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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Tag: Naturschutzgebiet

Was tun auf der Schwäbischen Alb bei wechselhaftem Wetter?

Sonntag, 6. Mai 2012, von:

Nebelhöhle

Tropfsteine in der Nebelhöhle

Unzählige Tropfsteine, geheimnisvolle Gänge, gruselige Ecken und beeindruckende Hallen gibt es in der Nebelhöhle zu entdecken.

Man kann die gut erschlossene Höhle selbständig erkunden, gutes Schuhwerk ist allerdings auch hier anzuraten. Zunächst geht es über mehr als 100 Stufen hinab in die Unterwelt, dann führt der Weg mal auf mal ab durch die kleinen und großen Hallen mit ihren Stalagmiten und Stalagtiten.

Der Weg zur kleinen Ulrichshöhle führt über viele Treppen teils steil hinauf in einen Gang, in dem man kaum stehen kann. Hier soll sich laut Hauff im Frühjahr 1519 Herzog Ulrich von Württemberg tagsüber versteckt haben.

» hoehlenwelten.sonnenbuehl.de

Nach der Höhlentour kann man einen Spaziergang über den Won – eine weitläufige Wiese und ein Naturschutzgebiet – anschließen.

Kommt man aus der Höhle heraus, geht man wenige Meter nach rechts und folgt dann links dem breiten Schotterweg (HW1) bergab. Unten geht es erneut rechts auf einen breiten Weg, der in einen Wiesenweg übergeht (bis zum Beginn der Wiese gut 600 m zu gehen).

Den Won kann man auf den vorhandenen Wiesenwegen nach Belieben umrunden. Besonders empfehlenswert ist der Blick vom höchsten Punkt der Wiese, von wo aus man eine wunderbare Sicht links auf den Wackerstein, weiter über Albtrauf und Albhochfläche und rechts auf Schloss Lichtenstein genießen kann.

Panorama vom NSG Won: links Wackerstein, rechts Schloss Lichtenstein
(zum Vergrößern klicken und F11)

Für den Rückweg bietet sich die Variante am Albtrauf entlang an. Geht man von der Wiese wieder zurück in Richtung des Herwegs, so zweigt dort, wo links der Waldrand beginnt aber rechts noch Wiese ist, ein Weg halblinks ab. Dieser Weg (HW5) führt direkt an der linken Albkante und an drei Felsen entlang, die herrliche Ausblicke auf das Reissenbachtal bieten (ab Waldrand ebenfalls ca. 600 m bis zum Parkplatz oberhalb der Nebelhöhle).

Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau

Samstag, 3. September 2011, von:

Die Rundwanderung verbindet steile Serpentinenpfade am Albtrauf bei Honau und herrliche Ausblicke von den Traifelbergfelsen mit der beeindruckenden Flora im Naturschutzgebiet Gereuthau und dem klassischen Ausflugsziel Schloss Lichtenstein.

Beginn ist am Parkplatz der Olgahöhle, falls dieser voll ist alternativ am Hauff-Museum oder am Bahnhof Honau (565 m.ü.N.N.). Die Olgahöhle kann nur jeden 1. Sonntag im Monat von 10-17 Uhr besichtigt werden (also z.B. morgen) – der Eingang ist etwas versteckt bei den Garagen.

Vom Parkplatz Olgahöhle aus biegt man rechts in die Hauffstraße ein und hält sich stets links (Schild: Sonnenweg zu den Traifelbergfelsen), bis ein Serpentinenweg hinauf führt. Bei der alten Zahnradtrasse (heute asphaltierter Radweg) geht man ca. 50 m nach links und biegt dann rechts auf einen weiteren Serpentinenpfad ein. Dieser führt steil hinauf zu den Traifelbergfelsen und ist sporadisch mit dem Wanderzeichen Gelbe Sonne auf blauem Grund gekennzeichnet.

