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Wald- und Wiesenrunde bei Dottingen

Zwischen zwei Albvereins-Nebenstrecken führt diese Runde durch das Jungholz und über die Albhochfläche zwischen Dottingen (Münsingen) und Steingebronn (Gomadingen).  Abgesehen davon, dass es dort so still ist, dass man Rehen recht nah kommen kann – keine Bundesstraße, nur kleine Orte – ist diese Runde auf den ersten Blick eher unspektakulär. 

Man startet am Waldrand in einer Kurve der K6702 von Dottingen kommend links. Ein Weg führt ein paar Meter von der Kreisstraße weg.

Man folgt dem Nebenweg und dann (vorsichtig!) der K6702 knapp 300 Meter Richtung Steingebronn (Pfaffental). Im Zweifel auf dem Grünstreifen laufen. Nach dem Waldrand biegt man rechts ab und folgt dem Weg am Waldrand entlang leicht bergauf.

Nach gut 900 m geht man bei einer Linkskurve des Wegs geradeaus in den Wald hinein und folgt dem Weg durch eine Rechtskurve, bis man auf den Albvereinsweg trifft, der mit einer gelben Raute markiert ist. (Die gelbe Raute bedeutet, dass man auf einem Querweg wandert, der sich innerhalb der beiden Hauptwanderwege 1 + 2, die eine geschlossene Runde bilden, befindet.)

Dem Weg mit der gelben Raute folgt man immer weiter bergauf, er wird vom Schotter- zum Waldweg, dann geht es durch eine Rechtskurve und kurz darauf an einer T-Kreuzung links. Bei der nächsten T-Kreuzung verlassen wir den Albvereinsweg und halten uns rechts, danach geradeaus. Der Weg macht 2x eine Linkskurve und führt nach einem kurzen Abstieg nach einer Rechtskurve aus dem Wald heraus.

Nun geht es wieder kurz bergan, man genießt den freien Blick zum Himmel. Vor einem Hof hält man sich leicht rechts, passiert ein Bänkle mit toller Aussicht über die Kuppenalb, über Dottingen bis nach Münsingen und Teile des ehemaligen Truppenübungsplatzes.

Es geht auf dem Asphaltweg hinunter zum Ortsrand von Dottingen, wo man rechts abbiegt und dem Radweg links der K6702 folgt. Es handelt sich dabei auch um einen weiteren Nebenweg des Albvereins, diesmal mit einer gelben Gabel gekennzeichnet. Auf der Anhöhe befindet sich eine nette Picknickhütte des Albvereins.

Ab hier folgt man dem Wanderweg noch gut 500 m bis in den Wald hinein und biegt kurz nach der Unterquerung der Stromleitung rechts ab. Nochmals unterquert man die Stromleitung. Wer es einfach mag, geht hier geradeaus bis zur K6702 und dann links bis zum Ausgangspunkt.

Alternativ kann man bei einer Kreuzung links auf einen Wiesenweg abbiegen und vor dem Waldrand rechts. So kommt man ebenfalls zurück zum Ausgangspunkt.

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Durch das Auental zu einem Felsbogen, vorbei an Albbüffeln und Wild (orange)
Von Seeburg durchs Schwarztäle zur Rietheimer Schwende und auf dem Harrassenweg zurück (lila)
Vom Sternberg zur Lauterquelle (braun)
Vom Lonsinger Tal zu Lorelei, Hirschlach und Erndtbrunnen (blau)

Burgenweg Traifelberg-Marbach (Etappe 2)

Die zweite Etappe des Burgenwegs führt von Traifelberg nach Marbach an der Lauter. Interessanterweise kommt man auf diesem Streckenabschnitt an keiner Burg vorbei außer man entscheidet sich für die Variante über Schloss Lichtenstein oder hängt am Schluss noch einen Besuch von Schloss Grafeneck an.

Da ich in Honau übernachtet hatte, konnte ich beobachten, wie die letzten Regenwolken morgens abzogen und Schloss Lichtenstein direkt über dem Ort in der Morgensonne erstrahlte. Der Anblick reichte mir und ich entschied mich gegen die Variante, die nach dem Regen sicherlich rutschigen „alpinen“ Pfade zum Schloss hinaufzusteigen. Stattdessen nahm ich den Bus zurück nach Traifelberg. Ganz kurz streifte mich der Gedanke, gleich bis Engstingen durchzufahren, den ich leider verwarf.

Das Stück zwischen Traifelberg und Engstingen führt an der Bundesstraße B 312 entlang. Landschaftlich ist es auch nicht so aufregend, es sei denn man mag den weiten Blick über eine nur leicht hügelige Landschaft. Unter dem stahlblauen Himmel hatte sie durchaus ihren Reiz.


In Engstingen hätte man sogar die Möglichkeit, die sehr asphalt- und schotterlastige Teilstrecke bis Offenhausen mit der Schwäbischen Alb Bahn (SAB) zurückzulegen – sofern gerade ein Zug fährt. Zu Fuß hingegen wandert man durch den Ort, am Skilift vorbei und durch den Wald. Am Waldrand befindet sich der Sternbergblick – ein Rastplatz mit Aussicht. Man folgt vorrangig dem Wanderzeichen des Burgenwegs und dort wo es fehlt, ist der rote Balken des HW 5 auch nicht falsch.

