albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Tag: Wackerstein

Unterhosen, Wackersteine und Nebel

Samstag, 17. September 2011, von:

Diese Tour führt an den Albrand bei Pfullingen. Sie beginnt am Wanderparkplatz Wanne unterhalb der Pfullinger “Underhos”. Die Anfahrt und Abfahrt zum Parkplatz ist allein schon die Tour wert. Von Pfullingen Richtung Unterhausen fahrend, biegt man bei einem großen Gartenbaubetrieb rechts ab und folgt der Straße ein paar hundert Meter parallel zur B312. Dann geht es rechts weg Richtung Schönberg/Wanne. Auf einem engen nur in einer Richtung befahrbaren Sträßchen, fährt man mehrere Kilometer durch die Wälder des Albtrauf hinauf bis direkt zum Parkplatz.

Die Abfahrt führt auf anderem aber ebenso schönem Weg zurück. Vom Parkplatz aus geht man an der Schranke links hinauf bis zum Waldrand und geht dann ein paar Meter links bevor es in den Wald hinein und hinauf auf den Schönberg geht. Man kann hier mit Flipflops (wie andere Wanderer bewiesen haben) hinauf gehen, aber wenn man seine Knöchel mag, zieht man doch lieber geeignetes Schuhwerk an. Oben angekommen ist eine Begehung der Unterhose Pflicht. Von dem ständig geöffneten Aussichtsturm hat man einen wunderschönen Rundblick. Am Fuß des Turms laden ein paar Bänke und ein Grillplatz zur Rast ein. Anschließend geht man über die Wiese leicht links haltend auf den Waldrand zu. Im Wald hält man sich zuerst leicht links bergab, bevor es an einer Wegkreuzung scharf rechts zum Hinteren Sättele geht. Das Hintere Sättele ist ein Kreuzungspunkt für ca. 7 Wanderwege.

Wir wenden uns nach links auf engen Wegen hinab ins Reissenbachtal. Der Weg geht irgendwann in einen geteerten Landwirtschaftsweg über, dem wir bis zu einer T-Kreuzung. Nach links geht es wenige Meter nach Unterhausen. Wir gehen aber nach rechts das Reissenbachtal bergauf. An einer Wegkreuzung mit einem großen Holzgebäude gehen wir nach rechts wenige hundert Meter zur Quelle des Reissenbachs. Der Reissenbach kommt direkt unter den Wurzeln eines alten Baums hervorgesprudelt und bildet einen kleinen See. An dessen Ausfluß ist eine Kneippanlage eingebaut. Wenige Meter weiter ist ein Spielplatz.

Reissenbachquelle Nach kurzer Rast gehen wir zurück zu der Wegkreuzung und gehen nach rechts bergauf, nach wenigen Metern gehen wir wieder rechts auf einen kleinen Wanderweg, der sich oberhalb der Reissenbachquelle den Albtrauf hinauf schlängelt. Als ich hier gegangen bin, lagen ein paar Bäume quer über dem Weg. Kurz bevor man oben ankommt, kommt man an einem vermutlich alternativen Eingang zur Nebelhöhle (oder Notausgang?) vorbei. Oben kommt man am Festplatz bei der Nebelhöhle an. Der Besuch der Nebelhöhle und des dazugehörigen Gastronomiebetriebs lädt am Wochenende viele Menschen ein.

Von der Nebehöhle gehen wir weiter Richtung Won. Bei der Nebelhöhle ist der Weg dorthin noch ausgeschildert aber nach wenigen hundert Metern fehlt ein Schild das uns rechts leicht bergab führt. Ab da geht es immer geradeaus. Über eine große Wiese (Won) wandert man Richtung Wackerstein. Am Ende der Wiese geht man nach rechts über einen Grat und durch einen Felsdurchbruch, welcher ein idealer Platz für einen Hinterhalt wäre. Kurz danach muß man wenige Meter “klettern”, danach geht es aber relativ sanft bergan zum Wackerstein, von dem man wieder eine schöne Aussicht auf Pfullingen und der Georgenberg hat. Wenige Meter entfernt bei einer Holzhütte findet sich auch ein Grillplatz, der zu einer Rast einlädt. Blick auf die Achalm vom Wackerstein

An der Holzhütte geht man nun links leicht bergab. Nach der Überquerung eines größeren Weges geht man nach links, steil den Berg hinab. Unter kommt man am zuvor erwähnten Hinteren Sättele raus. Man geht nun nicht den Weg zurück den man gekommen ist, sondern den Weg der unmittelbar links davon verläuft. Er führt ungefähr auf gleicher Höhe links um den Schönberg herum direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Distanz: 10,9 km

Gehzeit: 2h (Brutto 4h)

Höhendifferenz: 486m

Datum: 15.7.2011

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Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück

Montag, 25. April 2011, von:

Diese Tour startet am Wanderparkplatz Ramstel (ca. 630 m.ü.N.N.) bei den Gönninger Seen. Man folgt dem Wanderzeichen Blaues Dreieck und geht das gemächlich ansteigende Ramsteltal hinauf. Das Plätschern des Bächleins ist nicht nur beruhigend, sondern auch eher selten auf der Alb. Wo der breite Schotterweg rechts abbiegt, wird unser Weg zu einem schmalen Pfad weiter geradeaus und etwas steiler den Berg hinauf.


