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Der Albtrauf (Albnordrand) ist die markenteste Landschaftsform der Schwäbischen Alb. Wie bei einer zerklüfteten Küstenlinie gibt es Steilhänge und tief eingeschnittene Täler.

Rund um die Burg Hohenneuffen

Immer wieder lohnenswert und immer wieder anders ist eine kleine Tour rund um die Burg Hohenneuffen. An Weihnachten 2018 zauberte der Dunst im Tal herrliche Ansichten des zerklüfteten Albtraufs. Die Inversion sorgte für angenehme Temperaturen.

Dieser ausgedehnte Spaziergang startet am Wanderparkplatz Hohenneuffen, der über die K 1262 und die K 1244 von Erkenbrechtsweiler aus zu erreichen ist. Im Sommer fährt sonntags sogar ab und an ein Bus dorthin.

Zunächst folgt man dem HW1 (Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins, Wanderzeichen rotes Dreieck), der auf einem schmalen Pfad direkt neben dem breiten Waldweg verläuft, zur Burgruine Hohenneuffen (hohenneuffen.de). Die letzten Meter geht es steil bergauf und man genießt rundherum herrliche Ausblicke – im Nordosten liegt der kegelförmige Hohenstaufen, die Burg Teck ist zu sehen. Im Norden erkennt man die Orte auf den Fildern bis hin zum Stuttgarter Fernsehturm und bei entsprechender Sicht blickt man Richtung Südwesten am zerklüfteten Albtrauf entlang bis zum Feldberg im Schwarzwald.

Auf gleichem Wege spaziert man zurück und nach der Brücke über den Burggraben hält man sich auf dem Pfad links des Wegs (HW1). So kommt man zu verschiedenen Aussichtspunkten, zum Beispiel zum Wilhelmsfels oder zum Gleitschirmflieger-Startplatz Nord. Nach weiteren 160 Metern auf dem Pfad biegt man rechts ab und folgt dem Feldweg zwischen Äckern bis zur Straße K 1244.

Nachdem man die Straße leicht rechts versetzt überquert hat, geht man geradeaus in den Buchenwald hinein. Es geht ein wenig bergauf. Oben angekommen, wendet man sich nach rechts. Bald führt der Weg nach einer Linkkurve wieder aus dem Wald heraus.

Man überquert den Weg am Waldrand und geht auf dem Astropfad halbrechts weiter. Nach einer Linkskurve erreicht man den Grillplatz an der Keltenschanze (von der nicht viel zu erkennen ist).

Gleich danach erreicht man den Albtrauf und zweigt links auf den HW1 ab. Nach 150 Metern kommt man zum Gleitschirmflieger-Startplatz West, von dem aus sich ein herrlicher Blick bietet. Auf gleichem Weg geht man zurück und weiter geradeaus bis zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Hohenneuffen.

Länge: 5 km
Dauer: ca. 2 h
Anstieg: 160 hm (steil zur Burg hinauf)

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Wandervorschläge in der Nähe:
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (gelb)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (orange)
Paradies und Goldland (blau)
Neuffener Heide, Ruine Hohenneuffen, Molach, Schlosssteige und alte Steige (braun)

Waldameisenlehrpfad am Traifelberg

Vom kurzen, aber informativen Waldameisenlehrpfad am Traifelberg führt diese abwechlsungsreiche, kleine Tour durch den Wald, über die Hochfläche und an den Albtrauf – inklusive schönem Ausblick über das Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein.

Den Startpunkt des Waldameisenlehrpfads findet man, wenn man der L 230 von Traifelberg Richtung Engstingen folgt und dann links auf die L 387 Richtung Holzelfingen abbiegt. Nach 650 m geht es nochmals links auf einen Teerweg: Vorsicht beim Abbiegen, schnelle Autos, Radweg, Traktoren!!

Bei der großen Infotafel geht es rechts bis zum Wanderparkplatz. Von dort spaziert man weiter geradeaus durch den Wald und findet am Wegesrand die interessanten Infotafeln des Waldameisenlehrpfads.

Man kommt aus dem Wald heraus. An dieser Stelle weist ein Schild des Albvereins darauf hin, dass sich hier eine europäische Hauptwasserscheide befindet. Vereinfacht ausgedrückt endet nach Norden abfließendes Wasser im Rhein und somit in der Nordsee, nach Süden abfließendes Wasser gelangt in die Donau, welche ins Schwarze Meer mündet.

Anschließend folgt man dem Weg durch eine Linkskurve an ein paar Gebäuden vorbei. Danach zweigt man rechts ab. Nun geht man direkt auf Schloss Lichtenstein zu. Was so nah wirkt ist nur durch einen anstrengenden Ab- und Aufstieg zu erreichen. Bei der Gabelung hält man sich links. Dort, wo man dem rechts befindlichen Waldrand am nächsten kommt, schlüpft man auf einem Trampelpfad rechts durch die Bäume und steht direkt am Albtauf. Linkerhand befindet sich direkt ein schöner Aussichtsfels mit Blick ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Über den Trampelpfad kehrt man zum breiten Feldweg zurück, dem man weiter hinter dem Waldrand folgt. Nach einer Linkskurve kommt man aus dem Wald heraus und biegt danach rechts ins Manental ab. Das Sträßchen führt zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 70 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (lila)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
Wanderweg rund um Heutal und Salach (hellblau)
333. Tour: Von der Nebelhöhle durch den Nebelwald zum Schloss Lichtenstein (blau)
5 Tage Burgenweg (braun)

Farbtopf der Schwäbischen Alb

Ende August und die Natur gibt alles – einen großartigen Farbtopf der Schwäbischen Alb konnte man heute beim Wandern oder Spazieren entdecken.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einem kleinen Sträßchen von Pfullingen über die Gärtnerei Hortense Richtung Schönberg hält man am Parkplatz Wanne.

Von dort folgt man der Beschildung hinauf zum Schönbergturm – im Volksmund wegen seines Aussehens „Onderhos“ genannt. Der Ausblick vom Aussichtsturm zum Albtrauf, zum Albvorland und über die Kuppenalb ist sehr lohnend. Ist die Fahne gehisst, dann hat der Kiosk geöffnet und man kann zum Beispiel Würste zum Selbstgrillen kaufen.

Den Turm im Rücken wendet man sich nach rechts und geht stets an der Hangkante entlang um die schöne Magerwiese auf dem Schönberg herum. Es gibt viel zu entdecken. Am anderen Ende der Wiese gibt bzw. gab es einen netten Aussichtspunkt, der aktuell etwas zugewachsen ist.

Man dreht um und folgt nach 100 Metern dem breiten Waldweg nach unten. Man kommt zurück zur Wanne – etwas abseits liegt eine Grillhütte – und kann dort ebenfalls die wunderschöne Magerwiese umrunden. An einer Ecke gibt es am Aussichtspunkt eine schön gelegene Grillstelle.

Am Waldrand entlang kommt man schließlich zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Tour.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: 120 hm + 28 hm Turm

Download albtips-de-Onderhos-Wanne.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Vom Lippental über die „Onderhos“ zur „Wanne“ und zurück (gelb)
Von der Wanne zu Wackerstein und Won, zurück über den Schönberg (orange)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (braun)