazieren oder eine noch größere Runde zum Stöffelberg anschließen.

Winterspaziergang zum Traifelberg mit Blick auf Schloss Lichtenstein

Donnerstag, 27. Dezember 2007, von: albträufler

An schönen Wintertagen, an denen es womöglich im Tal neblig, aber auf der Albhochfläche sonnig ist, bietet sich ein Ausflug zu den Traifelbergfelsen an.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz/die Bushaltestelle bei der Gaststätte am Traifelberg, wo früher die Endstation der Zahnradbahn war (heute ein beliebter Albaufstieg für Radler). Dort folgt man stets dem HW1 bergauf, zunächst auf der asphaltierten Straße, später auf schmalen Waldpfaden.

Der HW1 führt zunächst zum Locherstein, einem Felsen genau gegenüber Schloss Lichtenstein über dem Echaztal. Sollten Schnee und Eis liegen ist selbstverständlich besondere Vorsicht auf den Felsen geboten – es besteht erhöhte Rutschgefahr.

Man kann entlang des Albtraufs noch weitere Felsen besuchen und dann zum Beispiel auf gleichem Wege oder aber an der nächsten Weggabelung, die man nach ca. 15 Minuten erreicht, “Unter den Felsen” wieder zurückgehen. Die Tour ist natürlich zu jeder Jahreszeit schön, wie z.B. bei einem ausgedehnten Spaziergang im Herbst.

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