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Donauwelle extrem: Donaufelsentour

Dieser Donauwellenwanderweg trägt seinen Namen nicht umsonst: Bei der Donaufelsentour geht es stetig bergauf und bergab – mal mit sanften Wogen mal durch tiefe Wellentäler und -berge.

Direkt hinter dem Jägerhaus führt ein Pfad hinauf zum Waldrand, zur Jägerhaushöhle und zum Schloss Bronnen. Von dort wandert man durch mehrere Taleinschnitte immer berab und bergauf – mit herrlichen Ausblicken – zur Ruine Kallenburg. Anschließend steigt man im schattigen Wald hinab ins Donautal. An der Ziegelhütte ist eine erste Einkehr möglich.

Nach Überquerung der Donau wandert man wieder bergauf. Über die imposanten Aussichtspunkte Laibfels und Stiegelefels gelangt man schließlich zum Knopfmacher. An schönen Tagen geht es dort zu wie im Bienenschwarm, doch der Ausblick lohnt sich auch hier.

Der letzte Abstieg führt hinunter zur Donau, wo man über einen Steg zum Jägerhaus gelangt. Die Füße freuen sich über ein kühlendes Bad …

Offizieller Startpunkt des Premiumwanderwegs ist am Knopfmacherfelsen. Wer wie hier beschrieben am Jägerhaus starten möchte, sollte bzw. muss auch dort übernachten. Die Zufahrt führt nämlich über eine mehrere Kilometer lange Schotterpiste, auf der auch Radler und Wanderer unterwegs sind! Sonntags ist die Schranke für Autos ohnehin geschlossen.

Da es sich um einen Premiumwanderweg handelt, ist eine genaue Beschreibung jeder kleinen Abzweigung erstens sehr aufwändig und zweitens unnötig, da diese Wege extrem gut ausgeschildert sind.

Länge: 17,2 km
Dauer: 6 h
Anstiege: ca. 780 hm

Download albtips-de-Donauwelle-Donaufelsen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
3 Etappen Donauberglandweg (orange)
Schwäbischer Grand Canyon am Eichfelsen
Höhlentour beim Donaudurchbruch

Kleine Runde zur Ruine Hohenurach

Vor 10 Jahren wurden die neuen Albthermen eingeweiht und wir nutzten die Zeit davor für eine kleine Runde zur Ruine Hohenurach. Zum 10-jährigen Jubiläum von albtips.de stiegen wir wieder hinauf zur Festung über Bad Urach.

Fotos vom 24. Dezember 2017

Vom Wasserfallparkplatz bei Bad Urach aus folgt man dem Poesieweg (Graf-Eberhard-Weg) Richtung Bad Urach.

Herzlichen Glückwunsch! Der Gewinner / die Gewinnerin des Bücherpakets wurde benachrichtigt. Viel Spaß beim Entdecken der Alb!

Wanderbücher Schwäbische Alb Mitte und  Schwäbische Alb OstZum Abschluss des Jubiläumsjahres verlosen wir gleich zwei Bücher und zwar meine beiden Wanderführer.
Wer das Bücherpaket gewinnen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung wieso (Einsendeschluss: 5.1.2018):

Elke Koch
Schwäbische Alb Mitte + Ost
Unterwegs mit der ganzen Familie
März 2014 / Juni 2016
Lauinger Verlag

Im Seltbachtal trifft man auf den HW1, dem man bergauf folgt bis zu einer Kreuzung mehrerer Waldwege in der Nähe der Kreuzhütte.

Dort hält man sich scharf rechts und steigt teils steil bergan bis zur Festung Hohenurach. Es lohnt sich, die verschiedenen Winkel der Ruine – sofern nicht abgesperrt – zu erkunden. Es bieten sich viele schöne Ausblicke ins Ermstal und zum Uracher Wasserfall.

Auf gleichem Wege geht man zurück zur Waldwegekreuzung und biegt scharf rechts ab. Der breite Schotterweg führt in Serpentinen hinunter ins Tal – im Winter sind Wasserfall und Rutschenfelsen gut zu sehen.

Angekommen im Maisental biegt man rechts ab und kommt so zum Ausgangspunkt Wasserfallparkplatz zurück.

Fotos vom 15. Dezember 2007

Länge: 5,6 km
Dauer: 2 h
Anstieg: 170 Hm

Download albtips-de-Hohenurach-Runde.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Helle Steine, buntes Laub (gelb)
Auf kürzestem Weg zum Uracher Wasserfall (orange)
Den Hohenurach im Blick (braun)
Tour 6: Nachts zum Wasserfall und zur Ruine Hohenurach

Ruine Hohenwittlingen im Seeburger Tal

Seit unserem ersten Besuch der Ruine Hohenwittlingen vor genau 10 Jahren waren wir noch oft dort, weil sie einfach ein wunderschöner Ort mit herrlichem Blick ins Seeburger Tal ist. Die Baldeck-Wanderung weiter am Albtrauf bietet noch mehr schöne Eindrücke.

