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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: Halbtags

Auf kürzestem Weg zum Uracher Wasserfall

Freitag, 13. August 2010, von: vollkorn

Die Wanderung beginnt am ersten der beiden Wanderparkplätze am Eppenzillfelsen von Bleichstetten aus kommend, gelegen an der K6708 von Bleichstetten nach Bad Urach. Von dort führt rechts des Parkplatzes ein kleiner Weg in den Wald. Gleich zu Beginn gibt es mehrere Verzweigungen, einfach immer den Weg bergab wählen. Laut Beschilderung sind es nur 500m bis zum Uracher Wasserfall – allerdings auf einem schmalen, relativ steil bergab führenden Pfad, teilweise mit Treppen versehen. Das Rauschen des Wasserfalls ist bereits sehr früh zu hören. Also immer den Ohren nach.

Oberhalb des Uracher Wasserfalls hat es einen Kiosk und einige Grillstellen, die am Wochenende gut besucht sind. Geht man am Wasserfall links kommt man an das unteres Ende des Wasserfalls, wo das Wasser nach 37 Metern freiem Fall, über Kalktufffelsen weiter bergab führt. Man kann nun dem Brühlbach folgen um zur Ruine Hohenurach zu kommen. Wenn man oberhalb des Wasserfalls rechts statt links geht, kommt man auf den Oberen Wasserfallweg – einem geschotterten Waldweg, der mit sehr leichtem Gefälle auf den Sattel vor der Ruine Hohenurach führt.  Am Sattel befindet sich eine Schutzhütte und eine Grillstelle. Unmittelbar nach der Hütte verzweigt der Weg nach links ins Maisental (von dort kommen wir, wenn wir den Weg am Brühlbach entlang gewählt haben). Oder nach rechts ins Selchental. Der mittlere teilweise sehr steil ansteigende Weg führt uns auf den Hohenurach, von dem man einen Blick auf den Uracher Wasserfall, den Rutschenfelsen, den Runden Berg, das Ermstal mit Dettingen und Bad Urach hat. Ebenfalls zu erkennen sind die Gebäude des St.Johanner Fohlenhofs. Das einzige was die Aussicht trübt ist das diesige Wetter und das permanente Rauschen der B28.

Auf dem gleichen Weg geht es nun zurück zum Sattel. An der Schutzhütte vorbei geht es nun links die Ziegelsteige hinauf. Man kann auch den Weg zwischen Ziegelsteige und Oberem Wasserfallweg gehen, einem schmalen sehr steilen Pfad, der direkt zum Eppenzillfelsen führt. Die Ziegelsteige ist zwar länger, dafür hat sie einen sehr sanften Anstieg. Am Ende der Ziegelsteige trifft man wieder auf die K6708, welcher man nach rechts wenige hundert Meter zum Ausgangspunkt folgt. Wenn man am Parkplatz vor dem Ausgangspunkt nach rechts geht, kommt man nach ein paar hundert Meter zum Eppenzillfelsen.

Distanz: 7,5 km

Gehzeit: 2,5h (mit Rast am Wasserfall und der Ruine)

Höhendifferenz: 200m

Uracher Wasserfall und Hohenurach (.GPS, .zip)

Über den Albrand hinaus: Auf dem Westweg

Dienstag, 10. August 2010, von: vollkorn

Zur Abwechslung mal eine Tour im Schwarzwald. Der Westweg führt als Mehrtagestour von Pforzheim nach Basel. Ich bin nur einen kleinen Abschnitt zwischen Schliffkopf und Zuflucht gegangen. Der Weg ist immer gut ausgeschlidert mit einer roten Raute.

