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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: .leicht

Durch das Auental zu einem Felsbogen, vorbei an Albbüffeln und Wild

Donnerstag, 23. Juni 2011, von:

Nachdem jemand neulich zu mir meinte, “Das sieht ja aus wie bei Herr der Ringe”, und ich heute auf der Karte das Auental entdeckte, musste ich natürlich sofort dort hin.

In der Gegend um Gächingen, Lonsingen, Upfingen gibt es kaum ausgewiesene – geschweige denn ausgeschilderte – Wanderparkplätze. Daher habe ich mich für die Bushaltestelle auf der Anhöhe an der Straße zwischen Gächingen und Dottingen (K6701) entschieden.

Vom Parkplatz aus geht man Richtung Norden auf einem asphaltierten Feldweg. Am Waldrand links und kurz danach rechts über einen Wiesenweg hinab ins Auental. Der Waldweg nach rechts geht bald in einem Schotterweg über, wird aber später wieder zu einem Asphaltweg. Mag jeder selbst entscheiden, ob dieses Auental irgendwie an Herr der Ringe erinnert oder nicht.

Nach einer langgezogenen Linkskurve sehen wir links einen Skilift und rechts das kleine Naturschutzgebiet “Riedbrunnen”. Wir überqueren die K6700, gehen vor den ersten Häusern Upfingens nach links (Wegzeichen Gelbes Dreieck), dann rechts, links, rechts bis zur L249. Diese überqueren wir, gehen nach links parallel zur Landstraße und gleich danach rechts am Hof vorbei bis zur Deponie. Dort links vorbei und weiter geradeaus – einen Schotterweg kreuzend – auf einem Wiesenweg in den Wald hinein.

Es geht bergauf bis sich viele Wege kreuzen und es flacher wird. Dort halten wir uns rechts (Pfad vorhanden). Die Häuser von Upfingen sind durch das Laub der Bäume zu erkennen. Bald stoßen wir auf den recht versteckt gelegenen Felsbogen und Höhlentorso der Klopfjörgleshütte (Naturdenkmal).

Ein schmaler, steiler, sehr kurzer Pfad führt direkt hinab zur Höhle und an ihr vorbei bis zum Rand der Deponie. Dort rechts und wieder links auf den Weg, den wir zuvor heraufgekommen sind. Wir folgen der L249 nach rechts und biegen kurz vor Gächingen nach links auf einen Feldweg ab.

Vor uns liegt eine Pflegezone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Am ersten Abzweig geht es den Kirchberg halb hinauf – in der Ferne können wir eventuell ein paar Albbüffel oder andere schwarze Rinder grasen sehen – dann links und stets geradeaus – der Schotterweg wird zum Wiesenweg. Darauf folgen wir dem asphaltierten Feldweg halbrechts bis zur K6700, die wir geradeaus überqueren.

Nun geht es bergauf, vorbei an einem Wildgehege, bis zum Waldrand. Dort ein paar Meter rechts und wieder links weiter bergauf und durch den Wald. Auf der Anhöhe nach dem Wald geht es rechts, dann über ein Sträßchen auf einen Wiesenweg. Wer gute Augen hat, kann in der Ferne den Sternbergturm, den Lichtenstein und im Rücken auch den Hohenneuffen ausmachen.

Sobald man auf die K6701 trifft geht man nach links und kommt nach wenigen Metern zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 12 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: geringe Steigungen kurz vor der Klopfjörgleshütte und kurz vor dem Ziel
Mehrfach asphaltierte Abschnitte

GPX-file auf Anfrage in gute Hände abzugeben

Spaziergang über den Immenberg mit Abstecher zu einer unbekannten Ruine

Dienstag, 7. Juni 2011, von:

Am Immenberg (oder: Imenberg) bei Pfullingen kann man entlang der Hangwiesen unterhalb des Ursulahochbergs spazieren gehen und dabei sogar den im Wald verborgenen Standort einer alten Ruine entdecken.

