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Märzenbecher mit Aprilwetter

Ein Ausflug ins Wolfstal darf Mitte März eigentlich nicht fehlen. Aber Spaß macht es nur, wenn nicht so viele Leute unterwegs sind, wie etwa unter der Woche und noch dazu bei „schlechtem“ Wetter.

Am bekanntesten ist der Parkplatz bei Lauterach, aber es gibt Alternativen, denn dort ist der Platz begrenzt und die Zufahrt eng.
http://www.albtips.de/tag/wolfstal/

Bei Lauterach mündet das Wolfstal ins Lautertal. Hier findet man eine alte Tuff-Säge, ein Biosphären-Infozentrum mit Spielplatz und angeschlossenem Cafe Wolfshöhle sowie etwas weiter das Lautertal hinauf die Gaststätte Laufenmühle (jeweils Öffnungszeiten beachten!)

Infotafeln informieren über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, über die Wasserversorgung von Lauterach, Flora und Fauna in Wolfs- und Lautertal.

Laichingen: Westerlau und Hagsbuch

Durch das Waldgebiet Westerlau und rund um den Hagsbuch führt diese unspektakuläre aber sehr entspannende Tour entlang des Laichinger Karstwanderwegs zu Höhlen, Hülen und Dolinen.

Man startet die Runde am Skilift Laichingen, der an der Straße K 7423 zwischen Feldstetten und Laichingen rechts liegt. Den Skihang im Rücken geht man nach rechts, dann gleich wieder links und überquert die Kreisstraße K 7423.

Am Waldrand geht man rechts und biegt nach ca. 300 Metern links ab. Es geht durch den Wald immer geradeaus bergauf. Nach einer Infotafel zum Waldlehrpfad beginnt rechts das Wildgehege. An der nächsten Kreuzung kann man nach rechts einen Abstecher zu einem weiteren eingezäunten Bereich mit Wildschweinen machen oder gleich links abbiegen. Hier findet man auch Wegweiser, der längeren, teils ähnlich verlaufenden Laichinger Höhlentour.

Der Waldweg führt nun immer geradeaus bzw. durch Linkskurven durch den Wald. An einer T-Kreuzung hält man sich rechts und nach 150 Metern links. Immer geradeaus kommt man zurück zur Kreisstraße und zum Skilift, an dem man rechts vorbeigeht. Nach einem kurzen Anstieg wendet man sich vor dem Waldrand nach rechts. Ab hier findet man zum Teil das Wanderzeichen mit einem „K“ für den etwas längeren Karstwanderweg Laichingen, der zu Höhlen, Hülen und Dolinen führt (auch zur Laichinger Tiefenhöhle, die aber derzeit geschlossen ist).

An der T-Kreuzung mit einem Teerweg biegt man links hinauf ab. Bald schon bietet sich links die Gelegenheit zu einem kurzen Abstecher zur kleinen Höhle Hohler Stein, wo einst der „Waldgraf von Laichingen“ gewohnt haben soll.

Nach dem Abstecher geht man weiter den Weg hinauf und oben am Querweg rechts. Wo der Waldrand links endet, biegt man links ab und kurz darauf nochmal links, ebenfalls am Waldrand. Der Weg entlang beeindruckender alter Bäume flacht ab und man nimmt den Wiesenweg nach rechts. Bald überquert man einen Teerweg. Nach links und oben am Waldrand nochmals links kann man einen Abstecher zur Hagsbuch-Hüle (ca. 800 m)  machen. Andernfalls geht es weiter geradeaus und nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Hecken rechts hinab zu einem breiteren Weg.

An der T-Kreuzung folgt man dem Teerweg nach links, wendet sich vor dem Wald nach rechts und zweigt kurz darauf links ab. Bei einer großen Hütte im Wald wendet man sich nach rechts und bleibt immer am rechts befindlichen Waldrand bis man wieder zu einem Teerweg kommt. Dort trifft man auf eine Doline bzw. das Dolinenfeld Maierwiesen. In diesem Loch versickert das Regenwasser im Karstgestein.

Nun geht man links und folgt dem Weg durch eine Links und eine Rechtskurve hinab bis zur Feldhüle an einer Kreuzung. Geht man dort links, ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 9 km (ohne Abstecher) bzw. 9,8 km (mit Abstecher)
Dauer: 3 h
Anstiege: ca. 190 hm

Download albtips-de-Laichingen-Hagsbuch.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Über die Wacholderheide, durch das Tiefental und zur Sontheimer Höhle (orange)
Wasser versickert, Quelle sprudelt: Schertelshöhle, Steinernes Haus, Filsursprung (lila)
Weite Blicke, eine Ruine im Wald und ein versteckter Picknickplatz (lila)
Radtour: Laichinger Tiefenhöhle – Sontheimer Höhle – Tiefental – Blautopf (braun)
Radtour von Feldstetten durchs Lautertal zum Übersberg (rot)
Radtour durch den TrÜP, Trailfinger Schlucht und Ermstal (blau)
Tour 30: Sontheimer Höhle, Küssende Sau und Blautopf

Ringelstein, Titusenköpfle und Kreuzfelsen

Eine Wandertour, die viele alb-typische Erlebnisse bietet: Vorbei an der Ruine Ringelstein geht es über das Titusenköpfle und den Kreuzfelsen bis zur Karsthöhle Höllenstein und zurück über die Burgstelle Hochwacht und die Weiten der Albhochfläche.

