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Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule

Die Dolomiten verortet man üblicherweise in den Alpen, aber Dolomitgestein gibt es auch anderswo – nicht nur auf der Schwäbischen Alb sondern auch zum Beispiel bei Gerolstein in der Vulkaneifel.

Rund um Gerolstein gibt es zwei gut beschilderte Wanderwege, den Felsenpfad und den Keltenpfad – zusammen bilden sie die Gerolsteiner Acht. Diese kleine Runde folgt einem Teil des Felsenpfads und zugleich auch dem Eifelsteig.

Entlang des Sträßchens Unter den Dolomiten gibt es ein paar Parkplätze. An schönen Wandertagen mit viel Andrang sollte man die offiziellen Wanderparkplätze nutzen. Man geht das Sträßchen bergauf und folgt dann links der Beschilderung des Felsenpfads / Eifelsteigs.

Der Felsenpfad führt im Zickzack hinauf zu den imposanten Dolomiten, die man im Winter ohne Laub von unten ein wenig erkennen kann. Oben angekommen erreicht man die Munterley (Ley = Fels), die über der Brunnenstadt Gerolstein thront. Man genießt einen schönen Blick ins Kylltal, Infotafeln und eine Schutzhütte sind vorhanden.

Folgt man weiter der Beschilderung Felsenpfad bzw. Eifelsteig kommt man am sog. „Wunschkreuz“ beim Dört Felsen vorbei und zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt Richtung Westen.

Weiter geht es durch den Wald und ein paar Treppenstufen hinab und unter Felsen entlang bis zum Buchlochhöhle, zu der man über eine Holztreppe hinaufsteigen kann. Sie ist ein interessantes Geotop (Riffbildung im Devon, Verkarstung, steinzeitliche Artefakte).

Der Pfad führt weiter unter den Felsen durch den Wald, Nach einer Rechtskurve geht es ein kurzes Stück etwas steiler bergab, danach verlässt man den Felsenpfad, den weiterzugehen bei besserem Wetter sicherlich sehr lohnenswet ist, und lässt kurz darauf den kreisrunden Vulkankrater Papenkaule links liegen. Direkt nach der Waldliege und der Infotafel geht es rechts und nach der Linkskurve folgt man fast geradeaus bzw. halbrechts (nicht rechts!) einem Waldweg bergab (bei zu nasser Witterung kann man auch einfach dem Sträßchen hinunter folgen).

Ein möglicherweise etwas rutschiger Pfad kürzt den längeren Weg auf der Straße ab, die man bald wieder erreicht und der man bis zum Ausgangspunkt Unter den Dolomiten folgt.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: ca. 155 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar

Über den Albrand hinaus geblick, aber nicht viel Sicht gehabt: Wie großartig muss die Runde um zwei und der Blick auf das dritte der Dauner Maar erst bei schönem Wetter sein!

Wer es nicht scheut, 80 Höhenmeter Anstieg auf dem Eifelsteig am Ende der Tour zu haben, kann am Wanderparkplatz an der L 64 zwischen dem Schalkenmehrener und dem Weinfelder Maar starten.

Vom Parkplatz aus geht man ein paar Schritte zum Grat zwischen den beiden Maaren, dann links durch das Ziegengatter und folgt links dem Pfad rund um das Weinfelder Maar. Es geht leicht bergauf und an der höchsten Stelle des Wegs hält man sich links Richtung Mäuseberg.

Zunächst erreicht man einen Rastplatz mit Ausblick auf das Weinfelder Maar, kurz darauf erreicht man den Dronke-Turm, einen Aussichtsturm, der nach dem Gründer des Eifelvereins benannt ist.

Neben dem Turm gibt es im Wald einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Gemündener Maar, bei schönem Wetter kann man sich auf die schöne Schaukel setzen.

Man geht zurück zum Turm und nimmt den Weg links, der fast parallel zum Herweg leicht bergab an einem FFH-Gebiet entlang führt, weiterhin mit schönen Aussichten über die Eifel.

Nach einer Links- und einer Rechtskurve wählt man einen Wiesenpfad, der rechts vom Weg abzweigt und zurück zum Rundweg führt, dem man weiter folgt bis zur Weinfelder Kapelle und noch weiter bis die Runde vollendet ist.

Nun überquert man die L 64 und hält sich links. Es geht nochmals kurz bergauf und dann rechts herum um das Schalkenmehrener Maar. Einen schönen Ausblick auf das Maar, den Ort und hinüber zum Mäuseberg bietet sich u. A. vom Maar-Kreuz aus, aber auch im weiteren Verlauf.

Es folgt ein kurzer, steiler Abstieg und ein Weg etwas oberhalb des Maarsees, der nach Schalkenmehren führt. Man hält sich stets rechts und folgt der Maarstraße durch den Ort.

Mit dem Eifelsteig geht es rechts in den Pit-Kreuzberg-Weg und am Maarbad leicht links hinauf – in Serpentinen und über Treppen – zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 7,2 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 220 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (lila)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Geopark: Albschtoi trifft Onderhos

Zu 10 Jahre UNESCO Global Geopark Schwäbsiche Alb haben Kinder der Geopark-Schulen Steine bemalt und mit Hashtag #Albschtoi versehen. Die Steine sollen nun auf Wanderschaft gehen. Wer einen Stein findet, kann ihn auf Tour mitnehmen und ihn am neuen Ablageort posten.

Wo anders als beim Schönbergturm oberhalb Pfullingens sollte der Albschtoi mit der aufgemalten „Onderhos“ starten.

Vom Wanderparkplatz Wanne aus führt ein 500 m langer, teils steiler Anstieg hinauf zum Plateau, auf dem der Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins steht, der wegen seines Aussehens „Unterhose“ genannt wird.

Man kann von der Onderhos aus herrliche Ausblicke in die Umgebung genießen – über den Albtrauf hinweg im Südwesten bis zum Roßberg, nach Süden zum Schloss Lichtenstein (und ganz selten zu einem Stückchen Alpen) und nach Nordosten zur Achalm.

Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss Lichtenstein Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss LichtensteinSeltener Alpenblick von der „Onderhos“ in Richtung Schloss Lichtenstein

Zurück geht es hinter dem Turm, dort woher man gekommen ist, dann aber den linken Weg hinunter (wenn man die Abwechslung mag). Unten genießt man dann noch einen weiteren schönen Blick über die Wanne.

Länge: 1,3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 100 hm (inkl. Turm 26.4 m)

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