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Das Albvorland liegt der Schwäbischen Alb an ihrem Nordrand (Albtrauf) zu Füßen. Geprägt wird die Landschaft (noch) durch Streuobstwiesen, die sich im Frühling in ein Blütenmeer verwandeln.

Sommerliche Radtour zum Stausee Glems

Diese gemütliche Radtour zum Stausee Glems führt auf größtenteils grünen Wegen am Albtrauf entlang aus Reutlingen über Eningen, Glems und Metzingen wieder zurück in die Stadt, die als Tor zur Schwäbischen Alb bezeichnet wird.

Vom Bahnhof in Reutlingen fährt man an der Post vorbei, dann durch Volkspark und Pomologie, über Hindenburg-, Hag-, Ringelbach-, See-, Burg- und Panoramastraße bis zum Südportal des fast fertigen Scheibengipfeltunnels.

Radeln auf der westlichen AlbDer Sommer ist in vollem Gang und da bieten sich auch schöne Radtouren an. Mal auf ihr, mal rund um die Schwäbische Alb.
Zum 10-jährigen Jubiläum von albtips.de verlosen wir die beiden Radtourenführer Radeln auf der westlichen Alb und Radeln auf der östlichen Alb von Dieter Buck.
Wer die beiden Ausflugsführer gewinnen möchte, screibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum er oder sie diese Bücher dringend braucht!
Einsendeschluss: 31. Juli 2017.

Anschließend nutzt man die ausgeschilderten Radwege nach Eningen, zum Stausee Glems, durch den Wald Richtung Metzingen und am Tierheim Sondelfingen vorbei zurück zum Reutlinger Hauptbahnhof.

Die Tour ist zu jeder Jahreszeit schön, sofern die Temperaturen mild genug sind.

Länge: 26 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: 190 hm

Download albtips-de-Eningen-Glems-Metzingen.gpx (.zip)

Radtouren in der Nähe:
Radtour durch den Truppenübungsplatz, Trailfinger Schlucht und Ermstal (gelb)
Radtour: Zellertal, Rutschenfelsen, Ermstal (braun)
Auf 2 Rädern zum höchsten Punkt Reutlingens (orange)
8 Flüsse Radtour (lila)

Auf dem Hesselberg (Frankenalb)

Ein Zeugenberg der Frankenalb, der Hesselberg, ist gar nicht so weit von einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, dem Ipf, entfernt. Und der kleine Ausflug ins Nachbarbundesland lohnt sich – möglichst in Kombination mit Dinkelsbühl.

Nicht nur die Ländergrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern oder die fränkisch-alemannische Dialektgrenze liegt zwischen den beiden Aussichtsbergen Hesselberg und Ipf, sondern auch der bemerkenswerte Krater eines Meteoriteneinschlags vor 15 Millionen Jahren im Nördlinger Ries.

Von Gerolfingen aus kann man auf das Gipfelplatteau des Hesselbergs fahren. Dort bietet die Spazierrunde um die Osterwiese interessante Ausblicke auf den Albtrauf der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Im Südwesten sind sogar die Dreikaiserberge im Albvorland bei Göppingen zu erkennen.

Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich eine der schönsten Altstädte Deutschlands nicht entgehen lassen. Dinkelsbühl hat eine durchgängige Stadtmauer, an der man entlang spazieren kann. Viele schöne Fachwerkhäuser und mittelalterliche Stadttürme sind zu bestaunen. Die Altstadt ist von Wasser umgeben, was ihr ein besonderes Flair verleiht.

Länge: 2 km
Dauer: 1 h
Anstiege: keine

Download albtips-de-Hesselberg.gpx (.zip)


Wandervorschlag in der Nähe:
Tour 9: Ipf und Flochberg (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)
Tour 10: Ofnethöhlen im Rieskrater (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)
Tour 11: Ruinen bei Christgarten (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Spaziergang durchs Schwäbische Hanami

Besonders eindrücklich kann man das Schwäbische Hanami, die Obstblüte in den Streuobstwiesen, rund um das Freilichtmuseum Beuren, Spitzberg und Engelberg erleben.

Vom Parkplatz beim Freilichtmuseum Beuren aus geht man den Boden-Lehrpfad entlang zwischen den beiden Hügeln Spitzberg und Engelberg hindurch. Nacheinander kann man der Beschilderung folgend auf beide hinaufsteigen.

Vom Spitzberg bietet sich kurz unterhalb des Gipfels eine schöne Aussicht nach Südwesten zur Burgruine Hohenneuffen.

Vom Aussichtspunkt am Hang des Engelbergs blickt man nach Süden zum Albtrauf und nach Nordosten Richtung Burg Teck, den Hohenbol und die Dreikaiserberge.

Anschließend spaziert man weiter zwischen den beiden Hügeln hindurch mitten in die Streuobstwiesen hinein. Der Weg macht eine Rechtskurve, danach hält man sich stets rechts und umrundet den Engelberg, bis man wieder zu der Stelle kommt, an der man zuvor Richtung Hügel hinaufgestiegen ist und hält sich scharf links.

Nach 130 m folgt man rechts einem beschilderten Trampelpfad Richtung Freilichtmuseum mit Gastronomie und vielen Veranstaltungen. Er führt über ein Holzbrückle. Danach kann man das Gelände nach Belieben erkunden (Montag geschlossen, Eintritt: 7 bzw. 3,50 EUR – Stand 2017) bzw. zum Parkplatz zurückgehen.

Länge: 2,7 km
Dauer: 1 h
Anstieg: 100 Hm (optional)

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Wandervorschläge in der Nähe:
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (gelb)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (orange)