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Wolfstal, Besinnungsweg, Lautertal

Alle Jahre wieder schön! Ein Besuch bei den blühenden Märzenbechern, den zinnoberroten Kelchbecherlingen und den wunderschönen Tälern der Schwäbischen Alb.

Man startet am südlichen Ende des Wolfstals am Wanderparkplatz beim Biosphäreninfozentrum zwischen Lauterach und Laufenmühle.

Man folgt gut 2 km dem Weg durch das Wolfstal (HW 7) und biegt dann links auf einen leicht zu übersehenden, aber beschilderten, sehr steilen Pfad ab.

Dieser Pfad gehört zum Ehinger Besinnungsweg und ist entsprechend beschildert. Oben angekommen, geht es geradeaus weiter am links befindlichen Waldrand entlang bis zu einer T-Kreuzung. Hier noch ein Stück hinauf, dann auf dem Öschleweg (Weg über eine Waldwiese) weiter.

Schließlich geht es auf dem Pionierweg durch eine Rechtskurve und einen Linksabzweig hinab ins Lautertal mit schönen Ausblicken auf die Burg Reichenstein und das Tal.

Im Lautertal erreicht man einen Grillplatz. Dort wendet man sich nach links und folgt dem Verlauf des Tals. Dabei passiert man einen künstlich angelegten Wasserlauf, ein schwäbishes Aquädukt.

Immer dem Lautertal folgend kommt man kurz nach der Laufenmühle zum Ausgangspunkt zurück. Dort befindet sich ein Biosphären-Infozentrum samt Wasserspielplatz und Kiosk.

Länge: 6,2 km
Dauer: ca 2,5 h
Anstiege: ca. 170 hm

Download albtips-de-Wolfstal-Besinnungsweg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Wolfsfalle, Wolfstal und Mundingen (gelb)
Ende Februar durch Wolfstal und Tiefental (orange)
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte (lila)
Zur Märzenbecherblüte ins Wolfstal und ins Lautertal (braun)
Tour 26: Das südliche Lautertal

Märzenbecher mit Aprilwetter

Ein Ausflug ins Wolfstal darf Mitte März eigentlich nicht fehlen. Aber Spaß macht es nur, wenn nicht so viele Leute unterwegs sind, wie etwa unter der Woche und noch dazu bei „schlechtem“ Wetter.

Am bekanntesten ist der Parkplatz bei Lauterach, aber es gibt Alternativen, denn dort ist der Platz begrenzt und die Zufahrt eng.
http://www.albtips.de/tag/wolfstal/

Bei Lauterach mündet das Wolfstal ins Lautertal. Hier findet man eine alte Tuff-Säge, ein Biosphären-Infozentrum mit Spielplatz und angeschlossenem Cafe Wolfshöhle sowie etwas weiter das Lautertal hinauf die Gaststätte Laufenmühle (jeweils Öffnungszeiten beachten!)

Infotafeln informieren über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, über die Wasserversorgung von Lauterach, Flora und Fauna in Wolfs- und Lautertal.

Durch die Felsschlucht Bärental

Hochaufragende Felsen, eine enge Schlucht, eine kleine Höhle und sogar eine Sphinx – all das findet man bei einem kleinen Abstecher ins Bärental bei Hütten. Im Wald gibt es eine idyllische Hütte mit Grillstelle.

Das kleine Örtchen Hütten im Schmiechtal hat sogar einen Bahnhof und ist von Ulm aus mit dem Zug bzw. mit dem Bus zu erreichen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, parkt am besten in der Bärentalstraße, die beim Gasthof Bären von der Durchgangsstraße K7409 abzweigt.

In der ersten Kehre der Bärentalstraße geht man geradeaus in die Felsschlucht hinein. Gleich darauf findet man auf der rechten Seite die kleine Bärentalhöhle, in die man ein paar Schritte hinein gehen kann. Sie wird vom Höhlenverein Blaubeuren betreut und im Winterhalbjahr zum Schutz überwinternder Tiere nicht begehbar.

Ein Pfad mit Treppen führt zwischen hohen Felsen hindurch immer weiter bergauf. Es ist ein erlaubter Weg durch eine Kernzone des Biosphärengebiets. Schon nach 200 Metern markiert ein Fels, der wie eine Sphinx aussieht das Ende der engen Schlucht. Das Tal wird etwas weiter und es sind noch knapp 500 m bis zur Grillhütte.

Kernzone Biosphärengebiet Schwäbische AlbIn den Kernzonen soll die Natur den Vorrang vor dem Menschen haben, es sollen keine Eingriffe durch den Menschen stattfinden. Daher darf man die Wege nicht verlassen und (wie sonst auch in der Natur) nichts mitnehmen, nichts da lassen, nichts kaputt machen. Ein UNESCO Biosphärenreservat ist übrigens nicht einfach eine weitere Form eines Naturschutzgebietes. Es ist eine Modellregion, in der in verschiedenen Zonen erprobt werden soll, wie Mensch und Natur voneinander profitieren können, ohne sich gegenseitig zu schaden. Daher hat in den (weitaus größeren) Entwicklungszonen weiterhin der Mensch den Vorrang, die Kernzonen machen nur 3% der Gesamtfläche aus, die Pflegezonen 10%.

Auf gleichem Weg geht es zurück. In Hütten gibt es außerdem eine sehnswerte Barockkapelle und ein Infozentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Länge: 1,5 km
Dauer: beliebig
Anstieg: 90 Hm

Download albtips-de-Baerental.gpx (.zip)


Wandervorschläge rund um Hütten oder den Blautopf:
Schlossmauerreste, der doppelte Jägerstein und die Felsschlucht im Bärental (orange)
Frühlingsausflug mit Picknick (gelb)
Tour 29: Mit dem Ulmer Spatz ins Schmiechtal
Tour 30: Sontheimer Höhle, Küssende Sau und Blautopf

Autotour:
Schluchten, Höhlen, Karstquellen zwischen Bad Urach und Blaubeuren