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Mit Haflinger-Gemütlichkeit in den Frühling

Es ist nicht mehr kalt, es geht nur ein leichter Wind, das erste zarte Grün zeigt sich und der Waldboden ist voller Buschwindröschen – und dann wird der Himmel immer blauer. Was will man mehr beim ersten Frühlingsritt.

Weitere Berichte über schöne Ausritte, Tagesritte und das Wanderreiten auf der Schwäbischen Alb gibt es unter:
albtips.de/tag/wanderreiten
wanderreiten-alb.de
albmuli.de

Muli-Ausritt zwischen Sonne und Nebel

Bei so einem Ausritt auf einem gelassenen Wanderreit-Maultier (oder -Pferd) kann man noch besser als beim Wandern Natur und Naturphänomene wie das Wechselspiel zwischen Sonne und Nebel beobachten.

Morgens vor dem Ritt war es noch sehr frostig mit knackigen Minusgraden, aber beim Putzen und Satteln wurde uns schon etwas warm. Die Sonne zeigte sich auch, doch pünktlich beim Losreiten breitete sich der Nebel wieder aus.

Also ging es ohne viel Sicht durch die stille, geheimnisvolle Landschaft. Schon lange hörte man die Maschine, die sich beim Näherkommen als pflügender Traktor herausstellte. Die Mulis blieben ganz entspannt.

Auch im Wald genossen wir die herrliche Winterlandschaft mit strahlendem Rauhreif an dem Bäumen. Wieder auf der Freifläche zeigte sich der strahlende blaue Himmel und die Sonne wärmte uns.

Auf dem Rückweg ging es wieder durch den Nebel, so dass wir etwas früher als sonst abstiegen, um die letzten Schritte zu Fuß zu gehen und die Zehen zu entfrosten. Wieder ein toller Ausflug mit albmuli.de.

Wanderritt über die Schwäbische Alb im Goldenen Oktober 2016

Nebel und Sonne, Licht und Schatten, buntes Laub und stahlblauer Himmel beim Wanderritt – schöner kann die Schwäbische Alb im Goldenen Oktober fast nicht sein.

Laut Wetterbericht soll sich der Nebel samt Wolken im Laufe des Mittags verziehen. Zu Beginn aber kommt die Sonne kaum einmal durch, nur kurz zaubert sie einen Nebelbogen an den Himmel. Unsere Maultiere und das Pferd schreiten gemächlich durch Täler, überqueren eine Straße, staunen über ein Quad – dessen Fahrer auch beim zweiten Mal die Bremse nicht findet – und tragen uns durch den wunderbar leuchtenden Wald hinauf. Ein irrer Lärm macht sich breit – irgendwann sind wir sicher, dass oberhalb des Waldes ein Moto Cross Rennen stattfindet. Das Geräusch begleitet uns – leiser werdend – noch eine ganze Weile.

Nach der Picknickpause geht es gemütlich weiter Richtung Süden. Die Sonne scheint inzwischen vom blauen Himmel und wärmt einen der letzten Tage im Oktober. Schließlich erreichen wir unser Lieblingsziel Dächingen. Die Mulis genießen das Wälzen, wir Menschen einen wohltuenden Kaffee im Reiterstüble. Am Abend genießen wir ein köstliches Mahl im Gasthof.

Morgens liegt noch dicker Nebel über der Landschaft, doch noch bevor wir losreiten, löst die Oktobersonne ihn auf. Bei traumhaftem Sonntagswetter reiten wir durch Wälder und zwischen Feldern über die wunderbare schwäbische Alb. Das Picknick beginnt bei sehr angenehmen Temperaturen, aber durch die Zeitumstellung ist es schon recht spät. Die Sonne steht bald ziemlich tief und man merkt, dass es kühl wird.

Das letzte Wegstück ist nochmals ein echtes Highlight. Das sanfte Licht der tiefstehenden Sonne lässt die herbstlichen Farben leuchten unter einem stahlblauen Himmel. Nach der Ankunft dürfen unsere Reittiere auf die Koppel, was sie sichtlich genießen. Nochmals sitzen wir beim Kaffeeplausch zusammen, bevor wir uns in der Dämmerung auf den Heimweg machen.