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Auf dem Erpfinger Genussweg 2026

Erneut gab es kulinarische Entdeckungen am Wegesrand entlang einer neuen Tour rund um Sonnenbühl-Erpfingen. Trotz bzw. wegen des herbstlichen Wetters wurde es ein besonderes Erlebnis.

Offizieller Start war am Wanderparkplatz unterhalb der Ruine Hohenerpfingen, alternativ am 400 m entfernten Wanderparkplatz Sonnenmatte. Wir hatten uns entschieden, die Tour entgegen der vorgegebenen Richtung zu laufen und lieber den steilen Anstieg zur Ruine am Beginn abzuhaken als zum Ende der Tour einen steilen Abstieg.

Es ging also zunächst über die Straße und auf einem schmalen Serpentinenweg hinauf zur Burgruine Hohenerpfingen (Alternativer Weg vorhanden). An jeder Station gab es speziell für den Genussweg erstellte Infotafeln.

An der Ruine vorbei und durch den Wald ging es zum Kobel mit der Kobelhütte, die zur 1200-Jahr-Feier Erpfingens gebaut wurde und wo ein Grill&Chill wartete, aber auch Suppe, Kuchen und leckere Getränke.

Am Waldrand und an Äckern entlang, hinunter und wieder hinauf, an einem Linsenacker und an der Hungerlinde, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach einer Zeit großer Not gepflanzt worden war, vorbei kam man zum Bauwagen, wo es hochprozentig zuging – auch im Kuchen.

Ein schöner Höhenweg führte weiter nach Erpfingen und dort am Ostereimuseum vorbei. Zwei Stände des Tourismus und des Biosphärengebiets warteten dort.

In Erpfingen gab es dann mehrere Stationen, an denen man regionale Leckereien genießen konnte: auf dem Marktplatz, bei der Bäckerei oder beim Hirsch.

Mit einem Schlenker zur Erpfquelle konnte man dann an den innerörtlichen Äckern vorbei Richtung Ausgangspunkt zurückgehen. Wer noch nicht genug hatte, machte noch Halt beim Kurgarten, wo es ebenfalls leckere Verpflegung gab.

Eine weitere kleine Runde zur Pumpstation, zum Feuchtbiotop, zur Erpfmühle und wieder zurück bot sich als Abschluss an. Am Wanderparkplatz Sonnenmatte gab es dann noch alles zum Thema Wild.

Länge: ca. 7,5 km
Dauer: min. 2,5 h (reine Gehzeit)
Anstiege: ca. 150 hm

Download albtips-de-Genussweg-Erpfingen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Erpfinger Genussweg 2024 (orange)
Kurztour auf dem Sonnenbühler Genussweg (braun)
Muttertagstour 2026 bei Erpfingen (lila)
Eine Steinzeit-Höhle, eine geräumige Ruine und ein weites Tal bei Erpfingen (blau)
Tour 14: Hohenerpfingen, Holstein und Hohenmelchingen

Witbergrunde im autofreien Laucherttal

Frühmorgens durch den Wald – so kann man auch bei Hitze noch ein bisschen Wanderlust genießen. Der Sigmaringer DonauFelsenLauf bietet sich dafür an.

Die Tour beginnt am Wanderparkplatz Sieben Kirschbäume nördlich von Sigmaringen (Bahnhalt Hanfertal ca. 1 km entfernt).

Von dort folgt man dem gut beschilderten DonauFelsenLauf Witbergrunde Richtung Norden zum Nägelesfelsen, den man schon nach 500 m erreicht.

Vom Fels zurück kommend wendet man sich nach links und steigt ins Laucherttal hinab und folgt nach links dem Verlauf des autofreien Abschnitts dieses Tals. An der Gabelung nach ca. 1 km hält man sich rechts, folgt der Linkskurve und geht weiter das Tal entlang.

Nach einem weiteren knappen Kilometer biegt man Unterm Hertenstein links ab und kurz darauf nochmals links. Am Wegesrand zeigen sich beeindruckende Felsformationen.

Nach etwa 400 m hält man sich erneut links. Es geht hinauf. Zu dieser Jahreszeit muss man dort – wohl aufgrund der Tatsache, dass es dort trotz allem noch feucht ist – mit stechfreudigen Bremsen rechnen. Oben angekommen geht es links auf den kurzen Abstecher zum Hertenstein (Beschilderung: Altes Schloss). Eine Brücke und Treppen führen zu einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf das Laucherttal. Da dort die B313 verläuft, ist es mit der Ruhe, die man zuvor im autofreien Teil genoss, vorbei.

Es geht zurück und weiter geradeaus. Bald erreicht man einen Picknickplatz samt Waldschaukel, die zum Entspannen einlädt.

An der Kreuzung mit der kleinen Schutzhütte hält man sich rechts. Der geschotterte Waldweg führt in einer langgezogenen Linkskurve um den Witberg herum zum Weißen Kreuz. Kurz vor diesem zweigt der Waldweg halblinks ab und führt weiter um den Berg herum, leicht ansteigend bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 6,4 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 140 hm

Download albtips-de-Laucherttal-Witbergrunde.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Im Laucherttal zu Nägelesfels, Hertenstein, Hornstein und Bittelschießer Täle (braun)
Bittelschießer Täle und Ruine Hornstein (orange)
Fürstlicher Park Inzigkofen (blau)
Premiumweg Schmeiental und Fürstenhöhe (gelb)
Höhlenrundweg Veringenstadt (lila)
Tour 15: Ittenhausen bei Nacht

Muttertagstour 2026 bei Erpfingen

Eine vielseitige Wanderung zwischen Erpfingen und Melchingen, bei gutem Wetter, mit tollen Mitwanderinnen und Mitgrillerinnen. Diesmal gab es sogar eine Anfahrt mit dem Sonnenalbexpress – einem Bus mit Fahrradtransportmöglichkeit.