Man startet am Parkplatz bei der Elisenhütte (676 m ü.N.N.) (Zufahrt über das Sträßchen, das von Pfullingen zum Übersberg führt). Rechts an der Hütte vorbei gelangt man nach ein paar Schritten hinaus auf eine beeindruckende, sehr steile Wiesenlandschaft, die eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist. Der Schotterweg schlängelt sich gemütlich auf gleichbleibender Höhe um den Berg herum.

Nach einem guten Kilometer weitet sich die Landschaft ein wenig. An einem Baum mit Bänken findet sich ein Wegweiser nach rechts zur Ruine Hochbideck (627 m.ü.N.N.). Der ebenfalls einen guten Kilometer lange Abstecher führt durch den Wald auf einem schmalen, holprigen Gratweg leicht bergab bis zum ehemaligen Standort der Burg, von der heute selbst mit viel Fantasie nur noch ein Graben erkennbar ist. Ein Schild weist darauf hin, dass die Burg einst den Herren von Greifenstein gehörte. Von der Ruine Greifenstein weiter oben im Echaztal sind im Gegensatz zu dieser sogar noch Mauern erhalten.

Zurück beim Wiesenplatz am Immenberg (660 m.ü.N.N.) wendet man sich nach rechts und nimmt den parallel unterhalb des Schotterwegs verlaufenden Wiesenweg mit Allee. Dieser folgt dem Taleinschnitt des Zellertals nach links. Am Albtrauf gegenüber sehen wir immer wieder die typischen Felsen. Entlang des Wegs befinden sich mehrere Bänke, in welche die Namen der Blumen und Kräuter eingeritzt sind, die man in der Umgebung findet: Königskerze, Thymian, Türkenbund …

Nach ca. 1,5 km trifft man wieder auf den Schotterweg. Wendet man sich nach links, kommt man bequem zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtstrecke: ca. 6 km
Strecke ohne Abstecher zur Ruine: ca. 5 km
Strecke nur zur Ruine und zurück: ca. 4 km
Kaum Höhenunterschiede, leicht bergab zur Ruine
Hinweg durchgängig markiert mit Wegzeichen Blaues Dreieck, Rückweg Burgenweg

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Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Won

Sonntag, 5. Juni 2011, von:

Das Naturschutzgebiet Won ist umgeben von Wald, die laute Welt muss draußen bleiben.

Vom Parkplatz Ruoffseck (Bushaltestelle) zwischen Pfullingen und Genkingen aus gehen wir über die Landstraße und geradeaus leicht bergauf. Nach einer Links-/Rechtskurve verlassen wir den Schotterweg und biegen auf einen Waldweg ein, der an einem Äckerle vorbei und dann bis zum Naturschutzgebiet Won führt.

Gleich nach Verlassen des Waldes bietet sich links ein Blick auf die Wackersteinfelsen und rechts auf das Schloss Lichtenstein in der Ferne. Die sehr weitläufige und leicht hügelige Wiesenlandschaft kann man nach Lust und Laune umrunden und erkunden. Bäume und Bänkle laden zum Verweilen ein.

Für den Rückweg gehen wir an der gleichen Stelle in den Wald zurück, dann aber statt nach rechts geradeaus. Kurz vor Ende des Waldstückes biegt ein Pfad nach rechts ab, der teils durch den Wald, teils über Wiesen führt. Auf Höhe des Parkplatzes biegen wir links ab und kommen so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: je nach Laune 4 – 6 km
Dauer: ca. 1 – 2 Stunden
Einkehrmöglichkeit: Kiosk an der ca. 1 km entfernten Nebelhöhle

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Dreifürstenstein, Türkenbund und Schild – was verbirgt sich wohl dahinter?

Donnerstag, 2. Juni 2011, von:

Beginn der ca. 17 km langen, fast ebenen Rundwanderung ist am Wanderparkplatz Kornbühl direkt unterhalb der Salmendinger Kapelle an der Straße zwischen Salmendingen und Ringingen. Sie führt über Wiesen und Felder sowie am Albtrauf entlang zu mehreren schönen Aussichtspunkten mit Blick auf die Voralb und den Hohenzollern.

Schild beim Aussichtspunkt Schild

Der Weg führt zunächst hinauf zur Salmendinger Kapelle. Dieser einzige größere Anstieg ist kurz und steil, doch oben wird man mit einem schönen Blick über die umliegenden Felder – manchmal aber auch mit Alpenblick – belohnt.

