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Die 100. Wanderung: Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein

Heute haben wir die 100. albtips-Wanderung mit einem Picknick in der Ruine Greifenstein gefeiert. Von dort bietet sich ein sagenhafter Blick über die Taleinschnitte hinweg bis zum Schloss Lichtenstein. Ein Grillplatz und Bänke sind vorhanden.

Von Honau-Traifelberg aus folgt man dem Albtrauf bis zur Ruine Greifenstein für gut 6 km dem Burgenweg (Wegzeichen Schwarze Burg), der auf dieser Strecke größtenteils mit dem HW1 übereinstimmt.

Dabei passiert man zunächst die wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen – sie leuchten aus dem bunten Herbstlaub besonders schön hervor. Man kann wählen, ob man oberhalb oder unterhalb der Felsen entlanggehen möchte. Beide Wegvarianten sind reizvoll: Von oben hat man schöne Blicke ins Echaztal und zum Schloss, von unten sieht man die beeindruckenden Felsen.

Es geht weiter am Albtrauf entlang, danach durch den Ort Holzelfingen hindurch und bis zum Aussichtspunkt Kleiner Greifenstein. Das Echaztal weitet sich und man schaut bis ins Albvorland.

Nun ist es nicht mehr weit, bis zur Ruine Greifenstein, von der sogar noch ein paar Mauern stehen. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man hinein. Eine Grillstelle mit wunderbarem Blick befindet sich dort.

Der Weg führt noch ein wenig weiter am Albtrauf entlang, biegt aber schon bald nach links unten ab (ab hier Wegzeichen Blaues Dreieck). Es geht durch das vordere Zellertal nach Unterhausen.
(neigschmeckte, birki + albträufler)

Anfahrt: Bus 400/7606/7607 (naldo.de), Haltestellen in Honau-Traifelberg + Unterhausen
Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: zu den Traifelbergfelsen und in Holzelfingen

» Download albtips-de-Traifelberg-Greifenstein.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:

» Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (gelb)
» Vom Sonnenfels an die Reissenbachquelle und hinauf zu imposanten Felsen (blau)
» Vom Lippental über die „Onderhos“ zur „Wanne“ und zurück (braun)
» Aussichtsreicher Spaziergang zum Gießstein oberhalb des Echaztals (rosa)
» Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück (orange)
» Aussichten auf die Schwäbische Alb vom Feldberg und vom Hohengenkingen (hellrot)

Naturschutzgebiet Härtle – Aussicht ins obere Echaztal und ins Zellertal

Diese kleine Runde hat nur ca. 6 km, aber ein reiner Spaziergang ist sie dennoch nicht.
Start ist wieder einmal am Parkplatz an der Auffahrt zu Wanne/Schönberg zwischen Pfullingen und Unterhausen (B312).

Vom Ausgangspunkt geht man erst steil hinauf und dann gleich nach links auf das Sträßchen und vorbei am Wildgehege. In der scharfen Rechtskurve geht man steil geradeaus hinauf auf einem nach Regen nicht sonderlich schön zu gehenden Waldweg. Dieser macht eine scharfe Rechtskurve, dann geht es links herum und weiter steil hinauf.

Sobald der Weg eben wird und nicht weiter ansteigt, geht man links (an einem Hochstand). Der Schotterweg führt in Kurven um den Berg – manchmal mit Aussicht auf die Achalm – bis zum Naturschutzgebiet Härtle.

Man folgt einfach weiter dem breiten Schotterweg, der ungefähr auf gleicher Höhe bleibt. Es geht kurz durch den Wald und schon bald bietet sich bei einer weiteren Wiese oberhalb von Lichtenstein-Unterhausen (ebenfalls Naturschutzgebiet) ein wunderbarer Blick auf das obere Echaztal mit Gießstein, Lichtenstein und den Traifelbergfelsen. Weiter links sieht man ins Zellertal mit seinen Felsen und zum Imenberg. Bänkle laden zum Verweilen und Schauen ein.

