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Schmalegger und Rinkenburger Tobel

Die Wanderung durch das Naturschutzgebiet Schmalegger und Rinkenburger Tobel bei Ravensburg führt durch eine weitgehend sich selbst überlassene Landschaft. Die Wege sind breit und gut begehbar, der Begriff „Tobel“ etwas irreführend. Nach starken Regenfällen etwa kann es zu Astbruch, Überschwemmung oder Erdrutsch kommen.

Beginn der kleinen Wanderung ist am Parkplatz Jägerhaus westlich von Schmalegg.

Man geht bergab, überquert den Bach und macht an der Gabelung zunächst nach links einen Abstecher zum Schmalegger Wasserfall. Hier sieht die Landschaft noch am ehesten wie ein Tobel aus. Es wird deutlich, wie das Wasser sich hier in den Berg hineingearbeitet hat.

Zurück an der Gabelung hält man sich links und wandert auf dem breiten Waldweg bergauf. Es geht immer geradeaus durch den Wald. Kurz vor dem Waldrand hält man sich rechts und an der darauf folgenden Gabelung steigt man rechts bergab zum Feuertobelbach.

Im Tal wendet man sich wieder nach rechts und folgt gut 2 km dem Weg am Glastobelbach entlang. Es ist allerdings einfach ein Waldweg am Bach entlang, kein richtiger Tobel. Es gibt einen Steg über den Bach und daneben eine Furt, beides leider nicht so richtig kinderwagentauglich – im Gegensatz zum Rest des Wegs.

Bei der Burgmühle überquert man den Schwarzensteg und biegt nach ein paar Metern Anstieg gleich nach dem Hof rechts ab. Ein steiler Weg führt hinauf zum Schloßbüchl, einem Hügel, auf dem einst die Burg Schmalegg stand – Sitz des welfischen, später staufischen Geschlechts.

Noch ein letzter kurzer Anstieg und man ist wieder in Schmalegg. Statt nun einfach der Schloßhalde zu folgen, kann man zwischen den Hausnummern 42 und 44 nach links einem Schild mit Engel folgen und durch das Engeleloch gehen.

Wieder oben folgt man der Wolfsbergtraße nach rechts, die in die Schloßhalde mündet. Links kommt man zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

Länge: 7 km
Dauer: ca. 2,5 h
Hm: 160 Hm

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Kelten im Freilichtmuseum Heuneburg

Spannend ist der Ausflug zum Freilichtmuseum Heuneburg. Bei dem stürmischen Wetter heute war es herrlich, über die Wälle zu spazieren und die Aussichten zu genießen.

Der Parkplatz zum Freilichtmuseum Heuneburg liegt an der K8261 zwischen Binzwangen und Hundersingen – am südlichen Albrand und an der Donau. Schon zur Keltenzeit war dies eine sehr verkehrsgünstige Lage für eine befestigte Wohnanlage.

Man vermutet, dass die Heuneburg die vom griechischen Geschichtsschreiber Herodot erwähnte Stadt Pyrene sein könnte – obwohl die Ortsangabe „in der Nähe der Donauquelle gelegen“ doch etwas weit hergeholt zu sein scheint. Infotafeln informieren über den aktuellen Stand der Forschungen.

Wer noch mehr erfahren möchte, kann das Heuneburgmuseum in Hundersingen besuchen oder den Archäolgischen Wanderweg beschreiten.

Länge: 1,7 km
Dauer: beliebig
Anstiege: minimale

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Weitere Freilichtmuseen rund um die Schwäbische Alb: (auszoomen)
Spaziergang durchs Schwäbische Hanami, Freilichtmuseum Beuren (orange)
Kloster-Baustelle Campus Galli 2017 (gelb)
Römisches Freilichtmuseum Hechingen
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen
Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck (freilichtmuseum-neuhausen.de)

Farbtopf der Schwäbischen Alb

Ende August und die Natur gibt alles – einen großartigen Farbtopf der Schwäbischen Alb konnte man heute beim Wandern oder Spazieren entdecken.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einem kleinen Sträßchen von Pfullingen über die Gärtnerei Hortense Richtung Schönberg hält man am Parkplatz Wanne.

Von dort folgt man der Beschildung hinauf zum Schönbergturm – im Volksmund wegen seines Aussehens „Onderhos“ genannt. Der Ausblick vom Aussichtsturm zum Albtrauf, zum Albvorland und über die Kuppenalb ist sehr lohnend. Ist die Fahne gehisst, dann hat der Kiosk geöffnet und man kann zum Beispiel Würste zum Selbstgrillen kaufen.

Den Turm im Rücken wendet man sich nach rechts und geht stets an der Hangkante entlang um die schöne Magerwiese auf dem Schönberg herum. Es gibt viel zu entdecken. Am anderen Ende der Wiese gibt bzw. gab es einen netten Aussichtspunkt, der aktuell etwas zugewachsen ist.

Man dreht um und folgt nach 100 Metern dem breiten Waldweg nach unten. Man kommt zurück zur Wanne – etwas abseits liegt eine Grillhütte – und kann dort ebenfalls die wunderschöne Magerwiese umrunden. An einer Ecke gibt es am Aussichtspunkt eine schön gelegene Grillstelle.

Am Waldrand entlang kommt man schließlich zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Tour.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: 120 hm + 28 hm Turm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Vom Lippental über die „Onderhos“ zur „Wanne“ und zurück (gelb)
Von der Wanne zu Wackerstein und Won, zurück über den Schönberg (orange)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (braun)