Vom Gipfel geht es ein Stück den gleichen Weg zurück, dann bei der ersten Gelegenheit links. Auf der Rückseite des Hügels führt ein Weg rechts über die Wiese hinab und geht in einen Schotterweg über. Auf die Asphaltstraße biegt man links ab, folgt dem Wegzeichen Rote Gabel und passiert eine Kreuzung mit Bäumen und einem Wegkreuz.

Da das Gehen auf der Asphaltstraße (die uns auf direktem Weg zum Dreifürstenstein brächte) schnell langweilig wird, biegen wir an der nächsten Kreuzung links ab und halten auf ein Wegedreieck mit drei Bäumen zu, an dem wir wiederum rechts abbiegen. Der Weg – stets geradeaus – wird bald zum Schotterweg und schließlich zum Wiesenweg.

Kurz nach Eintritt in den Wald geht es rechts, nach Austritt aus dem Wald wenden wir uns nach links und gehen danach immer am linken Waldrand entlang bis der Wald links von uns aufhört. Genau dort biegen wir nach rechts und kurz darauf nach links auf die besagte Asphaltstraße ab. Dieser kleine Umweg lohnt sich!


Bald gelangt man erneut in den Wald und hält sich weiter geradeaus (nicht nach links der Beschilderung zum Dreifürstenstein folgen). Erst bei einem Querweg kurz vor dem Albtrauf geht man links und folgt dem Wegzeichen Rote Gabel bis zum Aussichtspunkt, an dem sich einst der Legende nach drei Fürsten trafen.

Vom Dreifürstenstein (mit Schutzhütte und Grillstelle) aus folgt man nun ein langes Stück dem Hauptwanderweg 1 (HW1), der ohne Ausnahme direkt am Albtrauf verläuft (Vorsicht: nach Regen rutschig, teils sehr schmal, momentan stellenweise fast zugewachsen). Derzeit findet man dort unzählige Blüten der Türkenbundlilie.

Wir folgen dem Verlauf des Albtraufs durch eine große Rechtsbiegung bis zum Aussichtspunkt Schild und zu einem weiteren Aussichtspunkt. Von beiden genießt man einen schönen Blick auf Berg und Burg Hohenzollern. Kurz nachdem ein Weg mit dem Wegzeichen Blaue Raute von rechts vorne herauf kommt, biegen wir links auf den Weg mit Wegzeichen Rote Gabel ab, der uns durchgängig zurück zum Kornbühl führt.

Es geht ein kurzes Stück durch den Wald, dann über Wiesen zunächst geradeaus. Nach einer Kreuzung befindet sich links von uns der Waldrand und wir gehen auf einem Wiesenweg. Dort wo wir auf ein Waldstück direkt vor uns treffen, gehen wir nach links in den Wald und bald wieder rechts auf einen Schotterweg. Eine Weile geht es durch diesen Wald, dann wieder über Wiesen.

Kurz nach Waldaustritt bietet sich ein schöner Blick auf den Kornbühl und die Salmendinger Kapelle. Man geht bis zur Kreisstraße K7161 und biegt kurz davor links ab auf einen parallel verlaufenden Wiesenweg. An einem Baum gibt es einen Wegweiser mit der Roten Gabel, der Weg ist derzeit aber schwer zu erkennen, da er (noch) nicht gemäht ist. Nur noch ein kurzes Stück und wir sind zurück beim Ausgangspunkt, dem Wanderparkplatz Kornbühl.

Strecke: ca. 17 km
Höhenunterschied: außer dem Auf-/Abstieg zur Kapelle (ca. 80 m) fast eben
» Kürzere Variante nur zum Dreifürstenstein

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Spaziergang über die Schönbergwiese beim Roßberg

Sonntag, 17. April 2011, von:

Beim Wanderparkplatz unterhalb des Roßbergs bei Gönningen geht es los. Man folgt der Asphaltstraße in Richtung Roßberg, lässt diesen links liegen und geht stattdessen immer weiter geradeaus, bis der Wiesenweg nach rechts auf eine weitläufige Wiese (Schönberg, Grillstellen) abbiegt.