Bevor man sich bei Erreichen der Albhochfläche auf dem HW1 nach rechts wendet, sollte man noch einen kurzen Abstecher (ca. 300 m gesamt) nach links zum Rötelstein (769 m.ü.N.N.) machen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über das Echaztal, zu den wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen, zum Gießstein und zum Lichtenstein. Tief unten liegt Honau.

Nun geht man also nach rechts und folgt dem HW1, der stets am rechts abfallenden Albtauf entlang führt. Im Grunde könnte man diesem gut ausgeschilderten Weg bis zum Schloss Lichtenstein folgen. Es bietet sich jedoch folgende spannende Variante an:

Nach der Überquerung der B312 in einer kleinen Talsenke bei Traifelberg (705 m.ü.N.N.) geht man nach links, nach dem Bauernhof auf einem asphaltierten Feldweg nach rechts und am Waldrand wieder links bis zu einer Brücke, die uns über die L230 führt.

Nach der Brücke geht es rechts und schon nach kurzer Zeit halblinks auf einen Schotterweg, der über Wiesen und durch den Wald des Naturschutzgebiets Greuthau führt. Bald befinden wir uns auf einer weitläufigen Wacholderheide, derzeit blüht dort Enzian, Silberdistel, Herbstzeitlose und vieles mehr. Der Herbst kündigt sich an.

Der vorgegebene Wiesenweg macht eine weite Linkskurve und trifft auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. Es geht geradeaus über die L230 und auf einem schmalen Waldweg steil geradeaus hinauf (ohne Wegzeichen). Bei einer Kreuzung mit einem breiteren Schotterweg nimmt man den rechten der beiden weiter bergauf führenden Waldwege. Hat man die höchste Stelle im Wald erreicht und kann durch die Bäume unten eine Freifläche erkennen, geht es nach rechts auf einen breiten Weg mit einem Hochstand. Dieser führt weiter durch den Wald, man bleibt immer auf dem am besten erkennbaren Weg.

Trifft man kurz vor dem Albtrauf auf den HW1 bietet sich zunächst ein kurzer Abstecher (ca. 350 m gesamt) nach rechts hinab zur Ruine Alter Lichtenstein an. Von dort hat man wieder einen großartigen Blick auf das Schloss Lichtenstein ganz links über den Gießstein und die Unterhose (Schönbergturm) ins Echaztal und zu den Traifelbergfelsen wie auch über die Albhochfläche.

Dann geht es zurück – stets am Albtrauf entlang bis man nach kurzer Zeit den Aussichtspunkt mit der Hauff-Statue bei Schloss Lichtenstein (817 m.ü.N.N.) erreicht. Der HW1 führt um das Schloss herum, nach dem Forsthaus (Einkehr) geht es rechts und bald nochmals nach rechts (Wegzeichen Blaues Dreieck). Der Serpentinenweg führt am Albtauf entlang hinab zurück nach Honau.

Wer trittsicher ist und gute Wanderstiefel trägt, kann direkt unterhalb eines imposanten Felsens links auf einen etwas schmaleren Serpentinenpfad abbiegen. Hier muss man gut aufpassen, dass man keine Hindernisse übersieht, es führen sogar als echte Stolperfallen Kabel direkt über den Weg. Trifft man auf einen breiten, geschotterten Waldweg, geht man einige Meter nach rechts und dann scharf links auf einen schmalen Pfad, der das letzte Stück bis Honau führt.

Man überquert die B312 in Honau und geht geradeaus in die Gallusstraße (Olgahöhle ausgeschildert). Beim Brunnen links und dem Gassenverlauf nach rechts folgen bis zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 11 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege:
- ca. 200 Höhenmeter zu den Traifelbergfelsen
- sehr steil von der L230 hinauf in Richtung Lichtenstein
Abstieg:
- steil hinunter vom Schloss Lichtenstein nach Honau
Hinweise: am Albtrauf gutes Schuhwerk und Trittsicherheit notwendig

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Naturschutzgebiet Härtle – Aussicht ins obere Echaztal und ins Zellertal

Freitag, 24. Juni 2011, von:

Diese kleine Runde hat nur ca. 6 km, aber ein reiner Spaziergang ist sie dennoch nicht.
Start ist wieder einmal am Parkplatz an der Auffahrt zu Wanne/Schönberg zwischen Pfullingen und Unterhausen (B312).

