Archiv der Kategorie: Essen, Trinken

Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (Echazquelle und „Kunst im Tuffsteinkeller“)

Da die B312 zwischen Lichtenstein-Unterhausen und Honau derzeit offiziell gesperrt ist und wir unser Benzin nicht auf dem Umweg Steige rauf, Steige runter verblasen wollten, haben wir in Unterhausen geparkt und sind nach Honau spaziert. Dort wartete die schöne kleine Veranstaltung „Kunst im Tuffsteinkeller“ auf Besucher. Um die Mittagszeit war deutlich weniger los als vor zwei Jahren. Lag es am Wetter? Oder an der Straßensperrung?

Von Unterhausen aus – genauer vom Supermarkt-Parkplatz (derzeit Rewe) aus – folgt man der Bahnhofstraße in südlicher Richtung, dann geht es gleich rechts in die Schillerstraße und sofort links in die Walderseestraße. Ihr folgt man stets geradeaus, sie verengt sich zu einem Fußweg. Dann biegt man links in die Ludwigstraße und vor der Brücke rechts in die Bachstraße ab. Geradeaus setzt sich ein schmaler Fußweg fort, der zur Hauptstraße (B312) führt. Diese überquert man und geht leicht links versetzt den steilen Weg (Gießsteinstraße) hinauf.

Einen kurzen Rechtsschlenker, dann scharf links und durch die Rechtskehre (Oberhausener Steige). Gleich danach zweigt man scharf links ab und folgt dem Weg, der eben bzw. leicht ansteigend am Hang verläuft. An der Gabelung mit der Schlösslessteige hält man sich links. Am Hang rechts kann man gut erkennen, wie hier vor einem guten Jahr Teile des Berges nach tagelangen Regenfällen ins Rutschen kam. Ab einer T-Kreuzung mit nagelneuem Hochwasserschutz wird der Burgstellenweg ein klein wenig steiler, doch man bleibt immer parallel zum Hang, bis man nach einer Infotafel des Lehrpfades „Waldgeheimnisse unterm Lichtenstein“ links in Richtung Honau hinabgeht. Der Blick schweift nach oben zu den oft hell leuchtenden Felsenkränzen, den Traifelbergfelsen.

Kurz nach dieser Aussicht hält man sich wieder scharf rechts, ein schmaler Pfad führt hinab zur meist trockenen Föhnerquelle. Nur an den Auswaschungen kann man erkennen, welche Wassermassen sich hier nach Regenfällen den Berg hinunterstürzen.

Noch etwas weiter in Richtung Talschluss und man erreicht die idyllisch am Waldrand gelegene Echazquelle (mit Grillstelle). Ein paar Meter zurück und rechts über die Brücke geht’s, den schmalen Pfad hinauf und nach dem Wanderparkplatz Echazquelle geradeaus die Heerstraße (B312) hinab nach Honau hinein.

Heute war dort die zweijährlich stattfindende Veranstaltung „Kunst im Tuffsteinkeller“ im Gange. Man konnte in verschiedene, teils private Keller hinabsteigen und Kunstinstallationen betrachten. Außerdem im Preis enthalten waren der Eintritt ins schnucklige Hauffmuseum, ins Freibad, in die Olgahöhle und in eine Vorführung von sehr beeindruckenden 3D-Höhlenbildern.

Von Honau aus kann man nun auf verschiedenen Wegen zum Bahnhof Honau gelangen. Wir haben uns für den Weg oberhalb des Freibads entschieden, der in die Hauffstraße mündet.

Nachdem man die Olgastraße, die zur Olgahöhle führen würde, links liegen gelassen hat, hält man sich an der nächsten Gabelung links und überquert etwas später die alte Zahnradbahntrasse. Geradeaus folgt man dem Wald- und später dem Wiesenweg, der etwas oberhalb am ehemaligen Bahnhof Honau vorbeiführt.

Später sieht man am Talhang gegenüber unterhalb des Gießsteins nochmals die mächtigen, senkrechten Schneisen am Berg, die nach den langen Regenfällen im Juni 2013 entstanden sind. Ab den ersten Häusern in Unterhausen kann man parallel zur Bahnhofstraße noch etwas auf dem alten Bahndamm spazieren, bis man schließlich das letzte Stück zum Parkplatz den Gehsteig nutzen muss.