Startpunkt ist der Parkplatz am Schliffkopf-Hotel an der Schwarzwaldhochstraße (B500).  Zunächst geht man zum unweit des Hotels gelegenen Schliffkopf. Bei guter Sicht soll man von hier aus die Alpen sehen können. Von dort geht man immer auf dem Westweg Richtung Zuflucht. Er führt ohne schwere An- und Abstiege meist durch offenes Gelände (Eine Folge von Lothar), so daß man fast durchgehend einen Blick auf die Rheinebene und die Vogesen genießen kann. Nach ca. 6 km kommt man an einen kleinen Parkplatz. Hier hat man die Wahl entweder noch einen Kilometer weiter Richtung Zuflucht (dort gäbe es neben einem Wanderbus zurück zum Schliffkopf, auch einige Gleitschirmflieger zu beobachten) zu gehen oder dem Schild Panoramaweg zu folgen. Dieser führt auf die andere Seite der B500. Nach 2 km führt dieser Weg zurück zur B500 zu einem Parkplatz. An diesem beginnt der Lotharpfad durch ein Gelände, welches man nach dem großen Weihnachtsorkan 1999  sich selbst überlassen hat. Der Pfad führt zurück auf den Westweg, den wir nun in entgegengesetzter Richtung zurück zum Ausgangspunkt gehen.

Distanz: 13,3km
Gehzeit: 3:30h
Höhendifferenz: 180m

Westweg Schliffkopf Zuflucht (.GPS, .zip)

Aussichtsreich am Rossfeld

Mittwoch, 4. August 2010, von: vollkorn

Die Tour führt immer am Albrand entlang ohne extreme Höhendifferenzen und bietet sehr viele schöne Aussichten auf Glems, Metzingen, das Ermstal, den Hohenneuffen, den Hohenurach und Bad-Urach. Gutes Schuhwerk ist empfohlen.

Startpunkt ist der Wanderparkplatz beim Gestütshof St. Johann (am Gestütshof vorbei und dann rechts nach 100m). Wir folgen kurz dem geteerten Weg biegen dann aber nach links ab (rote Markierung bestehend aus drei Strichen, die aussehen wie ein Pfeilende). An einer größeren Kreuzung folgen wir dem Weg links und kurz darauf an einer Gabelung rechts und erreichen nach kurzer Zeit mit dem Grünen Fels den ersten Aussichtpunkt auf Glems und den Stausee. Ab jetzt folgen wir immer dem Albtrauf (in Gehrichtung links von uns) und werden in schöner Regelmäßigkeit mit Aussichtspunkten belohnt. Zwischendurch gibt es für die Hungrigen auch Grillstellen.
Wir umgehen am Rossfeld den Flugplatz immer außerhalb der rot-weiße Betonsteine. Dabei wechselt unsere Richtung um ca. 90 Grad nach rechts nun parallel zum Ermstal. Wir folgen dem Weg (immer mit der gleichen Markierung) der nun mehrfach leicht bergauf und bergab führt.

Nach mehreren Kilometern (und Aussichtspunkten) wechselt der Weg seine grobe Richtung um 90 Grad nach rechts und verläuft oberhalb des Maisentals in Richtung auf den Fohlenhof St.Johann, der teilweise durch die Bäume bereits in einiger Entfernung erkennbar ist. Sobald man auf die Pferdekoppeln trifft geht man nach links immer parallel zu den Zäunen (bitte die Koppeln nicht überqueren). Etwas versteckt führt uns ein kleiner Abstecher nach links zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick auf den Hohenurach.Ermstal links Metzingen, rechts Dettingen

Geht man den Weg weiter kommt man zu einer größeren Wegkreuzung. Geradeaus kommt man nach mehreren Kiliometern zum Rutschenfelsen, links geht es steil bergab zum Gütersteiner Wasserfall, nach rechts geht es zwischen zwei Koppeln hindurch direkt zum Fohlenhof, der Weg den wir heute nehmen. Hinter dem Fohlenhof hat man die Wahl ob man den Schlenker über die Hohe Warte macht (an Wochentagen muß man den Schlüssel zum Turm am Fohlenhof/Gestütshof organisieren), oder der geteerten Allee zum Gestütshof folgt zurück zum Ausgangspunkt.