Vom Ausgangspunkt geht man erst steil hinauf und dann gleich nach links auf das Sträßchen und vorbei am Wildgehege. In der scharfen Rechtskurve geht man steil geradeaus hinauf auf einem nach Regen nicht sonderlich schön zu gehenden Waldweg. Dieser macht eine scharfe Rechtskurve, dann geht es links herum und weiter steil hinauf.

Sobald der Weg eben wird und nicht weiter ansteigt, geht man links (an einem Hochstand). Der Schotterweg führt in Kurven um den Berg – manchmal mit Aussicht auf die Achalm – bis zum Naturschutzgebiet Härtle.

Man folgt einfach weiter dem breiten Schotterweg, der ungefähr auf gleicher Höhe bleibt. Es geht kurz durch den Wald und schon bald bietet sich bei einer weiteren Wiese oberhalb von Lichtenstein-Unterhausen (ebenfalls Naturschutzgebiet) ein wunderbarer Blick auf das obere Echaztal mit Gießstein, Lichtenstein und den Traifelbergfelsen. Weiter links sieht man ins Zellertal mit seinen Felsen und zum Imenberg. Bänkle laden zum Verweilen und Schauen ein.

Nach einer Rechtskurve und einem weiteren Bänkle muss man gut aufpassen, um den schmalen Pfad, der scharf links nach unten abzweigt, nicht zu übersehen. Es ist der gleiche Pfad, den man auch bei der Reissenbach-Tour geht. Er führt an einem alten Fußballfeld beim CVJM-Häusle vorbei. Diesmal geht man einfach geradeaus weiter über die schmaler werdende, derzeit hochstehende Wiese und in den Wald hinein.

Der schmale Pfad führt in Serpentinen durch den Wald hinab. Sobald man auf eine Asphaltstraße und eine Kreuzung trifft, wendet man sich nach links und bleibt immer oberhalb von Unterhausen. Man folgt einem Wiesenweg, der stets unterhalb des Naturschutzgebiets entlang führt. Der Beginn des Weges ist auf manchen Karten eingezeichnet. Dort wo er angeblich endet, gibt es dennoch eine Fortsetzung, die allerdings derzeit stellenweise ein wenig zugewachsen ist, jedoch immer gut zu erkennen. Der Pfad führt teils durch den Wald, teils über Wiesen und ist eigentlich ein sehr schöner Weg. Doch wie neulich schon in einem Kommentar bemerkt wurde, gilt dort Zecken-Alarmstufe-Rot.

Nach einer Weile treffen wir auf eine Wegkreuzung. Geradeaus geht es für wenige Meter bergauf. Entweder man nimmt diesen Weg und kommt dann bald zu der anfangs erwähnten scharfen Rechtskurve oberhalb des Wildgeheges.
Oder man geht rechts und dann links wieder am Waldrand entlang und trifft erst kurz nach dem Wildgehege auf das Sträßchen und ist schon fast am Parkplatz.

Länge: ca. 6 km
Anstieg: zu Beginn kurz aber sehr steil

Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Won

Sonntag, 5. Juni 2011, von:

Das Naturschutzgebiet Won ist umgeben von Wald, die laute Welt muss draußen bleiben.

Vom Parkplatz Ruoffseck (Bushaltestelle) zwischen Pfullingen und Genkingen aus gehen wir über die Landstraße und geradeaus leicht bergauf. Nach einer Links-/Rechtskurve verlassen wir den Schotterweg und biegen auf einen Waldweg ein, der an einem Äckerle vorbei und dann bis zum Naturschutzgebiet Won führt.

Gleich nach Verlassen des Waldes bietet sich links ein Blick auf die Wackersteinfelsen und rechts auf das Schloss Lichtenstein in der Ferne. Die sehr weitläufige und leicht hügelige Wiesenlandschaft kann man nach Lust und Laune umrunden und erkunden. Bäume und Bänkle laden zum Verweilen ein.