Länge: 6,2 km
Dauer: 2 h
Anstieg: ca. 200 Hm

Hin und zurück auf dem direkten (Rad-)Weg vom beschriebenen Parkplatz in Unterhausen bis zur Olgahöhle am nördlichen Orteingang von Honau ist der Spaziergang nur 4 km lang.

Download albtips-de-Unterhausen-Honau.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Grün-goldener Oktober am schönsten mit Blick auf die Traifelbergfelsen (gelb)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (orange)
Rund ums Reißenbachtal (braun)
Tour 5: Von den Traifelbergfelsen zum Mädlesfels

Erlebnis „Schwäbischer Whisky“

Whisky-Verkostungen beim Schwäbischen Whisky-Tag, spannende Krimiabende, eine Tageswanderung auf dem Whisky-Walk oder drei Tage Schlemmen und Genießen beim „Schwäbischen Whisky-Trail“ im Oldtimer-Bus – für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Mit dem Oldtimer-Bus durchs Ländle
Mit dem Oldtimer-Bus durchs Ländle
[mitten im Ländle] Der „Schwäbische Whisky-Trail“ verspricht drei Tage, die Ihre Sinne erfrischen und verwandeln: Erleben Sie inmitten der wildromantischen Landschaft zwischen Neckartal und Schwäbischer Alb ein unvergessliches Abenteuer im Oldtimerbus „Heidi“. Besuchen Sie original Schwäbische Whisky-Destillen und verkosten Sie deren exquisiten Erzeugnisse, laben Sie sich in reizvollen Gasthäusern an kreativen Spezialitäten aus der Region, schlendern Sie durch die malerische Altstadt Tübingens, erfreuen Sie sich am Charme und der Kompetenz unseres Begleitpersonals – Willkommen auf dem „Schwäbischen Whisky-Trail“!

Ausgehend von Tübingen beginnen drei erlebnisreiche Tage: Sie sind zu Gast in vier Whisky-Destillen, in jeder wird die hohe Kunst der Herstellung des samtbraunen Getreidegoldes auf charakteristische Weise zelebriert; Sie durchqueren atemberaubende landschaftliche Vielfalt, vom Naturpark Schönbuch und dem „Sieben-Mühlen-Tal“ der Filderebene bis zu den legendären Streuobstwiesen am Trauf der Schwäbischen Alb; Sie stärken sich in urigen Vesperstuben und auf üppigen Gütern, nachts tanken Sie im „Hotel Lamm“ direkt vor den Toren Tübingens neue Kraft und Inspiration.

www.schwaebischer-whisky-trail.de

Schaubrennerei am Albtrauf

Jeden Mittwoch ab 16 Uhr gibt es in der Schaubrennerei Straßer in Dettingen/Erms Vesper. Im Hofladen nebenan findet man vom Frischobst bis hin zu Edeldestillaten eine große Auswahl regionaler Produkte aus heimischen Früchten, ebenso auf den Wochenmärkten in Dettingen und Bad Urach und im Online-Shop.

Als besonderes Erlebnis wird seit neuestem auch eine Kutschfahrt von Glems über den Dettinger Kirschenweg zur Brennscheuer angeboten – mit Besuch im Obstbaumuseum, deftigem Bauernvesper und Verkostung der edlen Brände.

Vesper in der Schaubrennerei
Vesper in der Schaubrennerei
Es siedet und wallet und brauset und zischt – ein Schauspiel der Aromen, wenn Obst zu hochprozentigem Wasser gebrannt wird. Erleben Sie bei herrlichem Blick auf Streuobstwiesen zusammen mit Spezialitätenbrenner Straßer die geistvolle Vollendung eines Edelbrandes. Genießen Sie bei einer Verkostung mit Bauernvesper den Duft der „Palmischbirne“, „Goldparmäne“ & „Herzkirsche“.

Wir haben für Sie eine Schaubrennerei mit urigem Gastraum und Terrasse im ehemaligen „Heubarn“ mit Blick auf die Ermstäler Streuobstwiesen errichtet.

Buchbar für verschiedene festliche Anlässe, Gruppen, Firmen und Vereine:

  • 55 Sitzplätze vor der Schaubrennerei
  • 50 Sitzplätze auf der Terrasse
  • Busse können in der Fabrikstraße parken
  • Rollstuhlgerechter Zugang und Sanitäranlage

www.brennscheuer-strasser.de