albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Tag: Lautertal

Frühling auf der Schwäbischen Alb: Pfaffental, Wasserstetten, Dapfen

Freitag, 16. März 2012, von:

Ins Große Lautertal muss man – wenn man kann – unter der Woche. Heute vormittag war mal wieder rein gar nichts los. Erst am Nachmittag hörte man unten im Tal zwischen Wasserstetten und Dapfen ein paar unvermeidliche Mopeds durch die sonnig-schattigen Kurven brummen. Interessant waren morgens rund um das Pfaffental die extremen Temperaturunterschiede zwischen dem Wald mit noch gefrorenem Boden und den sommerlich warmen Wiesenflächen. Die ersten Frühblüher kriechen aus dem Boden und recken ihre Köpfe in die Sonne. Ein hierzulande eher seltener Silberreiher ließ sich vom Fluß ins Geäst vertreiben.

Starten kann man direkt am Wanderparkplatz Pfaffental (zwischen Dapfen und Wasserstetten rechts Richtung Eglingen, nach 90 m ohne Hinweisschild den 2. Weg rechts, dann noch 500 m bis P), alternativ am Wanderparkplatz in Dapfen (z.B. wenn man dort noch einkehren oder den Ostermarkt besuchen möchte).

Vom Wanderparkplatz Pfaffental aus wendet man sich nach links hinauf in ein kleines Seitental des Pfaffentals. Hier verlässt man übrigens, ohne es zu merken, das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Auf halber Höhe zweigt man rechts ab und folgt dem breiten Waldweg weiter sanft bergauf bis der Wald immer mehr den Wiesen weicht und man nach einer Linkskurve die Albhochfläche erreicht.

Kurz vor Eglingen biegt man bei der ersten Gelegenheit scharf rechts auf einen Asphaltweg ab. Immer geradeaus an einem Wegkreuz unter Bäumen vorbei gelangt man ganz leicht bergab an den Waldrand, dort nach links und weiter geradeaus bis der Waldrand rechts endet. Erneut wendet man sich nach rechts, bis man nach einem kurzen Wegstück in den Wald eintritt. Kurz danach geht es links und leicht abwärts. Der wärmedurchflutete Laubwald wird zum kühlen Nadelwald und man spürt einen extremen Temperaturunterschied. Von nun an ist man auch wieder im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Man trifft auf einen Querweg, dem man nach links folgt. Doch schon nach wenigen Metern verlässt man ihn wieder und biegt halbrechts auf eine Wiese ins Streittäle ab. Der Weg führt am linken Waldrand entlang. Ab hier findet man ab und zu noch kleine rote Schilder mit einer 10 darauf. Dies scheint aber ein veralteter Wegverlauf zu sein, denn auch auf der Gomadinger Webseite wird ein anderer Wegverlauf für die Gomadinger Tour Nr. 10 angedeutet. Ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht mit allzu altem Kartenmaterial wandern sollte.

Nach einer Rechts- und Linkskurve (stets am linken Waldrand entlang) und nach der Überquerung eines Sträßchens soll man nach einer weiteren Linkskurve ohne Richtungsänderung vom linken zum rechten Waldrand (auf Höhe der Waldecke) wechseln. Derzeit muss man dafür über ein kurzes Wiesenstück, ein Weg ist nicht zu erkennen. Sollte dort irgendwann demnächst ein Acker sein, muss man sich eine Alternative suchen. Nun hält man sich immer rechts herum am rechten Waldrand des Fetzgreut-Gebiets auf etwas, das mit Phantasie als Weg zu deuten ist.

Nach der zweiten Rechtskurve um den Wald herum geht es bergab, und dann geradeaus auf einen Weg, der durch den Wald ins Pfaffental hinab führt, dort wieder rechts. Zunächst auf Schotter, dann auf Asphalt führt es sanft abwärts vorbei an beeindruckenden Wachholderheidehängen. Im unteren Bereich verstecken sich im Wald zahlreiche Felsformationen – nicht umsonst hat man links und rechts des Weges Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb eingerichtet.

Das Ottilienloch ist allerdings selbst mit Karte und der Beschreibung aus Wilde Höhlen, Grotten, Felsennester nicht ganz so leicht zu finden. Kurz nach dem imposanten Felsen Baldenlauh auf der linken Talseite erreicht man den Ausgangspunkt am Wanderparkplatz.

