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Goldener Albtrauf

Eine Runde um die Traifelbergfelsen wird nie langweilig – ganz besonders dann, wenn sich das Herbstlaub langsam bunt färbt und die Kalkfelsen hell herausleuchten.

Eine Besonderheit am Albtrauf sind die massigen, hellen Kalkfelsen. Diese wurden vor etwa 150 Millionen Jahren zur Zeit des Oberen Jura in einem warmen, tropischen Meer gebildet. Beim „Weißen Jura“ der Schwäbisch-Fränkischen Alb handelt es sich um Riffgesteine, die aus den Resten von Kieselschwämmen und „Algen“-Krusten entstanden.

Am Traifelberg befinden sich abseits der Wanderwege auch wilde Höhlen wie etwa die Traifelberghöhle, die Fledermaushöhle oder die Lochersteinhöhle.

Am beeindruckendsten sind die schönen Ausblicke, die sich von den Felsen bieten – nicht zuletzt der zum Schloss Lichtenstein, das auf der gegenüberliegenden Seite des Echaztales an der Albkante thront.

Blick vom Traifelberg zum Schloss Lichtenstein
Blick vom Traifelberg zum Schloss Lichtenstein

Wandervorschläge rund um die Traifelbergfelsen:
Kurz mal auf die Traifelbergfelsen-Runde
Der Herbst-Klassiker: Über und unter den Traifelbergfelsen
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau
Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein
5 Tage Burgenweg
Tour 5: Von den Traifelbergfelsen zum Mädlesfels

Geführte Alb-Guide-Tour: Hoher Fels und hohler Stein im Goldenen Oktober (14.10.)

Ein Streifzug am Lichtensteiner Albtrauf
Seit diesem Jahr biete ich als Alb-Guide geführte Touren auf der Schwäbischen Alb an. Am 14. Oktober 2018 geht es zu den Traifelbergfelsen hoch oben über dem Echaztal und hinab in die Olgahöhle in Honau. Unterwegs warten herrliche Aus- und Weitblicke, Entspannung in der Natur und interessante Infos zur Landschaft.

Die Traifelbergfelsen im Goldenen Oktober

Wenn bunt-leuchtendes Herbstlaub die weißen Kalkfelsen am Traifelberg einrahmt, dann wandern wir dort oben von Ausguck zu Ausguck, genießen die erhabene Sicht über den Albtrauf und erfahren mehr darüber, wie diese Landschaft aus Wasser und Stein geformt wurde.

Zuvor geht es in Fahrgemeinschaften oder mit dem Bus von Honau hinauf nach Traifelberg. Nach einem kurzen Anstieg bietet sich ein sagenhafter Blick hinüber zum Märchenschloss Lichtenstein. Auf schmalem Pfad wandern wir an der Albkante entlang.

Im Anschluss folgt der langgezogene, mäßig steile Abstieg nach Honau, wo ein Besuch der Olgahöhle ansteht. Diese ist Deutschlands längste Tuffsteinhöhle und erhielt als zweite weltweit eine elektrische Beleuchtung.

Schließlich spazieren wir noch gemütlich zur idyllisch gelegenen Echazquelle, einem weiteren Puzzleteil zum Verständnis der Geologie der Schwäbischen Alb.

Bei gebuchten Touren: Auf Wunsch wandern wir zu Beginn durch das Tobeltal hinauf nach Traifelberg.

Treffpunkt: Parkplatz am Freibad Honau

Teilnehmer: Wanderbegeisterte Erwachsene und Familien mit Kindern ab ca. 7 Jahren

Anforderungen: ein Minimum an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit am Albtrauf

Streckenlänge: ca. 6 km, mit kurzen Steigungen und längerem Abstieg

Dauer: ca. 4 Std.

Mitnehmen: Feste Schuhe – wir sind auf z.T. schmalen Pfaden am Albtrauf unterwegs, wetterangepasste Kleidung (Sonnen- und /oder Regenschutz), Getränk, Vesper, Sitzkissen, evtl. Wanderstöcke; und daran denken: „Auf der Alb ist es fast immer einen Kittel kälter!“

Preise: pro Person 4 € (Höhleneintritt: Erw. 3 €, Kinder 1,50 € + ggfs. Busticket)

Anfahrt: mit dem Bus 7606 / 7607 / 400 ab Reutlingen, mit dem Auto B 312

Alb-Guide: Elke Koch, Tel. 0160 97668313, Anmeldung erforderlich!

Wanderfrühling rund um Honau

Eine kleine, aber relativ sportliche Tour zum Beginn der Wandersaison: Von Honau durchs Tobeltal auf die Alb und die ehemalige Zahnradbahnstrecke wieder runter.
Endlich Frühling, endlich wieder wandern bei angenehmen Temperaturen!

Start ist am Freibad-Parkplatz in Lichtenstein-Honau. Man überquert die B 312 an der Ampel und folgt der Bundesstraße nach rechts.

Bald geht es links zwischen Häusern über eine (baufällige) Brücke, dann rechts, links, links und wieder rechts bis zur Straße „Im Föhner“. Nach einer Linkskurve überquert man wieder ein Brückle und folgt dem Fußweg bis zur (meist trockenen) Föhner Quelle.

Der Weg führt weiter an Forellenbecken vorbei zur Echazquelle und immer weiter zunächst sanft das Tobeltal hinauf.

Nach einer Grillstelle wendet man sich nach rechts und biegt nach einem kurzen Anstieg links auf den Pfad mit dem Wanderzeichen Blaues Dreieck ab.

Unter imposanten Felsen gelangt man so stetig ansteigend hinauf bis zur Albhochfläche. Dort biegt man links auf den HW1 ab.

Kurz wandert man parallel zur Straße, dann steigt man nochmals kurz steil am Tobelkapf bergan, bis es am Skilift von Traifelberg wieder bergab geht. Man überquert weiter dem HW1 folgend die B 312 und biegt kurz danach links auf den asphaltierten Radweg ab.

Bald beginnt der Abstieg nach Honau auf der ehemaligen Zahnradbahnstrecke, die nun ein kombinierter Rad- und Wanderweg ist. Bitte immer auf Radfahrer achten! Links befindet sich ein schöner Aussichtspunkt mit Blick über Honau hinweg zum Schloss Lichtenstein und einem Bänkle zum Genießen.

Kurz nachdem man eine Serpentine der Bundesstraße B 312 passiert hat, kann man links einem schmalen Pfad folgen, der nach Honau hinab führt. Noch einmal hält man sich links, steigt dann rechts die Treppen an der Freibadmauer hinab und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.

Hinweis: Wer an einem 1. Sonntag in den Monaten April bis Oktober unterwegs ist, kann der Zahnradstrecke noch weiter und dann links der Beschilderung zur Olgahöhle folgen, die an diesen Tagen geöffnet ist.

Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,45 h
Anstieg: ca. 280 hm

Downlaod albtips-de-Tobeltal-Zahnradbahn.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
O-ha – ein Felsen (gelb)
Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (lila)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
An der ehemaligen Bahnstrecke durch das Echaztal zur Echazquelle, Radtour (rot)