Für den Rückweg gehen wir an der gleichen Stelle in den Wald zurück, dann aber statt nach rechts geradeaus. Kurz vor Ende des Waldstückes biegt ein Pfad nach rechts ab, der teils durch den Wald, teils über Wiesen führt. Auf Höhe des Parkplatzes biegen wir links ab und kommen so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: je nach Laune 4 – 6 km
Dauer: ca. 1 – 2 Stunden
Einkehrmöglichkeit: Kiosk an der ca. 1 km entfernten Nebelhöhle

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Vom Lippental über die “Onderhos” zur “Wanne” und zurück

Sonntag, 8. Mai 2011, von:

Die Rundwanderung führt vom Echaztal durch das Lippental hinauf auf die 300 Höhenmeter oberhalb gelegene Schönbergwiese (Naturdenkmal), zum dortigen Aussichtsturm mit dem charmanten Namen “Onderhos”, etwas hinunter zur Magerwiese “Wanne” und über den Albtraufabstieg am Ahlsberg zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt ist der Wanderparkplatz (490 m.ü.N.N.) zwischen Pfullingen und Lichtenstein-Unterhausen rechts der B312. Bis zum Schönberg folgt die Tour stets dem Wegzeichen Blaue Gabel. Zuerst geht es auf dem Asphaltsträßchen steil bergauf, aber schon bald biegt ein Waldweg nach rechts ins Lippental ab. Dieser führt an einem zunächst wasserführenden und später trockenen Bachbett entlang, bis man das Asphaltsträßchen geradeaus überquert.

Nach wenigen Schritten steil hinauf verläuft links parallel ein schmaler Pfad, der sich dann in Serpentinen den Traufhang hinauf windet. Man trifft am Vorderen Sättele erneut auf ein Sträßchen, dem man für ca. 50 m nach rechts folgt. Ein schmaler Pfad biegt halblinks ab und führt durch den Wald weiter hinauf.

Auf der Höhe des Berggrats trifft man auf einen Querweg. Hier geht es rechts, bis sich der Pfad teilt. Beide Varianten führen zum Schönberg. Die rechte steigt gleichmäßiger an, wir aber wählen den linken Pfad, der im ersten Teil steil über Felsstufen führt und bald schon abflacht.

Hat man den Schönberg (793 m.ü.N.N.) erreicht, wendet man sich nach links und umrundet die Wiese, indem man sich immer am linken Waldrand orientiert. Neben interessanten Magerwiesenblüten im Frühjahr und Sommer bietet das Naturdenkmal einen beeindruckenden Blick nach Westen, einen herrlich gelegenen Grill- und Picknickplatz und den Aussichtsturm “Onderhos” (weht die Fahne, ist der Kiosk geöffnet). Der Turm wird im Volksmund so genannt, da er wegen der getrennten Auf- und Abgangstürme mit Verbindungsplattform aussieht wie eine lange Unterhose.

Hinter dem Turm gehen 2 Pfade hinab, die beide zur Wanne führen. Wir wählen wieder den linken. Bei Waldaustritt wenden wir uns nach rechts, gehen auf die Wiese zu und umrunden oder überqueren diese. Geht man den direkten, vorgegebenen Wiesenweg, so trifft man hinter der Baumgruppe mit Denkmalstein (699 m.ü.N.N.) auf den Waldrand, wo erneut ein schmaler Serpentinenpfad (3 Kurven) hinab führt (HW5, Roter Balken).

Bei der ersten Kreuzung nehmen wir den Weg nach rechts, der direkt unterhalb des Albtraufs durch den Wald führt. Die Felsbrocken neben dem Weg zeugen von der möglichen Steinschlaggefahr. An einer Weggabelung halten wir uns links und bei der nächsten folgen wir in einer 180°-Kurve dem Weg nach unten. Kurz danach geht es steil nach rechts unten und aus dem Wald heraus.

