albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: Allgemeines

Garden Life, Reutlingen

Samstag, 2. Januar 2010, von: albträufler
13. Mai 2010bis16. Mai 2010

Auf dem historischen Gelände der „Pomologie Reutlingen, gegründet 1860 von Eduard Lucas, findet vom 13. – 16 Mai 2010 die 9. GardenLife statt, am 15. Mai sogar bis 22 Uhr.

» Garden Life

Stadtjubiläum – 1200 Jahre Münsingen

Freitag, 10. Juli 2009, von: albträufler
17. Juli 2009bis19. Juli 2009

Als Höhepunkt des Festjahres zur 1200-Jahr-Feier von Münsingen wird vom 17.-19. Juli 2009 das traditionelle Stadtfest stattfinden, gepaart mit einem Mittelaltermarkt und einer Zeitreise durch die Stadtgeschichte.

Münsingen liegt am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes, der heute Naturschutzgebiet ist, und damit im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

» Weitere Infos und Programm

Messe schön & gut in Münsingen – Essen, Trinken, Wohnen & Lifestyle

Freitag, 10. Juli 2009, von: albträufler
16. Oktober 2009bis18. Oktober 2009

Die Messe schön & gut findet an einem einzigartigen Messestandort statt, der sonst nicht frei zugänglich ist, nämlich im Alten Lager auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen.

Regionale Produkte und internationale Spezialitäten können verkostet und gekauft werden. Außerdem gibt es Schönes zum Wohnen und fürs Ambiente.

Der Biosphärenmarkt in Münsingen selbst, der 2008 zeitgleich stattfand, wird dieses Jahr wohl getrennt und zwar am 3. und 4. Oktober stattfinden.

Bei Münsingen: Auinger Drachenfest

Freitag, 10. Juli 2009, von: albträufler
25. Oktober 2009

Außerhalb des Münsinger Stadtteils Auingen findet alljährlich das Auinger Drachenfest statt. Unzählige und sehr fantasievolle Drachen werden am 25. Oktober 2009 wieder den Himmel bevölkern.

Biosphärenmarkt in Münsingen

Freitag, 10. Juli 2009, von: albträufler
3. Oktober 2009bis4. Oktober 2009

Erwartet werden über 100 Stände aus den Bereichen Direktvermarktung, Handwerk, Vereine, Verbände und touristische Angebote.

Es soll einen “Markt der Möglichkeiten der deutschsprachigen Biosphärengebiete (BSG)” geben – ein großer Markt der Regionen und der regionalen Produkte, der die Vielfalt der Naturräume widerspiegelt.

Vor 200 Jahren geboren: Albgeologe Friedrich August Quenstedt

Donnerstag, 9. Juli 2009, von: albträufler

Der deutsche Geologe und Paläontologe Friedrich August Quenstedt (* 9. Juli 1809 in Eisleben; † 21. Dezember 1889 in Tübingen) wäre heute 200 Jahre alt geworden. Ab 1837 bekleidete er 52 Jahre lang den Lehrstuhl für Mineralogie und Geognosis an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Sein Hauptverdienst ist die intensive Erforschung der Juraformationen der Schwäbischen Alb. Dabei prägte er für die Alb den international verwendeten Begriff Stufenlandschaft. Auf dem Roßberg steht heute sein Denkmal.

Quelle: wikipedia

Ältestes Musikinstrument im Hohle Fels gefunden

Donnerstag, 25. Juni 2009, von: albträufler

Nach der sogenannten “Venus vom Hohle Fels” wurde von Tübinger Forschern nun auch eine Flöte vorgestellt, die mit über 35 000 Jahren das wahrscheinlich älteste Musikinstrument der Welt ist. Sie wurde in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb gefunden.

Die Flöte vom Hohle Fels ist aus der Speiche eines Gänsegeiers gefertigt und auf einer Länge von 21,8 cm erhalten. Sie hat einen Durchmesser von etwa 8 mm und fünf Fingerlöcher.

» Pressemitteiltung der Universität Tübingen

Biosphärengebiet erhält UNESCO-Anerkennung

Mittwoch, 27. Mai 2009, von: albträufler

Der internationale Koordinierungsrat hat dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb die UNESCO-Anerkennung ausgesprochen.

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Sonntag, 16. März 2008, von: albträufler

Die Schwäbische Alb ist ein Landschaftsraum, in dem sich über Jahrhunderte eine durch menschliches Wirtschaften geprägte Kulturlandschaft ausgebildet hat. Unter den modernen wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen kann dies nur dann so bleiben, wenn die hier lebenden Menschen ihre eigene Existenz auch mit ressourcenschonenden Wirtschaftsweisen sichern können.

