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Naturschutzgebiet Eriskircher Ried

Am Nordufer des Bodensees bei Friedrichshafen liegt das Eriskircher Ried – ein Naturschutzgebiet für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Bekannt ist es auch durch die Irisblüte im Mai, aber auch im Spätsommer gibt es viel zu sehen.

Am Bahnhof von Eriskirch, wo sich auch das Naturschutzzentrum Eriskircher Ried befindet, startet man Richtung Süden, folgt dem Rad-/Fußgängerweg, überquert nach rechts die Bahngleise und biegt gleich danach an der Riedkapelle nochmals rechts ab. Man spaziert zunächst parallel zur Bahn und biegt beim nächsten Bahnübergang (Spielplatz, Infotafel) links ab.

Nach einer Linkkurve biegt man beim Querweg rechts ab und macht einen knapp 1 km langen Abstecher (hin und zurück).  Das alte Strandbad erreicht man, wenn man nach gut 300 m links Richtung Ufer abzweigt. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein schöner Ausblick auf den Bodensee.

Man geht auf gleichem Weg zurück und dann weiter geradeaus bis zum Strandbad. Dahinter liegt ein steiniger Strand mit einer Beobachtungsplattform für Wasservögel. Friedrichshafen ist nicht weit, daher sieht man auch immer wieder Zeppeline.

Wieder kehrt man auf gleichem Weg zurück und wendet sich nach rechts, folgt also dem vorigen Weg weiter bis zur Bücke über die Schussen, welche kurz danach in den Bodensee mündet.

Genau davor führt ein Pfad links durch das Gebiet mit dem Altwasser der Schussen, also die Altarme des Flusses. Hier bieten sich ebenfalls sehr viele Möglichkeiten, die Natur zu beobachten.

Folgt man immer weiter dem Pfad so kommt man schließlich zur Riedkapelle zurück, wo man den schon bekannten Weg nach rechts nimmt, die Bahngleise überquert und links zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Länge: 6,3 km
Dauer: ca. 2 h
Anstiege: so gut wie keine

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Gesundheitswanderweg Ödenwaldstetten

Ende Juli 2023 wurde der Gesundheitswanderweg Hohenstein eröffnet. Er bietet viele Anregungen und Möglichkeiten, nicht nur seiner körperlichen sondern auch der seelischen und geistigen Gesundheit etwas Gutes zu tun und dabei die schöne Alblandschaft zu genießen.

Die Tour startet beim Bauernhausmuseum am Ortsrand von Ödenwaldstetten und ist mit einem Sonnenzeichen ausgeschildert. An jedem Abzweig findet man einen Hinweis, aber nicht alle paar Meter, wie manchmal üblich. Es ist sinnvoll, sich den Wegverlauf vorher anzuschauen.

Man geht in östlicher Richtung vom Ort weg und kann unterwegs Hüpfspiele machen. Nach einer Rechtskurve des leicht ansteigenden, asphaltierten Wegs biegt man am Waldrand links ab.

Auf der linken Seite findet man dort eine Balancierstrecke, auf der man Konzentration, Koordination und Gleichgewicht trainieren kann.

Anschließend erreicht man den Schonbereich, das Wohnzimmer des Waldes, den man aus Rücksicht vor dem Wild von Dezember bis März nicht betreten soll. (In dieser Zeit soll man zurück zum Asphaltweg gehen und erst an der nächsten Möglichkeit links abbiegen. )

Im Schonbereich biegt man nach einer Linkskurve rechts auf einen Pfad ab, der bald eine Rechtskurve macht. Sobald man aus dem Wald kommt, wendet man sich nach links und passiert eine schöne blühende Wiese. Links am Waldrand gibt es einen kleinen Streifen Wacholderheide, wo sich auch die Kräuterbank befindet.

Kurz darauf biegt man links in den Wald ab und folgt dem Weg durch eine Links- und eine Rechtskurve bis zu den Spechthöhlen. Nimmt man sich die Zeit dafür, dann kann man hier Waldbaden.

Der Weg macht weiter eine längere Rechtskurve. Am nächsten Waldrand zweigt man links ab und kurz darauf rechts. Zwischen hochgelegenen Äckern und Blumenwiesen erreicht man eine Kreuzung, von der aus man geradeaus einen Mini-Abstecher zum Kinderhochsitz macht.

Von dort geht man zurück zur Kreuzung und dort links. Am nächsten Waldrand kann man an der Station das Köpfchen einsetzen und viel über unser Gehirn lernen. Man geht weiter geradeaus und dort, wo sich links das NSG Geißberg befindet, biegt man rechts Richtung Wald ab.

Man kommt zurück zu dem Weg, der nun in entgegengesetzter Richtung an der schon bekannten Kräuterbank vorbeiführt. Man geht weiter geradeaus, folgt dem Weg durch eine Rechts- und eine Linkskuve – immer am Waldrand entlang.

Sich weiter am Waldrand rechts orientierend biegt man rechts ab zur Station Atemübungen. Nach einer weiteren Linkskurve am Waldrand entlang erreicht man einen Waldspielplatz (der nicht zum Gesundheitswanderweg gehört).

Nach dem Waldspielplatz geht es rechts auf die Asphaltstraße und kurz nach dem vom Herweg bekannten Abzweig zur Balancierstrecke wendet man sich links auf einen schönen Wiesenweg. Nach der Station Mandala, an der man selbst schöne Muster mit Naturmaterialien legen kann, geht man links, zwischen Hecke und Acker und biegt bald rechts ab.

Nach dem höchsten Punkt des Weges erreicht man die letzte Station mit der Albliege, auf der man sich ausruhen und über den Ort blicken kann. Am Ortsrand biegt man rechts auf die Lindenstraße ab und kurz darauf rechts auf die Jahnstraße, die zurück zum Bauernhausmuseum führt.

Länge: 6,8 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 100 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Spaziergang ins Weidental und zum Geißberg bei Ödenwaldstetten (orange)
Von Ödenwaldstetten zur Ruine Hohenstein und ins Oberstetter Tal (braun)
Tour 16: Oberstetter Tal und Ruine Hohenstein

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Moorerlebnispfad im Pfrunger Ried

Spannend und lehrreich für die ganze Familie. Der Moorerlebnispfad ist auch bei weniger sonnigem Wetter ein tolles Ausflugsziel. Bei Regen kann man auch das dortige Naturschutzzentrum besuchen.

Die kurze Rundtour, die man nach Belieben weiter abkürzen kann, startet am Naturschutzzentrum Pfrunger-Burgweiler Ried bei Wilhelmsdorf.

Man passiert dabei einen Spielplatz, Moorseen, viele interessante Infotafeln zu den Themen Moor, Wasser, Vögel, Insekten, Bäume, Fledermäuse und einiges mehr.

Länge: 2,8 km
Dauer: mind. 1 h
Anstiege: ca. 10 hm

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Wandervorschläge in der Nähe
Pfrunger-Burgweiler Ried (rot)
Durch den Achtobel nach Hohenbodman (lila)
Frickinger Tobel und Freundschaftshöhle (grau)
Heiligenberg, Amalienhöhe und Freundschaftshöhlen im Linzgau (braun)
Gehrenberg und Linzgaublick (blau)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (orange)
Die Sieben Churfirsten bei Sipplingen (gelb)
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen