Schlagwort-Archive: Gütersteiner Wasserfälle

Spendenwanderung zum Wasserfall

Zum ersten Mal haben wir an der Spendenwanderung teilgenommen und zwar zu elft. Es war eine sehr schöne, abwechslungsreiche Runde zu den Uracher und Gütersteiner Wasserfällen, zum Fohlenhof und zur Rohrauer Hütte.

Nach und nach trafen alle am Treffpunkt Eppenzill Festplatz ein und schon wurden wir von einer Mitwanderin mit Zwetschgenkuchen verwöhnt.

Als alle trotz Straßensperrungen den Weg dorthin gefunden hatten, starteten wir zum Eppenzillfels, von dem aus man einen ersten herrlichen Blick auf das Wandergebiet genießen konnte.

Am Albtrauf ging es weiter, dann auf einem schönen Pfad und über alte Treppen an Felsen entlang hinab zum Uracher Wasserfall. Dort war schon einiges los. Er ist nun einmal das beliebteste Ziel der Region.

Spendenwanderung 2020Weiter wanderten wir durch die „Hölle“ – eine steinige Gegend direkt unterhalb der Rutschenfelsen, steil hinauf zum Runden Berg und wieder runter zu den Gütersteiner Wasserfällen. Dort mussten wir „zum Beweis“ unserer Teilnahme an der Spendenwanderung 2020 ein Gruppenfoto machen, um unsere erwanderte Spende später dem Verein Muli und Mensch zukommen lassen zu können.

Nach einem weiteren schweißtreibenden Anstieg ging es durch den Fohlenhof und weiter zur Rohrauer Hütte. Dort legten wir eine schöne Pause ein und konnten am Naturfreundehaus unseren Hunger und vor allem dem Durst stillen.

Schließlich ging es noch vorbei am Rutschenbrunnen zu den Rutschenfelsen mit erneut einem sagenhaft schönen Ausblick. Dann war es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 9 km
Dauer: 5 h (mit Pausen)
Anstiege: ca. 340 hm

Uracher Wasserfallsteig: „Schönster Wanderweg Deutschlands 2016“

Wasserfallsteig im UNESCO Biosphärenreservat Schwäbische Alb ist der Sieger bei der Wahl „Deutschlands Schönster Wanderweg 2016“

Bad Urach, den 11. August 2016

Der Bad Uracher Wasserfallsteig ist „Deutschlands Schönster Wanderweg 2016“. Eine Expertenjury des „Wandermagazins“ hatte den Premiumwanderweg Anfang des Jahres nominiert. Von Anfang Januar bis Ende Juni konnte das Publikum im Internet oder per Postkarte abstimmen und den schönsten Wanderweg Deutschlands wählen. Gewählt werden konnte in zwei Kategorien zwischen zehn Tagestouren und fünf Weitwanderwegen aus ganz Deutschland. Mit knapp 31% der abgegebenen Stimmen hat sich der Wasserfallsteig unter seinen Konkurrenten durchgesetzt und in der Kategorie „Tagestouren“ die begehrte Auszeichnung für die Schwäbische Alb geholt.


In dem von der Fachzeitschrift „Wandermagazin“ veranstalteten Wettbewerb haben insgesamt 22.162 Wanderfans ihre Stimme abgegeben, so viele wie nie zuvor. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen wertvollen Preis gewinnen konnten und die Wanderer unseren Weg gewählt haben. Etwa jeder Dritte hat für den Wasserfallsteig abgestimmt. Dieses Ergebnis spricht für die Attraktivität unseres Weges“, sagt Bad Urachs Tourismuschef Torsten Clement.

Der Wasserfallsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege Grafensteige, die zu den Naturschönheiten rund um Bad Urach führen. Er verläuft auf einer Gesamtlänge von 10 Kilometern im Bereich des Schwäbischen Albtraufs und verbindet das Tal mit der Hochfläche. Der Wasserfallsteig führt durch die traumhafte Landschaft des UNESCO Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb – ein Erlebnis erster Klasse. Im Hangbereich passieren die Wanderer auf schmalen Waldpfaden zwei beeindruckende Wasserfälle, den Uracher und den Gütersteiner Wasserfall. Entlang der Albkante besticht der Weg die Naturliebhaber mit schroffen Felsen und atemberaubenden Ausblicken über die Hügellandschaft der Schwäbischen Alb. Der Weg über die Hochebene ist gekennzeichnet von endlosen Feld- und Weideflächen. Im Tal schlängelt sich der Weg dann entlang des rauschenden Brühlbachs und über Streuobstwiesen.