Vom Wanderparkplatz Bäbeloch zwischen Burladingen und Ringingen folgt man auf der ersten Hälfte des Wegs stets dem Hohenzollernweg, der größtenteils gleich wie der Kreuzfelsenweg verläuft.

Zunächst geht es schräg zur Talkante bergauf. In der ersten Linkskurve zweigt man rechts ab und an der Gabelung dreier Wege nimmt man den linken. Oben hält man sich rechts. Nach einer Rechts- und einer Linkskurve darf man rechts den kurzen Abstecher zur Ruine Ringelstein nicht verpassen. Es steht nur noch eine sichtbare Mauer, mitten im Wald, verwunschen. Eine Tafel informiert über die Geschichte der Burg.

Zurück am Weg überquert man diesen und folgt man weiter dem Hohenzollernweg. Der breitere Waldweg geht in einen Pfad über, dann muss man einen schön länger querliegenden Baum links umgehen. Danach bleibt man auf dem Wiesenweg am rechts befindlichen Waldrand. Bald hält man links auf das Titusenköpfle zu, einer bewaldeten Kuppe. An Tagen mit sehr klarer Sicht lohnt sich möglicherweise der ausgeschilderte Abstecher zum Alpenblick, ansonten steigt man zum Köpfle hinauf und genießt vom Bänkle dort die schöne Aussicht über die Kuppenalb.

Weiter wandert man auf breiten Schotterwegen, biegt rechts ab und vor dem Waldrand nochmals rechts. Nach den Feldern kommt wieder Wald und immer linksherum am Trauf erreicht man schließlich den Kreuzfelsen. Von dort bietet sich der Blick über Burladingen und ins obere Fehlatal.

Man folgt dem Weg weiter. Bei einem Abzweig kann man auf Wunsch einen kurzen Abstecher hinunter zur Karsthöhle Höllenstein machen.

Anschließend geht es hinauf zur Burgstelle Hochwacht. Die Bezeichnung Burgstelle bedeutet, dass es dort kaum noch Reste einer Burg oder Ruine zu sehen gibt.

Der weitere Weg führt wieder hinab zum Weg nahe des Kreuzfelsens. Auf dem schon bekannten Weg kehrt man zurück zur T-Kreuzung, hält sich da aber rechts, falls man nicht komplett den gleichen Weg zurückgehen möchte. Man wandert zwischen Äckern eine Weile geradeaus. Direkt vor einem Waldstück zweigt links ein Schotterweg ab, hier hält man sich scharf links und nimmt den Wiesenweg, der leicht bergauf führt.

Bei einer T-Kreuzung biegt man rechts ab. Geradeaus geht es mal wieder nicht, da im Wald dort eine Gemarkungsgrenze verläuft und wie so oft keine direkten Wege vorhanden sind. Leicht bergab führt der Weg bis zum Landsträßchen L382, dem man ein paar Meter nach links folgt und links davon abbiegt. Es geht am Waldrand entlang und bei einer Gabelung links.

Nun folgt ein Quengelweg: Über einen Kilometer geradeaus und leicht bergauf durch den Wald. Total langweilig für Kinder.

Schließlich trifft man wieder auf den Hohenzollernweg, dem man geradeaus bergab folgt. Der Weg ist schon vom Beginn bekannt. Von oben kommend sieht man bei der Einmündung in den Schotterweg ein Wegkreuz, das vorher beim Aufstieg von Gestrüpp verdeckt war. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 10 km
Dauer: ca. 3 h
Anstiege: ca. 190 hm

Download albtips-de-Ringingen-Kreuzfelsen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Dreifürstenstein, Türkenbund und Schild – was verbirgt sich wohl dahinter? (orange)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (gelb)
Trochtelfingen, Mägerkingen, Neuban, Augstbergturm und Schelmental (braun)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (lila)
Kleines Wintervergnügen rund um den Raichberg (blau)
Spaziergang zum Starzel-Wasserfall (rot)
Vom Eulenloch zu den Ruinen Lichtenstein im Fehlatal und zum Torfelsen (ohne Track)
Tour 1: Ausblicke von Killerberg und Nähburg