Wir treffen auf einen Schotterweg, dem wir ein kurzes Stück nach rechts folgen bis wir nochmals nach rechts abbiegen. Der Weg führt durch Wiesen parallel zum Albtrauf das Echaztal aufwärts in Richtung Unterhausen. Nach einem kurzen Waldstück biegen wir direkt links ab und kehren über die Streuobstwiesen zum Startpunkt zurück.

Länge: ca. 10 km
Anstieg: 300 Höhenmeter am Anfang

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Rundwanderung: Wimsen – Glastal – Digelfeld – Schweiftal – Ehrenfels

Sonntag, 12. Juli 2009, von:

Start Halbtageswanderung: Wimsen (ca. 9 km, ca. 160 Höhenmeter)
Start Ganztageswanderung: Zwiefalten (ca. 16 km, ca. 200 Höhenmeter)

Von beiden Startpunkten folgt man stets dem HW2 (rotes Dreieck) bachaufwärts.

Der Weg führt zunächst von Zwiefalten entlang der Aach zum Weiler Wimsen, der aus einer alten Mühle und dem Gasthof Friedrichshöhle (Einkehr) besteht. Die dortige auch als Wimsener Höhle bekannte Quellhöhle ist die einzige mit dem Boot befahrbare Höhle Deutschlands – täglich geöffnet von ca. April bis Oktober 10 – 18 Uhr.

Es geht weiter auf dem HW2 vorbei an Schloss Ehrenfels ins Glastal, einem wildromantischen Tal, das tief in die Albhochfläche eingeschnitten ist. Nach einer felsgesäumten Stelle gefolgt von einer Brücke biegt nach rechts das Schweiftal (Schild) ab. Wir folgen aber weiter dem Glastal – nur bei sehr feuchtem Wetter bietet es sich an, die Runde andersherum zu gehen, da der Weg im Glastal bequem geschottert ist und der im Schweiftal beim Bergabgehen eher rutschig werden kann.

Im Glastal also passieren wir die Glashöhle und die Bärenhöhle und können je nach Jahreszeit interessante Pflanzen und Blüten bewundern. An der Hayinger Brücke befindet sich ein großer Grillplatz mit Schutzhütte. Dort gehen wir rechts und folgen dem asphaltierten Gehweg neben der kleinen Verbindungsstraße. Wer nicht auf Asphalt gehen möchte, kann den Pfad nehmen, der links parallel zur Straße durch das Digelfeld führt.

Das Digelfeld ist die größte Wacholderheide der Schwäbischen Alb und ein Naturschutzgebiet. Wir folgen dem Weg bis zur höchsten Stelle und bis ein Feldweg im rechten Winkel nach rechts abbiegt (rote Gabel). Wer den Pfad durch die Wacholderheide gewählt hat, wird zuvor schon nach rechts wieder zur Straße geführt und muss noch ein kurzes Stück bis zu dem Abzweig auf dem Asphaltweg gehen.

Bei der T-Kreuzung geht man nach rechts. Es folgt eine schöne Blumenwiese, die bei Blütenfreunden keine Wünsche offen lässt. Nach einer Links- und einer Rechtskurve geht es einen schmalen Wiesenpfad nach links hinunter ins vorher schon erwähnte Schweiftal. An dieser Abzweigung bietet sich – geradeaus auf geschottertem und ausgeschildertem Weg – ein Abstecher (2 km) zum Lämmerstein (einem Felsen oberhalb des Glastals) an.

Der Weg ins Schweiftal ist weiterhin mit einer roten Gabel gekennzeichnet, wie schon erwähnt kann es bei feuchtem Wetter rutschig sein. Kurz bevor man wieder auf das Glastal trifft, gibt es eine unbeschilderte Abzweigung, bei der man in 1 Minute steil zur Ruine Alt-Ehrenfels hinaufsteigen kann, dort steht nur noch eine Mauer und eine Bank. Vorsicht, ebenfalls rutschig.

Zurück im Glastal folgen wir dem gleichen Weg zurück nach Wimsen bzw. weiter bis nach Zwiefalten.