Wer hier noch nicht genug hat, erkundet nun im zweiten Teil der Wanderung das Große Lautertal zwischen Wasserstetten und Dapfen – leider viel auf Asphalt, aber die Landschaft lohnt sich.

Zunächst geht man den Anfahrtsweg in Richtung Wasserstetten zurück, an der Hauptstraße rechts und gleich an der ersten Brücke links über die Lauter. Kurz danach wandert man am Wegdreieck unter der steil aufragenden Wacholderheide nach rechts am Bach entlang. Dies ist der offizielle Lautertal-Radweg und der kann an schönen Sonntagen sehr stark befahren sein. Bald aber folgt man der kleinen Steige nach links hinauf, durch die Serpentine und weiter bis man die Höhe erreicht hat. Dort in einer weiteren 180°-Kurve nach links und immer an der linken Hangkante entlang.

An einer Weggabelung hält man sich links hinab in Richtung Dapfen. Kurz bevor man die ersten Häuser erreicht, bietet ein Bänkle eine wunderschöne Aussicht auf die Lauter und das Tal, ein laues Lüftchen weht über die von der Sonne schnell aufgeheizte Wacholderheide herauf. Nach einer letzten Kurve folgt man im Ort erst kurz dem HW5, dann links bis zur Lauter. Dort bieten Lagerhaus oder Hirsch eine Möglichkeit zur Einkehr. Derzeit gibt es weiter oben im Ort an der Kirche einen Eiermarkt.

Die restlichen 2 Kilometer wandert man links der Lauter zurück Richtung Wasserstetten, wieder auf dem schon erwähnten Lautertal-Radweg (hier gleichzeitig auch HW5 und Burgenweg). Ab dem zuvor passierten Wegdreieck folgt man dem gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 15 km
Dauer: ca. 4,5 h
Anstiege: zu Beginn und bei Wasserstetten
Einkehr: Lagerhaus in Dapfen

» Download albtips-de-Pfaffental-Wasserstetten-Dapfen.gpx (.zip)


Genussmarkt rund ums Lagerhaus

Sonntag, 1. Januar 2012, von:

12. Mai 2012bis13. Mai 2012

Lagerhaus Café in Dapfen Frühling genießen im Lagerhaus

Öffnungszeiten:
Mi. – Sa. 14-19 Uhr
So. 11-19 Uhr

» www.lagerhaus-lauter.de
 

Wandervorschläge drumherum:
» Pfaffental, Wasserstetten, Dapfen
» Gute Fernsicht vom Sternbergturm
» www.albtips.de/tag/lautertal/

Alblandschaften im milden Licht der tiefstehenden Novembersonne

Sonntag, 27. November 2011, von:

Der ungewöhnlich milde Novembertag lud nochmals zu einem sehr angenehmen Wanderritt über die Schwäbische Alb ein. Die tiefstehende Sonne wärmte tagsüber insbesondere auf den Wacholderheiden und auf der Albhochfläche. Abends war sogar die Alpenkette in der Ferne zu erkennen.

Felsen, Burgen, Täler und Hochflächen rund um das Große Lautertal

Samstag, 24. September 2011, von:

Diese kleine Rundtour führt vom Lautertal bei Bichishausen hinauf zur Ruine Hohengundelfingen, von welcher man einen der schönsten Blicke auf die mäandernde Lauter und die vom Tal durchbrochene Hochfläche genießen kann. An Dürrenstetten vorbei geht es zurück.

Start ist am Wanderparkplatz in Bichishausen – gegenüber vom Bootshaus. Man überquert die K6789, geht geradeaus in die Fürstenbergstraße und am Bootshaus vorbei über die Lauterbrücke. (Ein kurzer Abstecher zur Ruine Bichishausen bietet sich an.) Vor der Kirche biegt man links ab und folgt dem Wegzeichen Gelbes Dreieck erneut über die Straße, ein paar Meter nach rechts und dann links steil hinauf am Zeltplatz vorbei und in den Wald hinein.

