Archiv der Kategorie: 01 – 05 km

Zu Deckelesfels und Karlslinde

Gold-leuchtende Herbstwälder, herrliche Aussichtspunkte, schroffe Kalkfelsen am Albtrauf und an Flugtagen interessantes Treiben auf dem Segelflugplatz.

Vom Wanderparkplatz beim Segelflugplatz Hülben aus startet man in westlicher Richtung, geht am Flugplatz vorbei und weiter am links befindlichen Waldrand entlang.

Der Wanderweg führt dann in den Wald hinein, man bleibt stets an der Albkante und passiert den Aussichtspunkt Seitzenfels, der den Blick auf den gegenüberliegenden Albtrauf freigibt.

Bei der nächsten Gabelung führt ein Abstecher zum Deckelesfels, von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Ermstal und bis ins Albvorland genießt.

Man geht auf gleichem Weg zurück und dann links immer weiter am Albtrauf entlang (Wanderzeichen Gelber Kreis). Nach einem guten Kilometer erreicht man die Karlslinde. Hier erlaubt eine Schneise den Blick Richtung Ruine Hohenurach.

Von der Karlslinde aus verlässt man den Wald in östlicher Richtung und folgt dem Wiesenweg quer über die Freifläche. Zu Beginn ist der Weg nicht so gut erkennbar, er führt links an der Baumgruppe vorbei. Danach sieht man den Weg besser.

In einem kurzen Waldstück sollte man links auf einen Wall und einen Graben achten. Hier verlief ein keltischer Wall – der Heidengraben. Danach folgt man weiter dem Weg, biegt an einer T-Kreuzung links ab, geht durch eine Rechtskurve, leicht bergauf und muss an Flugtagen noch gut 120 m vor der nächsten T-Kreuzung rechts einen Wiesenweg hinauf, denn der Weg über den Flugplatz ist dann gesperrt.

Oben am Waldrand hält man sich links und hält sich nun stets am rechts befindlichen Waldrand. Man geht auf schon bekanntem Weg (oder alternativ parallel dazu auf einem Albtraufpfad rechts davon) am Flugplatz vorbei und kommt so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,6 km
Dauer: 1,5
Anstiege: ca. 80 hm (leichtes Auf und Ab)

Download albtips-de-Kienbein-Deckelesfels.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Paradies und Goldland (orange)
Kaltental, Heidengraben und Römersteinfels (braun)
Buckleter Kapf, Höllenlöcher und Mauchental (lila)
Rundwanderung: Hülben Segelflugplatz – Hohenneuffen und zurück

Albverein-Infos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg

Die Ruinen Lichtenstein über dem Fehlatal

Etwa 20 Kilometer südsüdwestlich der Stammburg der Lichtensteiner – dem bekannten Schloss Lichtenstein – liegen versteckt im Wald die zwei Burgruinen Vorder- und Hinter-Lichtenstein.

Von der B32 zwischen Gauselfingen und Neufra biegt man in westlicher Richtung ab, überquert die Fehla und die Bahnstrecke und parkt am Wanderparkplatz Ruine Lichtenstein am Waldrand.

Geradeaus führt ein Waldweg etwa 1,4 km sanft bergauf. Dann geht es rechts, die Wanderschilder am Pfosten Buch verstecken sich etwas am von oben kommenden Abzweig. Ab hier folgt man dem Rundweg (Gelber Kreis, manchmal Gelbe Raute und Gelbe Gabel).

Nach ca. 200 Metern geht es nochmals rechts leicht bergauf und beim Abzweig Hinter-Lichtenstein kurz nach einer Rechtskurve nimmt man geradeaus den schmalen Wanderpfad (Wegzeichen Gelbe Raute).

Ein kurzer, steiler Anstieg und man steht unterhalb der Ruine Hinter-Lichtenstein. Man kann über ein paar Stufen hinaufgehen und die alten Mauern besichtigen.

