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Goldener Albtrauf

Eine Runde um die Traifelbergfelsen wird nie langweilig – ganz besonders dann, wenn sich das Herbstlaub langsam bunt färbt und die Kalkfelsen hell herausleuchten.

Eine Besonderheit am Albtrauf sind die massigen, hellen Kalkfelsen. Diese wurden vor etwa 150 Millionen Jahren zur Zeit des Oberen Jura in einem warmen, tropischen Meer gebildet. Beim „Weißen Jura“ der Schwäbisch-Fränkischen Alb handelt es sich um Riffgesteine, die aus den Resten von Kieselschwämmen und „Algen“-Krusten entstanden.

Am Traifelberg befinden sich abseits der Wanderwege auch wilde Höhlen wie etwa die Traifelberghöhle, die Fledermaushöhle oder die Lochersteinhöhle.

Am beeindruckendsten sind die schönen Ausblicke, die sich von den Felsen bieten – nicht zuletzt der zum Schloss Lichtenstein, das auf der gegenüberliegenden Seite des Echaztales an der Albkante thront.

Blick vom Traifelberg zum Schloss Lichtenstein
Blick vom Traifelberg zum Schloss Lichtenstein

Wandervorschläge rund um die Traifelbergfelsen:
Kurz mal auf die Traifelbergfelsen-Runde
Der Herbst-Klassiker: Über und unter den Traifelbergfelsen
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau
Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein
5 Tage Burgenweg
Tour 5: Von den Traifelbergfelsen zum Mädlesfels

Waldameisenlehrpfad am Traifelberg

Vom kurzen, aber informativen Waldameisenlehrpfad am Traifelberg führt diese abwechlsungsreiche, kleine Tour durch den Wald, über die Hochfläche und an den Albtrauf – inklusive schönem Ausblick über das Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein.

Den Startpunkt des Waldameisenlehrpfads findet man, wenn man der L 230 von Traifelberg Richtung Engstingen folgt und dann links auf die L 387 Richtung Holzelfingen abbiegt. Nach 650 m geht es nochmals links auf einen Teerweg: Vorsicht beim Abbiegen, schnelle Autos, Radweg, Traktoren!!

Bei der großen Infotafel geht es rechts bis zum Wanderparkplatz. Von dort spaziert man weiter geradeaus durch den Wald und findet am Wegesrand die interessanten Infotafeln des Waldameisenlehrpfads.

Man kommt aus dem Wald heraus. An dieser Stelle weist ein Schild des Albvereins darauf hin, dass sich hier eine europäische Hauptwasserscheide befindet. Vereinfacht ausgedrückt endet nach Norden abfließendes Wasser im Rhein und somit in der Nordsee, nach Süden abfließendes Wasser gelangt in die Donau, welche ins Schwarze Meer mündet.

Anschließend folgt man dem Weg durch eine Linkskurve an ein paar Gebäuden vorbei. Danach zweigt man rechts ab. Nun geht man direkt auf Schloss Lichtenstein zu. Was so nah wirkt ist nur durch einen anstrengenden Ab- und Aufstieg zu erreichen. Bei der Gabelung hält man sich links. Dort, wo man dem rechts befindlichen Waldrand am nächsten kommt, schlüpft man auf einem Trampelpfad rechts durch die Bäume und steht direkt am Albtauf. Linkerhand befindet sich direkt ein schöner Aussichtsfels mit Blick ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Über den Trampelpfad kehrt man zum breiten Feldweg zurück, dem man weiter hinter dem Waldrand folgt. Nach einer Linkskurve kommt man aus dem Wald heraus und biegt danach rechts ins Manental ab. Das Sträßchen führt zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 70 hm

Download albtips-de-Ameisenlehrpfad-Traifelberg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (lila)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
Wanderweg rund um Heutal und Salach (hellblau)
333. Tour: Von der Nebelhöhle durch den Nebelwald zum Schloss Lichtenstein (blau)
5 Tage Burgenweg (braun)

Geführte Alb-Guide-Tour: Hoher Fels und hohler Stein im Goldenen Oktober (14.10.)

Ein Streifzug am Lichtensteiner Albtrauf
Seit diesem Jahr biete ich als Alb-Guide geführte Touren auf der Schwäbischen Alb an. Am 14. Oktober 2018 geht es zu den Traifelbergfelsen hoch oben über dem Echaztal und hinab in die Olgahöhle in Honau. Unterwegs warten herrliche Aus- und Weitblicke, Entspannung in der Natur und interessante Infos zur Landschaft.

Die Traifelbergfelsen im Goldenen Oktober

Wenn bunt-leuchtendes Herbstlaub die weißen Kalkfelsen am Traifelberg einrahmt, dann wandern wir dort oben von Ausguck zu Ausguck, genießen die erhabene Sicht über den Albtrauf und erfahren mehr darüber, wie diese Landschaft aus Wasser und Stein geformt wurde.

Zuvor geht es in Fahrgemeinschaften oder mit dem Bus von Honau hinauf nach Traifelberg. Nach einem kurzen Anstieg bietet sich ein sagenhafter Blick hinüber zum Märchenschloss Lichtenstein. Auf schmalem Pfad wandern wir an der Albkante entlang.

Im Anschluss folgt der langgezogene, mäßig steile Abstieg nach Honau, wo ein Besuch der Olgahöhle ansteht. Diese ist Deutschlands längste Tuffsteinhöhle und erhielt als zweite weltweit eine elektrische Beleuchtung.

Schließlich spazieren wir noch gemütlich zur idyllisch gelegenen Echazquelle, einem weiteren Puzzleteil zum Verständnis der Geologie der Schwäbischen Alb.

Bei gebuchten Touren: Auf Wunsch wandern wir zu Beginn durch das Tobeltal hinauf nach Traifelberg.

Treffpunkt: Parkplatz am Freibad Honau

Teilnehmer: Wanderbegeisterte Erwachsene und Familien mit Kindern ab ca. 7 Jahren

Anforderungen: ein Minimum an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit am Albtrauf

Streckenlänge: ca. 6 km, mit kurzen Steigungen und längerem Abstieg

Dauer: ca. 4 Std.

Mitnehmen: Feste Schuhe – wir sind auf z.T. schmalen Pfaden am Albtrauf unterwegs, wetterangepasste Kleidung (Sonnen- und /oder Regenschutz), Getränk, Vesper, Sitzkissen, evtl. Wanderstöcke; und daran denken: „Auf der Alb ist es fast immer einen Kittel kälter!“

Preise: pro Person 4 € (Höhleneintritt: Erw. 3 €, Kinder 1,50 € + ggfs. Busticket)

Anfahrt: mit dem Bus 7606 / 7607 / 400 ab Reutlingen, mit dem Auto B 312

Alb-Guide: Elke Koch, Tel. 0160 97668313, Anmeldung erforderlich!