Archiv der Kategorie: 01 – 05 km

Felsgrotten, Teufelsbrücke, Amalienfels und Hängebrücke im Donautal bei Inzigkofen

Im Fürstlichen Park Inzigkofen findet man viele typische Landschaftsmerkmale der Schwäbischen Alb und des Donautals auf kleinem Raum, da viele Wege, Treppen und die bekannte Teufelsbrücke angelegt wurden. Relativ neu ist eine Hängebrücke.

Start der Tour ist am Bahnhof Inzigkofen, direkt an der Landstraße L 277 im Donautal. Man folgt den diversen ausgeschilderten Wanderwegen (Donau-Zollernalb-Weg, Kloster-Felsen-Weg) nach der Schranke geradeaus – rechts die Donau, links die Felsen.

Bald führt eine Treppe links hinauf bis zu den Felsgrotten. Dort hat man die Wahl links den etwas kürzeren Weg oder rechts weitere Grotten und Treppen zu entdecken.

Oben angekommen wendet man sich nach links und erreicht bald das Känzele mit schönem Blick über das Donautal.

Vorbei am Nickhofkreuz geht es nach Überquerung des Sträßchens weiter bis zu einem Weg direkt in den Felsen, durch ein Felsloch und über die Teufelsbrücke. Dort geniet man ebenfalls einen schöne Ausblick.

Man folgt dem Weg weiter, ignoriert den Wegweiser zur Hängebrücke und besucht zunächst den Amalienfelsen mit seiner Inschrift.

An der Donau entlang ist es dann nicht mehr weit bis zur neuen Hängebrücke. Auf der anderen Seite kann man in einer schönen Runde eine Grotte, eine Kapelle und weitere schöne Aussichtspunkte entdecken.

Kommt man über die Hängebrücke zurück, hält man sich rechts und steigt die steilen Treppen hinauf. Biegt man oben rechts ab, kommt man nochmals zur Teufelsbrücke und kehrt auf gleichem Weg zurück zum Sträßchen, das rechts hinunter zum Nickhof führt und dort auf einem Wirtschaftsweg bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,8 km
Dauer: ca. 2-3 h
Anstiege: ca. 180 hm

Download albtips-de-Donautal-Inzigkofen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Fürstlicher Park Inzigkofen (braun)
Auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Hausen nach Laiz (gelb)
Premiumweg Schmeiental und Fürstenhöhe (orange)

Vogellehrpfad Granheim und Schöntal

Rund um den zwei Kilometer langen Vogelehrpfad Granheim findet man sanft hügelige Landschaften der Flächenalb und ein typisches Trockental, das Schöntal.

Am östlichen Ortsrand von Granheim kann man an der Albhalle parken. Der Vogellehrpfad Granheim beginnt beim Schaukasten am Beginn des Parkplatzes neben dem Sportplatz.

Man geht zunächst auf dem asphaltierten Fuß- und Radweg zwischen Straße und Sportplatz entlang und biegt rund um den Sportplatz zwei Mal rechts ab, dann links auf den Feldweg. Man sieht die nächsten Schaukästen schon von Weitem, so dass der Wegverlauf leicht zu finden ist. In den Schaukästen werden immer 2-3 Vogelarten in ihrer Umgebung dargestellt. Rechts befinden sich Knöpfe, über die man sich die Vogelstimmen anhören kann.

An der nächsten Gabelung hält man sich links. Nach weiteren Schaukästen findet man links des Wegs ein schönes Ruheplätzchen mit Wegkreuz und Bank.

An der nächsten Gabelung direkt vor dem Waldrand kann man sich entscheiden, nach links weiter dem Vogellehrpfad zu folgen, vor der Straße wieder links abzubiegen und so zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Geht man hingegen rechts hinab und durch eine Linkskurve, so kommt man zum Schöntal, einem Trockental, das einst durch einen Bach geformt wurde, heute aber kein Wasser mehr führt. Hier biegt man links auf den Wiesenweg ab, der am linken Rand des kleinen Tals entlang führt.

Nach einigen Kurven und einem Linksabzweig kommt man zur Straße. Man biegt hier links auf den Fuß- und Radweg ab und nach ein paar hundert Metern bei einem Wegkreuz erneut links.

Ab hier ist man wieder auf dem Vogellehrpfad. Bald kommt man zu der schon bekannten Gabelung. Rechts geht es auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt an der Albhalle.

Vogellehrpfad Granheim:
Länge: 2 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: kaum
(geeignet für Kinderwagen, Rollator etc.)

Vogellehrpfad + Schöntal:
Länge: 4 km
Dauer: ca. 2 h
Anstiege: ca. 60 hm

Download albtips-de-Vogellehrpfad-Granheim.gpx (.zip)

Daudenberg-Route am Edersee

Ein langgezogener, sanfter Anstieg durch den Wald am Daudenberg mit querliegenden Bäumen, schönen Blüten, steilen Steinhalden und einem schönen Ausblick mit dem Namen Fünfseenblick.

Man startet am Wanderparkplatz Kirchweg, der von Bringhausen ausgeschildert ist. An der ersten Gabelung hält man sich halblinks und folgt dem Wanderzeichen Gelber Käfer. Der erste Teil der Tour folgt außerdem dem Urwaldsteig (blaues Wanderzeichen UE).

Kurz danach zweigt man links ab und nach 40 Metern weisen die Schilder nach rechts zum Aussichtspunkt Christans Eck (Abstecher ca. 440 m).

Zurück am Hauptweg Urwaldsteig folgt man diesem nach rechts gut 2 Kilometer durch einige Biegungen und findet einige interessante Besonderheiten des „Urwalds“: Knorrige Bäume, Steinhalden, besondere Blüten und querliegende Äste.

Bei einem querliegenden Baum und einem steingefassten Pfad biegt man scharf links ab und geht nun parallel zum Herweg etwas weiter oben am Berg zurück. Nach etwa 1,8 Kilometern kommt man aus dem Wald und kann dort die Aussicht Fünfseenblick genießen – allerdings nur, wenn der Wasserstand im Edersee hoch genug ist. Es handelt sich nämlich nicht wirklich um fünf Seen, sondern um Teile des Edersees, die aus dieser Perspektive wie einzelne Seen wirken. Wenn die Bänke direkt am Waldrand besetzt sind, findet man etwa 100 Meter weiter rechts noch eine, die vielleicht noch frei ist.

Geht man am Waldrand nach links weiter, kommt man bald zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Kirchweg. Die Tour ist mit der ebenfalls sehr schönen Bloßenberg-Route (Wanderzeichen Pfingstnelke) kombinierbar.

Länge: 5,3 km
Dauer: ca. 2 h
Anstiege: ca. 110 hm

Download albtips-de-Edersee-Daudenberg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Bloßenberg-Route am Edersee (orange)
Auf dem Urwaldsteig von Schloss Waldeck zur Sperrmauer (braun)