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Von Burg zu Burg im Lautertal

Vor ziemlich genau zehn Jahren, im März 2017, bin ich schon einmal von Burg zu Burg im Großen Lautertal gewandert. Die Tour führt teils im Tal, teils über den HW5/Burgenweg zu den Burgruinen Bichishausen, Hohengundelfingen und Derneck und in eine der schönsten Landschaften der Schwäbischen Alb. Wir feiern 10 Jahre albtips!

Startpunkt der Wanderung ist der kleine Parkplatz in Bichishausen und zwar an der K6769 gegenüber vom Bootshaus (Einkehr).

Buchtipp: Badeseenziele im LändleDie März-Verlosung ist beendet. Der Gewinner wurde ermittelt und benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch! Auch im März 2017 verlosen wir zum 10-jährigen Jubiläum von albtips.de ein Wanderbuch. Diesen Monat gibt es das Buch Premiumwandern in Baden-Württemberg vom Silberburg-Verlag zu gewinnen.
Wenn ihr das Exemplar mit den Beschreibungen zu Premiumwanderwegen in den Regionen Schwäbische Alb, Oberschwaben und Bodensee haben möchtet, schreibt uns bitte eine E-Mail mit einer Begründung, warum ihr gerade dieses Buch dringend braucht!
Einsendeschluss ist der 2. April 2017.

Vom Parkplatz aus sieht man schon die Burgruine Bichishausen. Man überquert die Lauterbrücke und steigt von der Ehestetter Straße aus rechts den schmalen Pfad zur Burgruine hinauf. Von dieser zurückgekehrt folgt man dem HW5/Radweg (Wanderzeichen Roter Balken) nach rechts durch das Lautertal abwärts bis Gundelfingen.

Auf dem Gundelfinger Sattel führt der HW5/Burgenweg links hinauf. Bald zweigt rechts ein steiler Pfad ab. Er führt zur Burgruine Hohengundelfingen, von der aus man einen herrlichen Blick über das Tal, die Lauterschleifen und die Albhochfläche hat. Richtung Süden zeigt sich das Dach der Burg Derneck, Richtung Norden schaut die Ruine Hohenhundersingen hervor. Bei besonders klarem Wetter sind die Alpen zu sehen.

Im Anschluss kehrt man zurück und folgt unterhalb der Burg weiter dem HW5 durch die Vorburg und hinab bis Wittstaig (Einkehr). Vor dem schmalen Pfad unterhalb der Burg wird gewarnt. Man kann ihn nur auf eigene Gefahr begehen!

Nun spaziert man rechts der Lauter auf dem Talweg (ohne Wegzeichen) bis Weiler. Vor dem Ortseingang hält man sich rechts und folgt wieder dem HW5. Ein historischer Schneckengarten wartet auf Besucher – die Schnecken wurden früher als Delikatessen über Lauter und Donau sogar bis nach Wien exportiert.

Fotos vom 6. September 2008:

Über den alten Kreuzweg steigt man auf das Käpfle, auf welchem ein großes Kreuz steht. Von oben zurückkommend führt der HW5 rechts weiter durch den Wald.

Man überquert das Sträßchen K6750, steigt im Wald steil hinauf und erreicht die Burg Derneck, welche heute ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins (Einkehr) ist.

Von der Burg nimmt man den breiten Waldweg bis zu einem großen Spielplatz mit vielen Grillmöglichkeiten. Geradeaus kommt man in den Wald und bald spaziert man etwas oberhalb des Lautertals über eine Wacholderheide, wo es je nach Jahreszeit viele besondere Pflanzen und Tiere zu entdecken gibt, wie etwa Küchenschellen und Wildorchideen.

Bald trifft man auf ein Sträßchen, dem man nach links oben folgt (Wanderzeichen Gelbe Raute). Nach einer Scheune hält man sich rechts, bleibt auf dem Waldweg, der später zu einem schmalen, steilen Serpeninenpfad wird. Vom Aussichtspunkt Bürzel hat man einen schönen Blick auf die Burgruinen Hohengundelfingen und Niedergundelfingen.

Man wandert an den Steighöfen vorbei und zweigt noch vor der Klammenkreuzhütte (Grillmöglichkeit) rechts auf die alte Steige ab. Es geht hinunter nach Bichishausen. Geradeaus kommt man zurück zum Ausgangspunkt.

Fotos vom 11. März 2007:

Viele Hintergrundinfos und interessante „Geschichtle“ findet man in den Heftchen der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 5.

Länge: 11,4 km
Dauer: 4-5 h
Anstiege: 450 Hm

Download albtips-de-Bichishausen-Gundelfingen-Derneck.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Felsen, Burgen, Täler und Hochflächen rund um das Große Lautertal (orange)
Burgenweg Marbach-Indelhausen (Etappe 3) (gelb)
5 Tage Burgenweg (braun)
Tour 24: Dapfen, Grafeneck, Marbach
Tour 25: Drei Ruinen über dem Großen Lautertal
Tour 26: Das südliche Lautertal

Nägelesfels, Höllental und Schmähental

Gewundene Täler, wunderschöne Frühblüher, imposante Felsen und Sonne satt – das gab es heute rund um das Höllental südlich von Blaubeuren zu entdecken.

Vom kleinen Wanderparkplatz unterhalb des Sportplatzes am Sträßchen zwischen Pappelau und Sotzenhausen folgt man diesem gut 300 Meter westwärts bis kurz vor Sotzenhausen und geht dort rechts ins Tal hinab.

Nach einigen Windungen und dem kleinen Fels Känzele im wildromantischen Täle erreicht man das Höllental. Nach links sind es nur wenige Meter bis zum Fuß des Nägelesfelsen.

Weiter geht es nach diesem kurzen Abstecher geradeaus durch das Höllental.

Nach etwa 300 Metern wendet man sich nach rechts und wandert das Schmähental hinauf. Ist man aus dem Wald heraus, findet man bald rechts des Wegs einen kleinen Trampelpfad hinauf zum Sträßchen.

Dieses überquert man und geht rechts den Weg zum Sportplatz hinauf. Zum Abschluss spaziert man auf dem vorgegebenen Pfad über die Wacholderheide zurück zum Wanderparkplatz.

Länge: ca. 4,5 km
Dauer: mind. 1,5 h
Auf/Ab: ca. 250 Hm

Download albtips-de-naegelesfels-schmaehental.gpx (.zip)