Rundwanderung: Filsenberg – Maisenbühl (Bolberg)

Sonntag, 10. Mai 2009, von:

Vom Freibad Öschingen entweder den Fahrweg oder den Wanderweg hinauf zum Naturschutzgebiet Filsenberg. Rundweg über die weitläufige Wiese und zur Erhebung Maisenbühl. Im Frühjahr viele blühende Blumen. Grillplatz vorhanden.

Abstecher mit ca. 100 Höhenmeter hinauf zum Bolberg. Erste Variante direkt hinauf über den Weg mit der blauen Gabel oder etwas länger aber weniger steil: Nach Eintritt in den Wald die zweite Abzweigung nach rechts auf ebenem Weg. Nach einer kurzen Weile zweigt ein Weg nach links oben ab, dem man stets in einer leichten Linkskurve sanft bergauf folgt. Einige hundert Meter nach einer Rechtskurve am Ende des Tals stößt man auf den HW1, dem man nach links oben folgt bis zum Bolberg Aussichtspunkt. Von dort mit Wegzeichen blaue Gabel zurück zum Filsenberg.

Ohne Abstecher: ca. 2-3 Stunden
Abstecher kurz: 45 min
Abstecher lang: 1 Stunde

Streckenwanderung: Holzelfingen – Greifenstein – Stahleck – Übersberg – Ursulahochberg – Pfullingen (Reutlingen)

Freitag, 1. Mai 2009, von:

Start in Holzelfingen, immer dem HW5 am Albtrauf entlang folgen. Man kommt an verschiedenen Felsen und Burgruinen vorbei: Von der Ruine Greifenstein hat man einen schönen Blick ins Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein. Vom Eckfelsen kann man schon den Wollenfels am Ursulahochberg sehen, an dem man später noch vorbeikommt. Weiter über die Ruine Stahleck (von der nur noch der Burggraben erkennbar ist), Göllesberg bis kurz vor das Segelfluggelände Übersberg. Hier verlassen wir den HW5.

Segelflugfreunde können hier einen kleinen Umweg zum Segelfluggelände Übersberg machen, dann weiter zum Übersberger Hof (Einkehr), möglicher Abstecher zum Mädlesfels nur ein knapper Kilometer, sehr schöne Aussicht auf Eningen und die Achalm. Vom Übersberger Hof führt links ein Weg mit Wegzeichen blaues Dreieck steil hinab durch den Wald und stößt bald auf die Autostraße und das von links kommende Klappersteigle.

Wer den Umweg zum Übersberg nicht machen möchte, kann kurz nach dem Waldende von Göllesberg kommend noch ein Stück Richtung Segelfluggelände gehen und dann links das Klappersteigle hinunter (nicht ausgeschildert). Dieses stößt weiter unten auf den asphaltierten Fahrweg. Dort geht man wenige Schritte auf der Straße und nimmt den schmalen, steilen Pfad der zwischen Straße und einem nach links abbiegenden, breiteren Waldweg hinauf zum Ursulahochberg (nicht ausgeschildert). Der Pfad trifft auf einen breiteren Weg, dem man links folgt bis zur Wiese, welche unter Naturschutz steht. Im Frühjahr und Sommer findet man dort viele schöne und auch seltene Blumenarten.

Auf der Wiese führt nach kurzem ein Wiesenweg links hinauf zu einer Baumgruppe mit Grillplatz und Bänken. Dort geradeaus weiter bis zum Wald, nach wenigen Metern trifft man dort auf den Wollenfels mit wunderbarem Blick über das Zellertal bis nach Unterhausen und hinauf zum Lichtenstein. Sogar die Kirchturmspitze von Holzelfingen schaut hervor.

Der Weg geht zurück zur Baumgruppe und dann leicht links den Wiesenweg hinab wieder bis zum Waldrand, wo ein steiler Weg bis zur Elisenhütte hinab führt. Dort folgen wir weiter dem Burgenweg bzw. dem blauen Dreieck immer am Albtrauf entlang, teils parallel zur Straße teils diese überquerend vorbei an der Ernsthütte. Von hier aus kann man einfach weiter dem Burgenweg bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen.

