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Frühlingsausflug mit Picknick

Diesen wunderbaren Frühlingstag musste man einfach für einen Ausflug auf die Schwäbische Alb nutzen. Morgens ein Besuch des weithin bekannten Blautopfs und des beeindruckenden Klosters mit seinem opulenten Hochaltar. Mittags ein gemütliches Picknick mit Wacholderkäs, viel Gemüse und Brot. Nachmittags eine kleine Tour rund um Hütten und durch die Bärentalschlucht.

Start dieser kleinen Runde ist der Wanderparkplatz oberhalb von Hütten an der Bärentalstraße mit Blick auf die kleine Barockkapelle. Von dort überquert man die Straße und folgt dem schmalen Pfad, der in Serpentinen die Wacholderheide hinauf führt.

Schon bald erreicht man einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf das Schmiechtal. Von dort geht es noch etwas weiter hinauf bis zum Schloss Justingen, von dem allerdings nur noch eine Mauer zu sehen ist. Anhand einer Infotafel kann man sich allerdings die Ausmaße der Anlage vorstellen.

Mit Blick auf die Infotafel hält man sich links und folgt dem Waldweg. Nach einer Links- und einer Rechtskurve geht es bergab bis zur Bärenhütte mit Grillstelle.

Dort biegt man links ab. Der Waldweg führt zunächst sanft bergab. An der Weggabelung bei zwei Felsformationen, die man für eine Sphinx und einen Pharao halten könnte, folgt man links den Treppen bergab. Das Tal wird zu einer beeindruckenden Felsschlucht. Kurz vor deren Ende befindet sich links die Bärentalhöhle.

Kernzone Biosphärengebiet Schwäbische AlbIn den Kernzonen soll die Natur den Vorrang vor dem Menschen haben, es sollen keine Eingriffe durch den Menschen stattfinden. Daher darf man die Wege nicht verlassen und (wie sonst auch in der Natur) nichts mitnehmen, nichts da lassen, nichts kaputt machen. Ein UNESCO Biosphärenreservat ist übrigens nicht einfach eine weitere Form eines Naturschutzgebietes. Es ist eine Modellregion, in der in verschiedenen Zonen erprobt werden soll, wie Mensch und Natur voneinander profitieren können, ohne sich gegenseitig zu schaden. Daher hat in den (weitaus größeren) Entwicklungszonen weiterhin der Mensch den Vorrang, die Kernzonen machen nur 3% der Gesamtfläche aus, die Pflegezonen 10%.

Am Schluss vom Bärental, das in einer Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb liegt, spaziert man vorsichtig die Straße links hinauf bis zum Wanderparkplatz. In Hütten gibt es außerdem ein Infozentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Länge: 3 km
Dauer: 1,25 h
Anstieg: 120 Hm

Download albtips-de-Huetten-Baerental.gpx (.zip)


Wandervorschläge rund um Hütten oder den Blautopf:
Schlossmauerreste, der doppelte Jägerstein und die Felsschlucht im Bärental (orange)
Durch die Felsschlucht Bärental (gelb)
Tour 29: Mit dem Ulmer Spatz ins Schmiechtal
Tour 30: Sontheimer Höhle, Küssende Sau und Blautopf

Autotour:
Schluchten, Höhlen, Karstquellen zwischen Bad Urach und Blaubeuren

Eselsburger Tal – mal ohne steinerne Jungfrauen

Das Eselsburger Tal ist nicht nur für die Steinernen Jungfrauen bekannt, sondern auch für die große Anzahl an Märzenbechern. Zur Zeit der Blüte lohnt sich ein Ausflug ins Eselsburger Tal also auf jeden Fall.  Die Stadt Herbrechtingen bietet auf ihrer Webseite zur Zeit der Märzenbecherblüte aktuelle Infos: http://www.herbrechtingen.de/kultur-freizeit/eselsburger-tal/maerzenbecher.html

Unsere Tour beginnt am Wanderparkplatz oberhalb des Eselburger Tals an der B19 in Richtung Dettingen.  Wir starten dort und folgen der Beschilderung für den Rundweg 3 an der Spitzbubenhöhle vobei hinunter zur Brenz. Unser Weg wird umsäumt von vielen Märzenbechern.

Im Tal angekommen folgen wir der Beschilderung für unseren Rundweg indem wir uns für den linken Weg entscheiden. Neben unzähligen Feldern von Märzenbechern führt unser Talweg in Richtung Anhausen. Auf beiden Seiten des Weges befinden sich zahlreiche Felsen, darunter auch der mächtige Falkenstein, den wir noch auf unserem Rückweg oberhalb unseres aktuellen Weges erkunden werden.