Uracher Wasserfallsteig nominiert als Deutschland schönster Wanderweg„Wir danken allen Wanderfans, die für den Wasserfallsteig gestimmt haben und wünschen allen, die ihn noch nicht kennen viel Spaß in Bad Urach und auf dem schönsten Wanderweg Deutschlands“, so Clement.

Die offizielle Preisverleihung und Urkundenübergabe durch das Wandermagazin erfolgt am Samstag, 3. September im Rahmen der Wander- und Trekkingmesse „TourNatur“ in Düsseldorf.

Weitere Informationen zum Wasserfallsteig und zu den Grafensteigen erhält man unter www.badurach-grafensteige.de.

Radtour: Zellertal, Rutschenfelsen, Ermstal

Es geht immer bergauf und man hat immer Gegenwind, ist eine alte Radfahrer-Weisheit. An diesem Tag an dem der Wetterdienst ein Windwarnung ausgesprochen hat gehts mit dem Rad auf die Alb hoch. Erstes Ziel ist die alte Bahnstrecke Reutlingen-Unterhausen, welche mittlerweile als Radweg genutzt wird. Auf diese Weise geht es mit gleichbleibend geringer Steigung bis nach Unterhausen (trotzdem 100m rauf auf 10km).

Blick von der Steige zurück ins Zellertal

Kurz vor einer Tankstelle in Unterhausen wird die B312 überquert und wenn man die Richtung beibehält (90 Grad zur B312), dann kommt man nach einer  leichten Steigung irgendwann ans Ortsende, wo das Zellertal beginnt. Hier beginnt die Albsteige nach Göllesberg. Zuerst noch relativ flach geht es bis zu einer Engstelle, welche vom Hochwasser letztes Jahr noch übrig geblieben ist. Kurz danach beginnt der eigentliche Anstieg. Die Geräusche, welche vom nahe liegenden Schützenhaus ans Ohr gelangen, erhöhen die Motivation die Steige möglichst schnell zurückzulegen. Trotzdem sollte man sich noch im unteren Drittel den erfrischenden Ziegelbrunnen nicht entgehen lassen.

Hat man sich von 400m bei Reutlingen auf 700m hochgetreten, erreicht man den Ortsteil Göllesberg. Vor dem Ortschild geht rechts zum Stahleck. Unmittelbar davor fährt man links auf einen Schotterweg in den Wald. Nachdem man den Wald verlassen hat, führt ein mit 2 Asphaltstreifen ausgestatteter Weg nach rechts.  Kurz drauf trifft man auf den Heerweg fährt hier rechts und gleich wieder links eine kleine Steigung hinauf. So erreicht man Würtingen, welches man auf dem Weg nach Bleichstetten durchquert. Rechts neben der Hauptstraße nach Bleichstetten führt ein zwar etwas steilerer Weg nach oben, aber man ist sicher vor Autos.

Nachdem man Bleichstetten gestreift hat, geht es nach links zur Rohrauer Hütte und zum Rutschenfelsen (hier hat der Wind besonders geblasen). Beide eignen sich für eine Rast. Vom Rutschenfelsen geht es nach rechts vorbei am Rutschenbrünnele – einer Doline mit Quelle – Richtung Fohlenhof. An einer T-Kreuzung im Wald geht es nach rechts die Fohlensteige abwärts. Hier lohnt in der zweiten Serpentine ein Abstecher zu den Gütersteiner Wasserfällen. Nachdem am unteren Ende der Fohlensteige der Schmerz vom permanenten Betätigen der Bremse (steil, Schotter, Spurrillen) die Hände verlassen hat, geht es nach rechts talabwärts. Heute war an den Wanderparkplätzen des Uracher Wasserfalls ein regelrechter Volkswandertag zu besichtigen. An der Wasserfallkreuzung wird die B28 überquert. Ab hier folgt man dem Radweg durchs Ermstal, vorbei an Streuobstwiesen und Weinbergen bis zum Bahnhof in Metzingen.

Metzingen durchquert man mit dem Ziel zur alten B312 Auffahrt zu kommen, welche unterquert wird. Ab dann geht es immer – mal rechts mal links der Eisenbahnstrecke vorbei am Hexenhäusle, dem Tierheim, Sondelfingen und dem alten Güterbahnhof ins Zentrum von Reutlingen. 48km in netto 3h, bei 700 Höhenmetern Anstiegen.

Download albtips.de – Zellertal Rutschenfelsen Ermstal.gpx(.zip)


Radtouren in der Nähe:
8 Flüsse Radtour (rot)
Auf 2 Rädern zum höchsten Punkt Reutlingens (orange)
Kalkofensteige und Zellertal (braun)