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Auf Magerwiesen und Wacholderheiden entfaltet sich von Frühling bis Herbst eine wundervolle Blütenpracht.

Gönninger Tulpenblüte 2017

Bei schönstem Sonnenwetter genossen wieder viele Besucher die bunte Tulpenvielfalt bei der Gönninger Tulpenblüte 2017.

Ab Mitte April blühen dann auf dem Friedhof, in den Vorgärten und überall in Gönningen Tausende von Tulpen und Narzissen-Arten. Wie vor einem Jahrhundert können sich Einwohner und Besucher an einem wahren Blumenmeer erfreuen. Die Vorbereitungen auf die jeweils kommende Tulpenblüten-Saison beginnen noch vor dem Winter, nämlich im Oktober. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer aus verschiedenen ortsansässigen Vereinen, der Kirchengemeinden, Kindergärten und Schulen pflanzen unter Leitung des Vereins Gönninger Tulpenblüte e.V. gemeinsam und ehrenamtlich bei mehreren Pflanzaktionen auf den Freiflächen innerhalb der Friedhofsanlage, dem Tulpenplatz in der Ortsmitte und an den Ortseingängen von Gönningen bis zu 50.000 Blumenzwiebeln, die dann im nächsten Frühling wieder herrlich bunt blühen und leuchten und damit jährlich mehrere Tausend Besucher an den Fuß der schwäbischen Alb locken. Schön also, dass dieser Brauch im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufgeblüht ist.
Quelle: tulpenbluete.de

Pfullinger Berg und Aussichtspunkt Lache

Die Hochwiesen am Pfullinger Berg sind komplett von Wald umgeben. Kaum ein Zivilisationsgeräusch dringt aus der Stadt herauf, lediglich ab und zu ein entferntes Motoren- oder Flugzeuggeräusch. Vom Aussichtspunkt Lache bietet sich ein wunderschöner Blick.

Vom Wanderparkplatz Gielsberg (erreichbar von der Stuhlsteige – L 382 – zwischen Pfullingen und Genkingen) folgt man dem Schotterweg durch ein kurzes Waldstück.

Bald erreicht man die Hochwiesen auf dem Pfullinger Berg. Der Schotterweg wird nach einer Weile zum Wiesenweg. Man bleibt stehts auf dem Weg geradeaus und ignoriert alle Abzweigungen (die Schilder vor Ort sind irreführend!).

Schließlich erreicht man den Waldrand und kurz darauf den Aussichtspunkt Lache mit schönem Blick auf den Albtrauf, die Achalm, den Georgenberg rund um Pfullingen, Eningen und Reutlingen.

Um nicht den gleichen Weg zurückzugehen, kann man sich vom Aussichtspunkt aus rechts halten und sich nach dem kurzen Waldstück am rechts befindlichen Waldrand orientieren. Parallel zum Hinweg kommt man so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,5 km
Dauer: 1,5 h
Anstiege: keine

Download albtips-de-Gielsberg-Lache.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Zu Ruine Stöffelburg und Barmkapf (gelb)
Wildblumen auf der Pfullinger Hochwiese und Tulpenpracht in Gönningen (orange)
Von der Breitenbachquelle zum Stöffelberg (braun)
Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück (lila)
Von Pfullingen über Röt und Lache zum Pfullinger Berg und zurück (ohne GPX-Track)

Spaziergang durchs Schwäbische Hanami

Besonders eindrücklich kann man das Schwäbische Hanami, die Obstblüte in den Streuobstwiesen, rund um das Freilichtmuseum Beuren, Spitzberg und Engelberg erleben.

Vom Parkplatz beim Freilichtmuseum Beuren aus geht man den Boden-Lehrpfad entlang zwischen den beiden Hügeln Spitzberg und Engelberg hindurch. Nacheinander kann man der Beschilderung folgend auf beide hinaufsteigen.

Vom Spitzberg bietet sich kurz unterhalb des Gipfels eine schöne Aussicht nach Südwesten zur Burgruine Hohenneuffen.

Vom Aussichtspunkt am Hang des Engelbergs blickt man nach Süden zum Albtrauf und nach Nordosten Richtung Burg Teck, den Hohenbol und die Dreikaiserberge.

Anschließend spaziert man weiter zwischen den beiden Hügeln hindurch mitten in die Streuobstwiesen hinein. Der Weg macht eine Rechtskurve, danach hält man sich stets rechts und umrundet den Engelberg, bis man wieder zu der Stelle kommt, an der man zuvor Richtung Hügel hinaufgestiegen ist und hält sich scharf links.

Nach 130 m folgt man rechts einem beschilderten Trampelpfad Richtung Freilichtmuseum mit Gastronomie und vielen Veranstaltungen. Er führt über ein Holzbrückle. Danach kann man das Gelände nach Belieben erkunden (Montag geschlossen, Eintritt: 7 bzw. 3,50 EUR – Stand 2017) bzw. zum Parkplatz zurückgehen.

Länge: 2,7 km
Dauer: 1 h
Anstieg: 100 Hm (optional)

Download albtips-de-Freilichtmuseum-Beuren-Hanami.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (gelb)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (orange)