Archiv der Kategorie: 11 – 15 km

Muttertagswanderung zwischen Won, Nebelhöhle und Hohengenkingen

Diese gemütliche Wanderung zu Won, Nebelhöhle und Hohengenkingen wirkt zunächst unspektakulär, bietet Naturliebhabern jedoch wunderschöne, weniger bekannte Ausblicke und Landschaftseindrücke.

Beginn der Wanderung ist beim Wanderparkplatz an der L 230 von Traifelberg kommend rechts kurz vor Genkingen.

Man startet in Richtung Genkingen, spaziert an der Straße entlang, biegt gleich zwei Mal hintereinander rechts und danach links ab. Nun wandert man eine Weile geradeaus zwischen den Feldern, überquert die Zufahrtstraße zur Nebelhöhle und biegt danach an der nächsten Möglichkeit rechts ab.

Nach dem Waldrand hält man sich links und biegt kurz darauf wieder links auf den Unteren Grubenweg ab. Nach einer langgezogenen Rechtskurve zweigt man an einer Wanderwegekreuzung am Waldrand rechts hinauf ab.

Es geht immer geradeaus, bis man aus dem Wald heraustritt. Von dieser hochgelegenen Stelle genießt man einen wunderschönen Blick über das Naturschutzgebiet Won: Links sieht man die Wackersteinfelsen, vor sich den zerklüfteten Albtrauf und rechts kann man ganz klein das Schloss Lichtenstein erkennen.

Je nach Jahreszeit gibt es nun zwei Varianten. Entweder man wendet sich nach rechts, folgt dem Pfad am Waldrand bis zu einem geschotterten Querweg und dort nochmal kurz nach links bis zu einer Gabelung. Oder man wandert ein kurzes Stück ohne Weg über die Wiese in Richtung Grillstelle, was aber im Naturschutzgebiet bei hochstehender Vegetation verboten ist. Wenn es allerdings sichtbare Fahrspuren eines Autos gibt, dann kann man es wohl – bitte nur im Gänsemarsch – wagen, das kurze Stück bergab – leicht links haltend – zu gehen, bis wieder der Weg beginnt (siehe Wanderkarte bzw. App).

Wo der Wiesenweg auf den Wanderweg trifft, sind es nur ein paar Schritte nach links zu einer schön gelegenen Grillstelle mit Bänken, falls man eine erste Pause einlegen möchte. Danach kehrt man zurück und wandert geradeaus weiter über den Won.

An den beiden kurz aufeinander folgenden Gabelungen am Waldrand folgt man jeweils dem HW5 mit Wanderzeichen Roter Balken. Kurz darauf geht man in den Wald und hält sich an der Gabelung links steil bergauf, direkt am Albtrauf. Links gibt es zwei schöne Aussichtspunkte. Vom Nebelhöhlefels bietet sich ein schöner Blick ins Reißenbachtal.

Gleich danach hält man sich rechts zur Nebelhöhle (Einkehr und Höhlenbesuch möglich. Geopark-Infostelle, Spielplatz, WC vorhanden).

Von der Nebelhöhle aus lässt man den Spielplatz links liegen, überquert den Parkplatz und geht geradeaus die Zufahrtsstraße entlang. Bei der nächsten Gelegenheit biegt man rechts auf einen breiten Waldweg ab. Bald kommt man aus dem Wald heraus, der Waldrand liegt rechts und man biegt kurz darauf links ab. Am Hang des Feldbergs wandert man zwischen Wiesen und Koppeln. Nach einem kurzen Abstieg hält man sich rechts und an der folgenden T-Kreuzung wieder rechts.

Man passiert den Parkplatz am Ausgangspunkt und kann nun ggfs. zurückgelassenes Grillgut mitnehmen. Wo man zu Beginn der Tour rechts abgebogen war, überquert man nun links die Straße L 230 und nimmt den nächsten Linksabzweig. Nach einer Rechtskurve biegt man rechts ab und folgt dem Waldweg bis das Wanderzeichen Rote Gabel nach links weist.

Der Pfad führt nun im Zick-Zack bergauf bis zur sogenannten Ruine Hohengenkingen. Dort darf man nicht enttäuscht sein, denn es gibt außer einem Burggraben und einer mit Vegetation gut getarnten Mauer nicht mehr viel zu sehen.

Folgt man dem Pfad weiter, so tritt man bald aus dem Wald und steht an einer wunderschön gelegenen Grillstelle mit großartigem Blick über die Kuppenalb. Links schaut das Riesenrad der Bärenhöhle über den Waldrand hinaus, weiter unten sieht man den Kalkstein – ein ehemaliges Meeresriff – und das aus dem Wetterbericht bekannte Rinnental, in dem es winters extreme Kälterekorde geben kann (Stichwort „hochgelegene Senke“).

Nach einer Verschnaufpause oder auch nach einem ausgiebigen Grillen steigt man rechts den Wiesenweg hinab, biegt rechts auf den Waldweg ab und kehrt bald auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 11 km
Dauer: 4 h
Anstiege: ca. 260 hm

Download albtips-de-Won-Hohengenkingen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
333. Tour: Von der Nebelhöhle durch den Nebelwald zum Schloss Lichtenstein (gelb)
Versteckte Kleinode zwischen Lichtenstein und Sonnenbühl (orange)
Lichtblick im Grau (grau)
Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück (lila)
Von Undingen zur Bärenhöhle und durch das Rinnental zum Kalkstein (braun)
Winterspaziergang zwischen Genkingen und Undingen (blau)
Tour 13: Kalkstein, Rinnental und Weidenwang bei Undingen

Auf der Donauwelle Kraftsteinrunde

Gemütliche Wege durch Wacholderheide und Wald, zu Ruinen und Aussichtspunkten … und dann geht’s plötzlich runter und steil wieder rauf mit der Donauwelle Kraftsteinrunde. Dann kommen die Highlights: das Naturschutzgebiet Kraftstein und die Ruine Kraftstein – mit weiteren Ab- und Anstiegen.

