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Auf Magerwiesen und Wacholderheiden entfaltet sich von Frühling bis Herbst eine wundervolle Blütenpracht.

Orchideen im NSG Haarberg-Wasserberg

So viele Orchideen an einem Fleck habe ich noch nie gesehen wie heute im NSG Haarberg-Wasserberg. An den großen, steilen Wacholderheidehängen gibt es derzeit viele Knabenkräuter, Ragwurzen und weitere Blüten zu sehen.

Meist ist man ja froh, wenn man mal eine Ragwurz findet, aber hier sind die Freiflächen voll von Fliegen- und Spinnenragwurzen. Allerdings sind viele davon schon fast am Verblühen.

Es gibt auch viele Knabenkräuter, derzeit insbesondere Helmknabenkraut. Eine Bocksriemenzunge habe ich auch gefunden. Auf Schautafeln werden auch Frühlingsenzian und Küchenschellen gezeigt.

Wer auf dem Sattel zwischen Reichenbach im Täle und Unterböhringen parkt, findet am Beginn des Wegs zum Wasserberg eine Infotafel mit drei Wandervorschlägen zwischen 2 und 8,5 km. Alle führen durch das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg und erklären auf verschiedenen Schautafeln die Naturphänomene vor Ort.

Wer Hunger hat, muss dem Hauptweg gut drei Kilometer oder der fast hinreichend ausgeschilderten Wasserbergrunde (roter Punkt auf gelbem Schild) bis zum Wasserberghaus folgen.

Länge: 1 – 7 km
Dauer: beliebig
sanfter Anstieg

Download albtips-de-NSG-Haarberg.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe:
Märzenbecher im Autal (Bad Überkingen)
Tour 12: Hausener Wand

Gönninger Tulpenblüte 2016 im Nieselregen

Viele frühe Sorten blühten schon am 1. Tulpensonntag der Gönninger Tulpenblüte 2016, die zahlreichen späten Sorten hingegen brauchen noch ein wenig. So wird es die nächsten Wochen immer was zu sehen geben.

Der Künstler- und Frühlingsmarkt findet jedes Frühjahr am 1. Tulpensonntag zwischen Rathaus und Kirche statt. Die Kunsthandwerker bieten sehr individuelle Werke zum Thema Tulpe an. Die Aussteller kommen zum Teil aus Gönningen selbst, dem Kreis Reutlingen, aber auch aus dem Umland. Der kleine Markt erfreut sich bei Besuchern und Ausstellern wachsender Beliebtheit.

Für das leibliche Wohl sorgen örtliche Vereine. Zu entdecken gibt es zum Beispiel: getöpferte Gartendeko, Frischblumenkränze, Gestecke, verschiedene Floristik und Stauden, Gartenkörbe u.ä. Carving Kunst (mit Motorsäge), Kerzen, Kräuteressig, Öl, Uschis Biokiste, Seifen, Edelsteinschmuck, bemalte Keramik, Windspiele, Edelstahl-Steinvögel, Doppelkarten mit Fotos, Steinkunst, kleine Weinproben, verschiedene gefilzte Sachen, selbstgemachte Dinkel-, Raps- und Kirschkernkissen, Marmelade und Liköre, verschiedene Bilder, selbstgenähte Kinderschuhe und Taschen, Topflappen, Schürzen und Tischläufer und vieles mehr.

Quelle: tulpenbluete.de

Heute am 17. April 2016 regnete es vormittags und so waren deutlich weniger Besucher und Aussteller da. Die bunten Farben der Tulpen sorgten ebenso für gute Laune wie die der schön hergerichteten Stände. Schon nächsten Sonntag, am 24. April 2016 wird der 2. Tulpensonntag stattfinden – allerdings ohne den schönen Markt, dafür mit Bewirtung am Probefeld.

Schwäbische Alb – Aprilblüten 2016

Jede Menge Frühblüher bietet die Schwäbische Alb derzeit: die Aprilblüten 2016. Teils sieht man schon vom Auto aus, dass der Waldboden weiß ist vor lauter Buschwindröschen.

Es ist außerdem die Zeit des Lerchensporns. Man mag gar nicht glauben, dass er zu den seltenen Pflanzen gehört. Es gibt ihn in weiß und lila. Veilchen gibt es natürlich auch viele.

Zunächst habe ich die gelben Blüten zwischen den weißen Buschwindröschen (Anemonen) für gelbe Buschwindröschen gehalten, doch es scheint Scharbockskraut zu sein.

An einer Stelle sah ich plötzlich tief blaue Blüten und dachte zuerst an Frühlingsenzian. Doch es waren ein paar Blausterne (Scilla), die sich unter den Lerchensporn gemischt hatten.

Der Huflattich ist bei näherer Betrachtung auch recht hübsch, wenn er auch oft nicht weiter beachtet wird. Zum Glück war weit und breit kein Bärlauch zu erschnuppern.

Sehr beeindruckend waren heute bei dem leicht diesigen Wetter und dem entsprechend sanften Licht die Grüntöne der Felder, Äcker und Wiesen.