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Über den Albrand hinaus: Runde um das Vogelschutzgebiet Unterer Inn (Innauen)

Man mag es kaum glauben, aber auch in eher flachen Gegenden kann es sehr schön sein: Der Untere Inn, südlich von Passau, ist ein international bedeutsames Feuchtgebiet, das auf deutscher Seite fast durchgängig unter Schutz gestellt und ein wichtiges Rückzugs- und Durchzugsgebiet für Vögel ist.

Für eine kleine, abwechslungsreiche Tour startet man am Sportplatz südlich von Egglfing am Inn und folgt der Straße „Am Innwerk“, überquert die Brücke und geht geradeaus weiter bis zum Inn-Damm.

Dort kann man entweder die Treppe oder den Schotterweg hinauf auf die Dammkrone nehmen. Nun wandert man gut 2 km auf dem Inndamm Richtung Südwesten. Links und rechts blüht es bunt und zahlreiche Schmetterlinge und andere Insekten sind zu sehen. Wer die Vögel auf der Insel gegenüber beobachten möchte, sollte ein Fernglas mitnehmen.

Nach einer Plattform mit Bank bei einer Infotafel, die über das Vogelschutzgebiet informiert geht es rechts hinunter (Treppe oder Schotterweg) und dann rechts in den Wald hinein.

Nach ca. 350 m hält man sich rechts und wandert durch die Innauen. Man kann den Kuckuck und viel Gezwitscher hören, kleine Teiche bewundern und die wirklich vielfältige Tierwelt (Frösche, Schlangen, Insekten etc.) bewundern.  Immer wieder gibt es Infotafeln, die über unterschiedlichste Besondernheiten informieren.

Man bleibt immer auf dem Hauptweg durch die Innauen und kommt so schließlich zum Ausgangspunkt am Sportplatz zurück.

Länge: 5,6 km
Dauer: ca. 2 h
Anstiege: ca. 30 hm

Download albtips-de-Inndamm-Innauen.gpx (.zip)

 

Weitere Wandervorschläge in Bayern: (Karte auszoomen)
Auf dem Hesselberg, Frankenalb (orange)
Tour 10: Ofnethöhlen im Rieskrater
Tour 11: Ruinen bei Christgarten

Auf dem Hesselberg (Frankenalb)

Ein Zeugenberg der Frankenalb, der Hesselberg, ist gar nicht so weit von einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, dem Ipf, entfernt. Und der kleine Ausflug ins Nachbarbundesland lohnt sich – möglichst in Kombination mit Dinkelsbühl.

Nicht nur die Ländergrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern oder die fränkisch-alemannische Dialektgrenze liegt zwischen den beiden Aussichtsbergen Hesselberg und Ipf, sondern auch der bemerkenswerte Krater eines Meteoriteneinschlags vor 15 Millionen Jahren im Nördlinger Ries.

Von Gerolfingen aus kann man auf das Gipfelplatteau des Hesselbergs fahren. Dort bietet die Spazierrunde um die Osterwiese interessante Ausblicke auf den Albtrauf der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Im Südwesten sind sogar die Dreikaiserberge im Albvorland bei Göppingen zu erkennen.

Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich eine der schönsten Altstädte Deutschlands nicht entgehen lassen. Dinkelsbühl hat eine durchgängige Stadtmauer, an der man entlang spazieren kann. Viele schöne Fachwerkhäuser und mittelalterliche Stadttürme sind zu bestaunen. Die Altstadt ist von Wasser umgeben, was ihr ein besonderes Flair verleiht.

Länge: 2 km
Dauer: 1 h
Anstiege: keine

Download albtips-de-Hesselberg.gpx (.zip)


Wandervorschlag in der Nähe:
Tour 9: Ipf und Flochberg (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)
Tour 10: Ofnethöhlen im Rieskrater (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)
Tour 11: Ruinen bei Christgarten (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Tour 11: Ruinen bei Christgarten (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Von Hochhaus und Niederhaus, zwei Ruinen bei Christgarten, ins Kartäusertal am Rand des Nördlinger Rieskraters

Zuerst eine Tour für kleine und große Kraxler zu den Burg-Ruinen bei Christgarten, dann eine gemütliche Wanderung am Forellenbach zu einem Wildgehege und einer Klosterruine.

Die vollständige Wegbeschreibung mit praktischen Informationen und weiteren stimmungsvollen Bildern gibt es in meinem Wanderführer:

Wanderbuch Schwäbische Alb OstElke Koch
Wandern Schwäbische Alb Ost
Unterwegs mit der ganzen Familie
Juni 2016
ca. 176 Seiten
15.90 €
Der Kleine Buch Verlag
ISBN: 978-3-7650-8722-6

Download GPX-Tracks zu den Buchtouren

25 Touren: Mit Fils-, Ach- und Lonetal sowie Albuch, Nördlinger Ries und Härtsfeld

Die Wanderungen sind überwiegend leicht und führen über typische Wacholderheiden zu geschichtsträchtigen Burgruinen und beeindruckenden Aussichtsplätzen sowie durch schroffe Schluchten zu bizarren Felsen und wilden Eiszeithöhlen – von Geislingen bis Bopfingen und von Aalen bis Blaubeuren.

Neben abwechslungsreichen Halbtages- und Tagestouren abseits bekannter Pfade liefert Elke Koch zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Mit Höhenprofilen, praktischen Informationen zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Distanz, Kinderspielplätzen und Themenpfaden sowie detaillierter Karte zu jeder Tour.

  • Halbtages- und Tagestouren zwischen 4 und 15 km Länge
  • Inkl. Museumsbahntouren und kinderwagentauglichen Varianten
  • sowie Rätsel zu jeder Tour
  • Mit GPS-Tracks zum Download