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Märzenbecher mit Aprilwetter

Ein Ausflug ins Wolfstal darf Mitte März eigentlich nicht fehlen. Aber Spaß macht es nur, wenn nicht so viele Leute unterwegs sind, wie etwa unter der Woche und noch dazu bei „schlechtem“ Wetter.

Am bekanntesten ist der Parkplatz bei Lauterach, aber es gibt Alternativen, denn dort ist der Platz begrenzt und die Zufahrt eng.
http://www.albtips.de/tag/wolfstal/

Bei Lauterach mündet das Wolfstal ins Lautertal. Hier findet man eine alte Tuff-Säge, ein Biosphären-Infozentrum mit Spielplatz und angeschlossenem Cafe Wolfshöhle sowie etwas weiter das Lautertal hinauf die Gaststätte Laufenmühle (jeweils Öffnungszeiten beachten!)

Infotafeln informieren über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, über die Wasserversorgung von Lauterach, Flora und Fauna in Wolfs- und Lautertal.

Buchtipp: Im Geopark Schwäbische Alb

Viele spannende Ausflugsziele für geologisch Interessierte!
Die Schwäbische Alb bietet mit dem zerklüfteten Albtrauf, der Albhochfläche und den Fluß- oder Trockentälern eine einmalige Vielfalt an interessanten Landschaften. Richtig aufregend wird es im Untergrund des Karstgebirges, das als höhlenreichste Region in Deutschland gilt.

Der 2018 aktualisierte Ausflugsführer stellt 70 der sehenswertesten Ziele für Familien vor. Dazu gehören Höhlen und Museen, Fossilien und archäologische Funde, Gewässer und Meteoritenkrater wie auch Orte, an denen erkennbar wird, wie der Mensch in einer solchen Umgebung lebt und lebte.

Der Ausflugsführer zum Thema Geopark Schwäbische Alb, der das gesamte Gebiet zwischen Tuttlingen und Nördlinger Ries umfasst, ist übersichtlich aufgebaut und schön bebildert. Er macht Lust auf viele Freizeittrips und ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle Albfans!

Die schönsten Ausflugsziele für Familien.
Mit UNESCO-Weltkulturerbe Eiszeithöhlen

Im Geopark Schwäbische AlbWas ist ein Ammonit? Wo haust der Löwenmensch? Wie werden Steinkugeln hergestellt? Diese und viele andere Fragen beantworten 70 abwechslungsreiche Familienausflüge auf die Schwäbische Alb. Ein eigener Abschnitt gilt den ins Welterbe der UNESCO aufgenommenen Eiszeithöhlen. Jedem Kapitel ist ein ausführlicher Informationsteil beigefügt, damit auch ja nichts schiefgehen kann!

Gerrit-Richard Ranft
Im Geopark Schwäbische Alb
192 Seiten, Format: 16,7 x 1,7 x 23,3 cm
ca. 150 Abbildungen
Silberburg-Verlag GmbH
Auflage: 1 (3. Juli 2018)
16,99 €
ISBN 978-3842520790

Buchtipp: Als der Mensch die Kunst erfand

Sechs Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb wurden 2017 zum Weltkulturerbe ernannt, da sie wichtige Schauplätze zu jener Zeit waren, als der Mensch die Kunst erfand. Die Funde aus diesen Höhlen gelten als die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt. Hierzu bietet der illustrierte Band ausführliche Informationen aus erster Hand.

Detailreich erfährt der Leser, wie die Höhlen während der Eiszeit entstanden und woher vermutlich die Menschen ins Gebiet der heutigen Schwäbischen Alb kamen, welche uns so spannende kleine Kunstwerke und Musikinstrumente hinterlassen haben.

Die einzelnen Höhlen werden ebenso vorgestellt, wie deren interessanteste Funde: das Wildpferdchen aus der Vogelherdhöhle, der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel, die sogenannte Venus vom Hohle Fels oder die Flöte aus dem Geißenklösterle.

Faszinierende Bilder ergänzen die Texte über Grabungsgeschichte und -techniken, über das Zusammensetzen von Puzzleteilchen, über die Frage, ob man aus der Existenz eines Mischwesens wie dem Löwenmenschen die Schlussfolgerung ziehen kann, dass sich vor gut 40000 Jahren mit der Kunst auch eine Art Mystik oder Ansätze von Religion entwickelten.

Buchtipp: Als der Mensch die Kunst erfand - Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb

Vor mehr als 40.000 Jahren breitete sich der moderne Mensch nach Europa aus. Funde, die sich dem Homo sapiens zuordnen lassen, machte man auch auf der Schwäbischen Alb, vor allem in Höhlen in Ach- und Lonetal, die Weltkulturerbe werden sollen. Hier hat man die weltweit ältesten Nachweise mobiler Kunst entdeckt. Berühmt sind die Venus vom Hohle Fels als älteste Darstellung eines Menschen (einer Frau!) und der Löwenmensch aus der Stadel-Höhle, ein Mischwesen aus Mensch und Löwe. Kunstvolle kleine Plastiken aus Mammutelfenbein bilden die eiszeitliche Tierwelt ab – Mammut, Wisent, Pferd, Höhlenlöwe und Höhlenbär, einen Wasservogel im Flug. Gefunden hat man außerdem die bislang weltweit ältesten Musikinstrumente: Flöten aus Mammutelfenbein und Vogelknochen. Was erzählen uns die Funde über die Menschen und ihre Lebensweise? Nicholas J. Conard und Claus-Joachim Kind, beide Archäologen und Grabungsleiter, entführen den Leser in die eiszeitliche Welt, zeigen und erklären die großartigen Funde.

Mit einem Grußwort von Winfried Kretschmann und Vorworten von Bernd Engler und Claus Wolf

Conard, Nicholas J. / Kind, Claus-Joachim
Als der Mensch die Kunst erfand
Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb
39,95 €
192 S. mit etwa 160 farb. Abb. und 4 Kt.
Glossar und Bibliogr.
24 x 28 cm
geb. mit SU.
Theiss, Darmstadt, 2017.