Distanz: 10,8km
Gehzeit (sehr gemütlich): 3:20h
Höhendifferenz: 100m

Rossfeld-Tour vom 04.08.2010 (.GPX, .zip)

Durch enge, dunkle Täler unter hohen Felsen: Strohweiler Tour

Montag, 2. August 2010, von: vollkorn

Im ErdtalDie Tour ist nur mit Wanderschuhen zu empfehlen und man sollte ein bisschen Kondition mitbringen.

Startpunkt ist ein Parkplatz an der K6758 von Grabenstetten nach Böhringen unmittelbar an der Abzweigung nach Strohweiler. An jener Abzweigung folgt man rechter Hand einem leicht ansteigenden geteerten Feldweg, welcher parallel zur Straße nach Strohweiler durch Felder verläuft. Sobald man auf die Straße von Strohweiler nach Böhringen trifft (K6705) biegt man nach rechts ab und folgt dieser für ein kurzes Stück. In einer leichten Rechtskurve folgt man geradeaus einem Feldweg bis zum Waldrand. Hier rechts und nach kurzem Wegstück links weiter am Waldrand entlang.

An der nächsten Kreuzung geht man links. Nach 10 Metern zweigt ein schmaler, kaum zu erkennender Weg links ab. Dieser führt mitten durch den Wald entlang eines zum Zeitpunkt der Wanderung ausgetrockneten Bachbetts. Dem Weg folgt man bis zu einer Abzweigung an der man auf die linke Seite des Bachs auf einen schmalen Weg wechselt. Zwischendurch hat man die Wahl ob man links oder rechts des Baches weitergeht.

SchreckeDer Weg rechts des Baches ist stellenweise kaum mehr vorhanden und aufgrund von umgestürzten Bäumen nur schwer passierbar. Ein Hauch von Abenteuer kommt auf. Vermutlich bleibt man besser links, auch der Natur zuliebe. Der Bach gräbt sich an dieser Stelle tief in die Alb ein.

Ab da folgt man immer dem Weg abwärts, bis in den kleinen Ort Schlattstall. Im Ort geht man links (gibt nur eine Möglichkeit). Noch innerorts kann man links einen Abstecher zur laut tosenden Quelle der Schwarzen Lauter machen.

Man folgt dem Tal stetig leicht bergan. Nach mehren Kilometern beginnt der Weg steiler zu werden und endet unterhalb des Schreckenfels. Rechts des Felsens findet sich ein steiler Serpentinenweg (teilweise mit hölzernen Treppenstufen).

Nachdem man die Serpentinen erklommen hat, führt der Weg zuerst leicht bergab und dann wieder in der Verlängerung des Weges bis zum Felsen wieder leicht bergan. An einer Kreuzung gehen wir rechts in ein sehr enges Tal hinein und folgen diesem bis zu unserem Ausgangspunkt.

Distanz: 13,2 km
Gehzeit: 3:20h
Höhendifferenz: 300 m (759 m bei Strohweiler, 450 bei Schlattstall)

» Strohweiler Tour vom 2.8.2010 (GPX, .zip)

Schmaler PfadHochfläche bei Strohweiler

Von der Breitenbachquelle zum Stöffelberg

Sonntag, 25. Juli 2010, von: vollkorn

Startpunkt ist ein Parkplatz links der Straße von Gönningen nach Pfullingen (K6729) direkt gegenüber vom Komposthof Pfullingen (deutlich zu riechen). Wanderschuhe sind empfehlenswert.

Vom Parkplatz aus geht man ein paar Meter vorbei an einem Hundesportplatz und wendet sich dann nach links entlang des Breitenbach aufwärts. Man kann den Weg direkt am Bach (schmal, ggfs. matschig) oder den geschotterten Waldweg etwas links oberhalb gehen. Beide führen nach auf eine Lichtung mit Grillstelle an der Breitenbachquelle. Rechts an der Quelle vorbei führt der Weg entlang eines Baches, welcher die Breitenbachquelle speist sofern er Wasser führt. Im weiteren Verlauf halten wir uns links vom Bach. Am Ende des Tals führt der Weg nach links. An einer Waldkreuzung wendet man sich nach rechts, allerdings nicht den geschotterten Weg, sondern einen schmalen Weg der mit dem Schild Bannwald versehen ist, welcher realtiv steil bergauf führt. Dieser führt an den Rand des Pfullinger Berges auf eine Freifläche. Man wendet sich nach rechts am Waldrand entlang bis man auf einen geschotterten Weg trifft, der ohne große Steigung direkt zum Stöffelberg führt (zwischendurch einmal links halten).