Zwischen Bäumen, die abenteuerlich auf Felsen wurzeln, erreicht man den Albtrauf, geht ein paar Schritte nach rechts und trifft auf den Hauptwanderweg HW1 (Rotes Dreieck), dem wir nach links folgen. Wir überqueren die L382 und folgen dem Weg bis kurz vor die Nebelhöhle (Einkehr, Grillplatz, Höhlenbesichtigung).

Wer nicht zur Nebelhöhle möchte, biegt nach links auf den “Unteren Grubenweg” (Holzschild) ab. Bald trifft man auf das weitläufige Naturschutzgebiet Won (800 m ü. NN). Es lohnt sich, zum höchsten Punkt der Wiese hinaufzugehen, denn von dort hat man einen herrlichen Rumdumblick vom Wackerstein bis hin zum Lichtenstein.

Kehrt man zum Hauptweg über die Wiese zurück, befindet man sich auf dem HW5 (Roter Balken), der hinauf zum Wackerstein (825 m ü. NN) führt, von dem man einen traumhaften Blick in Richtung Albvorland genießt. Schutzhütte und Grillstelle am Hauptweg.

Vom Wackerstein aus geht man bis zum Won den gleichen Weg zurück und folgt dann ab dem Won dem Wanderzeichen Blaues Dreieck bis zum Wanderparkplatz Ruoffseck. Man überquert erneut die L382 und steigt gemächlich über einen Wiesenweg (Blaue Gabel) zum Gielsberg hinauf. Kurz nachdem man nach links in den Wald abzweigt und es wieder bergab geht, kommt man zum Aussichtspunkt Gielsberg (810 m.ü.N.N.).

Es geht steil bergab zum Wanderparkplatz Pfullinger Berg. Dort führt der Weg nach links zu den Pfullinger Hochwiesen, wo man in Frühling und Sommer eine Vielzahl schöner Magerwiesen-Blüten findet.

Nach einer Runde über die Wiesen kehrt man zurück zu einer Baumgruppe am Waldrand. Eines der vielen Wanderschilder gibt den Rückweg zum Ausgangspunkt (Wanderparkplatz Ramstel) mit 1 km an. Es geht noch einmal steil durch den Wald hinab.

Länge: ca. 17 km (inkl. ausgedehnte Runden über die Wiesen)
Anstiege: Ramstel, Won, Gielsberg

Die gleiche Tour am 10. April 2010, die Vegetation doch ganz anders:


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Streckenwanderung: Traifelberg – Lichtenstein – Linsenbühl – Gießstein – Nebelhöhle – Won – Wackerstein – Schönberg – Wanne – Pfullingen

Sonntag, 29. August 2010, von:

Dass diese Wanderung ein echter Albklassiker ist, zeigt schon die Tatsache, dass uns heute mehr Leute begegnet sind, als im ganzen letzten Jahr zusammen auf anderen Wanderungen. Obwohl wir “auf der Alb” starten und stets oben dem Albtrauf folgen, summieren sich die Höhenmeter doch beim stetigen Auf und Ab.

Von der Bushaltestelle Traifelberg (705 m ü. NN) aus folgen wir stets dem HW1, der schon bald für einige Kilometer gleich wie der HW5 verläuft. Die beiden sehr gut ausgeschilderten Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins bringen uns nacheinander zur Ruine Alter Lichtenstein, zum Schloss Lichtenstein (817 m ü. NN – Schlossschenke, Altes Forsthaus, Kletterpark), zum Linsenbühl, zum Gießstein (791 m ü. NN) und zur Nebelhöhle. Man folgt einfach dem Wanderzeichen Rotes Dreieck.

Kurz vor der Nebelhöhle trennen sich die beiden Wege und wir gehen weiter auf dem HW5 (Roter Balken) über den Won (800 m ü. NN), ein Naturschutzgebiet in Form einer großen Wiese mit vielen interessanten Bäumen: eine wohltuende Abwechslung zu dem sonst meist im Wald und am Albtrauf verlaufenden Weg. Weiter geht es zum Aussichtsfelsen Wackerstein (825 m ü. NN), hinab zum Hinteren Sättele (721 m ü. NN) und wieder hinauf zum Schönberg (793 m ü. NN) mit dem “Unterhosenturm”.

Von dort führt der HW5 stets recht steil hinab, dann quer über die Wanne (699 m ü. NN, eine weitere große Wiese), und in Serpentinen bis an den Ortsrand von Pfullingen, wo man an der Echaz entlang (WasserErlebnisPfad Echaz) bis zur Ortsmitte (gut 400 m ü. NN) gehen kann.

