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Vom Engelhof zu Mittagsfels und Tobelfelsen

Diese Tour führt über den Engelhof zum Mittagsfels und zu den linken Tobelfelsen. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke ins Lenninger Tal oder ins Tobeltal.

Start der Wanderung ist am Wanderparkplatz Rauberweide, den man von Ochsenwang aus über ein schmales Sträßchen Richtung Engelhof erreicht. Alternativ kann man kurz vor dem Engelhof parken, dann ist die Tour nur etwa 5 km lang.

Man folgt dem Sträßchen bis Diepoldsburg, biegt dort links ab und geht weiter bis zum Engelhof. Dort wandert man geradeaus weiter. Unterwegs kann man rechts immer wieder Blicke zur Burg Teck und zum Gelben Fels erhaschen.

Nach einem sanften Anstieg hält man sich vor dem Waldrand rechts, ein Holzschild „Mittagsfels 10 min“ weist kurz darauf den Weg. Es geht leicht bergab und bald erreicht man tatsächlich den Mittagsfels am Albtrauf (ohne weitere Beschilderung).

Vom Aussichtspunkt zurückkehrend hält man sich rechts, bleibt am Waldrand und wendet sich kurz vor einer Hütte nach rechts. Geradeaus kommt man zu einem weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Lenninger Tal.

Wieder zurück vom Fels folgt nach rechts man stets dem Weg bzw. Pfad am Albtrauf, der zunächst etwas verwildert scheint, dann aber meist klar erkennbar ist. Immer wieder führen nach rechts Pfade zu schönen Aussichten auf den linken Tobelfelsen. Gegenüber auf der anderen Seite des Tobeltals sieht man den immer noch mächtigen Wielandstein samt Ruine, von dem im Januar 2015 ein großes Stück abgebrochen und ins Tal gestürzt ist.

Kurz nach einer Infotafel für Kletterer kommt man aus dem Wald und biegt danach links auf einen Schotterweg ab, der auch gerne von Radfahrern genutzt wird. Er führt zurück zum Engelhof. Dort geht es rechts auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Alternativ kann man nach dem Aufstieg, wenn man aus dem Wald kommt, sich rechts halten und auf einem Wiesenweg links von Hecken und links vom Waldrand noch etwas weiter hinauf steigen. Wieder bietet sich ein schöner Blick zur Burg Teck. Es geht wieder bergab und nach dem Acker kann man links abbiegen. Der Weg führt zum Sträßchen zurück, dort rechts und wieder links, dann erreicht man den Wanderparkplatz Rauberweide.

Länge: 7,3 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstieg: ca. 150 hm

Download albtips-de-Mittagsfels-Tobelfelsen.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Vom Breitenstein zu Ruine Hahnenkamm, Burg Teck und Ruine Rauber (orange)
Vom Schopflocher Torfmoor zu Randecker Maar, Zipfelbachtal und Pferch (gelb)
Herbstwanderung zu Breitenstein, Randecker Maar und Schafbuckel (lila)
Schopflocher Torfgrube, Tobeltal und Wielandsteine (braun)
Ruine Sulzburg im Lenninger Tal (rot)
Durch den Bannwald hinauf und entlang der Gutenberger Höhlen hinab (ohne Track)
Gutenberger Höhlen, Schopflocher Torfgrube und Randecker Maar

Ruine Sulzburg im Lenninger Tal

Familien- und kinderwagentauglicher Spaziergang zur Ruine Sulzburg im Lenninger Tal – mit schönen Ausblicken zum Albtrauf und zum Teckberg mit dem Hohenbol.

Man startet auf dem kleinen Parkplatz im Unterlenninger Burghofweg beim Burghofstüble (Einkehr an bestimmten Terminen möglich).

Von dort kann man entweder direkt auf einem schmalen Serpentinenweg hinauf auf die Sulzburg steigen oder man kehrt, wenn man etwa mit dem Kinderwagen unterwegs ist, auf dem Sträßchen zurück zur Burgstraße und folgt dieser nach links. Immer links herum gelangt man zur Ruine Sulzburg, die man nach Belieben erkunden kann.

Auf gleichem Weg geht es zurück, dann geradeaus und erst an der T-Kreuzung rechts sowie links zum Sulzburghof (Einkehr). Dank gläserner Produktion kann man zum Beispiel das vollautomatisierte Melken der Kühe beobachten.

Über die Daimlerstraße und die Burgstraße kommt man zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 2,7 km
Dauer: 1 h
Anstiege: 40 Hm

Download albtips-de-Ruine-Sulzburg.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (gelb)
Von Owen durch Streuobstwiesen zum Hohenbol und zum Hörnle (orange)
Vom Breitenstein zu Ruine Hahnenkamm, Burg Teck und Ruine Rauber (blau)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (braun)
Schopflocher Torfgrube, Tobeltal und Wielandsteine (lila)

Buchtipp: Kletterführer Lenninger Alb (Panico Verlag)

Die vollständig überarbeitete Neuauflage des Kletterführers Lenninger Alb – über DAS Haus-Klettergebiet des in Köngen ansässigen Panico Verlags – ist Ende Juni 2014 erschienen. Panico ist Mitveranstalter des volltrauf-Klettertreffens, welches jährlich auf der Schopflocher/Lenninger Alb stattfindet und somit der Experte für die dortigen Felswände. Das sehr informative und schön bebilderte Buch ist aufgebaut wie der Kletterführer Uracher Alb. Weitere Werke: „Best of Schwäbische Alb“, „Donautal“, „Ostalb“ und „Blautal“.

Das ist nun quasi die Mutter aller Panico-Führer – mit ihm fing 1980, alles an. Die Lenninger Alb ist von Stuttgart aus der am schnellsten erreichbare Teil der mittleren Alb – und entsprechend beliebt: Reußenstein und Kesselwand mit zusammen fast 300 Routen gehören definitiv zu den Topspots der Schwäbischen Alb. Doch das Gebiet hält noch weitere, teils kleine, aber feine schwäbischen Spezialitäten bereit, die zu verkosten es sich durchaus lohnt. Da wären zum Beispiel die Parkplatzfelsen bei der Burg Hohenneuffen, berühmt für ihren fast nicht wahrnehmbaren Zustieg und die leichten Anfängerrouten. Der Große Friedrichsturm ist mit seinen langen Sportkletter-Klassikern Pflicht für jeden ernsthaften Septogradisten, bei den ruhig gelegenen Tobelfelsen entschädigen großzügige, teilweise alpin angehauchte Routen für den langen Zustieg. Und wer den Normalweg am Gelben Fels noch nicht im Tourenbuch stehen hat, darf ohnehin nicht behaupten, auf der Schwäbischen Alb geklettert zu sein. A propos schwäbische Spezialitäten: Der Senioren-Wurstsalat im Löwen in Dettingen sucht seinesgleichen.

Kletterführer Lenninger AlbKletterführer Lenninger Alb. Von der Kesselwand bis Katzenfels, vom Wielandstein zum Wurstsalat. Da lacht das Herz des kletternden Schwaben. Sportklettern auf der Schwäbischen Alb.

Achim Pasold, Ronald Nordmann
Kletterführer Lenninger Alb
Panico Alpinverlag
Broschiert, 208 Seiten
8. Auflage (Juni 2014)
ISBN-10: 3956110021
ISBN-13: 978-3956110023