Auf der Schwäbischen Alb entsteht derzeit eine Modellregion in der erfolgreicher Natur- und Umweltschutz mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der im Gebiet lebenden Menschen verknüpft werden soll. Und zwar auf eine Weise, die den Ansprüchen der heute lebenden Menschen gerecht wird und gleichzeitig die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen erhält. Auf der Alb entsteht also ein Beispielgebiet für “nachhaltige Entwicklung”. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wird sich um die Anerkennung durch die UNESCO bewerben und dann im Kreis der bislang 13 deutschen und über 500 Biosphärenreservaten weltweit dabei sein.

Das Konzept aller Biosphärenreservate sieht eine räumliche Gliederung in Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone vor, wobei jeder Bereich eine unterschiedliche Bedeutung für Mensch und Natur erhält.

Eine oder mehrere Kernzonen sollen dem unbeeinflussten Naturzustand sehr nahe kommen. Diese Flächen werden von jeglicher wirtschaftlicher Nutzung freigehalten. Hier geht es vorrangig um den Schutz natürlicher und naturnaher Lebensräume und Lebensgemeinschaften. Man will beobachten, wie Entwicklungen in der Natur ohne menschliche Beeinflussung ablaufen. Dies bedeutet nicht, dass der Mensch komplett ausgeschlossen ist, das Betreten ist auf ausgewiesenen Wegen erlaubt. Jagd oder Fischerei sind ebenfalls möglich, wenn auch in veränderter Weise.

In der Pflegezone werden wertvolle Ökosysteme der Kulturlandschaft durch schonende Landnutzung für die Zukunft erhalten. Ziel ist insbesondere die Erhaltung artenreicher und bedrohter Tier- und Pflanzengemeinschaften, deren Fortbestand von der Aufrechterhaltung einer pfleglichen Nutzung abhängt. Die Pflegezonen sollen außerdem die Kernzonen als Pufferzonen umgeben.

In der Entwicklungszone schließlich steht der wirtschaftende Mensch im Vordergrund. Es soll beispielhaft gezeigt werden, dass der Mensch die Biosphäre nutzen kann, ohne sie zu zerstören oder die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden. Die Entwicklungszone wird ausdrücklich als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung verstanden. Es gelten daher keine besonderen rechtlichen Beschränkungen.

Website: www.biosphaerengebiet-alb.de

Im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: Eine Rundwanderung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen

Sonntag, 14. Oktober 2007, von: albträufler

Wichtigstes Teilstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen.

Das inzwischen als UNESCO Biosphärenreservat anerkannte Gebiet ist allerdings um einiges größer: Die angrenzenden Städte und Gemeinden Bad Urach, Münsingen und Römerstein im Landkreis Reutlingen schlossen sich an. Nach dem Stand vom März 2008 umfasste es über 85.200 ha, unterteilt in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen.

Obwohl der Truppenübungsplatz inzwischen zugänglich ist, darf man die asphaltierten Wege nicht verlassen. Somit sind Wanderungen dort zwar landschaftlich reizvoll, allerdings nicht unbedingt sehr angenehm zu gehen.

Mehr Spaß machen sicherlich Radtouren oder auch geführte Wanderungen mit den sogenannten TrüP-Guides, bei denen man die Möglichkeit hat, auch an sonst nicht zugängliche Orte zu kommen.

Wer das Naturschutzgebiet auf eigene Faust erkunden möchte, findet an den Eingängen große Schilder mit Informationen und einer Karte. Des weiteren gibt es eine Freizeit- und Wanderkarte mit “militärhistorischen” Informationen.

Unser Tourenvorschlag beginnt am Wanderparkplatz bei Trailfingen und führt zunächst zu dem ehemaligen Dorf Gruorn, von dem nur noch die Kirche und das Schulhaus steht. Von dort geht es ein kurzes Stück zurück bis zur Weggabelung, dort links, an der Felsformation Trailfinger Kopf vorbei und schließlich durch das langgezogene Obere Bottental.

Bei zwei größeren Wegkreuzungen hält man sich rechts, ebenso am Lager Gänsewag. Die Straße führt leicht bergan Richtung Gefechtsstand Gänsewag und danach in einer großen Linksrunde zurück zum Ausgangspunkt.

Die Wege auf Asphalt ziehen sich, diese Runde dauert ca. 3-4 Stunden je nach Geschwindigkeit und Pausen.

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