Archiv der Kategorie: Ganztags

Tageswanderungen auf der Schwäbischen Alb

Spaziergang auf der Insel Mainau (€)

Es ist keine klassische Wanderung, aber es können auch auf der Insel Mainau ein paar Kilometer zusammen kommen. Gut zu wissen: Online-Tickets sind etwas weniger teuer als vor Ort gekaufte. Am bestern vorher auf der Webseite informieren.

Wer nicht schon früh zu den ersten gehört, kann schon vom Parkplatz ein Stückchen zum Eingang laufen. Dort geht es über eine Brücke auf die Insel Mainau. Dort kann man natürlich überall hingehen, in jeder beliebigen Runde. Mit gut 3 km sollte man mindestens rechnen, wenn man einmal um die Insel gehen möchte. Gerade auf der Südseite bieten sich aber noch weitere Schleifen an, um alles sehen zu können.

An sonnigen Tagen mit vielen Besuchern, sollte man auch Zeit für z. B. das Schmetterlingshaus oder auch die Gastronomie einrechnen. Schlangestehen ist angesagt.

Besonders sehenswert ist außerdem Schloss Mainau mit der Barockkirche und dem Palmenhaus. Nebenan befindet sich der Rosengarten.

Von den mediterranen Terassen blickt man bei klarer Sicht nach Süden zu den Alpen über dem Bodensee. Es gibt etwa Brunnen, Wassertreppen, einen Dahliengarten und einen Staudengarten und sogar einen Weinberg.

Das derzeitige Highlight ist die Frühlingsallee mit vermutlich Millionen Tulpen. Es schließen sich ein Bauernhof und ein Kinderland an, wo man auch die beeindruckenden Blumentiere findet.

Schließlich geht es über die Brücke wieder zurück ans Festland. Alternativ kann man mit der Fähre von Meersburg oder Konstanz übersetzen.

Länge: z. B. 3,2 km
Dauer: beliebig
Anstiege: ca. 30 hm bis zum höchsten Punkt
Kosten: s. Webseite

Download albtips-de-Bodensee-Mainau.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Von Unteruhldingen nach Meersburg (braun)
Marienschlucht am Bodensee (orange)
Auf dem Überlinger Gartenkulturpfad (lila)
Meersburg – Unterstadt und Oberstadt (gelb)
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen

Muttertagswanderung 2025 vom Schloss Mochental durchs Bachtal zum Landgericht Mundingen und zum Grillplatz Sauberg

Bei schönstem Wetter ging es zum Südrand der Alb mit tollen Ausblicken ins Donautal, herrlich grünen Wäldern und Wiesen, interessanten Kunstobjekten, zum beliebten Waldspielplatz Sauberg und abschließend zum barocken Schloss Mochental.

Start der Runde ist am Wanderparkplatz beim Forst BW unterhalb von Schloss Mochental. Man folgt dem Weg hinauf Richtung Schloss und biegt dann links ins Bachtal ab.

Es geht vorbei an Teichen und am plätschernden Bächlein durch das Bachtal stetig leicht bergauf. Nach knapp 2 km biegt man links auf einen holprigen, ev. matschigen Waldweg, auf dem viele Äste liegen, ab. Kurz darauf geht es rechts hinauf und bei einem Querweg links.

Kurz darauf kommt man aus dem Wald und hält sich rechts. Oben am Waldrand geht es links. Schon bald bietet sich – nur bei klarer Sicht – ein toller Blick nach Süden zu den Alpen.

Ab hier folgt man ein Stück dem Besinnungsweg und kurz darauf erreicht man das sog. „Landgericht“ mit dem Kunstobjekt „Frieden finden“, bei dem Stühle im Kreis oder durcheinander da stehen.

Nach wenigen Metern biegt man rechts in den Wald ab und dann links. Man passiert den Wanderparkplatz Mundingen und überquert vorsichtig die Straße und geht links versetzt in den Wald hinein.

Kommt man aus dem Wald, wendet man sich gleich nach links und findet das Kunstobjekt „Lange und kurze Bank“, und etwas weiter dann das ebenfalls zum Lebens-Horizont-Weg gehörige Objekt „Enger und weiter Horizont“. Man biegt dort rechts ab und vor dem Waldrand erneut rechts hinab zu den „Gebetsmühlen“, dort links in den Wald hinein und nochmals der Beschilderung Besinnungswege folgend rechts.

Ein ruhiger Weg führt durch den Wald. Nun muss man aufpassen, dass man nach gut 200 m den Linksabzweig nicht verpasst. Danach geht es 650 m immer geradeaus, leicht bergab durch den Frühlingswald. Bei der T-Kreuzung hält man sich rechts und nach ca. 130 m geht es links am Hochsitz 71 vorbei auf einen weiteren idyllischen Waldweg.

