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Stahleck, Schwendelesrain und Göllesberg

Sowohl der Stahlecker Hof als auch der Grillplatz Göllesberg waren und sind beliebte Ausflugsziele. Diese Tour führt auf abwechslungsreichen Wegen dorthin. Unterwegs gibt es Möglichkeiten für kurze, interessante Abstecher.

Beim Stahlecker Hof gibt es zahlreiche Parkplätze, die allerdings an sonnigen Ausflugstagen auch schnell voll sind. In der Umgebung gibt es weitere Wanderparkplätze, zum Beispiel am Grillplatz Göllesberg.

Vom Parkplatz aus überquert man das Zufahrtssträßchen und nimmt den Schotterweg, der in den gegenüberliegenden Wald führt. Nach einer Rechts- und Linkskurve passiert man die Gemeindegrenze zwischen Lichtenstein und St. Johann. Der Weg führt immer geradeaus durch den Wald, danach zwischen Wiesen und Äckern entlang – dabei folgt man stets dem Wanderzeichen Rote Gabel.

In der Talsohle trifft man auf eine Kreuzung, an der noch ein alter gelb-schwarz geringelter Wegweiser steht. Hier biegt man links ab.

Nach gut 300 Metern befindet sich links eine Grillhütte am Schwendelesrain. Man biegt links ab, lässt die Hütte links liegen und geht eine Weile leicht bergauf. Auch hier folgt man immer geradeaus dem Wegzeichen Rote Gabel.

Am Waldrand übertritt man erneut die Gemeindegrenze und wandert alsbald durch ein kleines, verwunschenes Wäldchen. Anschließend kommt man auf eine Freifläche. Rechts oben befindet sich der Segelflugplatz am Übersberg, der an Flugtagen möglicherweise einen kurzen Abstecher wert ist.

Andernfalls biegt man links ab und folgt dem Wiesenweg bis zum Grillplatz Göllesberg. Dort findet man auch eine Schutzhütte. Ab jetzt folgt man dem HW1 (Wanderzeichen Rotes Dreieck) bzw. dem hier gleich verlaufenden Burgenweg (Wanderzeichen Schwarze Burg auf weißem Grund). Es geht zunächst auf der Zufahrtsstraße weiter, dann zweigt man halbrechts auf einen geschotterten Waldweg ab, der schon bald die Göllesbergsteige quert (Vorsicht Auto-, Motorrad- und Fahrradverkehr!)

Von der Straße zum Stahlecker Hof, biegt nach wenigen Metern in der Linkskurve der Wanderweg rechts ab, führt durch den Wald und an Koppeln und Weiden vorbei. Auf einem Wiesenweg geht es leicht bergab. In der Senke zeigt ein Wegweiser den Weg zu möglichen Abstechern am Albtrauf: Eckfels oder Ruine Greifenstein. Von dort böte sich ein grandioser Blick über den Albtrauf und ins Tal. Unterwegs findet man nach etwa 230 Metern die Burgstelle der Ruine Stahleck, wo es aber außer einem auffälligen Grenzstein nicht viel zu sehen gibt.

Andernfalls biegt man am Wegweiser links ab und kommt nach 500 Metern zurück zum Ausgangspunkt am Stahlecker Hof.

Länge: 5,5 km
Dauer: ca. 1,75 h
Anstiege: ca. 90 hm

Download albtips-de-Stahleck-Schwendelesrain-Goellesberg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Göllesberg und Übersberg im Herbst (orange)
Novembergold am Mädlesfels (braun)
Von Ohnastetten zum Stahleck (gelb)
Kurze Runde zur Ruine Greifenstein (pink)
Vom Lonsinger Tal zu Lorelei, Hirschlach und Erndtbrunnen (dunkelblau)
Von Bleichstetten zur Klopfjörgleshütte (blau)
Von Bleichstetten zu den Rutschenfelsen (orangerot)
Kurztour auf dem Pfullinger Sagenweg (hellblau)
5 Tage Burgenweg (lila)
Radtour von Feldstetten durchs Lautertal zum Übersberg (rot)

Zu Seitzhütte und Greuthau

Morgendliche Stimmmung, vielstimmiges Vogelgezwitscher im Wald und erste Blüten auf der Wacholderheide fand man heute auf dem Weg zur Seitzhütte und durch das Naturschutzgebiet Greuthau.

Die Tour beginnt am Wanderparkplatz neben einem Grillplatz mit Waldspielplatz bei Großengstingen. Dorthin kommt man, wenn man ab der Kirche in Großengstingen der Kirchstraße und immer weiter dem Verlauf des Sträßchen folgt.

Auch zu Fuß geht man vom Parkplatz aus weiter geradeaus in den Wald hinein bis zur Seitzhütte (Grillplatz, Rastplatz, Waldklassenzimmer). Vor der Hütte wendet man sich nach rechts (Holzschild: Greuthauweg) und biegt nach einer Linkskurve rechts auf einen Waldpfad ab (Wanderzeichen Rote Gabel).