Strecke: ca. 15 km
Anstiege: leichtes Auf und Ab
Grillplätze, Grillstellen: Nebelhöhle, Wackerstein, Wanne

Vom Pfullinger Alsberg über das Maustäle nach Pfullingen

Freitag, 10. April 2009, von:

Start: Pfullingen, Endhaltestelle der RSV Buslinie 2 am Alsberg

Vom Kreisel bei der Haltestelle am Alsberg aus geht man ein paar Schritte weiter und dann nach links an der letzten Häuserreihe entlang steil hinauf. Oben geht es nach rechts. Bei einer Waldwegekreuzung gibt es links einen steilen, direkten Weg hinauf auf die Wanne und einen Weg, der nach rechts auf gleichbleibender Höhe weiterführt.

Hier nimmt man den Pfad, der von dem linken, steilen Weg nach ein paar Metern nach rechts abbiegt. Über das Maustäle gelangt man hinauf auf die Wanne (Grillplätze). Abstecher weiter zum Schönbergturm (“Onderhos”) und/oder zum Wackerstein möglich.

Vom Denkmal unter einer Baumgruppe in der Mitte der weitläufigen Wiese geht man in Richtung Albtrauf und stößt auf den HW5, der hinab nach Pfullingen (RSV Buslinie 2) führt.

Länge: ca. 5 km
Langgezogener Albaufstieg, Abstieg über Serpentinen

Vom Lippental über’s Sättele und den Wackerstein zu Schönberg und Wanne

Sonntag, 27. April 2008, von:

Die Route durch das Lippental ist besonders im Frühjahr schön, wenn der Lerchensporn blüht. Sie beginnt zwischen Unterhausen und Pfullingen an der Auffahrt zum Schönberg. Dort gibt es eine Parkmöglichkeit. Von der Fahrstraße biegt schon bald ein Waldweg nach rechts ab, der immer geradeaus das Lippental hinauf führt. Kurz nachdem man die Straße noch einmal überquert hat, geht man links einen schmalen Pfad in Serpentinen hinauf bis zum Vorderen Sättele, wo man erneut auf die Fahrstraße stößt.

Dort folgt man der Beschilderung zum Hinteren Sättele und weiter bis zum Wackerstein. Dieser Fels bietet einen herrlichen Ausblick ins Albvorland und auf die Albhochfläche mit der großen Wiese “Won”.

Zum Schönberg geht es zunächst ein Stück auf gleichem Weg zurück hinab zum Hinteren Sättele und wieder bergauf zum Schönberg. Dort steht ein Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins, der im Volksmund aufgrund seiner Form auch gerne “Onderhos” (Unterhose) genannt wird. Weht die Fahne vom Turm, so ist er geöffnet und bewirtschaftet. Von oben überblickt man die gesamte Umgebung.

Die umgebende Wiese ist ein Naturschutzgebiet, auf dem viele seltene Blumen und Orchideen wachsen. Rund um dem Turm laden Tische und Grillstellen zum Picknicken ein.

Nicht weit ist es bis zur Wanne, einer weiteren schönen und weitläufigen Wiese unterhalb des Schönbergs. Von dort aus kann man dem HW5 folgend nach Pfullingen oder Reutlingen gehen. Geht man beim Albabstieg auf dem HW5 in der zweiten Linkskurve nach rechts kommt man auch zum Ausgangspunkt zurück.

Spaziergang von der Pfullinger Wanne zum Kletterfels Wackerstein

Samstag, 3. November 2007, von:

Diesen ausgedehnten Spaziergang startet man an der Pfullinger Wanne. Zum dortigen Wanderparkplatz gelangt man, wenn man von der alten Straße zwischen Pfullingen und Unterhausen an der großen Gärtnerei rechts abbiegt.

Vom Parkplatz aus passiert man zunächst die Schranke und folgt dem Schotterweg über die Wiese. Nach wenigen Minuten kommt schon der Wackerstein in Sicht. Man folgt dem Weg bis zum Hinteren Sättele, wo an einem alten Baum unzählige Wanderziele ausgeschildert sind.

Wir folgen dem Wanderzeichen HW5 (Rotes Dreieck), welches uns in Serpentinen durch den Wald hinauf führt bis zu dem sehr exponierten Wackerstein mit einer großartigen Aussicht ins Albvorland. Auch wenn man sich zunächst alleine wähnt, kann es passieren, dass von unten plötzlich ein Kletterer den Gipfel des Fels erklimmt.

Auf gleichem Weg geht es zurück. Wer noch nicht genug hat, kann stattdessen am Hinteren Sättele halbrechts abbiegen hinauf zum Schönberg mit seiner ebenfalls sehr schönen Wiese und dem Aussichtsturm mit dem schrägen aber passenden Namen “Unterhose” (alles gut ausgeschildert).

Von dort geht es ebenfalls zurück zur Wanne. Auf dieser Wiese kann man ebenfalls noch einige Zeit verbringen sowie viele Naturschönheiten entdecken, während man zu den beiden Aussichtspunkten spaziert.

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