Archiv der Kategorie: Sankt Johann, Eningen

Sankt Johann, Eningen

Von Ohnastetten zum Stahleck

Diese abwechslungsreiche kleine Runde führt am Hohrot vorbei von Ohnastetten zum Stahleck. Es geht auf und ab durch den Wald und am Waldrand entlang mit schöner Aussicht über Weiden und Felder.

Man startet diese Wanderung am Friedhofsparkplatz Ohnastetten am Westrand des Ortes. Auf dem Radweg geht man vom Ort weg und überquert nach gut 200 m die Kreisstraße K 6711 nach links. Geradeaus hält man auf dem Wald zu und wendet sich am Waldrand nach rechts.

120 m weiter steigt man links einen steilen, nach Regen matschigen Weg hinauf und biegt oben links ab. Bald erreicht man einen schönen Aussichtpunkt am Auchtert. Der Blick vom Hau-Bänkle geht über Ohnastetten und die Kuppenalb hinweg. Man folgt dem Weg wieder leicht bergab und biegt nach Kurzem rechts auf einen befestigten Waldweg ab. An einer Gabelung hält man sich rechts. Es geht ein Stück bergab, fast unten in einer Rechtskurve links und nach einer Linkskurve scharf rechts auf den Eichelhauweg (keine Beschilderung). Nach einem kurzen Anstieg erreicht man wieder die Kreisstraße, deren Radweg man für ca. 350 m nach links folgt.

Beim Abzweig Richtung Stahleck überquert man die Straße und geht bis zum Wanderparkplatz Sandbühl. Ab hier folgt man dem Wanderweg mit dem Wegzeichen Rote Gabel, der halbrechts abzweigt. Nach einem kurzen Waldstück hält man sich rechts am Waldrand und bleibt auch nach einer Linkskurve auf dem wurzeligen Pfad.

Vom Waldrand aus sieht man schon den Stahlecker Hof und spaziert über den Wiesenweg und auf dem Sträßchen dorthin. Mit oder ohne Einkehr – danach kehrt man vom Abstecher zurück zum Sträßchen, biegt links ab (Vorsicht: Autos!) und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 6,7 km
Dauer: 2 h
Anstieg: 140 hm

Download albtips-de-Ohnastetten-Stahleck.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Vom Lonsinger Tal zu Lorelei, Hirschlach und Erndtbrunnen (gelb)
Winterwanderweg bei Holzelfingen (orange)
Winterspaziergang bei Holzelfingen rund um Heutal und Salach (orangerot)
Göllesberg und Übersberg im Herbst (lila)
5 Tage Burgenweg (braun)
Radtour: Kalkofensteige und Zellertal (blau)

Sommerliche Radtour zum Stausee Glems

Diese gemütliche Radtour zum Stausee Glems führt auf größtenteils grünen Wegen am Albtrauf entlang aus Reutlingen über Eningen, Glems und Metzingen wieder zurück in die Stadt, die als Tor zur Schwäbischen Alb bezeichnet wird.

Vom Bahnhof in Reutlingen fährt man an der Post vorbei, dann durch Volkspark und Pomologie, über Hindenburg-, Hag-, Ringelbach-, See-, Burg- und Panoramastraße bis zum Südportal des fast fertigen Scheibengipfeltunnels.

Die Juni-Verlosung ist beendet. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wurde ermittelt und benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!

Radeln auf der westlichen AlbDer Sommer ist in vollem Gang und da bieten sich auch schöne Radtouren an. Mal auf ihr, mal rund um die Schwäbische Alb.
Zum 10-jährigen Jubiläum von albtips.de verlosen wir die beiden Radtourenführer Radeln auf der westlichen Alb und Radeln auf der östlichen Alb von Dieter Buck.
Wer die beiden Ausflugsführer gewinnen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum er oder sie diese Bücher dringend braucht!
Einsendeschluss: 31. Juli 2017.

Anschließend nutzt man die ausgeschilderten Radwege nach Eningen, zum Stausee Glems, durch den Wald Richtung Metzingen und am Tierheim Sondelfingen vorbei zurück zum Reutlinger Hauptbahnhof.

Die Tour ist zu jeder Jahreszeit schön, sofern die Temperaturen mild genug sind.

Länge: 26 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: 190 hm

Download albtips-de-Eningen-Glems-Metzingen.gpx (.zip)

Radtouren in der Nähe:
Radtour durch den Truppenübungsplatz, Trailfinger Schlucht und Ermstal (gelb)
Radtour: Zellertal, Rutschenfelsen, Ermstal (braun)
Auf 2 Rädern zum höchsten Punkt Reutlingens (orange)
8 Flüsse Radtour (lila)

Mit dem Muli am Albtrauf

Ein 4-tägiger Wanderritt mit einem Muli am Albtrauf – etwas Schöneres konnte es an diesem ersten, wunderbar sonnigen Mai-Wochenende kaum geben.