Dort befindet sich an einer Hütte eine Grillstelle mit Aussicht Richtung Reutlingen. Nach einer Ras wendet man sich nach links. Nach ein paar hundert Metern geht man an einer Kreuzung nach links bergab. Der Weg macht nun 3 Serpentinen und führt dann für kurze Zeit aus dem Wald. Man geht den Weg nun für 1,5km entlang biszum nde und wendet sich dann nach links bergab. Wenn man auf die Landstraße trifft wendet man sich nach rechts und kommt nach kurzer Zeit am Parkplatz raus.

Distanz: 7 km
Gehzeit: ca. 2h
Höhendifferenz: 250m

Breitenbach Stöffelberg (.GPX, .zip)

Burgen, Felsen und Höhlen abseits des Lautertals

Sonntag, 25. April 2010, von: albträufler

Start dieser Rundwanderung ist am Wanderparkplatz hinter Anhausen im Lautertal.

Blickt man, die Felsen im Rücken, vom Parkplatz aus in Richtung Lauter so geht es nach links und nach wenigen Metern wieder links einen schmalen Pfad hinauf zur Maisenburg (ausgeschildert). Von der Ruine aus blickt man in das Lautertal hinab, wo sich die Große Lauter malerisch durch die Auen schlängelt.

Auf gleichem Weg geht es den schmalen Pfad zurück, im Lautertal dann links und an der kleinen Kläranlage nochmals links in das Fichteltal.

Bald erscheinen rechts imposante, hochaufragende Felsen. Noch etwas weiter führt rechts ein ausgeschilderter schmaler und steiler Pfad über eine Geröllhalde hinauf zu den Gerberhöhlen. Wenn das große Gitter vor der größten Höhle offen ist, kann man sogar einige Meter hinein gehen (Taschenlampe nicht vergessen).

Noch wenige geländergesicherte Stufen und man erreicht die Albhochfläche, wo sich einst eine der größten Burganlagen Baden-Württembergs (Alt-Hayingen) befunden haben soll. Heute allerdings erkennt man nur mit Mühe noch ein paar Gräben. Nur indem man den Bereich auf dem mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel gekennzeichneten Pfad durchquert, wird die Größe der Anlage erfahrbar.

Der Gelben Gabel nach links folgend kommt man aus dem Wald auf eine Freifläche, rechts blickt man über das Lautertal bis hin zur Burg Derneck und zur Burgruine Hohengundelfingen. Beim Bildstock geht es nochmals links und dann geradeaus auf einen geschotterten Weg ins Hayinger Tal.

Im Frühjahr blühen Buschwindröschen und Lerchensporn, bemooste Felsen säumen den Weg. Bei der ersten Weggabelung geht es links (nicht ausgeschildert) zum Naturtheater Hayingen. Der Weg führt mitten durch das Theater, wo es sogar eine kleine Grillstelle gibt.

Rechts der Tribüne führt ein steiler Weg hinauf bis zum Lauterdörfle. Trifft man auf eine Asphaltstraße folgt man dieser nach links an einigen sehr alten Buchen (Naturdenkmäler) und einem weiteren Bildstock vorbei. Kurz danach geht man geradeaus auf einen Wiesenweg und bald sieht man die Maisenburg samt Nebengebäude von oben. Rechts davon erkennt man die Schülzburg auf der anderen Seite des Tals.

Folgt man dem Wegverlauf und rechts an der Burg vorbei hinab, so kommt man zum Ausgangspunkt zurück, wo sich eine sehr schöne Wiese mit Picknick- und Grillmöglichkeiten direkt an der Lauter befindet.