Der schönere, spannendere und kaum längere Weg biegt wenige hundert Meter nach der Ernsthütte im Wald nach links Richtung Albtrauf ab. Dort trifft man auf einen Felsen mit Bänkle, von dem aus man wieder eine schöne Sicht auf das Echaztal, Unterhausen und den Schönbergturm hat. Direkt beim Felsen beginnt ein steiler Serpentinenweg den Albtrauf hinab. Vorsicht, kann rutschig und knieschädigend sein – nur bei entsprechender Kondition gehen!

Unten angekommen nimmt man den zweiten Abzweig rechts und triftt bald auf ein Naturschutzgebiet – eine Wiese, auf der es im Frühjahr viele Küchenschellen, Orchideen und auch Schmetterlinge zu sehen gibt. Man überquert die Wiese und kommt unterhalb des Waldcafés (Einkehr) heraus. Nach dem Waldcafé stößt man bald wieder auf den Burgenweg, dem man nun bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen kann. Alternativ kann man ab Pfullingen Mitte auch dem WasserErlebnisPfad Echaz folgen – ein Weg in der Natur mitten durch die Stadt, der außerdem noch die asphalt-ärmere Variante bietet.

Länge: ca. 15 km bis Pfullingen, ca. 20 km bis Reutlingen
Dauer: ca. 4-6 Stunden je nach Kondition und Pausen.
Wenig bergauf außer zum Ursulahochberg, Wanderkarte empfehlenswert

Rundwanderung: Breitenstein – Randecker Maar – Schafbuckel und zurück

Sonntag, 26. April 2009, von:

Wanderparkplatz Breitenstein – immer dem HW1 (rotes Dreieck) Richtung Osten folgen.

Vom Breitenstein gute Sicht in alle Richtungen: Burg Teck, Albvorland, Drei Kaiserberge, Limburg, Albhochfläche.

Weiter Richtung Auchtert, Wiese überqueren.
Abstecher weg vom HW1 zum Mörikefels.

Zurück zum HW1 Richtung Randecker Maar (Vulkanschlot, runde Form noch gut erkennbar, Naturschutzgebiet).

Immer am Rand des Maars entlang, an Ziegelhütte vorbei, den Berg Richtung Schafbuckel hinauf. Schöne, große Wacholderheide.
Am Ende der Heide umkehren und entweder auf dem gleichen Weg zurück oder eine alternative Route weiter weg vom Albtrauf wählen. Der Ort Ochsenwang ist meist gut zu sehen, man kann mit entsprechend gutem Orientierungssinn auch ohne Karte auf Sicht gehen.

Länge: ca. 12 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Nur wenig Höhenunterschiede

Vom Pfullinger Alsberg über das Maustäle nach Pfullingen

Freitag, 10. April 2009, von:

Start: Pfullingen, Endhaltestelle der RSV Buslinie 2 am Alsberg

Vom Kreisel bei der Haltestelle am Alsberg aus geht man ein paar Schritte weiter und dann nach links an der letzten Häuserreihe entlang steil hinauf. Oben geht es nach rechts. Bei einer Waldwegekreuzung gibt es links einen steilen, direkten Weg hinauf auf die Wanne und einen Weg, der nach rechts auf gleichbleibender Höhe weiterführt.

Hier nimmt man den Pfad, der von dem linken, steilen Weg nach ein paar Metern nach rechts abbiegt. Über das Maustäle gelangt man hinauf auf die Wanne (Grillplätze). Abstecher weiter zum Schönbergturm (“Onderhos”) und/oder zum Wackerstein möglich.

Vom Denkmal unter einer Baumgruppe in der Mitte der weitläufigen Wiese geht man in Richtung Albtrauf und stößt auf den HW5, der hinab nach Pfullingen (RSV Buslinie 2) führt.

Länge: ca. 5 km
Langgezogener Albaufstieg, Abstieg über Serpentinen

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