Ist man von der Umrundung des Naturschutzgebietes zurück beim Roßberg, biegt man rechts ab und umrundet diesen, bis man zum Parkplatz zurückkommt.

Länge: ca. 6 km
Keine großen Höhenunterschiede

Längere Variante:
» Von Gönningen hinauf zum Schönberg beim Roßberg

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Von der Salmendinger Kapelle durch den Kornbühl zum Dreifürstenstein

Sonntag, 16. Januar 2011, von:

Wir starten am Wanderparkplatz Kornbühl direkt unterhalb der Salmendinger Kapelle an der Straße zwischen Salmendingen und Ringingen.


Die erste Etappe hinauf zur Salmendinger Kapelle ist kurz und steil, doch oben wird man mit einem schönen Blick über die umliegenden Felder – manchmal aber auch mit Alpenblick – belohnt.

Vom Gipfel geht es ein Stück den gleichen Weg zurück, dann bei der ersten Gelegenheit links. Auf der Rückseite des Hügels führt ein Weg rechts über die Wiese hinab und geht in einen Schotterweg über. Bei der Asphaltstraße biegt man links ab und folgt von nun an stets dem Wegzeichen Rote Gabel bis zum Albtrauf (ca. 3 km).

Dort wechselt man nach links auf den parallel verlaufenden HW1 (Rotes Dreieck), der direkt am Albtrauf entlang führt und folgt nach wenigen Metern der Beschilderung zum Dreifürstenstein (ca. 1,5 km) nach rechts. Von diesem Felssporn aus blickt man über die westliche Alb und die Burg Hohenzollern bis zu den Höhenzügen des Schwarzwalds. Unten im Albvorland liegt Mössingen. Es gibt auch eine Grillstelle.

Eine Legende besagt, dass sich dort einst die Herrscher Württembergs, Fürstenbergs und Hohenzollerns an einem runden Tisch getroffen haben sollen. Der Tisch war so aufgestellt, dass an diesem Dreiländereck keiner sein Hoheitsgebiet verlassen musste.

Von dort geht man weiter den Albtrauf entlang und folgt anschließend wieder der Roten Gabel durch den Wald und kommt so auf den gleichen Weg zurück, der zum Ausgangspunkt führt.

Strecke: ca. 11 km
Höhenunterschied: außer dem Auf-/Abstieg zur Kapelle (ca. 80 m) fast eben
» Längere Alternativroute abseits der Asphaltstraße

Kleine Runde um den Beutenlay bei Münsingen

Sonntag, 3. Oktober 2010, von:

Fährt man auf der B465 von Münsingen Richtung Ehingen, so weist kurz nach der Ortsausfahrt Müsingen ein Schild nach rechts zum Wanderparkplatz Hopfenburg beim Naturreservat Beutenlay – dem Naherholungsgebiet Münsingens.

Ein 3 km langer Rundweg (Gelbe Raute und Holzschilder) führt durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen der Schwäbischen Alb: Wacholderheide, Buchenwald, Wiesen und Weiden, Täler und Felder. Im Arboretum lernt man die dort heimischen Gehölze kennen.

Immer wieder laden Bänke zum Verweilen und Genießen ein oder Picknickplätze zum Rasten. An klaren Tagen kann man von der südlichen Wacholderheide aus Alpenblick genießen. Das Gebiet geht an seiner höchsten Stelle bis auf ca. 800 m ü.N.N.

Durch die Trailfinger Schlucht, vorbei am Ex-TrÜP und zurück nach Seeburg

Samstag, 4. September 2010, von:

Dieser Spaziergang startet und endet in Seeburg zwischen Bad Urach und Münsingen. Zunächst geht es die Trailfinger Schlucht hinauf (ausgeschilderter Wanderweg 43). Vorbei am Erms-Ursprung, der blau schimmernden Karstquelle der Erms, und entlang an hoch aufragenden Felsen gelangt man vom engen Tal auf die weite Albhochfläche (Grillstelle am oberen Waldrand).

