Archiv der Kategorie: Reutlingen

Göllesberg und Übersberg im Herbst

Eher gemütlich geht es auf Göllesberg und Übersberg zu – wenig Höhenunterschiede, tolle Ausblicke, viel Abwechslung zwischen Wald und Freiflächen.

Den Parkplatz Übersberg erreicht man von Pfullingen aus über ein abenteuerliches Sträßle, auf dem man der eigenen Gesundheit zuliebe gerne auch mal zwischendurch die Bremse benutzen darf.

Vom Parkplatz beim Gasthof aus steigt man zum Segelflugplatz hinauf, hält sich rechts und folgt zunächst dem HW1 (Wanderzeichen Rotes Dreieck). Nach einem Rechts-, Links- und wieder Rechtsabzweig hält man sich an der Gabelung am Waldrand rechts. Der Weg führt geradeaus bis zu einem Aussichtspunkt mit Blick über das wunderschöne Zellertal: rechts der Ursulahochberg mit dem Immenberg, links der Albtrauf bei Holzelfingen. Wer es einfach mag, geht auf gleichem Weg zurück zur Gabelung und wendet sich dort nach rechts.

Alternativ kann man beim Aussichtspunkt dem Weg weiter folgen. Er wird bald zum Pfad, dann wieder etwas breiter, wenn auch wenig gepflegt und bald zweigt man links auf einen breiten Waldweg ab. Es geht stetig leicht bergauf, einmal gibt es einen kleinen Linksschlenker, schießlich erreicht man den breiten Schotterweg, dem man dann nach rechts bis zum Grillplatz Göllesberg folgt. Dort wählt man an der Gabelung den rechten Wiesenweg. Bei einem kleinen Schlenker nach rechts kann man die Heidefläche erkunden und kommt später zum Weg zurück.

Geradeaus (ohne den Schlenker) gelangt man zum Segelflugplatz Übersberg, den man nun rechts herum umrunden kann. Mit Flugbetrieb kann man viele startende und landende Flieger beobachten, ohne genießt man die Stille der Albhochfläche. Nach der Runde steigt man auf dem Sträßle wieder zum Ausgangspunkt hinunter. Wer noch nicht genug hat, kann einen Abstecher zum Mädlesfels (500 m einfach) anhängen.

Länge: 5,8 km
Dauer: 2 h
Anstiege: etwas Auf und Ab

Download albtips-de-Goellesberg-Uebersberg.gpx (.zip)

29.10.2016 – Sternguckernacht Zainingen

Am 29.10.2016 veranstaltet die ehrenamtlichen Projekt Sternenpark Schwäbische Alb eine Sternguckernacht in der Biosphärengemeinde Römerstein-Zainingen.

Der Abend im Saal des Schwäbischen Albvereins Zainingen beginnt um 19 Uhr mit einem kurzen Vortrag zu unserem Sternenpark-Projekt von Dr.-Ing. Matthias Engel. Danach berichtet der Astrophysiker Till Credner über das Meteorcamp auf der Schwäbischen Alb, bei dem Perseiden-Sternschnuppen erforscht werden.

Anschließend geht es bei gutem Wetter hinaus zum Sternguckerplatz am Zugang zum ehemaligen Truppenübungsplatz am Turm Waldgreut. Dort stehen die Hobbyastronomen Carsten Przygoda und Hans-Jürgen Merk mit ihren Teleskopen und zeigen Ihnen den beeindruckenden Sternenhimmel.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns über Spenden.
Eine Anmeldung unter www.sternenpark-schwaebische-alb.de ist hilfreich.

Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe mitbringen. Gerne können Sie auch ein Fernglas zum Beobachten mitnehmen.

29.10.2016 um 19 Uhr
Saal des Schwäbischen Albvereins Zainingen
Ulmer Straße 1
72587 Römerstein-Zainingen
anschließend Sternguckerplatz bei Zainingen

Hanner Felsen Runde

Herrliche Ausblicke und beeindruckende Jurafelsen lassen sich auf diesem kurzen Spaziergang oberhalb der Kurstadt Bad Urach entdecken.

Den Wanderparkplatz Hanner Felsen erreicht man von Bad Urach über die abenteuerliche Hanner Steige K 6708, direkt in der letzten Kurve vor der Albhochfläche liegt er.

Von dort steigt man ein paar Schritte hinab zum Aussichtspunkt Östlicher Hanner Fels. Man blickt direkt auf die Altstadt Bad Urachs hinab und hört den Verkehr der B 28 im Tal vorbeirauschen.

Da der Premiumwanderweg Hohenurachsteig hier vorbeiführt, braucht man nur der idiotensicheren Beschilderung Richtung Eppenzillfelsen zu folgen und erreicht so nach 400 m den Mittleren Hanner Fels. Dort befindet sich eine Schutzhütte. Wer genau hinschaut, sieht die Rinne, über die früher Holzstämme ins Tal geschickt wurden.

Nach weiteren 340 m kommt man zum schönsten Aussichtspunkt, dem Nördlichen Hanner Fels mit Blick ins Ermstal und zur Ruine Hohenurach. Spaziergänger kehren auf gleichem Weg zum Ausgangspunkt zurück.

Panoramablick vom Hanner Felsen aus Panoramablick vom Hanner Felsen aus

Wer trittsicher ist und Wanderstiefel dabei hat, kann 50 m weiter rechts hinab abbiegen. Ein steiler Serpentinenpfad führt bergab und mündet in einen breiten Waldweg. Bald erreicht man den Aussichtspunkt mit dem spröden Namen Höhe 604. Dort steht ebenfalls eine Hütte und man erkennt die Rinne für den Baumstammtransport.

Etwa 300 m weiter biegt man halbrechts ab und steigt über Stufen und einen Serpentinenpfad hinauf zum Östlichen Hanner Fels und zum Parkplatz.

Länge: 1,5 – 1,8 km
Dauer: 0,5 – 1 h
Anstiege: ca. 40 – 100 Hm

Download albtips-de-Hanner-Felsen.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe:
Schorren-, Hanner- und Eppenzillfelsen (gelb)
Helle Steine, buntes Laub (orange)
Kunstmühlefels und Hochberg (braun)
Buckleter Kapf, Höllenlöcher und Mauchental (lila)
Spaziergang über Schafweiden und zum Feldherrenhügel (ohne Track)
Auf dem Hohenurachsteig