Die Tour startet an der Bushaltestelle am Marktplatz von Erpfingen (Sonnenbühl). Man geht in Fahrtrichtung geradeaus weiter, folgt der Schloßstraße und nimmt an der Gabelung am Ortsrand den rechten Fußweg.

Nach Überquerung der L 382 wendet man sich nach rechts und passiert den kleinen Kurgarten mit Kneippbecken und Kräutergarten.

Kurz darauf geht es links in den Hartweg und sofort – vor dem Wanderparkplatz Sonnenmatte – links hinauf. Nach 200 m verlässt man in der Linkskurve die Straße und wandert geradeaus auf dem weichen Waldweg weiter, der bald zum Wiesenweg wird und nach links oben auf einen Teerweg führt.

Auf diesen asphaltierten Weg biegt man rechts ab und folgt ihm vorbei an einem Grillplatz, einem Bouleplatz, einen Spielplatz – alles zum Feriendorf Sonnenmatte gehörig. Man hält sich 2x rechts, geht dann ein paar Schritte abwärts und gleich wieder links hinauf am Waldrand entlang. Oben bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Schwäbische Alb.

An der folgenden T-Kreuzung trifft man auf den ausgeschilderten Wanderweg Sonnenbühler Grenzgängerweg. Rechts befindet sich ein markanter Grenzstein, der einst die Grenze zwischen dem Königreich Württemberg (KW) und Hohenzollern (P=Preussen) markierte, und damit auch zwischen evangelischem und katholischem Gebiet und heute die Landkreisgrenze zwischen dem Landkreis Reutlingen und dem Zollernalbkreis .

Man zweigt an dieser Gabelung beim Grenzstein rechts ab und kann nach etwa 700 m rechts des Wegs die Sommerkirchhöhle, einen Fundort altsteinzeitlicher Werkzeuge, ansehen.

Noch ein kleines Stück bergab, dann wieder bergauf und man kommt zum Spiel- und Grillplatz bei der Albvereinshütte Melchingen. Wer hier links abbiegt, kann einen Abstecher (ca. 900 m hin und zurück) hinauf zur im Wald gelegenen, aber erstaunlich großen Burgruine Melchingen machen. Sonntag mittags 11-12.30 Uhr kann es sogar sein, dass man an der Hütte Getränke kaufen kann.

Weiter geht es links an der Hütte vorbei, kurz darauf zweigt man links ab und auf dem höchsten Punkt des Wegs rechts Richtung Pavillon. Momentan steht das Gras hoch, aber wenn man sich an den Fahrspuren orientiert, sollte das gehen. (Später nach Zecken absuchen!) Oben am Pavillon genießt man eine grandiose Aussicht z. B. zur Salmendinger Kapelle, zur Spitze des Roßbergturms wie auch zum Schwarzwald.

Weiter geht es an der eingezäunten Versuchsfläche entlang zurück zum Weg und gleich darauf rechts, vor dem Waldrand beim großen Lesesteinhaufen links und am rechts befindlichen Waldrand entlang. Der Weg macht eine Linkskurve, anschließend bleibt man geradeaus und folgt der Beschilderung des Bärenhöhlewegs mit dem Hinweis „Tolle Aussicht“, biegt rechts und kurz darauf links ab.

Man befindet sich nun auf einem Rundweg um die kleine Erhebung rechts. An einer Kreuzung, an der es links Richtung Campingplatz ginge, nimmt man rechts steil hinauf den Wiesenweg zum Roßbergkäpfle. Es geht noch kurz durch den Wald und dann genießt man die angekündigte tolle Aussicht (nur mit viel Glück bei klarer Sicht Alpenblick) am Grillplatz auf dem Gipfel. Bänke und eine bequeme Waldliege laden zum Verweilen ein.

Anschließend geht es über die freie Fläche geradeaus weiter, unten am Weg rechts, kurz darauf auf dem Weg durch eine Linkskurve in den Wald hinein. Bald zeigt ein Holzschild nach links Richtung Erzgrube, wo früher Bohnerz abgebaut wurde. Ein schmaler Pfad führt durch den Wald hinab. Man folgt diesem bis zur Straße im Tal, der man am Wanderparkplatz Sonnenmatte vorbei zurück nach Erpfingen folgt.

Links an der L 382 entlang kommt man an der Erpfquelle (Brechlöchle) vorbei und biegt wenig später rechts auf „Im Dorf“ ab. So kommt man zum Markplatz und zur Bushaltestelle zurück.

Länge: 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: ca. 240 hm

Download albtips-de-erpfingen-kalkofen-rossbergkaepfle.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Von Erpfingen zum Kalkofen (gelb)
Erpfinger Genussweg 2024 (lila)
Vom Himmelberg zur Lauchertquelle (braun)
Eine Steinzeit-Höhle, eine geräumige Ruine und ein weites Tal bei Erpfingen (orange)
Tour 14: Hohenerpfingen, Holstein und Hohenmelchingen