Am ersten Tag ging es in Mehrstetten los für uns sechs Mitreiterinnen und Rittführerin Julia Krüger. Mit 5 Maultieren und 2 Pferden starteten wir den Wanderritt unter sagenhaft blauem Himmel. Im Wald hingegen leuchtete das frische Grün fast unwirklich, aber viele Obstbäume waren auf der Schwäbischen Alb noch fast kahl. Nach der Picknickpause mussten wir die Landstraße überqueren und dabei ganz schön lange warten, bis der Himmelfahrts-Ausflugsverkehr eine Lücke dafür ließ. Immer wieder genossen wir weite Blicke über die Kuppenalb, die unseren tierischen Begleitern einige Höhenmeter abverlangten. Abends kamen wir am Birkenhof an. Die Reittiere durften auf die große Koppel, wir genossen einen schönen Abend in der Wanderreitstation.

Nach einer erholsamen Nacht im Schlafsack begrüßte uns der Tag zunächst mit Nebel, der sich aber schnell verzog. Beim Losreiten strahlte die Sonne wieder vom blitzeblanken Himmel. Die Tour ging Richtung Albtrauf zu den Rutschenfelsen oberhalb von Bad Urach, wo sich erwartungsgemäß viele Radler und Wanderer tummelten. Picknick gab es am Fischerbrunnen und bei der folgenden schönen Etappe bot sich uns die Gelegenheit, in die Erms hinein zu reiten. Glücklicherweise ließen sich unsere Mulis und Pferde überzeugen, die Erfrischung zu genießen. Durch die kühle Trailfinger Schlucht und unter wunderbar erblühten Birnenbäumen erreichten wir das Hofgut Uhenfels. Es war warm genug für Kaffee, Rhabarberkuchen und Abendessen unter der großen Kastanie im Hof. Die Ferienwohnungen liegen direkt neben dem Stall und wir konnten aus dem Fenster nach den Tieren schauen.

Am dritten Tag besuchten wir die Ruine Hohenwittlingen, ritten auf und ab durch Wald, Felder und Streuobstwiesen, durch Orte und am Rand des ehemaligen Truppenübungsplatzes vorbei. Die Pause war wunderbar erholsam unter hohen Bäumen. Ein paar Wölkchen sorgten am Nachmittag für ein wenig Schatten. Wir passierten Schafe, einzelne Freizeitsportler und sogar einen Sternguckerplatz mit Infotafeln zum sichtbaren Nachthimmel bei Zainingen. Abends erreichten wir Feldstetten. Die Tiere mussten in Boxen übernachten und zwei davon sogar im Stall nebenan. Die beiden Pferde „telefonierten“ eine Weile lautstark miteinander, beruhigten sich aber bald. Wir Reiterinnen genossen den Abend beim Biosphärengastgeber.

Der vierte Tag war ebenso schön wie die drei zuvor. Kein Wölkchen am Himmel – zunächst. Durch das idyllische Tiefental und das sanft-grüne Eistal kamen wir dem Ausgangspunkt der Tour näher. Das von den Pferden und Mulis vorgelegte Tempo war deutlich höher als zuvor. Man spürte, dass sie nach Hause wollten. Noch einmal machten wir Picknick am Waldrand, ab und zu kamen Radler vorbei. Beim Weitereiten sahen wir im Süden noch weit weg eine Wolkenwand. Kurz bevor wir den heimatlichen Stall erreichten, hatten sich die Wolken bis zu uns ausgebreitet. Doch wir blieben trocken und die Sonne kam bald auch wieder hervor. Die Herde durfte gemeinsam auf die Koppel. Ein letzter Blick und unsere Wege trennten sich wieder. Nach Kaffee und Rhabarber-Eis in der Sonne verabschiedeten wir uns. Es war ein traumhaft schöner Wanderritt bei bestem Wetter. Wir alle hatten noch den Regentag bei Wald, Wacholder, Wasser in Erinnerung. Es war ebenfalls ein schöner, ereignisreicher Ritt, jedoch auch ein ziemlich nasser 😉

Meine Erfahrungen mit dem neuen Muli Nele könnt ihr auf maultierblog.de nachlesen.

Vielen Dank an alle!
Rittführung: www.albmuli.de
St. Johann: Birkenhof
Bad-Urach: Hofgut Uhenfels
Feldstetten: Lindenhof