Auf der Höhe angekommen verlässt man für kurze Zeit den offiziellen Wanderweg, zweigt nach rechts hinunter auf das schmale Sträßchen und wenige Meter nach Waldeintritt links auf einen breiten, aber nur mäßig gepflegten Waldweg ab. Nach ein paar hundert Metern trifft man wieder auf den offiziellen Weg, dem man nach rechts bis zur Ruine Hohengundelfingen folgt. Es lohnt sich, die einzelnen Ebenen und Winkel der ehemaligen Burg zu erkunden, überall bieten sich schöne Blicke ins Tal und über die Hochflächen.

Von der Burg aus geht es zunächst in die gleiche Richtung zurück, aber schon nach wenigen Metern biegt nach rechts hinauf ein schmaler Pfad ab. Etwas weiter oben sieht man ein Schild mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel. Man folgt diesem Weg über ein kurzes Wiesenstück, dann durch den Wald. Bald sieht man rechts eine große Freifläche durch die Bäume hindurch. Am Ende des Weges verlassen wir den offiziellen Weg, der nach rechts ins Heiligental führen würde, und wenden uns stattdessen nach links.

Bald schon sehen wir einige Häuser von Dürrenstetten. Der einfach zu findende Weg ginge durch den Ort und gleich danach links mit Wegzeichen Gelbes Dreieck. Unsere Variante hingegen orientiert sich stets mehr oder weniger am linken Waldrand und durchquert so ohne Wegzeichen sehr abwechslungsreich die Felder, Obstwiesen und kurzen Waldstücke westlich des Hochflächenortes mit seinem markanten Wasserturm. Eine möglichst genaue Karte der Umgebung hilft, die vielen kurzen Feld- und Waldwegabschnitte zu finden.

Dort wo unsere Variante wieder auf den Weg mit Wegzeichen Gelbes Dreieck trifft bzw. nachdem dieser offizielle Weg aus einem kurzen Waldstück herauskommt (je nachdem welche Variante man gewählt hat), zweigt man links hinunter ab und kommt so durch ein langgezogenes, immer tiefer eingeschnittenes Tal wieder zurück nach Bichishausen im Lautertal. Fast unten angekommen lohnt sich der Blick nach rechts hinauf zu den beeindruckenden Felsen in der Wacholderheide.

Länge: ca. 7 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 100 Höhenmeter hinauf zur Ruine Hohengundelfingen

» Download albtips-de-Bichishausen-Gundelfingen.gpx (.zip)


Die Schwäbische Alb vom Pferderücken aus gesehen

Sonntag, 1. Mai 2011, von:

Herzental, Heiligental, Schwarzlochfelsen oder Wolfsfalle – bei diesen vielsagenden Namen kann einem schon mal die Fantasie durchgehen, aber zum Glück nicht das Pferd. Beim Lehrwanderritt jedenfalls ging es wie immer sehr gemütlich zu, wir haben viel übers Kartelesen gelernt (über das faltbare Ding aus Papier) und die zweidimensionale Symbolwelt mit der aufblühenden, leuchtend grünen Frühlingslandschaft verglichen.

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Landschaften:
» Großes Lautertal
» Alb-Donau-Kreis
» Schwäbische Alb

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Unterkünfte:
» Albhof, Mehrstetten
» Fladhof, Buttenhausen
» Wanderreitstation Holzmann, Dächingen
» Gasthof Krone, Dächingen

» Maultiertrail / » Mit Pferden auf dem Weg

Alle Jahre wieder: Märzenbecher und andere Frühblüher rund ums Wolfstal

Sonntag, 13. März 2011, von:

Es lohnt sich jedes Jahr wieder – so sehr, dass es sonntags zugeht wie auf dem Rummelplatz. Zum Glück beschränken sich die Menschenmassen meist auf das Wolfstal selbst. Alle Wege drumherum sind lange nicht so stark besucht.

Hier gibt es schon eine Wegbeschreibung der Tour durch Wolfstal und Lautertal.

Länge: ca. 10 km
Nur leichte bis sehr leichte Anstiege

Noch knapp ca. zwei Wochen, also bis Ende März wird man diese Pracht wohl genießen können:

4. Genussmarkt rund ums Lagerhaus in Dapfen

Samstag, 8. Januar 2011, von:

28. Mai 2011bis29. Mai 2011

Erzeuger aus der Region, aus Frankreich und Italien präsentieren sich auf dem Markt in Dapfen im Großen Lautertal. Es gibt auch ein Kultur- und Kinderprogramm.

