Mit Alb-Guide zu versteckten Schönheiten

Besonders schöne Orte auf der Alb kann man meist bei geführten Touren entdecken. Zum Beispiel bei einer Tour mit Alb-Guide Rita Goller, die uns zu einem Naturschutzgebiet, zum versteckt gelegenen Eisenrüttel und zur Rietheimer Schwende führte.

Nach einem Rundgang durch das Örtchen Rietheim zum Backhaus und zum Rathaus, ging es hinauf zum Naturschutzgebiet mit einem versteckten Baumriesen und mit einer Wiese voller schöner Blüten und Schmetterlinge.

Anschließend ging es zu einer geologischen Besonderheit der Alb, zum Eisenrüttel. So idyllisch der Ort auch heute scheint, einst wurde dort Basalt abgebaut. Üblicherweise gibt es auf der Schwäbischen Alb meist Kalkstein, aber im Bereich des Schwäbischen Vulkans gibt es auch wasserundurchlässige Böden, wodurch solche Gewässer entstehen können.

Nach spannenden Erzählungen und Erklärungen ging es zur Schwende, einem herrlich oberhalb des Ortes gelegenen Grill- und Rastplatz mit grandioser Aussicht über die Alb. Dort wurden wir mit Scherrkuchen und Most versorgt und konnten das Verweilen in der Natur besonders genießen.

Auf schönen Wegen durch den Wald und an Streuobstwiesen vorbei ging es zurück in den Ort. Eine solche geführte Tour ist sehr zu empfehlen. Man kann dabei immer noch etwas Neues entdecken.

Schattige Waldrunde durch das Büchelbrunnental zum Feldherrenhügel

Einen sanften Anstieg zum sog. Feldherrenhügel bietet das langgezogene Büchelbrunnental. Schatten im Wald, das Plätschern des Bachs und eine schöne Aussicht hinüber zur Ruine Hohenurach sind die Highlights der Tour.

Start ist am Wanderparkplatz gegenüber vom Pfählhof rechts an der L 211 zwischen Bad Urach und Grabenstetten.

Von dort muss man 50 m an der Straße entlang gehen (Vorsicht!) und dann den geschotterten Waldweg halbrechts hinau nehmen. Man folgt gut 2 km dem Verlauf des Büchelbrunnentals bis zu einem Teich.

Man kann entweder auf der rechten Seite des Tals bleiben oder über die Brücke gehen (Ruhebank) und auf der anderen Talseite am Teich entlang wandern und kurz darauf wieder auf die rechte Seite wechseln (Hütte). Nach Starkregen oder bei Schneeschmelze gibt es hier einen Bröller, der mit Getöse viel Wasser schüttet.

Egal wie herum man um den Teich gegangen ist, man wandert auf der rechten Talseite weiter und etwas steiler hinauf bis zu einem Querweg, dem man nach rechts folgt. Nach gut 1,5 km erreicht man eine Freifläche. Links vor sich sieht man eine kleine Erhebung, den Feldherrenhügel. Die Aussicht von dort ist sehr schön, man kann die Ruine Hohenurach und die Rutschenfelsen erkennen.

Man kehrt zurück zur Grillhütte unterhalb des Aussichtspunkts und biegt dort links ab. Der Weg führt in Kurven zurück ins Tal.

Unten angekommen überquert man die Landstraße L 211 (Vorsicht!) und geht leicht rechts versetzt geradeaus bis zur Elsachbrücke, kurz davor rechts auf den Trampelpfad über die Wiese, zwischen den Bäumen geradaus hinauf (links liegt der Pfählhof), dann rechts, über den Parkplatz und an der parallel zur Landstraße verlaufenden Hecke entlang bis zu einem Querweg.

Dort nimmt man den Wiesenpfad, der zur Straße auf Höhe des Parkplatzes führt, der Ausgangspunkt der Tour war.

Länge: 7,4 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstieg: ca. 220 hm

Download albttips-de-Buechelbrunnen-Feldherren.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Schafhaus und Feldherrenhügel (orange)
Zwei lange Täler, hinauf zum Lauereckfels und am Heidengraben entlang (braun)
Weite Blicke am Lauereckfels und das enge Tal bei der Falkensteiner Höhle (lila)
Winterlicher Spaziergang rund um den Kaltentalsee bei Bad Urach (blau)

Bat-Night in der Sontheimer Höhle 2022

Ende August 2022 wird es endlich wieder eine Bat-Night rund um die Sontheimer Höhle geben: eine Feier, spannende Vorträge, Bilder und Filme von Fachleuten über Fledermäuse und ihre Lebensgewohnheiten.

Fledermaus in der Sontheimer Höhle
Fledermaus in der Sontheimer Höhle

Zu späterer Stunde kann man in kleinen Gruppen die Höhle besuchen und die schwärmenden Fledermäuse hautnah erleben! Familien mit Kindern dürfen als erste hinein.

Die Sontheimer Höhle ist eines der größten Fledermausquartiere der Schwäbischen Alb ist. Im Sommer, genauer Ende August, schwärmen die Tiere zwischen 23 und 2 Uhr nachts zu Hunderten im Eingangsbereich der Sontheimer Höhle umher. Dieses Phänomen konnte bislang noch nicht erforscht werden.

Bei der Sontheimer Höhle gibt es viele schöne Wanderungen, z. B.:

Von der Sontheimer Höhle durch das Tiefental und seine Seitentäler
Wander- und Radtouren rund um die Sontheimer Höhle

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …