Archiv der Kategorie: Allgemeines

Donauwelle extrem: Donaufelsentour

Dieser Donauwellenwanderweg trägt seinen Namen nicht umsonst: Bei der Donaufelsentour geht es stetig bergauf und bergab – mal mit sanften Wogen mal durch tiefe Wellentäler und -berge.

Direkt hinter dem Jägerhaus führt ein Pfad hinauf zum Waldrand, zur Jägerhaushöhle und zum Schloss Bronnen. Von dort wandert man durch mehrere Taleinschnitte immer berab und bergauf – mit herrlichen Ausblicken – zur Ruine Kallenburg. Anschließend steigt man im schattigen Wald hinab ins Donautal. An der Ziegelhütte ist eine erste Einkehr möglich.

Nach Überquerung der Donau wandert man wieder bergauf. Über die imposanten Aussichtspunkte Laibfels und Stiegelefels gelangt man schließlich zum Knopfmacher. An schönen Tagen geht es dort zu wie im Bienenschwarm, doch der Ausblick lohnt sich auch hier.

Der letzte Abstieg führt hinunter zur Donau, wo man über einen Steg zum Jägerhaus gelangt. Die Füße freuen sich über ein kühlendes Bad …

Offizieller Startpunkt des Premiumwanderwegs ist am Knopfmacherfelsen. Wer wie hier beschrieben am Jägerhaus starten möchte, sollte bzw. muss auch dort übernachten. Die Zufahrt führt nämlich über eine mehrere Kilometer lange Schotterpiste, auf der auch Radler und Wanderer unterwegs sind! Sonntags ist die Schranke für Autos ohnehin geschlossen.

Da es sich um einen Premiumwanderweg handelt, ist eine genaue Beschreibung jeder kleinen Abzweigung erstens sehr aufwändig und zweitens unnötig, da diese Wege extrem gut ausgeschildert sind.

Länge: 17,2 km
Dauer: 6 h
Anstiege: ca. 780 hm

Download albtips-de-Donauwelle-Donaufelsen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
3 Etappen Donauberglandweg (orange)
Schwäbischer Grand Canyon am Eichfelsen
Höhlentour beim Donaudurchbruch

Osteraktion mit Gewinnspiel

Bad Urach, den 23. März 2018
Osteraktion mit Gewinnspiel im Kindererlebniszentrum Entdeckerwelt Bad Urach

Die Entdeckerwelt in Bad Urach bietet Spannung, Spaß und ein Suchspiel zu Ostern. Drei Außentouren und eine interaktive Ausstellung lassen Kinder eintauchen in Geschichte und Gegenwart – mal detektivisch, mal spielerisch.

Entdeckertour Bad UrachWährend der Ferientage können die jungen Besucher der Entdeckerwelt auf Ostereiersuche gehen. In der interaktiven Ausstellung der Entdeckerwelt hat der Osterhase bunte Eier mit verschiedenen Buchstaben versteckt. Wer alle Ostereier findet und aus dem Buchstabensalat das gesuchte Lösungswort zusammenbastelt, kann eine Zehnerkarte für das Bad Uracher Höhenfreibad gewinnen.

Für alle Kinder, die dann vom Suchfieber gepackt sind, empfiehlt sich eine Entdeckertour durch den Wald. Als Detektiv der Uracher Polizei tauchen die Kinder in eine Geschichte ein und müssen der Ursache für verschmutztes Trinkwasser auf den Grund gehen. Ausgestattet mit einem Tablet-PC und einer Entdeckertasche, die viele nützliche Utensilien enthält, geht es auf Spurensuche.
Um den Fall zu lösen, müssen verschiedene QR-Codes, die unterwegs versteckt sind, gefunden und eingescannt werden. So bekommen die Kinder unterwegs wichtige Hinweise, um ihren Auftrag zu erfüllen. Zurück in der Entdeckerwelt werden dann alle Informationen zusammengetragen und der Fall kann sicher geknackt werden.

Wer möchte, kann sich während der Osterferien auch in der Bastelecke verwirklichen und Kleinigkeiten für das Osterfest basteln.

Die Entdeckerwelt hat während der Ferientage täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das Team freut sich, viele junge Besucher begrüßen zu dürfen.

Bildnachweis: Bad Urach Tourismus

Buchtipp: Als der Mensch die Kunst erfand

Sechs Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb wurden 2017 zum Weltkulturerbe ernannt, da sie wichtige Schauplätze zu jener Zeit waren, als der Mensch die Kunst erfand. Die Funde aus diesen Höhlen gelten als die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt. Hierzu bietet der illustrierte Band ausführliche Informationen aus erster Hand.

Detailreich erfährt der Leser, wie die Höhlen während der Eiszeit entstanden und woher vermutlich die Menschen ins Gebiet der heutigen Schwäbischen Alb kamen, welche uns so spannende kleine Kunstwerke und Musikinstrumente hinterlassen haben.

Die einzelnen Höhlen werden ebenso vorgestellt, wie deren interessanteste Funde: das Wildpferdchen aus der Vogelherdhöhle, der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel, die sogenannte Venus vom Hohle Fels oder die Flöte aus dem Geißenklösterle.

Faszinierende Bilder ergänzen die Texte über Grabungsgeschichte und -techniken, über das Zusammensetzen von Puzzleteilchen, über die Frage, ob man aus der Existenz eines Mischwesens wie dem Löwenmenschen die Schlussfolgerung ziehen kann, dass sich vor gut 40000 Jahren mit der Kunst auch eine Art Mystik oder Ansätze von Religion entwickelten.

Buchtipp: Als der Mensch die Kunst erfand - Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb

Vor mehr als 40.000 Jahren breitete sich der moderne Mensch nach Europa aus. Funde, die sich dem Homo sapiens zuordnen lassen, machte man auch auf der Schwäbischen Alb, vor allem in Höhlen in Ach- und Lonetal, die Weltkulturerbe werden sollen. Hier hat man die weltweit ältesten Nachweise mobiler Kunst entdeckt. Berühmt sind die Venus vom Hohle Fels als älteste Darstellung eines Menschen (einer Frau!) und der Löwenmensch aus der Stadel-Höhle, ein Mischwesen aus Mensch und Löwe. Kunstvolle kleine Plastiken aus Mammutelfenbein bilden die eiszeitliche Tierwelt ab – Mammut, Wisent, Pferd, Höhlenlöwe und Höhlenbär, einen Wasservogel im Flug. Gefunden hat man außerdem die bislang weltweit ältesten Musikinstrumente: Flöten aus Mammutelfenbein und Vogelknochen. Was erzählen uns die Funde über die Menschen und ihre Lebensweise? Nicholas J. Conard und Claus-Joachim Kind, beide Archäologen und Grabungsleiter, entführen den Leser in die eiszeitliche Welt, zeigen und erklären die großartigen Funde.

Mit einem Grußwort von Winfried Kretschmann und Vorworten von Bernd Engler und Claus Wolf

Conard, Nicholas J. / Kind, Claus-Joachim
Als der Mensch die Kunst erfand
Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb
39,95 €
192 S. mit etwa 160 farb. Abb. und 4 Kt.
Glossar und Bibliogr.
24 x 28 cm
geb. mit SU.
Theiss, Darmstadt, 2017.