Dann führt ein schmaler Wanderpfad auf dem Bergrücken – nur an einer Stelle muss man ein paar Schritte zwischen Felsen über Steine hinuntersteigen – bis zur Ruine Vorder-Lichtenstein. Infotafeln informieren über die bewegte Geschichte der Burgen, die zuletzt an díe Hohenzollern fielen. Ganz in der Nähe verläuft heute die Landkreisgrenze zwischen Sigmaringen und Zollernalb.

Von der Ruine geht man ca. 140 Meter auf gleichem Weg zurück und dann rechts hinunter, beim Querweg nochmals rechts und dann auf dem Waldweg duch eine Links- und eine Rechtskehre stetig bergab ins Fehlatal.

Dort kann man auf dem Talweg / Radweg nach links noch etwa 300 Meter weit an einem klaren Bächlein entlang bis zur Lichtensteinquelle gehen. Ein paar Meter weiter gibt es einen Bahnübergang (Privatweg), von dem aus man über das Fehlatal und die Auen blicken. Man sieht viel interessante Vegetation und vielleicht auch Vögel oder andere Tiere.

Auf gleichem Weg zurück gelangt man zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 4,8 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: 170 hm

Download albtips-de-Ruinen-Lichtenstein-Fehlatal.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (orange)
Ringelstein, Titusenköpfle und Kreuzfelsen (braun)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (lila)
Trochtelfingen, Mägerkingen, Neuban, Augstbergturm und Schelmental (gelb)
Saisonstart: Schnee in und Alpenblick über dem Fehlatal
Vom Eulenloch zu den Ruinen Lichtenstein im Fehlatal und zum Torfelsen

Felsgrotten, Teufelsbrücke, Amalienfels und Hängebrücke im Donautal bei Inzigkofen

Im Fürstlichen Park Inzigkofen findet man viele typische Landschaftsmerkmale der Schwäbischen Alb und des Donautals auf kleinem Raum, da viele Wege, Treppen und die bekannte Teufelsbrücke angelegt wurden. Relativ neu ist eine Hängebrücke.

Start der Tour ist am Bahnhof Inzigkofen, direkt an der Landstraße L 277 im Donautal. Man folgt den diversen ausgeschilderten Wanderwegen (Donau-Zollernalb-Weg, Kloster-Felsen-Weg) nach der Schranke geradeaus – rechts die Donau, links die Felsen.

Bald führt eine Treppe links hinauf bis zu den Felsgrotten. Dort hat man die Wahl links den etwas kürzeren Weg oder rechts weitere Grotten und Treppen zu entdecken.

Oben angekommen wendet man sich nach links und erreicht bald das Känzele mit schönem Blick über das Donautal.

Vorbei am Nickhofkreuz geht es nach Überquerung des Sträßchens weiter bis zu einem Weg direkt in den Felsen, durch ein Felsloch und über die Teufelsbrücke. Dort geniet man ebenfalls einen schöne Ausblick.

Man folgt dem Weg weiter, ignoriert den Wegweiser zur Hängebrücke und besucht zunächst den Amalienfelsen mit seiner Inschrift.

An der Donau entlang ist es dann nicht mehr weit bis zur neuen Hängebrücke. Auf der anderen Seite kann man in einer schönen Runde eine Grotte, eine Kapelle und weitere schöne Aussichtspunkte entdecken.

Kommt man über die Hängebrücke zurück, hält man sich rechts und steigt die steilen Treppen hinauf. Biegt man oben rechts ab, kommt man nochmals zur Teufelsbrücke und kehrt auf gleichem Weg zurück zum Sträßchen, das rechts hinunter zum Nickhof führt und dort auf einem Wirtschaftsweg bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,8 km
Dauer: ca. 2-3 h
Anstiege: ca. 180 hm

Download albtips-de-Donautal-Inzigkofen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Fürstlicher Park Inzigkofen (braun)
Auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Hausen nach Laiz (gelb)
Premiumweg Schmeiental und Fürstenhöhe (orange)