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Von der Salmendinger Kapelle durch den Kornbühl zum Dreifürstenstein

Wir starten am Wanderparkplatz Kornbühl direkt unterhalb der Salmendinger Kapelle an der Straße zwischen Salmendingen und Ringingen.

Die erste Etappe hinauf zur Salmendinger Kapelle ist kurz und steil, doch oben wird man mit einem schönen Blick über die umliegenden Felder – manchmal aber auch mit Alpenblick – belohnt.

Vom Gipfel geht es ein Stück den gleichen Weg zurück, dann bei der ersten Gelegenheit links. Auf der Rückseite des Hügels führt ein Weg rechts über die Wiese hinab und geht in einen Schotterweg über. Bei der Asphaltstraße biegt man links ab und folgt von nun an stets dem Wegzeichen Rote Gabel bis zum Albtrauf (ca. 3 km).

Dort wechselt man nach links auf den parallel verlaufenden HW1 (Rotes Dreieck), der direkt am Albtrauf entlang führt und folgt nach wenigen Metern der Beschilderung zum Dreifürstenstein (ca. 1,5 km) nach rechts. Von diesem Felssporn aus blickt man über die westliche Alb und die Burg Hohenzollern bis zu den Höhenzügen des Schwarzwalds. Unten im Albvorland liegt Mössingen. Es gibt auch eine Grillstelle.

Eine Legende besagt, dass sich dort einst die Herrscher Württembergs, Fürstenbergs und Hohenzollerns an einem runden Tisch getroffen haben sollen. Der Tisch war so aufgestellt, dass an diesem Dreiländereck keiner sein Hoheitsgebiet verlassen musste.

Von dort geht man weiter den Albtrauf entlang und folgt anschließend wieder der Roten Gabel durch den Wald und kommt so auf den gleichen Weg zurück, der zum Ausgangspunkt führt.

Strecke: ca. 11 km
Höhenunterschied: außer dem Auf-/Abstieg zur Kapelle (ca. 80 m) fast eben


Wandervorschläge in der Nähe:
» Dreifürstenstein, Türkenbund und Schild – was verbirgt sich wohl dahinter? (gelb)
» 3Fürstensteig: Alles Premium?! (braun)

Aussichtsreich am Rossfeld

Die Tour führt immer am Albrand entlang ohne extreme Höhendifferenzen und bietet sehr viele schöne Aussichten auf Glems, Metzingen, das Ermstal, den Hohenneuffen, den Hohenurach und Bad-Urach. Gutes Schuhwerk ist empfohlen.

Fotos vom 26.12.2015 (umgekehrte Reihenfolge)

Startpunkt ist der Wanderparkplatz beim Gestütshof St. Johann (am Gestütshof vorbei und dann rechts nach 100m). Wir folgen kurz dem geteerten Weg biegen dann aber nach links ab (rote Markierung bestehend aus drei Strichen, die aussehen wie ein Pfeilende). An einer größeren Kreuzung folgen wir dem Weg links und kurz darauf an einer Gabelung rechts und erreichen nach kurzer Zeit mit dem Grünen Fels den ersten Aussichtpunkt auf Glems und den Stausee. Ab jetzt folgen wir immer dem Albtrauf (in Gehrichtung links von uns) und werden in schöner Regelmäßigkeit mit Aussichtspunkten belohnt. Zwischendurch gibt es für die Hungrigen auch Grillstellen.

Wir umgehen am Rossfeld den Flugplatz immer außerhalb der rot-weiße Betonsteine. Dabei wechselt unsere Richtung um ca. 90 Grad nach rechts nun parallel zum Ermstal. Wir folgen dem Weg (immer mit der gleichen Markierung) der nun mehrfach leicht bergauf und bergab führt.

Fotos vom 23.9.2007 (umgekehrte Reihenfolge)

Nach mehreren Kilometern (und Aussichtspunkten) wechselt der Weg seine grobe Richtung um 90 Grad nach rechts und verläuft oberhalb des Maisentals in Richtung auf den Fohlenhof St.Johann, der teilweise durch die Bäume bereits in einiger Entfernung erkennbar ist. Sobald man auf die Pferdekoppeln trifft geht man nach links immer parallel zu den Zäunen (bitte die Koppeln nicht überqueren). Etwas versteckt führt uns ein kleiner Abstecher nach links zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick auf den Hohenurach.

Geht man den Weg weiter kommt man zu einer größeren Wegkreuzung. Geradeaus kommt man nach mehreren Kilometern zum Rutschenfelsen, links geht es steil bergab zum Gütersteiner Wasserfall, nach rechts geht es zwischen zwei Koppeln hindurch direkt zum Fohlenhof, der Weg den wir heute nehmen. Hinter dem Fohlenhof hat man die Wahl ob man den Schlenker über die Hohe Warte macht (an Wochentagen muß man den Schlüssel zum Turm am Fohlenhof/Gestütshof organisieren), oder der geteerten Allee zum Gestütshof folgt zurück zum Ausgangspunkt.