Bald darauf gelangt man ins Lautertal. Interessant dabei ist, dass die Quelle der Lauter früher zwischen Schloss Lichtenstein und Traifelberg lag, das Flusstal dann aber von der Echaz „geköpft“ wurde. Heute ist der obere Teil des Tals trocken und die Lauterquelle befindet sich im Kloster Offenhausen, dessen Gebäude zum Haupt- und Landgestüt Marbach gehören. Ein kurzer Abstecher zur idyllisch gelegenen Quelltopf lohnt sich immer.

Nach einer schönen Allee folgt ein sehr steiler Aufstieg zum Sternberg. Das Wanderheim war natürlich geschlossen, doch der Aussichtsturm ist immer zugänglich. Der Blick von oben ist herrlich, auch wenn man die Alpen nur an besonders klaren Tagen zu sehen bekommt. Über eine wunderschöne Wacholderheide gelangt man wieder hinab ins Tal.

Unterwegs hatte ich die spontane Idee, statt nach Gomadingen gleich weiter nach Marbach zu wandern. Das würde die für den nächsten Tag geplante Etappe um 2 Kilometer verkürzen und ich könnte endlich mal mit der SAB fahren, wenn auch nur die eine Station zurück. Also ging es vor der Lauter rechts statt links. Ein kleiner Abstecher ins Haupt- und Landgestüt Marbach macht immer Spaß.

Danach noch kurz die Straße weiter, dann befindet sich links der Bahnhof. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Grafeneck. Für einen Besuch in der dortigen Gedenkstätte sollte man sich allerdings mehr Zeit nehmen.

Länge: 15,4 km
Dauer: 5 h
Anstieg: ca. 290 Hm

Download albtips-de-burgenweg-etappe2.gpx (.zip)

Legende: E=Einkehr, Ü=Übernachtung, Bus/Bhf/Hbf=Haltestellen, AP=Aussichtspunkt

Überblick:
5 Tage Burgenweg

Vorige und nächste Etappen:
Burgenweg Reutlingen-Eningen – 7,5 km
Burgenweg Eningen-Traifelberg – 16,9 km (gelb)
Burgenweg Marbach-Indelhausen – 21,5 km (orange)
Burgenweg Indelhausen-Obermarchtal – 15,7 km
Burgenweg Obermarchtal-Zwiefalten – 11,7 km

Vom Sternberg zur Lauterquelle

Die Tour startet am Parkplatz Bermannstal links neben der Straße von Gomadingen nach Marbach. Zunächst folgt man dem Asphaltweg durch das Bermannstal. Nach einem knappen Kilometer zweigt ein Weg nach links ab, der durch eine Gartenhaussiedlung führt. Wobei manches Gartenhaus relativ überdimensioniert für ein solches aussieht.

Am Ende zweigt ein schmaler Weg nach links ab, von dem kurz darauf ein schmaler Wiesenweg abzweigt, der zu einem Aussichtspunkt inmitten einer Wacholderheide oberhalb von Gomadingen mit Blick auf den Sternberg führt. Von dort führt der Wiesenweg nach Gomadingen, wo man immer bergab zum Bahnhof geht.
Hinter dem Bahnhof geht man links und folgt dann der gelben Raute hinauf zum Sternberg. Hier geht es relativ steil bergauf zuerst über Wiesen und dann durch den Wald direkt zum Sternbergturm. Nach 141 Stufen erreicht man die Turmspitze mit einem schönen Rundumblick.

Am Wanderheim vorbei (erste Grillmöglichkeit) führt der Weg bergab zunächst durch den Wald, dann über eine Wacholderheide zu einem Grillplatz. Am Grillplatz vorbei führt der Weg zu einem nahegelegenen Parkplatz, den die Fußfaulen unter uns benutzen um zum Grillplatz zu kommen.

In Verlängerung des Parkplatzes überqueren wir die Landstraße und gehen auf einem Asphaltweg durch ein Tal aus welchem sich die Lauterquelle vermutlich speist. Unten kommt man in Offenhausen am Gestütshof an, den man einmal durchquert und dann den Schildern zur Lauterquelle folgt.

Ab hier wirds einfach denn man folgt mal rechts, mal links der Bahnstrecke dem Lautertalradweg, bis man wieder am Ausgangspunkt angekommen ist.

Distanz: 11 km
Dauer: 3h
Aufstieg: 300 Höhenmeter

Download albtips.de – Sternberg


Wandervorschläge rund um den Sternberg:
Tour 23: Rund um den Sternbergturm bei Gomadingen
Sonnenaufgang am Sternberg – Alpenkette, Lichtenstein, Hohenneuffen
Sonnenaufgang am Sternberg – Wacholderheiden am Morgen
Tiefschneestapfen von Offenhausen rund um den Sternberg
Planetenweg Gomadingen
Frühling auf der Schwäbischen Alb: Pfaffental, Wasserstetten, Dapfen
Von Dapfen zur Gedenkstätte Grafeneck und durch das Gestüt Marbach