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Mundartweg am Höchsten

Eine herrliche Aussicht auf Berge und See genießt man vom Mundartweg am Höchsten – der 838 m hoch gelegenen Erhebung zwischen Alb und Bodensee, an der Grenze zwischen dem Landkreis Sigmaringen und dem Bodenseekreis.

Der Mundartweg beginnt am Berggasthof Höchsten, ganz in der Nähe liegt auch noch der Parkplatz direkt am Gipfel des Höchsten. 

Hier verläuft nicht nur die Landkreisgrenze zwischen Sigmaringen und Friedrichshafen (Bodenseekreis) sondern auch die Sprachgrenze zwischen dem schwäbischen und dem alemannischen Dialekt. Verschiedene Infotafeln erklären die Unterschiede – auch die zur Hochsprache, dem sogenannten Schriftdeutsch.

Zusätzlich findet man auf dem Promipfad einige Fußabdrücke samt Autogrammen prominenter Persönlichkeiten aus dem Lande.

Am Gipfel steht ein kleiner, feiner Aussichtsturm, von dem sich ein sagenhafter Blick zur Alpenkette über dem Bodensee bietet. Eine schöne Panoramatafel gibt Auskunft über viele Namen der Alpengipfel.

Der Rundweg führt wieder hinab zu einem interessanten Kräutergarten, in dem regelmäßig Führungen stattfinden. Infos dazu gibt es im Berggasthof.

Länge: 0,7 km
Dauer: beliebig
Anstieg: 30 hm

Download albtips-de-Hoechsten-Mundartweg.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Pfrunger-Burgweiler Ried (rot)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (orange)
Kloster-Baustelle Campus Galli 2017 (braun)
Federsee-Rundweg (gelb)

Pfrunger-Burgweiler Ried

Südlich der Schwäbischen Alb, gerade noch zum Landkreis Sigmaringen gehörend wartet das Pfrunger-Burgweiler Ried auf Spaziergänger, Wanderer, Naturfreunde. Eine herrliche Aussicht bietet sich vom Bannwaldturm.

Der Wanderparkplatz Bannwaldturm befindet sich südlich von Ostrach am Waldrand, die Straße „An der Ostrach“ führt vom Ortskern dorthin.

Folgt man dem Sträßchen weiter zu Fuß, so erreicht man nach knapp 15 Minuten den Bannwaldturm. Die hier beschriebene Tour ist bis auf das letzte Wegstück die lohnenswerte, ausgeschilderte Wanderung der Rundweg Bannwald.

Von der Kreuzung beim Bannwaldturm aus folgt man dem Bohlenweg durch das Ried. Der Boden schwingt mit und es lässt sich sehr angenehm gehen. Am Aussichtspunkt Tisch blickt man nicht etwa in die Weite, sondern in den Bannwald hinein.

Nach einer Brücke kommt man zum Fünfeckweiher. Ganz still ist es hier. Man folgt dem Weg weiter am Waldrand entlang, dann über die Wiese und in den Wald hinein. Eine Weile geht es schnurgeradeaus, dann durch eine Rechtskurve.

Kurz nach dem Wald biegt man links zum Torfstich ab. Mit viel Phantasie kann man sich noch vorstellen, wie hier Torf abgebaut wurde.

Bald geht es wieder rechts, vorbei an der Heckrindweide, wieder in den Wald hinein und links. Hier sollte man besonders gut auf die Beschilderung achten. Kurz vor dem Waldrand biegt man links auf einen Trampelpfad ab.

Man kommt aus dem Wald und folgt dem Pfad weiter über die Wiese, links an einem Hügel vorbei. Von der gegenüberliegenden Seite aus, kann man auf diese kleine Erhebung steigen, auf dem einst eine Burg stand, von der allerdings kaum noch etwas zu sehen ist.

Von der Burgruine aus geht man ein paar Schritte in Richtung Burgweiler und nach dem Spielplatz rechts. Man bleibt gut 400 m auf dem asphaltierten Weg und biegt dann rechts Richtung Wald ab.

Nun könnte man dem breiten Spazierweg am links befindlichen Waldrand bis zurück zum Bannwaldturm folgen. Wer lieber direkt zum Ausgangspunkt abkürzen möchte, nimmt nach ca. 1100 m links einen gut erkennbaren, aber wenig genutzten Weg. Nach wenigen Schritten quert ein breiter Waldweg, dem man nach rechts folgt. An der Gabelung nach ca. 450 m hält man sich links und kommt so zum Wanderparkplatz Bannwaldturm zurück.

Das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf ist einen Besuch wert.

Länge: 7,7 km
Dauer: 2,5 h
Anstieg: Bannwaldturm 37 hm

Download albtips-de-Pfrunger-Ried.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (orange)
Kloster-Baustelle Campus Galli 2017 (braun)
Federsee-Rundweg (gelb)
Mundartweg am Höchsten (rot)

Schmalegger und Rinkenburger Tobel

Die Wanderung durch das Naturschutzgebiet Schmalegger und Rinkenburger Tobel bei Ravensburg führt durch eine weitgehend sich selbst überlassene Landschaft. Die Wege sind breit und gut begehbar, der Begriff „Tobel“ etwas irreführend. Nach starken Regenfällen etwa kann es zu Astbruch, Überschwemmung oder Erdrutsch kommen.

Beginn der kleinen Wanderung ist am Parkplatz Jägerhaus westlich von Schmalegg.

Man geht bergab, überquert den Bach und macht an der Gabelung zunächst nach links einen Abstecher zum Schmalegger Wasserfall. Hier sieht die Landschaft noch am ehesten wie ein Tobel aus. Es wird deutlich, wie das Wasser sich hier in den Berg hineingearbeitet hat.

Zurück an der Gabelung hält man sich links und wandert auf dem breiten Waldweg bergauf. Es geht immer geradeaus durch den Wald. Kurz vor dem Waldrand hält man sich rechts und an der darauf folgenden Gabelung steigt man rechts bergab zum Feuertobelbach.

Im Tal wendet man sich wieder nach rechts und folgt gut 2 km dem Weg am Glastobelbach entlang. Es ist allerdings einfach ein Waldweg am Bach entlang, kein richtiger Tobel. Es gibt einen Steg über den Bach und daneben eine Furt, beides leider nicht so richtig kinderwagentauglich – im Gegensatz zum Rest des Wegs.

Bei der Burgmühle überquert man den Schwarzensteg und biegt nach ein paar Metern Anstieg gleich nach dem Hof rechts ab. Ein steiler Weg führt hinauf zum Schloßbüchl, einem Hügel, auf dem einst die Burg Schmalegg stand – Sitz des welfischen, später staufischen Geschlechts.

Noch ein letzter kurzer Anstieg und man ist wieder in Schmalegg. Statt nun einfach der Schloßhalde zu folgen, kann man zwischen den Hausnummern 42 und 44 nach links einem Schild mit Engel folgen und durch das Engeleloch gehen.

Wieder oben folgt man der Wolfsbergtraße nach rechts, die in die Schloßhalde mündet. Links kommt man zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

Länge: 7 km
Dauer: ca. 2,5 h
Hm: 160 Hm

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