Archiv der Kategorie: .leicht

Erpeler Ley über dem Rheintal

Eine spezielle Idee des Tourismus im Siebengebirge hatte mein Interesse geweckt: das „ergebnisoffene Nichtstun“ – auf der Suche nach ruhigen Orten und nicht unbedingt einer festen Route folgend. Einer dieser Orte ist die Erpeler Ley – ein Fels über dem Rheintal südlich von Bonn – tatsächlich ein schönes Plätzchen.

Die Erpeler Ley ist von Erpel aus über eine schmale Serpentinenstraße aus zu erreichen. So etwas ist uns ja von der Schwäbischen Alb auch bekannt.

Man kann vom großen Parkplatz aus rund um das Hochplateau spazieren und dabei die verschiedenen Ausblicke ins Rheintal, in die Eifel oder zu den vulkanischen Basaltsäulen genießen. Eine Infotafel gibt Auskunft über den vulkanischen Ursprung dieses Nationalen Geotops.

Die Erpeler Ley (= Fels) liegt direkt am Rheinsteig (320 km, 21 Etappen, 11.700 Höhenmeter) und bietet natürlich viele Möglichkeiten weiter zu wandern und die Gegend zu erkunden.

Länge: 0,5 km (bzw. beliebig)
Dauer: 15 min (bzw. beliebig)
Anstieg: kaum

Download albtips-de-Erpeler-Ley.gpx (.zip)

Gezeitenpfad auf der Insel Baltrum

Wo heute die Schwäbische Alb ist, war einmal Meer. Die imposanten Kalkfelsen und die Karstformationen der Alb bestehen aus den über Jahrmillionen abgelagerten Resten von Muscheln und Schalentieren. Ein Exkurs ans Meer zu einem Lehrpfad ist in diesem Zusammenhang durchaus interessant.

Beschreibung folgt …

Länge: 7,8 km
Dauer: ca. 3 h (beliebig)
Anstiege: ca. 50 hm (höchster Punkt: 19 hm)

Download albtips-de-Baltrum-Gezeitenpfad.gpx (.zip)

Über den Albrand hinaus: Rund um das Moormuseum Emsland (€)

Plattes Land, feuchtes Land – ganz anders als die Schwäbische Alb, wo es nur sehr wenige Moore gibt. Und auch rund um den heutigen Naturpark wurde lange Torf abgebaut. 

In diesen Teil des Außengeländes kommt man nur über das Moormuseum Emsland, wofür man Eintritt bezahlen muss. Drumherum gibt es aber viele Rad- und Wanderwege. Das Museum hat zwei große Gebäude mit einer interessanten Ausstellung insbesondere zur Geschichte der Region im Bezug auf den Torfabbau. Was meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt, ist der Naturschutzgedanke, aber darüber kann man sich dann im Gelände informieren.

Zunächst geht man von Ausstellungshalle 1 zu Ausstellungshalle 2. Kurz vor Ausstellungshalle 2 biegt ein Weg nach links ab. Der GPX-Track führt zunächst nach rechts und dann in einem großen Bogen um das Moor-Gelände herum. Man kann dort beliebig die Wege, Pfade und Bohlenwege abgehen und sich an den Infotafeln informieren.

Neben Infos zur Natur (Wiesen, Gewässer etc.) gibt es auch einen kleinen Schaubauernhof und einen Spielplatz.

Länge: ca. 2,3 km (beliebig)
Dauer: ca. 1 h (beliebig)
Anstiege: nicht spürbar

Download albtips-de-Emsland-Moormuseum.gpx (.zip)