Ausblick vom Falkenstein

Angekommen in Anhausen wählen wir einen auf den ersten Blick eher unscheinbaren, aber ausgeschilderten, Pfad, der uns am Anfang ein Stück bergan auf unseren Rückweg führt. Da wir uns nun paralell zu unserem Hinweg befinden, können wir die Aussicht auf das Eselsburger Tal und die Märzenbecher von oben genießen.  Angekommen an der Domäne Falkenstein können wir vom Felsen, auf dem sich einst eine Burg befand, einen herrlichen Ausblick auf das Tal genießen bevor wir unseren Kurs zurück zum Parkplatz fortsetzen.

Von Hepsisau zur Limburg

Nein, auf der Limburg gibt es keine Burg mehr. Aber eine wunderschöne Rundumsicht bietet sich von dem ehemaligen Vulkanschlot: die Burg Teck im Südwesten, die Drei-Kaiserberge hinter dem Aichelberg im Nordosten. Zu Füßen liegen Streuobstwiesen, die zum größten zusammenhängenden Streuobstgebiet Europas gehören.

Der Wanderparkplatz liegt am südlichen Ortsrand von Hepsisau. Man gelangt dorthin, wenn man der Hauptstraße und vor der Linkskurve am Ortsende geradeaus dem blauen Parkplatzschild folgt. Man geht durch das malerische Hepsisau zurück und folgt dabei stets grob dem Verlauf des Zipfelbachs. Nach dem Backhaus hält man sich links und nimmt kurz darauf den schmalen Fußweg direkt am Bächlein entlang. In die Bachstraße biegt man rechts ein.

Vor einem kunstvoll angelegten Garten mit den Überresten eines uralten, riesigen Baumes wendet man sich halblinks auf den asphaltierten Kelterwiesenweg. Nachdem man einen Weg überquert hat, sieht man bald schon den markanten Kegelberg Limburg vor sich. Man kann geradeaus darauf zu spazieren oder parallel rechts davon direkt am Zipfelbach weiterwandern.

Beim großen Wanderparkplatz zweigt man links und gleich wieder rechts ab. Wo sich der Schotterweg zum Pfad verengt, wandert man steil links hinauf und erneut rechts durch die Streuobstwiesen. Nach gut 300 Metern führen uralte, windschiefe Treppenstufen links hinauf. Oben geht es rechts, eine Tafel des Natur- und Kulturlehrpfads klärt über die vielen verschiedenen, hier angebauten Kirschensorten auf. Nach etwa 200 Metern geht es erneut sehr steil links hinauf. Der Wiesenpfad ist derzeit sehr matschig.

Noch einmal geht man wenige Meter nach rechts, bis ein Pfad scharf links abbiegt. Nun ändert sich die Landschaft. Magerwiesen lösen die Streuobstwiesen ab. Der Wind pfeift am Hang entlang. Wacholderbüsche und einzelne Baumriesen wechseln sich ab. Bis zum Limburg-Gipfel (597 m ü. NN) folgt man am besten den kleinen Zeichen mit der Nr. 53 bzw. dem Wanderzeichen Blauer Pfeil. Ein wunderschöner Rundumblick bietet sich vom Hochplateau.

Panoramablick von der Limburg Panoramablick von der Limburg

Auf der gegenüberliegenden Seite führt ein schmaler Zick-Zack-Pfad hinab, zunächst wieder durch die karge Magerwiesen-Landschaft, dann am Weinberg vorbei. Nach einem kleinen Wäldchen biegt man links ab und spaziert auf gleichbleibender Höhe durch die Weinberge. Nach einem Linksabzweig geht es gleich wieder rechts. Der Weg macht eine Linkskurve hinab zum Sträßchen, auf welches man rechts abzweigt.

Bei der nächsten Möglichkeit hält man sich links, dann rechts und nach wenigen Metern wieder links, immer in Richtung Waldrand, hinter welchem man geradeaus und steil durch den Wald hinauf steigt. Oben am Waldrand geht man rechts, kurz danach links leicht bergauf und gleich nach der Scheune erneut rechts. Schaut man von diesem geschotterten Höhenweg zurück, so kann man immer wieder schöne Blicke auf die Limburg genießen.

Noch einmal wandert man links und gleich wieder rechts leicht bergauf in Richtung Waldrand, vor welchem man sich links hält und dem eben verlaufenden Schotterweg folgt. Wieder blickt man über Streuobstwiesen und dann auf Hepsisau. Es geht links hinunter und gleich darauf biegt man scharf rechts ab. Das Sträßchen führt in Kurven bergab zum Wanderparkplatz.

Länge: 8,5 km
Dauer: 2,45 h
Auf/Ab: 310 Hm

Download albtips-de-Hepsisau-Limburg.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Vom Schopflocher Torfmoor zu Randecker Maar, Zipfelbachtal und Pferch (gelb)
Maigrün am Heimenstein, Reussenstein und am Neidlinger Wasserfall (braun)