Länge: ca. 6 km

Eine etwas längere Variante dieser Tour mit Start in Indelhausen und einer Runde durch den Ort Hayingen findet man in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 5

Saisonstart: Schnee in und Alpenblick über dem Fehlatal

Samstag, 27. Februar 2010, von: albträufler

Eine ca. 12 km lange Runde (ca. 3,5 h) führt von Neufra (Hohenzollern) bis zu einem Aussichtspunkt über Hettingen, von dem aus man mit Glück Alpensicht hat, und zurück durch das Fehlatal.

Beim Wanderparktplatz am Friedhof von Neufra wird gestartet. Ein kurzes Stück geht es links des Bachs im Fehlatal entlang. Eine Abzweigung führt halbhalblinks nach oben, wo man auf ein Sträßchen und die Bahnlinie stößt. Kurz bevor der Weg nach links über die Bahn führt, geht man rechts in einen breiten Waldweg.

Immer dem Wegverlauf folgend stößt man auf der Albhochfläche auf eine Asphaltstraße, der man nach rechts folgt, zunächst noch an Freiflächen vorbei, dann in den Wald hinein, wo sie zum geschotterten Waldweg wird. Im Winter hat man nach einem kurzem Stück im Wald links gute Sicht auf die Schleifen der Lauchert im Tal und auf die Teufelssfelsen.

Dort, wo von links ein breiter Serpentinenweg heraufkommt, biegt man nach rechts auf einen breiten Waldweg ab (gelbe Raute). Nun geht es eine ganze Weile stets geradeaus bis zu einer beschilderten Kreuzung und noch 400m weiter bis zum Aussichtspunkt Enzenbarn. Von dort blickt man auf den Zusammenfluss von Lauchert und Fehla, auf Hettingen und bei guter Sicht auch auf die Alpen.

Zurück bei der Kreuzung geht man den Weg nach links hinab ins Fehlatal. Von dort folgt man stets dem Verlauf des Tales und kann nach Lust und Laune auch mal die Flussseite über eines der kleinen Brückchen wechseln. Im Naturschutzgebiet ist es selbstverständlich, dass man auf den Wegen bleibt.

Ca. 2,5 km vor Neufra gibt es die Möglichkeit, einen Abstecher hinauf zum Alten Schloss zu unternehmen (ausgeschildert).

Kurz danach kommt eine Kreuzung, die ganz offensichtlich falsch beschildert ist (s. Foto), dort nicht irritieren lassen, die Schilder für Neufra und Hettingen zeigen in die exakt umgekehrte Richtung.

Winterspaziergang auf dem Roßfeld

Samstag, 6. Februar 2010, von: albträufler

Alle jammern über den Winter und den Schnee – andererseits gibt es momentan kaum etwas Schöneres als durch den Tiefschnee zu stapfen. Nur das Knirschen durchbricht die Stille, die sich über die Landschaft legt.

Viele werden den Roßberg bei Reutlingen kennen, ist er doch mit seinem Aussichtsturm samt Gaststätte und Wanderheim ein beliebtes Ausflugsziel.

Nicht ganz so bekannt hingegen sind die weitläufigen Wiesen um den Roßberg herum. Vom Roßbergparkplatz aus kann man zum Beispiel in einer guten Stunde den Buoberg erkunden. Dieser Ausliegerberg (Zeugenberg) ist wie eine schmale Klippe, die nur noch über einen Steg mit der Albhochfläche verbunden ist.

Man geht dazu vom Parkplatz mit der Baumallee aus ein kurzes Stück die Straße nach Genkingen zurück bis von links die alte Steige heraufkommt. Kurz danach biegt nach links ein Wiesenweg ab, dem man stets geradeaus folgt bis man oberhalb der Gönninger Seen an den Albtrauf gelangt. Die Seen kann man allerdings nur im Winter erahnen. Zurück geht es auf gleichem Weg bis zur Straße, die man dann überquert und so in einem Bogen wieder zum Parkplatz kommt.