Vom Wanderparkplatz Mittlerer Platz aus folgt man dem wie üblich sehr gut ausgeschilderten Premiumwanderweg.

Die sogenannte Donauwelle Kraftsteinrunde führt vorbei an Feldern bis zum Naturschutzgebiet Grasmutter. Die Donau selbst gibt es übrigens auf dieser Tour nicht zu sehen.

Ab dem Wanderparkplatz Wallenburg geht es durch den Wald und am Waldrand zunächst zur ehemaligen Burg Altrietheim, von der leider nicht viel zu sehen ist.

Weiter auf einem Waldweg erreicht man zunächst einen schönen Aussichtspunkt und dann die Wallenburg, von der man ebenfalls eigentlich nur den Felsen sieht, auf dem sie einst stand. Dort gibt es einen Grillplatz.

Kurz darauf geht man jäh bergab ins Ursental und hält sich dort links.

Bald danach steigt man wieder steil hinauf zur Bräunisburg. Auch hier sieht man lediglich Felsen und einen schönen Ausblick, aber keine Burg oder Ruine.

Endlich erreicht man die große Wacholderheide beim Naturschutzgebiet Kraftstein, die wirklich ein Erlebnis ist. Links des Wegs gibt es ein paar schöne Aussichtspunkte mit Blick ins Ursental.

Als nächstes folgt der kurze Abstieg auf einem schmalen Pfad zur Ruine Kraftstein, von der tatsächlich noch Mauerreste stehen.

Man kehrt zum Weg oben zurück und folgt ihm auf einer sanfteren Welle ins Ursental (rechts ein Schlenker zum Grillplatz Jellenbrunnen) und gleich wieder hinauf nach Risiberg (Einkehr).

Nach dem Ort kommt man links hinauf zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 11,3 km
Dauer: 4 h
Anstiege: 280 hm

Download albtips.de-Donauwelle-Kraftsteinrunde.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Schwäbischer Grand Canyon am Eichfelsen (gelb)
Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt (orange)
Ausblicke rund um Werenwag und Hausen (hellblau)
Vom Klippeneck zum Dreifaltigkeitsberg (lila)
Von Tuttlingen zur Ruine Honberg (blau)
Alter Berg (violett)
3 Etappen Donauberglandweg/Donau-Zollernalb-Weg von Mühlheim bis Hausen (braun)

Ausblicke rund um Werenwag und Hausen

Eine von vielen schönen Möglichkeiten das Obere Donautal zu genießen, bietet diese Rundwanderung zu einigen Aussichtsfelsen rund um die Schlösser Werenwag und Hausen. Parklandschaft und Wald gibt es außerdem zu entdecken.

Diese Wanderung startet am Südrand von Schwenningen (Heuberg) und ist durchgängig als Rundweg Donautal mit einem Wanderzeichen „Gelber Kreis auf weißem Grund ausgeschildert“. Abgesehen davon gibt es natürlich auch die Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins.

Vom Wanderparkplatz am südlichen Ortsausgang von Schwenningen wandert man auf dem asphaltierten Weg nach Süden.

Am Waldrand gibt es nochmals einen kleinen Parkplatz. Von dort spaziert man die schöne, lange Schlossallee entlang. Links und rechts breitet sich ein parkähnliches Gelände mit vielen Solitärbäumen aus.

Wo die Schlossallee links abzweigt, geht man geradeaus auf dem teils schlecht gepflegten Waldweg weiter etwas bergab, bis man auf den querenden HW2 (Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins) trifft. Nun folgt man diesem für etwa 5 km nach links mit Wanderzeichen Rotes Dreieck. Erstes Highlight ist der Korbfelsen, mit erhebendem Ausblick über das Donautal.

Kurz darauf erreicht man Schloss Werenweg, welches aber nicht besichtigt werden kann. Dafür gibt es ein Wildgehege, nachdem man links abgebogen ist. Wieder führt der Weg kerzengeradeaus, diesmal nach Norden.

Der HW2 kommt an zwei weiteren tollen Aussichtsfelsen vorbei, der zweite ist unter dem Namen Glasträgerfels bekannt. Dort steht recht untypisch ein kleines Pinienwäldchen.

Anschließend geht es nach einer Weile auf schmalem Pad bergab und, nachdem man die Straße überquert hat, wieder bergauf zum Schloss Hausen, welches ebenfalls nicht besichtigt werden kann. Ein Abstecher führt aber zur Ruine Schloss Hausen und zu zwei weiteren, sehr sehenswerten Ausblicken beim Wachturm.

Man kehrt zurück und folgt dem Weg weiter, vorbei am Parkplatz und durch das Waldgebiet Bresteneck (Wanderzeichen Rote Raute). Eine unspektakuläre, aber erholsame Wegstrecke.

An einer Gabelung hält man sich links und schrammt beim Wachtbühl am Rand des Truppenübungsplatzes Stetten vorbei. Die Wege sind nun asphaltiert.

Geradeaus spaziert man auf Schwenningen zu. Durch den Ort und dann links kommt man zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 13,5 km
Dauer: 4,5 h
Anstieg: 240 hm

Download albtips-de-Werenwag-Hausen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Schwäbischer Grand Canyon am Eichfelsen (gelb)
3 Etappen Donauberglandweg/Donau-Zollernalb-Weg von Mühlheim bis Hausen (orange)
Weiter auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Hausen nach Laiz (braun)
Kloster-Baustelle Campus Galli 2017 (lila)