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Waldameisenlehrpfad am Traifelberg

Vom kurzen, aber informativen Waldameisenlehrpfad am Traifelberg führt diese abwechlsungsreiche, kleine Tour durch den Wald, über die Hochfläche und an den Albtrauf – inklusive schönem Ausblick über das Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein.

Den Startpunkt des Waldameisenlehrpfads findet man, wenn man der L 230 von Traifelberg Richtung Engstingen folgt und dann links auf die L 387 Richtung Holzelfingen abbiegt. Nach 650 m geht es nochmals links auf einen Teerweg: Vorsicht beim Abbiegen, schnelle Autos, Radweg, Traktoren!!

Bei der großen Infotafel geht es rechts bis zum Wanderparkplatz. Von dort spaziert man weiter geradeaus durch den Wald und findet am Wegesrand die interessanten Infotafeln des Waldameisenlehrpfads.

Man kommt aus dem Wald heraus. An dieser Stelle weist ein Schild des Albvereins darauf hin, dass sich hier eine europäische Hauptwasserscheide befindet. Vereinfacht ausgedrückt endet nach Norden abfließendes Wasser im Rhein und somit in der Nordsee, nach Süden abfließendes Wasser gelangt in die Donau, welche ins Schwarze Meer mündet.

Anschließend folgt man dem Weg durch eine Linkskurve an ein paar Gebäuden vorbei. Danach zweigt man rechts ab. Nun geht man direkt auf Schloss Lichtenstein zu. Was so nah wirkt ist nur durch einen anstrengenden Ab- und Aufstieg zu erreichen. Bei der Gabelung hält man sich links. Dort, wo man dem rechts befindlichen Waldrand am nächsten kommt, schlüpft man auf einem Trampelpfad rechts durch die Bäume und steht direkt am Albtauf. Linkerhand befindet sich direkt ein schöner Aussichtsfels mit Blick ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Über den Trampelpfad kehrt man zum breiten Feldweg zurück, dem man weiter hinter dem Waldrand folgt. Nach einer Linkskurve kommt man aus dem Wald heraus und biegt danach rechts ins Manental ab. Das Sträßchen führt zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 70 hm

Download albtips-de-Ameisenlehrpfad-Traifelberg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (lila)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
Wanderweg rund um Heutal und Salach (hellblau)
333. Tour: Von der Nebelhöhle durch den Nebelwald zum Schloss Lichtenstein (blau)
5 Tage Burgenweg (braun)

Nusplinger Plattenkalk: Eine tropische Lagune auf der Schwäbischen Alb

Schwer vorstellbar ist eine tropische Lagune auf dem Westerberg bei Nusplingen. Dennoch gab es sie dort vor 150 Millionen Jahren und faszinierende Fossilien zeugen heute noch davon. Ein geologischer Lehrpfad führt durch das „Reich der Meerengel“.

Von Nusplingen aus führt ein Sträßchen hinauf auf den Westerberg. Entweder man parkt auf halber Höhe und startet an Infotafel 1 des geologischen Lehrpfads oder man spart sich den Anstieg und wandert oben vom Parkplatz Laisental aus los. Dann startet man mit der letzten Infotafel des Lehrpfads, die von einer tropischen Inselwelt erzählt, die – wenn auch schwer vorstellbar – einst genau hier existierte.

In der Folge erfährt man an insgesamt 12 Infotafeln viel über die Erforschung der Geologie der Schwäbischen Alb und auch, wie sich dies auf die heutige Vegetation auswirkt.

Bevor man zum Steinbruch im Nusplinger Plattenkalk kommt, blickt man über die Hochfläche. Einst befand sich hier eine Lagune in einem tropischen Meer. Das Wasser war hier so ruhig, dass deshalb hier so besondere Fossilien entstehen konnten. Diese – wie etwa einen Flugsaurier – kann man heute im Naturkundemuseum Stuttgart bewundern.

Im Steinbruch (Geopoint) ist das Steineklopfen für Laien nicht erlaubt. Dafür steht der Klopfplatz an der Steige zur Verfügung.

Länge: 4,9 km
Dauer: ab 1,5 h
Anstiege: ca. 60 hm

Download albtips-de-Nusplinger-Plattenkalk.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Donauwelle extrem: Donaufelsentour (lila)
3 Etappen Donauberglandweg (orange)
Schwäbischer Grand Canyon am Eichfelsen (gelb)
Vom Klippeneck zum Dreifaltigkeitsberg (braun)
Alter Berg (rot)
Auf der Donauwelle Kraftsteinrunde (blau)
Spaziergang rund um den Tausender Bol (grau)
Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt (orangerot)
Ausblicke rund um Werenwag und Hausen (türkis)
Von Tieringen zum Hörnle und zum Lochen (pink)
„Premiumwanderweg“ ausprobiert: Hossinger Leiter bei Albstadt-Laufen (olivgrün)
Schlossfelsen und Schleicherhütte (lachsfarben)
Höhlentour beim Donaudurchbruch

Mundartweg am Höchsten

Eine herrliche Aussicht auf Berge und See genießt man vom Mundartweg am Höchsten – der 838 m hoch gelegenen Erhebung zwischen Alb und Bodensee, an der Grenze zwischen dem Landkreis Sigmaringen und dem Bodenseekreis.

Der Mundartweg beginnt am Berggasthof Höchsten, ganz in der Nähe liegt auch noch der Parkplatz direkt am Gipfel des Höchsten. 

Hier verläuft nicht nur die Landkreisgrenze zwischen Sigmaringen und Friedrichshafen (Bodenseekreis) sondern auch die Sprachgrenze zwischen dem schwäbischen und dem alemannischen Dialekt. Verschiedene Infotafeln erklären die Unterschiede – auch die zur Hochsprache, dem sogenannten Schriftdeutsch.

Zusätzlich findet man auf dem Promipfad einige Fußabdrücke samt Autogrammen prominenter Persönlichkeiten aus dem Lande.

Am Gipfel steht ein kleiner, feiner Aussichtsturm, von dem sich ein sagenhafter Blick zur Alpenkette über dem Bodensee bietet. Eine schöne Panoramatafel gibt Auskunft über viele Namen der Alpengipfel.

Der Rundweg führt wieder hinab zu einem interessanten Kräutergarten, in dem regelmäßig Führungen stattfinden. Infos dazu gibt es im Berggasthof.

Länge: 0,7 km
Dauer: beliebig
Anstieg: 30 hm

Download albtips-de-Hoechsten-Mundartweg.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Pfrunger-Burgweiler Ried (rot)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (orange)
Kloster-Baustelle Campus Galli 2017 (braun)
Federsee-Rundweg (gelb)