Kurz vor Trailfingen biegt man scharf links auf ein Asphaltsträßchen ab, das über die Albhochfläche zurück führt. Kurz nachdem man auf das erste Schild trifft, welches eindrücklich darauf hinweist, dass man sich am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes befindet, kann man die Tour noch etwas abwechslungsreicher gestalten, indem man nicht dem Asphaltsträßchen nach links folgt, sondern gerade aus weiter auf einen Schotterweg geht.

Man passiert dabei alle paar Meter die Hinweisschilder auf Kampfmittelbelastung. Langsam führt der Weg hinab, vorbei an wunderbaren alten, knorrigen Obstbäumen, Weiden und einem im Wald versteckten Grabmal. Beim Hofgut Uhenfels trifft man wieder auf das Sträßchen, das in steilen Serpentinen zurück nach Seeburg führt.

In Seeburg sollte man abschließend den Burgberg mit seinem Ehrenmal aufsuchen, von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das winzige Örtchen.

Länge: ca. 7 km

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Abwechslungsreich abseits von Schloss Lichtenstein und Traifelbergfelsen

Sonntag, 15. August 2010, von:

Eine kurze Wanderung auf ganz unterschiedlichen Wegen durch abwechslungsreiche Landschaft

Start ist am Parkplatz beim Skilift Traifelberg (rechts der Straße von der Honauer Steige aus gesehen). Man folgt dem HW1 (Rotes Dreieck) in Richtung Skilift und dort links an der “Talstation” vorbei steil über die Wiese parallel zum Lift hinauf bis ein Pfad rechts in den Wald führt.

Ein schmaler, holpriger Waldweg bringt uns – teils direkt am Albtrauf entlang – bis zu einem Wanderparkplatz an der L230, wo sich den trittsicheren Wanderern ein (ausgeschilderter) Abstecher zum Ohafelsen oder gar noch weiter hinab zur Echazquelle (ca. 1 km) anbietet. Ansonsten bleiben wir aber auf der rechten Seite der Landstraße und folgen ihr in Richtung Genkingen.

Nach einem kurzen Stück führt ein geschotterter Waldweg nach rechts und dann parallel zur Straße hinauf. Zwischen diesem Weg und der Landstraße zeigt ein Wanderschild (Rote Gabel) auf etwas, das wie ein überwucherter Straßengraben aussieht. Diesen fast nicht erkennbaren Pfad nehmen wir und bleiben dabei immer parallel zur Straße. Fährt einmal kein Auto vorbei, so kann man sich tief im Wald wähnen.

Nach kurzer Zeit überqueren wir die Abzweigung zum Schloss Lichtenstein, der schmale Pfad setzt sich danach noch etwas fort. Bald sieht man links der Straße einen Wanderparkplatz. Hier gehen wir links, überqueren beide und gehen danach geradeaus einen breiten Schotterweg leicht bergan (Rote Gabel).

Rechts sehen wir Wald, links die Wiesen des Naturschutzgebiets Gereuthau. Kurz nach Eintritt in den Wald biegt nach links der erste Schotterweg ab, dem wir für ca. 200 m folgen. Dort zweigen wir halblinks auf einen Wiesenweg ab. Links wieder Wiese, rechts Wald. Nach einem kurzen Waldstück treten wir wieder auf eine Wiese hinaus.

In einer Linkskurve, den Waldrand immer rechts, umrunden wir die kleine Wiese. Nach der Kurve und einem kurzen Anstieg geht es immer geradeaus über eine große Wiese. Links sehen wir eine Doline mit einer Baumgruppe.

Der Wiesenweg wird zum Schotterweg und bringt uns erneut durch ein Waldstück, dann über eine weitere Wiese – aber diesmal ganz anders, mit schönem Blick über die hügelige Kuppenalb. Bald sehen wir rechts Klein- und Großengstingen im Tal liegen.

Eine Brücke führt über die L320 auf eine kleine Wacholderheide zu. Direkt nach der Brücke gehen wir rechts weiter auf dem breiten Weg, der uns zum Ausgangspunkt zurückführt – nicht ohne nochmals einen großartigen Blick über Traifelberg hinweg zu den Felsen zu bieten.