Diese schöne, kurze Wanderung startet am Wanderparkplatz Hohenwittlingen, den man vom Uracher „Stadtteil“ Wittlingen aus erreicht (ausgeschildert). Er ist auch Startpunkt eines Premiumwanderwegs, daher ist an schönen Sonntagen mit entsprechend viel Andrang zu rechnen.

Die Gewinnerin bzw. der Gewinner der November-Verlosung wurde gefunden. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit dem Bildband!

Verborgene Schönheit - Die Schwäbische Alb zum Träumen und SchwelgenDas Jubiläumsjahr von 10 Jahre albtips neigt sich langsam seinem Ende zu.
Im November 2017 verlosen wir den nagelneuen Bildband von Thomas Faltin: Verborgene Schönheit – Die Schwäbische Alb zum Träumen und Schwelgen – mit mystischen, verträumten und wunderschönen Fotografien für Liebhaber der Alb.
Wer das Buchexemplar gewinnen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum er oder sie es unbedingt bekommen möchte!
Einsendeschluss: 30. November 2017.

Auf dem Sträßchen spaziert man am Hofgut Hohenwittlingen vorbei, dann etwas bergab und schließlich rechts durch den Burggraben. Links herum erreicht man die Ruine Hohenwittlingen, von der sich schöne Blicke ins Seeburger Tal bieten.

Man kehrt durch den Burggraben zurück zur Kreuzung und wählt dann den Weg mit dem Wanderzeichen Gelbe Gabel. Für eine Weile wandert man auf dem Premiumwanderweg Hohenwittlingensteig. Rechts bieten sich etwa vom Buckfelsen erneut schöne Ausblicke ins Tal.

Fotos vom 29. Oktober 2011

Ab der großen Kreuzung mit zwei Bänken verlässt man den Premiumweg und nimmt den grob geschotterten Waldweg geradeaus. Bald quert man den Hohenwittlingensteig und wählt den schmalen Pfad geradeaus, der gleich eine Rechtskurve macht. Oben nach einer Linkskurve kommt man zum Abzweig bei der Ruine Baldeck. Laut Karten liegen Weg und Burg außerhalb der Kernzone des Biosphärengebiets, aber es hängt dennoch ein Verbotsschild am Baum.

Kernzone Biosphärengebiet Schwäbische AlbIn den Kernzonen soll die Natur den Vorrang vor dem Menschen haben, es sollen keine Eingriffe durch den Menschen stattfinden. Daher darf man die Wege nicht verlassen und (wie sonst auch in der Natur) nichts mitnehmen, nichts da lassen, nichts kaputt machen. Ein UNESCO Biosphärenreservat ist übrigens nicht einfach eine weitere Form eines Naturschutzgebietes. Es ist eine Modellregion, in der in verschiedenen Zonen erprobt werden soll, wie Mensch und Natur voneinander profitieren können, ohne sich gegenseitig zu schaden. Daher hat in den (weitaus größeren) Entwicklungszonen weiterhin der Mensch den Vorrang, die Kernzonen machen nur 3% der Gesamtfläche aus, die Pflegezonen 10%.

Also spart man sich den steilen Abstieg zum sogenannten Mörderschlössle und steigt stattdessen links hinauf. Der Weg führt über einen breiten Grat mäßig steil bergan. Immer geradeaus passiert man zwei Hütten, dann kommt eine Linkskurve und es geht wieder geradeaus über eine Kreuzung hinweg.

Der Weg führt aus dem Wald und man genießt die schöne Aussicht über Wiesen zur Ruine Hohenwittlingen und zu den Felsen am gegenüberliegenden Albtrauf. Unten am vom Hinweg bekannten Sträßchen ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Hohenwittlingen.

Fotos vom 1. November 2007

Ganz in der Nähe bietet sich ein echtes Kleinod zur Einkehr an: das Café Schlössle am Ortseingang von Seeburg.

Länge: 6,7 km
Dauer: 2,5 h
Höhenunterschied: 120 m

Download albtips-de-Hohenwittlingen-Buckfelsen-Baldeck.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Goldener Oktober rund um Schillerhöhle und Hohenwittlingen (hellgrün)
Muttertagswanderung 2017 zum Fischerbrunnen und zur Schwende (gelb)
Felsen über dem Seeburger Tal und der unbekannte Wasserfall bei Urach (orange)
Urgeschichtepfad Rulamanweg und ein Wasserfall am Ende der Wolfsschlucht (braun)
Durch das Auental zu einem Felsbogen, vorbei an Albbüffeln und Wild (lila)
Auf dem Hohenwittlingensteig
Tour 7: Wolfsschlucht, Hohenwittlingen und Seeburger Tal