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Zum größten Vulkanschlot der Alb: dem Jusi

Der Anstieg zum Jusi, dem größten Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans, ist zwar kurz, aber sehr steil, fast schon alpin – teils mit Wacholderheide teils mit Wald.

Fotos vom 31. Dezember 2016

Von Metzingen kommend befindet sich kurz vor dem Ortseingang von Kohlberg rechts der Wanderparkplatz Raupental unterhalb des Jusibergs.

Die Wanderung beginnt mit dem steilen Aufstieg zum Jusi-Gipfel. Gleich nach der ersten Linkskehre kann man in der folgenden Rechtskehre geradeaus auf einem Trampelpfad weitergehen. Entlang einer alten Baumreihe gelangt man zu einer kleinen Anhöhe, von der aus man den ersten wunderschönen Ausblick genießen kann.

Man wandert weiter bergauf, stößt wieder auf den Hauptweg und folgt diesem zu weiteren schönen Aussichtspunkten. Beeindruckend ist derjenige auf halber Höhe mit Blick nach Nordosten zur Burgruine Hohenneuffen, zur Burg Teck und zu den Dreikaiserbergen.

Fotos vom 24. Februar 2008

Am höchsten Punkt auf dem Jusiberg steht man über dem Dunst der Täler und genießt – bei entsprechender Wetterlage – eine klare Sicht bis zum Schwarzwald oder bis zu den Dreikaiserbergen.

Anschließend kann man entweder auf gleichem Weg zurückkehren oder – wer lieber ohne ständig auf seine Schritte achten zu müssen absteigt – alternativ an der Hütte rechts den breiten, mäßig steilen Waldweg hinab gehen. Am Waldrand hält man sich rechts, kurz darauf an einer Gabelung nochmals rechts und kommt so zurück zum schon bekannten Weg. Nach links hinab ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt.

Länge: 2,6 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: 200 hm (steil)

Download albtips-de-Jusi.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Paradies und Goldland (gelb)
Grandiose Albtrauf-Blicke am Jusi und am Sommerberg (orange)

Albverein-Infos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg

Ausflug zur Westalb: Rund um den Lochenstein

Bei dieser Wanderung bewältigt man den steilen An- und Abstieg am Lochenstein und genießt die schönen Ausblicke dort und von den Felsen am Schafberg.
Neuere Version in die Gegenrichtung: Schafberg, Wenzelstein und Lochen
Kurzversion: Vom Lochen zu zwei „Tausendern“

Vom Parkplatz Lochen (L 440, am Lochenpass zwischen Balingen und Tieringen) steigt man gleich steil auf einem Pfad, teils mit Stufen, hinauf zu einer kleinen Hochfläche mit etwas Wacholderheide.

Man überquert die Freifläche und kommt an deren nördlichem Ende zum Gipfelkreuz auf dem Lochenstein direkt am Steilabfall des Albtraufs. Es bietet sich eine schöne Rundumsicht: nach Balingen, zum Schafberg, zum Schwarzwald und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

Nun folgt man einem Trampelpfad wieder hinab. Der Abstieg ist sehr steil und bei Nässe rutschig. Im Zweifel sollte man lieber den gleichen Weg wieder hinunter gehen. Danach geht es rechts weiter mit dem Wanderzeichen Rotes Dreieck (HW1).

An der Gabelung beim Grillplatz hält man sich rechts und steigt auf dem Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins wieder bergan. Oben am Waldrand bietet sich die Möglichkeit für eine kleine Extrarunde (gut 500 m) um den Wenzelstein herum – mit schönem Ausblick.

Im Anschluss wandert man weiter auf dem HW1 zum Gespaltenen Fels und zum Hohen Fels. Ersterer ist mit 999,8 Meter ü. N. N. der höchste Punkt auf dem Schafberg, welcher für manche damit zum elften der Zehn Tausender wird.

Bald zweigt vom HW1 ein Weg mit dem Wanderzeichen Rote Raute ab, dem man nun bis zum Ende der Wanderung folgen kann. Man steigt in Serpentinen bergab, kommt aus dem Wald und biegt bei dem Gehöft links ab. Leicht bergauf kommt man zum Fuß des Lochensteins und rechts zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 7,8 km
Dauer: 3 h
Anstiege: 360 hm