Alternativ dazu kann man nach Überquerung der alten Steige nach links abbiegen, am Grillplatz vorbei und dann stets den Albtrauf links liegen lassen. Viele spannende Informationen und die genaue Wegbeschreibung dieser Variante findet man auch in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 1.

Wer den Spaziergang zur Halbtageswanderung ausbauen möchte, kann anschließend noch auf den Roßberg hinauf und die herrliche Aussicht vom Turm oder vom Aussichtspunkt am Quenstedt-Denkmal genießen und von dort noch weiter zur darunter liegenden Schönbergwiese weiterwandern.

Rundwanderung: Lautertal – Tiefental – Steighöfe – Burg Derneck

Sonntag, 20. September 2009, von: albträufler

Diese kleine Runde ist eine relativ kurze und gemütliche Halbtagestour (ca. 2 Stunden). Sie startet am Wanderparkplatz im Lautertal unterhalb der Burg Derneck direkt nach der kleinen Lauterbrücke rechts an der Straße nach Münzdorf.

Man geht vom Parkplatz aus ein kurzes Stück die Asphaltstraße Richtung Münzdorf hinauf, bis man rechts in einen Schotterweg (braunes Schild “AV Wanderheim Burg Derneck”) einbiegt. Kurz davor geht ein schmaler Pfad direkt zur Burg Derneck, die wir aber erst auf dem Rückweg besuchen.

Der Schotterweg geht mehr oder weniger immer geradeaus, nach einiger Zeit kommt ein Abzweig nach rechts, den man ignoriert. Hier beginnt das Tiefental, welches stetig aber gemütlich ansteigt. So gelangt man durch dieses für die Alb so typische Tal zwischen Hangschluchtwäldern und Kalkfelsen hinauf auf die Albhochfläche.

Sobald sich der Wald etwas gelichtet und man die Hochfläche fast erreicht hat, führt nach rechts leicht aufwärts ein breiter Wiesenweg über eine Wacholderheide (beim Krähenberg).

Der Weg trifft auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. Dieser mündet in eine Asphaltstraße, wo man ebenfalls nach rechts geht. In der Ferne sieht man schon die Steighöfe und dahinter den Wasserturm von Dürrenstetten. Man mag gar nicht glauben, dass dazwischen das tief eingeschnittene Lautertal liegt.

Bei den Steighöfen gibt es einen schönen Picknickplatz samt Hütte und im Demeterhof nebenan kann man bei Bedarf im kürzlich eröffneten Hofladen das Picknick noch etwas anreichern.

Vom Picknickplatz aus ist der Aussichtspunkt Bürzel ausgeschildert, von dem aus man einen großartigen Blick auf Gundelfingen im Lautertal mit den beiden Burgen Nieder- und Hohengundelfingen hat.

Vom Aussichtspunkt aus geht man zurück biegt nach dem Hof links auf die Asphaltstraße ab und folgt dieser einen knappen Kilometer bis man vor sich eine Hütte sieht. Dort geht ein Schotterweg nach rechts, der gleich wieder eine Linkskurve macht. An der nächsten T-Kreuzung geht man rechts Richtung Wald (Kreuz am Waldrand).

Man geht den Waldweg ein Stück entlang und nach einer Linkskurve biegt man an einer weiteren T-Kreuzung links ab auf einen weiteren breiten Waldweg. Dieser mündet nach einer Weile in eine Wiese, auf die man nicht weiter geht, sondern rechts nach einem Weg sucht, der etwas versteckt und zugewachsen scheint, aber doch noch gut erkennbar bei genauerem Hinsehen.

Dieser Weg wird offensichtlich nicht häufig benutzt, dennoch ist der Wegverlauf stets gut erkennbar. Nach einer Weile trifft man auf einen breiten Schotterweg, dem man nach rechts folgt, wo sich der große Grill- und Spielplatz unterhalb der Burg Derneck befindet.