Es geht stets geradeaus durch den Wald, über eine Kreuzung und schließlich aus dem Wald heraus. Rechts vor sich sieht man schon eine Wacholderheide. Nach knapp 400 Metern ab dem Waldrand biegt man rechts ab und steigt auf einem Wiesenweg hinauf.

Der Wiesenweg flacht ab und nach einem kurzen Waldstück geht es links, weiter über die Freifläche im Greuthau mit beeindruckenden, knorrigen Weidebuchen, Dolinen und typischen Sträuchern. Vom höchsten Punkt des Wegs aus blickt man hinüber zum Traifelberg und zum großen, hellen Fels des Lochersteins. Bänke laden dazu ein, den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.

Bei den Bänke geht es rechts, dann ein wenig bergauf und noch vor dem Wald wieder rechts. Parallel zum Herweg geht es zurück. Am Waldrand zweigt man rechts ab. Hier verläuft die Gemeindegrenze zwischen Lichtenstein und Engstingen.

Bei einer T-Kreuzung nach dem Abstieg hält man sich links und kommt so zurück zum Ausgangspunkt am Waldspielplatz.

Länge: 5 km
Dauer: 1,5 h
Anstiege: ca. 100 hm

Download albtips-de-Seitzhuette-Greuthau.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Schlösslessteige reloaded (neu geschottert) (gelb)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
Traifelberg, Greuthau, Lichtenstein (braun)
Versteckte Kleinode zwischen Lichtenstein und Sonnenbühl (lila)
Tour 13: Kalkstein, Rinnental und Weidenwang bei Undingen (blau)

Von Stockach durchs Ehrenbachtal

Dies ist eine abwechslungreiche, kurze Runde im Umland der Universitätsstadt Tübingen und führt vom hochgelegenen Örtchen Stockach durch das Ehrenbachtal zu einem idyllisch gelegenen Grillplatz.

Start der eher gemütlichen Runde im Albvorland ist am Friedhofsparkplatz von Stockach, welches zu Gomaringen im Kreis Tübingen gehört. Schon dort genießt man einen herrlichen Blick auf den Albtrauf bis hin zur Burg Hohenzollern.

Man geht aber in die andere Richtung zum Ort hin (den Friedhof links) und weiter geradeaus, dann am Spielplatz links auf ein Sträßchen. Bei drei Schuppen biegt man nach dem ersten rechts Richtung Wald ab und direkt vor dem Waldrand links. Der Wiesenweg ist nicht immer gut zu erkennen, aber nach gut 200 Metern führt ein Waldweg halb rechts leicht bergab.

Der schöne, aber wenig befestigte Waldweg stößt bald auf einen geschotterten Querweg, dem man nach links bis zu einer Infotafel folgt. Dort befinden sich Keltische Hügelgräber. Dort wurde die älteste datierbare Stele im süddeutschen Raum gefunden, ein Abguss kann vor Ort betrachtet werden.

Beim Hügelgrab biegt man rechts auf einen kaum befestigten Waldweg ab und hält sich an der folgenden Gabelung links. Derzeit liegen dort viele Äste und Zweige von Baumfällarbeiten herum, aber der Weg ist begehbar. Wie so oft sind aber diese Wege in den Karten nicht eingezeichnet, da hier eine Grenze verläuft und zwar die zwischen Gomaringen und Tübingen.

Beim asphaltierten Querweg wendet man sich nach links und überquert bald rechts die Brücke über den Ehrenbach.  Danach folgt man dem leicht ansteigenden Verlauf des Ehrenbachtals nach rechts.

Man wandert durch Waldlichtungen am plätschernden Bächlein bis zum Grillplatz im Ehrenbachtal. Dort befindet sich auch ein Quellteich samt von Steinen eingefasstem Brunnen.

Es geht noch weiter durch das Tal, an der folgenden Gabelung rechts und bald darauf rechts über ein Brücklein (Holzschild: Fußweg nach Stockach). Über eine Wiese geht es bergauf, beim Sträßchen links und bald wieder rechts zwischen Streuobstwiesen und mit schönem Blick auf den Albtrauf hinauf bis Stockach. An der Straße hält man sich rechts und kommt so zum Friedhof zurück.

Länge: 4,1 km
Dauer: 1,5 h
Anstieg: ca. 100 hm

Download albtips-de-Stockach-Ehrenbachtal.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Albtraufblick vom Aspenhau (orange)
Albtraufblick von den Härten / Kusterdingen (blau)
Über den Albrand hinaus: Kirnbachtal und Olgahain im Naturpark Schönbuch (purple)
Die Bronnweiler Friedenslinde und der höchste Weihnachtsbaum Deutschlands (gelb)
Von der Wurmlinger Kapelle zum Schloss Hohentübingen (braun)