» www.lagerhaus-lauter.de

Autofreies Lautertal

Mittwoch, 5. Januar 2011, von:

19. Juni 2011

Ein Tag ohne Motorenlärm im Großen Lautertal …

Herbstliches Farbspektakel im Nieselregen

Sonntag, 17. Oktober 2010, von:

Wege über die Alb


Der vorhergesagte Schnee blieb aus, dafür kam ab und zu ein Hauch Sonne durch die Wolkenschicht. An Tag 2 war es sogar bis auf eine Stunde am Vormittag trocken.

Im Nieselregen hatten wir das wunderschöne Lautertal zwischen Wittstaig und Indelhausen für uns alleine – an schönen Tagen komplett unmöglich. Trotz oder gerade wegen der tief hängenden, dunklen Regenwolken leuchtete das Herbstlaub und brachte so die typischen Kalkfelsen zur Geltung.

Übernachtet und sehr lecker zu Abend gegessen haben wir im Gasthof Kreuz in Hayingen.

Burgen, Felsen und Höhlen abseits des Lautertals

Sonntag, 25. April 2010, von:

Start dieser Rundwanderung ist am Wanderparkplatz hinter Anhausen im Lautertal.

Blickt man, die Felsen im Rücken, vom Parkplatz aus in Richtung Lauter so geht es nach links und nach wenigen Metern wieder links einen schmalen Pfad hinauf zur Maisenburg (ausgeschildert). Von der Ruine aus blickt man in das Lautertal hinab, wo sich die Große Lauter malerisch durch die Auen schlängelt.

Auf gleichem Weg geht es den schmalen Pfad zurück, im Lautertal dann links und an der kleinen Kläranlage nochmals links in das Fichteltal.

Bald erscheinen rechts imposante, hochaufragende Felsen. Noch etwas weiter führt rechts ein ausgeschilderter schmaler und steiler Pfad über eine Geröllhalde hinauf zu den Gerberhöhlen. Wenn das große Gitter vor der größten Höhle offen ist, kann man sogar einige Meter hinein gehen (Taschenlampe nicht vergessen).

Noch wenige geländergesicherte Stufen und man erreicht die Albhochfläche, wo sich einst eine der größten Burganlagen Baden-Württembergs (Alt-Hayingen) befunden haben soll. Heute allerdings erkennt man nur mit Mühe noch ein paar Gräben. Nur indem man den Bereich auf dem mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel gekennzeichneten Pfad durchquert, wird die Größe der Anlage erfahrbar.

Der Gelben Gabel nach links folgend kommt man aus dem Wald auf eine Freifläche, rechts blickt man über das Lautertal bis hin zur Burg Derneck und zur Burgruine Hohengundelfingen. Beim Bildstock geht es nochmals links und dann geradeaus auf einen geschotterten Weg ins Hayinger Tal.

Im Frühjahr blühen Buschwindröschen und Lerchensporn, bemooste Felsen säumen den Weg. Bei der ersten Weggabelung geht es links (nicht ausgeschildert) zum Naturtheater Hayingen. Der Weg führt mitten durch das Theater, wo es sogar eine kleine Grillstelle gibt.

Rechts der Tribüne führt ein steiler Weg hinauf bis zum Lauterdörfle. Trifft man auf eine Asphaltstraße folgt man dieser nach links an einigen sehr alten Buchen (Naturdenkmäler) und einem weiteren Bildstock vorbei. Kurz danach geht man geradeaus auf einen Wiesenweg und bald sieht man die Maisenburg samt Nebengebäude von oben. Rechts davon erkennt man die Schülzburg auf der anderen Seite des Tals.

Folgt man dem Wegverlauf und rechts an der Burg vorbei hinab, so kommt man zum Ausgangspunkt zurück, wo sich eine sehr schöne Wiese mit Picknick- und Grillmöglichkeiten direkt an der Lauter befindet.

Länge: ca. 6 km

Eine etwas längere Variante dieser Tour mit Start in Indelhausen und einer Runde durch den Ort Hayingen findet man in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 5

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