Distanz: 10,8km
Gehzeit (sehr gemütlich): 3:20h
Höhendifferenz: 100m

Download albtips-de-StJohann-Rossfeld.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Himmel und Hölle (orange)
Ein Turm im Wald, zwei alte Brunnen zwischen Fohlenhof und Rutschenfelsen (gelb)
Calverbühl, Sonnenfels, Rossfeld und die Obstbaumblüte im Ermstal (pink)
Eiszauber am Uracher Wasserfall und an den Gütersteiner Wasserfällen (braun)
Den Hohenurach im Blick (blau)
Bad Urach, Buckleter Kapf, Höllenlöcher, Mauchental (orangerot)

Rundwanderung: Wimsen – Glastal – Digelfeld – Schweiftal – Ehrenfels

Eines der schönsten Täler am Südrand der Schwäbischen Alb, die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands, eine der größten Wacholderheiden der Alb und auf dem Weg auch noch gute Gastronomie – wenn das keine Tour der Superlative ist!

Start Halbtageswanderung: Wimsen (ca. 9 km, ca. 160 Höhenmeter)
Start Ganztageswanderung: Zwiefalten (ca. 16 km, ca. 200 Höhenmeter)

Von beiden Startpunkten folgt man stets dem HW2 (rotes Dreieck) bachaufwärts.

Der Weg führt zunächst von Zwiefalten entlang der Aach zum Weiler Wimsen, der aus einer alten Mühle und dem Gasthof Friedrichshöhle (Einkehr) besteht. Die dortige auch als Wimsener Höhle bekannte Quellhöhle ist die einzige mit dem Boot befahrbare Höhle Deutschlands – täglich geöffnet von ca. April bis Oktober 10 – 18 Uhr.

Es geht weiter auf dem HW2 vorbei an Schloss Ehrenfels ins Glastal, einem wildromantischen Tal, das tief in die Albhochfläche eingeschnitten ist. Nach einer felsgesäumten Stelle gefolgt von einer Brücke biegt nach rechts das Schweiftal (Schild) ab. Wir folgen aber weiter dem Glastal – nur bei sehr feuchtem Wetter bietet es sich an, die Runde andersherum zu gehen, da der Weg im Glastal bequem geschottert ist und der im Schweiftal beim Bergabgehen eher rutschig werden kann.

Im Glastal also passieren wir die Glashöhle und die Bärenhöhle und können je nach Jahreszeit interessante Pflanzen und Blüten bewundern. An der Hayinger Brücke befindet sich ein großer Grillplatz mit Schutzhütte. Dort gehen wir rechts und folgen dem asphaltierten Gehweg neben der kleinen Verbindungsstraße. Wer nicht auf Asphalt gehen möchte, kann den Pfad nehmen, der links parallel zur Straße durch das Digelfeld führt (in der Karte gelb zu erkennen).

Das Digelfeld ist eine der größten Wacholderheiden der Schwäbischen Alb und ein Naturschutzgebiet. Wir folgen dem Weg bis zur höchsten Stelle und bis ein Feldweg im rechten Winkel nach rechts abbiegt (rote Gabel). Wer den Pfad durch die Wacholderheide gewählt hat, wird zuvor schon nach rechts wieder zur Straße geführt und muss noch ein kurzes Stück bis zu dem Abzweig auf dem Asphaltweg gehen.

Bei der T-Kreuzung geht man nach rechts (Richtung Lämmerstein). Es folgt eine schöne Blumenwiese, die bei Blütenfreunden keine Wünsche offen lässt. Vor dem Wald geht es links. (An dieser Abzweigung bietet sich geradeaus ein kleiner Abstecher zum Lämmerstein an. Er ist in der Karte gelb eingezeichnet. Der ebenfalls gelbe, schmale und sehr steile Weg vom Fels weiter hinab ins Glastal, kann nicht mehr begangen werden, da er sich in einer Kernzone des Biosphärengebiets befindet.)

Kernzone Biosphärengebiet Schwäbische AlbIn den Kernzonen soll die Natur den Vorrang vor dem Menschen haben, es sollen keine Eingriffe durch den Menschen stattfinden. Daher darf man die Wege nicht verlassen und (wie sonst auch in der Natur) nichts mitnehmen, nichts da lassen, nichts kaputt machen. Ein UNESCO Biosphärenreservat ist übrigens nicht einfach eine weitere Form eines Naturschutzgebietes. Es ist eine Modellregion, in der in verschiedenen Zonen erprobt werden soll, wie Mensch und Natur voneinander profitieren können, ohne sich gegenseitig zu schaden. Daher hat in den (weitaus größeren) Entwicklungszonen weiterhin der Mensch den Vorrang, die Kernzonen machen nur 3% der Gesamtfläche aus, die Pflegezonen 10%.

Ohne den Abstecher geht man wie gesagt, vor dem Wald nach links einen schmalen Wiesenpfad hinunter ins vorher schon erwähnte Schweiftal. Der Weg ist weiterhin mit einer roten Gabel gekennzeichnet. Kurz bevor man wieder auf das Glastal trifft, gibt es eine unbeschilderte Abzweigung, bei der man in 1 Minute steil zur Ruine Alt-Ehrenfels hinaufsteigen kann, dort steht nur noch eine Mauer und eine Bank. Vorsicht, ebenfalls rutschig.

Zurück im Glastal folgen wir dem gleichen Weg (HW2) zurück nach Wimsen bzw. weiter bis nach Zwiefalten.

» Download albtips-de-Glastal-Wimsen.gpx (.zip)
Der Startpunkt auf der Karte und in der GPX-Datei ist in Wimsen, aber auch der schönste Teil der Strecke von/nach Zwiefalten (Gossenzugen) ist enthalten.


Wandervorschlag in der Nähe:
» Sanfte Wiesen und Täler, felsige Nischen, die Weite der Albhochfläche (gelb)