Es geht geradeaus weiter auf dem breiten Weg, den man in der nächsten Linkskurve verlässt, um geradeaus einen schmalen Waldpfad hinauf zu gehen. Nach wenigen hundert Metern kommt von rechts ein Pfad herauf und noch ein paar Schritte weiter steht man vor Burg Derneck (Einkehr), von deren Turm man einen schönen Blick genießen kann.

Von der Burg kommend geht man rechts und gleich wieder rechts die Stufen hinunter (Beschilderung “Wanderparkplatz im Lautertal”). An der Straße angekommen, sind es nur noch ein paar Schritte nach rechts zurück zum Ausgangspunkt.

Rundwanderung: Raichberg – Maria Zell – Hohenzollern – Zellerhorn

Sonntag, 13. September 2009, von: albträufler

Ein Klassiker unter den Albtraufwanderungen ist sicherlich diese Tour vom Raichberg (956 m ü. NN) zum Hohenzollern und zurück. Dabei wandert man von der Alb hinunter, dann hinauf zur Burg Hohenzollern und das Ganze zurück (ca. 500 Höhenmeter, ca. 10 km).

Die Wege und Ziele sind gut ausgeschildert, allerdings steht standardmäßig 2 km als Entfernungsangabe bis zur nächsten Zwischenetappe, egal ob es sich tatsächlich um 1,4 km oder 2,8 km handelt.

Start ist beim Wanderparkplatz am Nägelehaus auf dem Raichberg bei Albstadt-Onstmettingen. Das Haus im Rücken geht man dem Wegzeichen blaues Dreieck folgend nach rechts zum Wald, dann durch ein Tal mit einem Pflanzenlehrpfad und hinauf zum Hangenden Stein, wo man auf den HW1 (Wegzeichen roter Balken) stößt, dem man nach links am Albrand entlang folgt.

Hier findet man entlang des Albtraufs einen großen Spalt im Boden, der sich weiter entlang des Weges fortsetzt und später sogenannte Höllenlöcher ausbildet, wo irgendwann einmal die Albkante abbrechen wird. Man folgt dem HW1 bis zu einem Abzweig nach rechts unten Richtung Maria Zell.

Hier geht es auf einem schmalen Serpentinenpfad den steilen Albtrauf hinunter, danach rechts auf einen Schotterweg, der eine Linkskurve macht und dann geradeaus bis zu einer Hütte führt, wo es nach rechts noch ein paar Schritte hinunter bis zur Wallfahrtskapelle Maria Zell mit einem schönen Blick sowohl ins Tal als auch auf die Burg Hohenzollern.

Oberhalb der Kapelle folgt man dem Schotterweg in Richtung Burg bis zu einem Sattelpunkt mit vielen verschiedenen Wegweisern (Hexenlinde, 670 m ü. NN). Von dort geht es stetig hinauf zur Burg Hohenzollern (855 m ü. NN), wo man je nach Belieben die Burg erkunden, an einer Führung teilnehmen oder in die Burgschenke einkehren kann.

Auf gleichem Weg geht man zurück zur Wegkreuzung Hexenlinde und weiter zur Hütte oberhalb der Kapelle Maria Zell (der Beschilderung “Zellerhorn” folgend). Nun geht es stets dem HW1 (roter Balken) folgend wieder steil und in Serpentinen auf die Alb hinauf bis zum Aussichtsfels Zellerhorn. Die letzen Meter führen über Treppen und danach eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Albvorland und die Burg, auf der man sich soeben noch befand.

Immer weiter folgt man dem HW1 nun wieder am Albtrauf entlang bis zum Backofenfels, von dem man ebenfalls eine schöne Aussicht genießen kann. Dort verlässt man den Albrandweg und nimmt den Wiesenweg quer über die Wacholderheide, der zurück zum Nägelehaus führt.

Wer eine Ganztagswanderung daraus machen möchte, könnte z.B. in Onstmettingen starten und die Strecke über die Wiesen und die Wacholderheide mit in die Wanderung einbeziehen.

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