Dieser Waldweg führt zum Wanderparkplatz Sauberg. Dort überquert man die Straße. Rechts lädt der Waldspielplatz Sauberg mit Schaukeln, zwei Grillstellen und einigen Picknicktischen zur Rast ein, ebenso die herrliche Aussicht ins Donautal und nach Oberschwaben.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Schloss Mochental. Man folgt dem breiten geschotterten Waldweg bis zurück an den Beginn des Bachtals. Ein kleiner Anstieg noch und man ist beim Schloss. Dort gibt es die Galerie Schrade, ein Besenmuseum und Einkehrmöglichkeiten. Auf bekannten Wegen kommt man rasch zurück bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 9,8 km
Dauer: ca 3,5 h
Anstiege: ca. 200 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte (orange)
Kunst und Besen im Schloss Mochental

Im Laucherttal zu Nägelesfels, Hertenstein, Hornstein und Bittelschießer Täle

Vieles, was die Alb ausmacht – Ruinen, Felsen, Höhle, Aussichten und Karstgewässer – findet man auf dieser schönen Tour.

Vom kleinen Wanderparkplatz Bittelschießer Höhle aus, der versteckt unterhalb des Sträßchens zwischen L277 und Hornstein liegt, überquert man die Lauchertbrücke und biegt dann rechts auf den breiten Weg durch das Laucherttal ab. (Es gibt noch einen Parkplatz unterhalb der Ruine Hornstein, dieser ist nicht gemeint.)

Nach gut 1,5 km durch das Laucherttal unterquert man die Bahnlinie und wendet sich nach rechts (Wegzeichen HW2, Rotes Dreieck).

Nach wenigen Metern folgt man halblinks dem HW2 hinauf bis zum Nägelesfels mit schöner Aussicht übers Laucherttal.

Weiter geht es auf dem Hohenzollernweg (nicht mehr HW2) zunächst bergab (ev. rutschig), und bei der T-Kreuzung mit einem breiten Schotterweg rechts. Bei der nächsten T-Kreuzung hält man sich links, linkerhand befindet sich ein Unterstand mit Bank, dort biegt man rechts ab und kurz darauf an einer Gabelung nochmals rechts.

Man wandert im Grunde stets am rechten Talrand entlang. Unterweg gibt es einen Picknicktisch sowie eine Waldschaukel.

Nach gut 250 m gibt es nach rechts einen Abstecher zur Burgruine Hertenstein (Altes Schloss). Treppchen und Brückchen führen zu dem Fels mit schöner Aussicht auf das Lauchertal.

Kommt man von diesem Abstecher zurück, geht man geradeaus weiter und nach ca. 200 m rechts steil hinunter (ev. rutschig). Man hält sich rechts und wandert zunächst auf dem Waldweg und später ab der schon bekannten Bahnunterführung durch das offene Laucherttal zurück.

Am Wanderparkplatz (Ausgangspunkt) kann man noch eine Runde durch das Bittelschießer Täle und zur Ruine Hornstein anschließen. Bei der Bittelschießer Höhle führen Treppen hinauf zur Kapelle und dort kann man, wenn man trittsicher und rutschsicher ist, dem Weg oberhalb des Tals folgen, der über alte, halb verfallene Treppen hinab führt. (Auf eigene Gefahr!)

Links der Lauchert (Achtung: Biber) kommt man auf eine Wiese, dort hält man sich etwas links und schaut nach einem etwas erhöhten Weg, der zum Sträßchen führt. Dort geht man ein paar Meter nach rechts und dann scharf links hinauf zur Ruine Hornstein. Dort finden manchmal Veranstaltungen statt, es gibt ein Café (das nicht geöffnet war) und interessante Einblicke.

Auf gleichem Weg geht man hinunter, überquert den Steg über die Lauchert, wendet sich nach rechts und folgt dem Weg nach links zurück ins Bittelschießer Täle. Beeindruckende Felsformationen säumen den Weg. Es geht über einen schmalen Steg (ev. rutschig) und links weiter bis zur Bittelschießer Höhle. Von dort auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 11,7 km
Dauer: ca. 4,5 h
Anstiege: ca. 220 hm

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Bittelschießer Täle und Ruine Hornstein (orange)
Fürstlicher Park Inzigkofen (braun)
Blüten, Burg und Bergle rund ums das Warmtal am Südrand der Alb (blau)
Premiumweg Schmeiental und Fürstenhöhe (gelb)
Höhlenrundweg Veringenstadt (lila)
Tour 15: Ittenhausen bei Nacht