Länge: knapp 7 km
Gehzeit: ca. 2 h

Eine Beschreibung der Wanderung in die entgegengesetzte Richtung gibt es in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 1 – inklusive vieler interessanter Geschichten und allerlei Wissenswertem.

Rundwanderung: Lautertal – Tiefental – Steighöfe – Burg Derneck

Sonntag, 20. September 2009, von:

Diese kleine Runde ist eine relativ kurze und gemütliche Halbtagestour (ca. 2 Stunden). Sie startet am Wanderparkplatz im Lautertal unterhalb der Burg Derneck direkt nach der kleinen Lauterbrücke rechts an der Straße nach Münzdorf.

Man geht vom Parkplatz aus ein kurzes Stück die Asphaltstraße Richtung Münzdorf hinauf, bis man rechts in einen Schotterweg (braunes Schild “AV Wanderheim Burg Derneck”) einbiegt. Kurz davor geht ein schmaler Pfad direkt zur Burg Derneck, die wir aber erst auf dem Rückweg besuchen.

Der Schotterweg geht mehr oder weniger immer geradeaus, nach einiger Zeit kommt ein Abzweig nach rechts, den man ignoriert. Hier beginnt das Tiefental, welches stetig aber gemütlich ansteigt. So gelangt man durch dieses für die Alb so typische Tal zwischen Hangschluchtwäldern und Kalkfelsen hinauf auf die Albhochfläche.

Sobald sich der Wald etwas gelichtet und man die Hochfläche fast erreicht hat, führt nach rechts leicht aufwärts ein breiter Wiesenweg über eine Wacholderheide (beim Krähenberg).

Der Weg trifft auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. Dieser mündet in eine Asphaltstraße, wo man ebenfalls nach rechts geht. In der Ferne sieht man schon die Steighöfe und dahinter den Wasserturm von Dürrenstetten. Man mag gar nicht glauben, dass dazwischen das tief eingeschnittene Lautertal liegt.

Bei den Steighöfen gibt es einen schönen Picknickplatz samt Hütte und im Demeterhof nebenan kann man bei Bedarf im kürzlich eröffneten Hofladen das Picknick noch etwas anreichern.

Vom Picknickplatz aus ist der Aussichtspunkt Bürzel ausgeschildert, von dem aus man einen großartigen Blick auf Gundelfingen im Lautertal mit den beiden Burgen Nieder- und Hohengundelfingen hat.

Vom Aussichtspunkt aus geht man zurück bis zur Kreuzung beim Picknickplatz. Dort wendet man sich nach links und biegt dann gleich wieder links auf die Asphaltstraße ab, welcher man einen knappen Kilometer folgt, bis man vor sich eine Hütte sieht. Dort geht ein Schotterweg nach rechts, der gleich wieder eine Linkskurve macht. An der nächsten T-Kreuzung geht man rechts Richtung Wald (Kreuz am Waldrand).

Man geht den Waldweg ein Stück entlang und nach einer Linkskurve biegt man an einer weiteren T-Kreuzung links ab auf einen weiteren breiten Waldweg. Dieser mündet nach einer Weile in eine Wiese, auf die man nicht weiter geht, sondern rechts nach einem Weg sucht, der etwas versteckt und zugewachsen scheint, aber doch noch gut erkennbar ist bei genauerem Hinsehen.

Dieser Weg wird offensichtlich nicht häufig benutzt, dennoch ist der Wegverlauf stets gut erkennbar. Nach einer Weile trifft man auf einen breiten Schotterweg, dem man nach rechts folgt, wo sich der große Grill- und Spielplatz unterhalb der Burg Derneck befindet.

Es geht geradeaus weiter auf dem breiten Weg, den man in der nächsten Linkskurve verlässt, um geradeaus einen schmalen Waldpfad hinauf zu gehen. Nach wenigen hundert Metern kommt von rechts ein Pfad herauf und noch ein paar Schritte weiter steht man vor Burg Derneck (Einkehr), von deren Turm man einen schönen Blick genießen kann.

Von der Burg kommend geht man rechts und gleich wieder rechts die Stufen hinunter (Beschilderung “Wanderparkplatz im Lautertal”). An der Straße angekommen, sind es nur noch ein paar Schritte nach rechts zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 9 km

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