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Farbtopf der Schwäbischen Alb

Ende August und die Natur gibt alles – einen großartigen Farbtopf der Schwäbischen Alb konnte man heute beim Wandern oder Spazieren entdecken.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einem kleinen Sträßchen von Pfullingen über die Gärtnerei Hortense Richtung Schönberg hält man am Parkplatz Wanne.

Von dort folgt man der Beschildung hinauf zum Schönbergturm – im Volksmund wegen seines Aussehens „Onderhos“ genannt. Der Ausblick vom Aussichtsturm zum Albtrauf, zum Albvorland und über die Kuppenalb ist sehr lohnend. Ist die Fahne gehisst, dann hat der Kiosk geöffnet und man kann zum Beispiel Würste zum Selbstgrillen kaufen.

Den Turm im Rücken wendet man sich nach rechts und geht stets an der Hangkante entlang um die schöne Magerwiese auf dem Schönberg herum. Es gibt viel zu entdecken. Am anderen Ende der Wiese gibt bzw. gab es einen netten Aussichtspunkt, der aktuell etwas zugewachsen ist.

Man dreht um und folgt nach 100 Metern dem breiten Waldweg nach unten. Man kommt zurück zur Wanne – etwas abseits liegt eine Grillhütte – und kann dort ebenfalls die wunderschöne Magerwiese umrunden. An einer Ecke gibt es am Aussichtspunkt eine schön gelegene Grillstelle.

Am Waldrand entlang kommt man schließlich zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Tour.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: 120 hm + 28 hm Turm

Download albtips-de-Onderhos-Wanne.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Vom Lippental über die „Onderhos“ zur „Wanne“ und zurück (gelb)
Von der Wanne zu Wackerstein und Won, zurück über den Schönberg (orange)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (braun)

Nachtwanderung zur Onderhos

Ein paar Eindrücke von der Dämmerungs- und Nachtwanderung zur Onderhos mit dem Projekt Sternenpark Schwäbische Alb – es war wieder großartig!

Ein klein wenig skeptisch war ich schon, ob der Weg vom Schönbergturm (im Volksmund Onderhos genannt) im Dunkeln zurück zum Ruoffseck die beste Idee war. Doch es klappte alles wunderbar und es ist ein großartiges Erlebnis nachts auf den Pfaden zu wandern, die man bisher nur tagsüber kennengelernt hat.

Je weniger man sieht, auch schon in der Dämmerung, desto konzentrierter setzt man jeden einzelnen Schritt. Dank des fast vollen Mondes konnten wir ohne künstliches Licht über die Schönbergwiese laufen. Die Fledermäuse dankten es uns mit einem Flug über unseren Köpfen.

Oben auf dem Schönbergturm spürte man einen kräftigen Wind. Die künstliche Beleuchtung in Pfullingen, Eningen und Reutlingen strahlte zu uns herauf. Immer mehr Orte in Richtung Stuttgart waren anhand ihrer unnütz in den Nachthimmel abstrahlenden Leuchtpunkte auszumachen. Gut zu sehen war die am Himmel vorbei ziehende ISS samt Zulieferraumschiff.

Durch das Teleskop konnten wir den Mond und seine Krater sehr gut erkennen. Interessant auch, wie schnell er sich immer wieder aus dem Blickfeld bewegte. Trotz der Nähe der Stadt und ihres Streulichts war es doch wunderbar, den Sternenhimmel ohne direktes Blendlicht betrachten zu können.

Weitere Fotos und Bericht „Vollmondwanderung zum Schönbergturm“

Vollmondwanderung zur „Onderhos“

Vollmond - Foto: Till Credner
Vollmond – Foto: Till Credner
Die Macher des Projekts Sternenpark Schwäbische Alb bieten kurzfristig diesen Freitag, 8. August 2014, eine Vollmondwanderung zum Aussichtsturm auf dem Pfullinger Schönberg (Onderhos genannt) an.
Bei entsprechendem Wetter kann man nicht nur den Vollmond, sondern auch den Saturn und auch ein paar Sternschnuppen sehen.

Alle Infos unter:
www.sternenpark-schwaebische-alb.de