Nach einer Rechtskurve und einem weiteren Bänkle muss man gut aufpassen, um den schmalen Pfad, der scharf links nach unten abzweigt, nicht zu übersehen. Es ist der gleiche Pfad, den man auch bei der Reissenbach-Tour geht. Er führt an einem alten Fußballfeld beim CVJM-Häusle vorbei. Diesmal geht man einfach geradeaus weiter über die schmaler werdende, derzeit hochstehende Wiese und in den Wald hinein.

Der schmale Pfad führt in Serpentinen durch den Wald hinab. Sobald man auf eine Asphaltstraße und eine Kreuzung trifft, wendet man sich nach links und bleibt immer oberhalb von Unterhausen. Man folgt einem Wiesenweg, der stets unterhalb des Naturschutzgebiets entlang führt. Der Beginn des Weges ist auf manchen Karten eingezeichnet. Dort wo er angeblich endet, gibt es dennoch eine Fortsetzung, die allerdings derzeit stellenweise ein wenig zugewachsen ist, jedoch immer gut zu erkennen. Der Pfad führt teils durch den Wald, teils über Wiesen und ist eigentlich ein sehr schöner Weg. Doch wie neulich schon in einem Kommentar bemerkt wurde, gilt dort Zecken-Alarmstufe-Rot.

Nach einer Weile treffen wir auf eine Wegkreuzung. Geradeaus geht es für wenige Meter bergauf. Entweder man nimmt diesen Weg und kommt dann bald zu der anfangs erwähnten scharfen Rechtskurve oberhalb des Wildgeheges.
Oder man geht rechts und dann links wieder am Waldrand entlang und trifft erst kurz nach dem Wildgehege auf das Sträßchen und ist schon fast am Parkplatz.

Länge: ca. 6 km
Anstieg: zu Beginn kurz aber sehr steil

Download albtips-de-Unterhausen-Haertle.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
» Vom Sonnenfels an die Reissenbachquelle und hinauf zu imposanten Felsen (braun)
» Von der Wanne zu Wackerstein und Won, zurück über den Schönberg (blau)
» Vom Lippental über die „Onderhos“ zur „Wanne“ und zurück (gelb)
» Vom Lippental über’s Sättele und den Wackerstein zu Schönberg und Wanne (ohne GPS)

Lerchensporn im Lippental und erste Knöspchen auf der Wanne

Eine etwas längere Runde mit GPX-Track gibt es unter:
Lippental, Won, Wackerstein, Onderhos

Vom Wanderparkplatz unterhalb der Pfullinger „Unterhose“ (Schönberg, Wanne) aus folgen wir stets dem Wegzeichen Blaue Gabel bergaufwärts durch das Lippental. Bald geht es vom Asphaltsträßchen rechts ab auf einen Waldweg, der bald schmaler wird. Nach Überqueren des Sträßchens geht es steil hinauf, dann in Serpentinen einen Hang entlang, an dem nun Ende März zahlreich der Lerchensporn blüht.

Wieder treffen wir auf das Sträßchen, dem wir nach rechts folgen bis wir zur Pfullinger Wanne (Variante: noch weiter der Blauen Gabel bis zum Schönberg mit seinem Aussichtsturm folgen, dann hinab zur Wanne).

Derzeit sprießen auf der großen Wiese, die ein Naturschutzgebiet ist, die ersten Blüten von Schlüsselblümchen, Veilchen und Küchenschellen. Der HW5 (Wegzeichen Roter Balken) führt quer über die weite Fläche (Grillstellen vorhanden) und dann in Serpentinen Richtung Pfullingen hinab. Bei der ersten Möglichkeit rechts ab (ohne Wegzeichen) und weiter durch den Wald.

Rechts oben zeigen sich, solange die Bäume noch entlaubt sind, schroffe Felsen und darunter viele kleine und große Steinbrocken, die hier offenbar regelmäßig herunterkullern. Wir folgen dem Weg durch eine scharfe Linkskurve, nehmen die erste Abzweigung nach rechts unten und aus dem Wald heraus.

Kurz danach trifft man auf einen weiteren Schotterweg, der von links oben kommt. Entweder man geht hier rechts oder bei der nächsten Gelegenheit und kommt so über die Wiesen zurück zum Parkplatz.

Länge: ca. 8 km